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Beitrag vom 10.04.2026 - 15:57 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4121 Beiträge)
Es ist wie so oft: der Kunde wird lediglich als störend wahrgenommen und mit ein paar hohle Worten "getröstet".

Meinen Sie damit das LH Management? Zumindest könnte man das, in Rückblick auf Ihre früheren Beiträge, so verstehen.

Aber ja, Sie sind ja mittlerweile zum Gewerkschaftskritiker geworden. Erklären Sie daher doch bitte einmal, wie diese die Interessen Ihrer Mitglieder vertreten sollen, wenn das LH Management zwar 'Verhandlungen möchte', aber offenbar nicht bereit ist etwas vorzulegen, was man verhandeln könnte.

Da hilft dann eben nur noch ein Streik, welcher im übrigen völlig legitim ist.
Nur mal zur Klarstellung:
Aus meiner Sicht ist der Punkt nicht, ob die Beschäftigten streiken dürfen, sondern ob dieser Moment der richtige ist. Das Streikrecht bleibt ein wichtiges Mittel in Tarifkonflikten; hier wirkt der Zeitpunkt aber eher so, als würden die Nebenwirkungen für Dritte unnötig groß ausfallen. Ich würde deshalb sagen: legitim im Grundsatz, aber zum jetzigen Zeitpunkt wenig hilfreich für eine schnelle und akzeptierte Lösung.

Jeder Zeitpunkt für einen Streik ist immer (meistens für den Arbeitgeber) unpassend. Hätte die UfO noch eine Woche gewartet, hätte es z.B. geheißen 'Gerade jetzt, wo die Menschen wegen des Endes des Nahostkonfliktes wieder dorthin...' oder eben 'wegen des Nahostkrieges nur mit uns direkt nach... fliegen wollen' (da fällt sicher jedem was ein) ist der Streikzeitpunkt immer unpassend.

Der Ausstand fällt mitten in die Rückreisewelle nach den Osterfeiertagen. UFO selbst räumt ein, dass dadurch Beeinträchtigungen für Reisende entstehen können, und dass man die Feiertage bewusst ausgespart habe. Gerade weil jetzt viele Passagiere auf verlässliche Abläufe angewiesen sind, wirkt der Streik schnell wie eine zusätzliche Eskalation statt wie ein gut austarierter Verhandlungsschritt.

Beeinträchtigungen entstehen immer für Reisende (bei Verkehrsunternehmen), egal wann gestreikt wird. Was genau verstehen Sie unter einem 'gut austarierter Verhandlungsschritt'? Sich alles vom Verhandlungspartner vorschreiben zu lassen bzw. alle seine (Nicht)Vorschläge zu akzeptieren - meinen Sie das so?

Die Gewerkschaft vertritt die Interessen Ihrer Mitglieder, ein entsprechendes Votum zum Streik dieser Mitglieder liegt vor, also wo ist da bitte eine 'Eskalation'? Streik ist der logische nächste Schritt.

Mal ganz abgesehen davon, ob UFO überhaupt an einer Lösung interessiert ist.


An einer Lösung die nur dem Management gefällt sicher nicht.
Ach, sehen Sie, genau deswegen drehen sich solche Debatten im Kreis. Sie werfen mir ernsthaft vor, ich wolle Gewerkschaften Ergebnisse "vom Verhandlungspartner vorschreiben lassen”? Das ist eine bequeme Unterstellung, wenn einem die eigenen Argumente ausgehen. Ich spreche von Augenmaß, Sie hören Gehorsam – das sagt mehr über Ihren Diskussionsstil als über meinen Standpunkt.

Ich werfe Ihnen überhaupt nichts vor, unterstelle auch nichts und höre (bzw. richtig 'lese') auch keinen Gehorsam. Nicht umsonst steht am Ende meines Satzes ein Fragezeichen ("...meinen Sie das so?") bedeutet: das war eine Frage.
Insofern halte ich Ihren 'Diskussionsstil' genau für das, was Sie mir unterstellen. .

Natürlich ist ein Streik nie bequem, schon klar. Aber dieses Totschlagargument "Beeinträchtigungen gibt’s immer" ist intellektuell ungefähr so differenziert wie ein Baustellenhinweis auf der A3. Wer wirklich an klugen Lösungen interessiert ist, würde sich trauen, auch mal den eigenen Timing-Irrtum zu erkennen, statt sich hinter Prinzipien zu verstecken.

Tut mir sehr leid, aber Ihr Diskussionsstil ist mittlerweile auch (leider) ziemlich hochnässig und besserwisserisch (und auch vor Beleidigungen schrecken Sie nicht zurück). Schade. 'Timing - Irrtum' - was ist das? (Wieder eine Frage an Sie)

Ein "gut austarierter Verhandlungsschritt" ist kein Kuschelkurs mit dem Arbeitgeber, sondern schlicht das Gegenteil von blindem Aktionismus. Und genau das sehe ich hier – Aktionismus, gepaart mit der merkwürdigen Lust an der Eskalation. Sie nennen das "logisch", ich nenne es unprofessionell.

Das ist Ihre Meinung, aber die muss ich doch nicht teilen. Ich sehe das halt nicht so.

Wenn ein 'gut austarierter Verhandlungsschritt' sich nur nach den Interessen der Gegenseite richten soll und die eigenen Interessen vernachlässigt, dann ist das kein Verhandlungsschritt sondern Nichtstun. Und das kann eine Gewerkschaft, die den Interessen Ihrer Mitglieder verpflichtet ist, nicht tun.

Wenn man jedes sachliche Argument mit "Streik ist immer unpassend für den Arbeitgeber" abwehrt, bleibt am Ende nur Trotz. Und sorry – wer Trotz für Strategie hält, hat Tarifpolitik nicht verstanden

Das eine Gewerkschaft, nur weil Sie die Interessen Ihrer Mitglieder mit legalen und legitimierten Mitteln (ich wiederhole: per Urabstimmung von den Mitgliedern so beschlossen) vertritt, wird von Ihnen mit 'Tarifpolitik nicht verstanden' gebrandmarkt. Ziemlich überheblich, oder? Und: soll das denn bitte ein 'sachliches Argument'sein?
Beitrag vom 11.04.2026 - 20:46 Uhr
UserF11
einfach nur Pax...
User (1417 Beiträge)
.
Ach, sehen Sie, genau deswegen drehen sich solche Debatten im Kreis. Sie werfen mir ernsthaft vor, ich wolle Gewerkschaften Ergebnisse "vom Verhandlungspartner vorschreiben lassen”? Das ist eine bequeme Unterstellung, wenn einem die eigenen Argumente ausgehen. Ich spreche von Augenmaß, Sie hören Gehorsam – das sagt mehr über Ihren Diskussionsstil als über meinen Standpunkt.

Ich werfe Ihnen überhaupt nichts vor, unterstelle auch nichts und höre (bzw. richtig 'lese') auch keinen Gehorsam. Nicht umsonst steht am Ende meines Satzes ein Fragezeichen ("...meinen Sie das so?") bedeutet: das war eine Frage.
Oh, da habe ich Sie wohl missverstanden, das war eine ernsthafte Frage?
Insofern halte ich Ihren 'Diskussionsstil' genau für das, was Sie mir unterstellen. .

Natürlich ist ein Streik nie bequem, schon klar. Aber dieses Totschlagargument "Beeinträchtigungen gibt’s immer" ist intellektuell ungefähr so differenziert wie ein Baustellenhinweis auf der A3. Wer wirklich an klugen Lösungen interessiert ist, würde sich trauen, auch mal den eigenen Timing-Irrtum zu erkennen, statt sich hinter Prinzipien zu verstecken.

Tut mir sehr leid, aber Ihr Diskussionsstil ist mittlerweile auch (leider) ziemlich hochnässig und besserwisserisch (und auch vor Beleidigungen schrecken Sie nicht zurück). Schade.
Okay, der Vergleich mit dem Baustellenhinweis auf der A3 ist unpassend, dafür entschuldige ich mich. Für die Aussage, dass "Beeinträchtigungen gibt’s immer" ein Totschlagargument ist, nicht.

'Timing - Irrtum' - was ist das? (Wieder eine Frage an Sie)
Wer Streiks in die Ferien legt, hat entweder völlig den Bezug zur Lebensrealität der Kunden verloren oder genießt schlicht den Gedanken, anderen das Leben schwer zu machen. Früher haben VC und UFO Ferientermine ausgeklammert, zu Recht. Das meine ich mit Timing-Irrtum.

Ein "gut austarierter Verhandlungsschritt" ist kein Kuschelkurs mit dem Arbeitgeber, sondern schlicht das Gegenteil von blindem Aktionismus. Und genau das sehe ich hier – Aktionismus, gepaart mit der merkwürdigen Lust an der Eskalation. Sie nennen das "logisch", ich nenne es unprofessionell.

Das ist Ihre Meinung, aber die muss ich doch nicht teilen. Ich sehe das halt nicht so.
Müssen Sie auch nichtQ

Wenn ein 'gut austarierter Verhandlungsschritt' sich nur nach den Interessen der Gegenseite richten soll und die eigenen Interessen vernachlässigt, dann ist das kein Verhandlungsschritt sondern Nichtstun. Und das kann eine Gewerkschaft, die den Interessen Ihrer Mitglieder verpflichtet ist, nicht tun.
Das ist Ihre Interpretation! Wo sprach ich davon, dass es er sich nur nach den Interessen der Gegenseite richten soll?

Wenn man jedes sachliche Argument mit "Streik ist immer unpassend für den Arbeitgeber" abwehrt, bleibt am Ende nur Trotz. Und sorry – wer Trotz für Strategie hält, hat Tarifpolitik nicht verstanden

Das eine Gewerkschaft, nur weil Sie die Interessen Ihrer Mitglieder mit legalen und legitimierten Mitteln (ich wiederhole: per Urabstimmung von den Mitgliedern so beschlossen) vertritt, wird von Ihnen mit 'Tarifpolitik nicht verstanden' gebrandmarkt. Ziemlich überheblich, oder? Und: soll das denn bitte ein 'sachliches Argument'sein?
Lesen Sie doch einfach weiter oben nach:
Aus meiner Sicht ist der Punkt nicht, ob die Beschäftigten streiken dürfen, sondern ob dieser Moment der richtige ist. Das Streikrecht bleibt ein wichtiges Mittel in Tarifkonflikten; hier wirkt der Zeitpunkt aber eher so, als würden die Nebenwirkungen für Dritte unnötig groß ausfallen. Ich würde deshalb sagen: legitim im Grundsatz, aber zum jetzigen Zeitpunkt wenig hilfreich für eine schnelle und akzeptierte Lösung.
Jeder Zeitpunkt für einen Streik ist immer (meistens für den Arbeitgeber) unpassend.
Das war Ihre Antwort! Darauf bezieht sich die Aussage... und nochmal: Klar dürfen die GW streiken, die Fragen nach der Sinnhaftigkeit und zum Timing dürfen aber doch gestellt werden. Oder?

Dieser Beitrag wurde am 11.04.2026 20:48 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 12.04.2026 - 00:09 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4121 Beiträge)
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Ach, sehen Sie, genau deswegen drehen sich solche Debatten im Kreis. Sie werfen mir ernsthaft vor, ich wolle Gewerkschaften Ergebnisse "vom Verhandlungspartner vorschreiben lassen”? Das ist eine bequeme Unterstellung, wenn einem die eigenen Argumente ausgehen. Ich spreche von Augenmaß, Sie hören Gehorsam – das sagt mehr über Ihren Diskussionsstil als über meinen Standpunkt.

Ich werfe Ihnen überhaupt nichts vor, unterstelle auch nichts und höre (bzw. richtig 'lese') auch keinen Gehorsam. Nicht umsonst steht am Ende meines Satzes ein Fragezeichen ("...meinen Sie das so?") bedeutet: das war eine Frage.
Oh, da habe ich Sie wohl missverstanden, das war eine ernsthafte Frage?

Zweimal Ja.

Insofern halte ich Ihren 'Diskussionsstil' genau für das, was Sie mir unterstellen. .

Natürlich ist ein Streik nie bequem, schon klar. Aber dieses Totschlagargument "Beeinträchtigungen gibt’s immer" ist intellektuell ungefähr so differenziert wie ein Baustellenhinweis auf der A3. Wer wirklich an klugen Lösungen interessiert ist, würde sich trauen, auch mal den eigenen Timing-Irrtum zu erkennen, statt sich hinter Prinzipien zu verstecken.

Tut mir sehr leid, aber Ihr Diskussionsstil ist mittlerweile auch (leider) ziemlich hochnässig und besserwisserisch (und auch vor Beleidigungen schrecken Sie nicht zurück). Schade.
Okay, der Vergleich mit dem Baustellenhinweis auf der A3 ist unpassend, dafür entschuldige ich mich. Für die Aussage, dass "Beeinträchtigungen gibt’s immer" ein Totschlagargument ist, nicht.

So wie die 'Geiselhaft' im anderen Thread.

'Timing - Irrtum' - was ist das? (Wieder eine Frage an Sie)
Wer Streiks in die Ferien legt, hat entweder völlig den Bezug zur Lebensrealität der Kunden verloren oder genießt schlicht den Gedanken, anderen das Leben schwer zu machen. Früher haben VC und UFO Ferientermine ausgeklammert, zu Recht. Das meine ich mit Timing-Irrtum.

Die Piloten machen das, was Sie 'gefordert' hatten: erst nach dem Wochenende (Rückreise da Ferienende, you remember?) streiken. Aber das ist nun auch nicht wieder recht... .

Ein "gut austarierter Verhandlungsschritt" ist kein Kuschelkurs mit dem Arbeitgeber, sondern schlicht das Gegenteil von blindem Aktionismus. Und genau das sehe ich hier – Aktionismus, gepaart mit der merkwürdigen Lust an der Eskalation. Sie nennen das "logisch", ich nenne es unprofessionell.

Das ist Ihre Meinung, aber die muss ich doch nicht teilen. Ich sehe das halt nicht so.
Müssen Sie auch nichtQ

Wenn ein 'gut austarierter Verhandlungsschritt' sich nur nach den Interessen der Gegenseite richten soll und die eigenen Interessen vernachlässigt, dann ist das kein Verhandlungsschritt sondern Nichtstun. Und das kann eine Gewerkschaft, die den Interessen Ihrer Mitglieder verpflichtet ist, nicht tun.
Das ist Ihre Interpretation! Wo sprach ich davon, dass es er sich nur nach den Interessen der Gegenseite richten soll?

Das ist nicht meine 'Interpretation', sondern meine Meinung, meine Sicht auf die Dinge.

Wenn man jedes sachliche Argument mit "Streik ist immer unpassend für den Arbeitgeber" abwehrt, bleibt am Ende nur Trotz. Und sorry – wer Trotz für Strategie hält, hat Tarifpolitik nicht verstanden

Das eine Gewerkschaft, nur weil Sie die Interessen Ihrer Mitglieder mit legalen und legitimierten Mitteln (ich wiederhole: per Urabstimmung von den Mitgliedern so beschlossen) vertritt, wird von Ihnen mit 'Tarifpolitik nicht verstanden' gebrandmarkt. Ziemlich überheblich, oder? Und: soll das denn bitte ein 'sachliches Argument'sein?
Lesen Sie doch einfach weiter oben nach:
Aus meiner Sicht ist der Punkt nicht, ob die Beschäftigten streiken dürfen, sondern ob dieser Moment der richtige ist. Das Streikrecht bleibt ein wichtiges Mittel in Tarifkonflikten; hier wirkt der Zeitpunkt aber eher so, als würden die Nebenwirkungen für Dritte unnötig groß ausfallen. Ich würde deshalb sagen: legitim im Grundsatz, aber zum jetzigen Zeitpunkt wenig hilfreich für eine schnelle und akzeptierte Lösung.

Hm, aber beim jetzt angekündigten Streik am Montag und Dienstag sind Ihnen die Auswirkungen (Geiselhaft) doch auch zu groß. Frage: wann wäre Ihnen ein Streik den recht?


Jeder Zeitpunkt für einen Streik ist immer (meistens für den Arbeitgeber) unpassend.
Das war Ihre Antwort! Darauf bezieht sich die Aussage... und nochmal: Klar dürfen die GW streiken, die Fragen nach der Sinnhaftigkeit und zum Timing dürfen aber doch gestellt werden. Oder?

Siehe oben: wann wäre dann nach Ihre Meinung der ideale Zeitpunkt fpr einen Streik?
Beitrag vom 12.04.2026 - 10:24 Uhr
UserHeinzi
User (527 Beiträge)
Streiks passen irgendwie nie, oder? Arbeitgeber, die Ihre Entourage durch die Welt jetten lassen, finden diese in Ferienzeiten vielleicht schon besser, da Ihre Geschäfte dadurch weniger beeinträchtigt werden. Das ist auch ein legitimes Interesse.
In der Vergangenheit hat die Lufthansa immer rechtzeitig vor den Ferien Nebelkerzen in den Raum geworfen, um Hoffnung auf Verhandlungslösungen zu suggerieren. Kaum ging es Richtung Ferienende, war vom Lösungswillen nichts mehr zu sehen. Genau so dieses mal. Man stellt vor den Osterferien flux mal einen Vorschlag in den Raum, den man nicht mit Zahlen hinterlegt. Man konkretisiert nichts und lässt die Gewerkschaft darüber grübeln. Mehr kommt dann auch nicht hinterher, aber die Osterferien sind gerettet. Ich denke man muss halt auch mal zeigen, dass eine solche Taktik nicht mehr zwingend aufgeht, obwohl sich die VC ja trotzdem an die Feriengepflogenheiten gehalten hat. Zumindest in der Auseinandersetzung VC-LH gibt es zur Zeit vom AG nach wie vor kein Angebot. Also nichts was man überhaupt verhandeln könnte. Der Gaul scheint also auch wieder tot geritten. Aber streiken darf man nicht, oder nur dann, wenn es idealerweise keinen tangiert? Was soll dann passieren? Stimmt, nix. Machen wir uns mal nichts vor, auch dieser Streiktanz ist firmenseitig nichts anderes als ein betriebswirtschaftliches Kalkül und da spielen Streikkosten gerade jetzt vielleicht auch eine Rolle. Obwohl LH in der letzten Verhandlungsrunde gesagt hat, dass es Ihr egal sei, ob man nun 500 mio oder 1 Mrd € verstreikt. Ein intern in Auftrag gegebenes Gutachten sprach letztlich sogar von 2,3 Mrd € Gesamtkosten der Tarifauseinandersetzungen. Da darf man sich schon einmal fragen, ob die angeblich nicht erfüllbaren Forderungen nicht nur Vorwand waren, um sinnfrei seinen Kopf durchzusetzen. Insofern sähe es schlecht für die Gewerkschaften aus, falls sich die Einstellung der LH zum Geld nicht ändert und Egos befriedigt werden wollen.
Beitrag vom 12.04.2026 - 15:45 Uhr
UserF11
einfach nur Pax...
User (1417 Beiträge)
Siehe oben: wann wäre dann nach Ihre Meinung der ideale Zeitpunkt für einen Streik?
Kommt doch darauf an, wer wofür streikt. Was UFO angeht, wäre ein guter Zeitpunkt jetzt.
Der Streik von VC für eine weitere Verbesserung der schon guten Altersversorgung hingegen erscheint unverhältnismäßig, er widerspricht dem Ultima-Ratio-Prinzip des Arbeitskampfrechts.
Nach Bundesarbeitsgericht-Urteilen muss ein Streik verhältnismäßig sein: geeignet, erforderlich und angemessen. Bei einem bestehenden Kompromissangebot fehlt hier die Erforderlichkeit.
Aber gut, wenn VC streiken will, dann soll sie es tun. Die Kunden, die sich abwenden, können LH (und VC) ja anscheinend genauso gut verschmerzen wie den anhaltenden Imageschaden.
Beitrag vom 12.04.2026 - 18:43 Uhr
Usertop_pax
User (395 Beiträge)
Siehe oben: wann wäre dann nach Ihre Meinung der ideale Zeitpunkt für einen Streik?
Kommt doch darauf an, wer wofür streikt. Was UFO angeht, wäre ein guter Zeitpunkt jetzt.
Der Streik von VC für eine weitere Verbesserung der schon guten Altersversorgung hingegen erscheint unverhältnismäßig, er widerspricht dem Ultima-Ratio-Prinzip des Arbeitskampfrechts.
Nach Bundesarbeitsgericht-Urteilen muss ein Streik verhältnismäßig sein: geeignet, erforderlich und angemessen. Bei einem bestehenden Kompromissangebot fehlt hier die Erforderlichkeit.
Aber gut, wenn VC streiken will, dann soll sie es tun. Die Kunden, die sich abwenden, können LH (und VC) ja anscheinend genauso gut verschmerzen wie den anhaltenden Imageschaden.

Wenn Ihr Chef, mal wieder ihre Arbeitszeit verlängern will, die Personalstärke in Ihrer Abteilung wieder verringert, Ihre freien Tage aufteilen will, ihre Ruhzeiten kürzen will, die Dienstpläne zu Ihren Lasten noch flexibler gestaltet werden sollen, dann sagen Sie lieber F11 ja klar gerne, Hauptsache das Image der Firma leider nicht!
Ach ja und während Sie wieder mal leiden müssen und zu Ihren Lasten gespart wird, wird das Gehalt Ihres Chefs deutlich erhöht, wiedereinmal Auch das stört Sie natürlich nicht, weil Sie ja im Firmenshop vergünstigt einkaufen können!
Es ist alles so einfach, wenn es einen nicht betrifft, stimmts!
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