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Beitrag vom 08.04.2020 - 06:10 Uhr
UserDavid Webb
User (228 Beiträge)
Naja, das ist eigentlich noch relativ milde.

GW war sowieso nicht mehr nötig und das Ende absehbar.

Das man nur 5 B744 stillegt (sind das die ältersten ab 91?) und nicht die ganze Teilflotte ist nicht so radikal.
Die 6 A380 waren ja mehr oder weniger eh auf dem Abstellgleis,
und die 7 A346 sind jetzt auch nicht die Welt.

Die A343 sind dann die aus Jump? Waren das nicht einst 4?
Ist Jump dann damit auch beendet?

Ich hätte evtl. erwartet das man auch zahlreiche CRJ ausflottet, oder die gesamten A319.
Im Gegenteil. Wenn man keine Auslastung hat ist kleiner besser.

Wenn man keine Auslastung hat, dann ist Airline zumachen und was anderes tun eine viel bessere Option.

Fakt ist das man solche Situationen nutzen sollte um sich solide für die Zukunft aufzustellen. Die Situation vor Corona war, das kleine Teilflotten sehr komplex und uneffzient sind.
Was hat LH damit geschaffen?
Kleine Teilflotten.
Noch 8 A380.
Noch 10 A346.
Noch 8 B744.

Ja ich weiss, die betrachtung hinkt, da man ja noch 19 B748 fliegt, zahlreiche A343 und auch A333 hat, die am Ende den selben Crewpool haben.
Ich hätte mir eine deutlichere Aktion erhofft.

Auf der anderen Seite ist der Sprit aktuell so billig, das der Verbauch eine untergeordnete Rolle spielt.
Aber die meisten anderen Airlines stellen ihre Flotten auf wenige Modelle auf, nur die wirklich großen AIrlines betteiben z.b. noch beide große SA Familien.
Bei den WBs vereinheitlichen die meisten Airlines massiv auf wenigen Modellen, dagegen hat die LH weiterhin wirklich jeden WB in der Group.
Mich wundert das immer.
Beitrag vom 08.04.2020 - 09:14 Uhr
UserEricM
User (1976 Beiträge)
Vor Corona konnte man sagen, das muss ich mir vor Ort ansehen. Es war fast selbstverstänlich, ohne geht`s nicht. Das ist heute nicht möglich. Trotzdem läuft die Produktion weltweit noch.
Die Kommunikationsinfrastruktur wurde innerhalb weniger Tage massiv ausgebaut. Jetzt ist sie da. Damit ist es künftig wesentlich schwieriger eine Reise zu begründen. Wir beweisen ja gerade täglich, dass es ohne geht.

Sehe ich ähnlich. Viele Mitarbeiter meiner (Boomer)-Generation hatten in der Vergangenheit schlicht eine massive Scheu/Ablehnung gegenüber Video- und Telefonkonferenzen. Die lernen gerade gezwungenermaßen massiv um. Manche ehemalige Erzkritiker äußern sich da mittlerweile sogar vorsichtig positiv.
Und siehe da, es geht doch.
Nicht zuletzt weil man so Probleme mit viel geringerer Vorlaufzeit und Personalaufwand angehen kann und damit, sobald die TK Infrastruktur erstmal da ist, viel Geld sparen kann.
Und wo auch immer es ging wurde diese in den letzten Wochen hingeklotzt ...
Zudem macht es sich gut im Nachhaltigkeitsbericht...

Ich würde daher auch von einer wahrnehmbaren, bleibenden Reduktion der Geschäftreisen nach Corona ausgehen. Wie hoch diese letztendlich ausfällt, muss man abwarten.

Dieser Beitrag wurde am 08.04.2020 09:37 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 08.04.2020 - 09:25 Uhr
UserEin Leser dieser..
... Seite
User (173 Beiträge)
Wenn man keine Auslastung hat, dann ist Airline zumachen und was anderes tun eine viel bessere Option.

Fakt ist das man solche Situationen nutzen sollte um sich solide für die Zukunft aufzustellen. Die Situation vor Corona war, das kleine Teilflotten sehr komplex und uneffzient sind.
Was hat LH damit geschaffen?
Kleine Teilflotten.
Noch 8 A380.
Noch 10 A346.
Noch 8 B744.

Ja ich weiss, die betrachtung hinkt, da man ja noch 19 B748 fliegt, zahlreiche A343 und auch A333 hat, die am Ende den selben Crewpool haben.
Ich hätte mir eine deutlichere Aktion erhofft.

Auf der anderen Seite ist der Sprit aktuell so billig, das der Verbauch eine untergeordnete Rolle spielt.
Aber die meisten anderen Airlines stellen ihre Flotten auf wenige Modelle auf, nur die wirklich großen AIrlines betteiben z.b. noch beide große SA Familien.
Bei den WBs vereinheitlichen die meisten Airlines massiv auf wenigen Modellen, dagegen hat die LH weiterhin wirklich jeden WB in der Group.
Mich wundert das immer.

Das ist wohl eine Frage der Zeit. Im Augenblick hat man ja noch alles, was man für die Teilflotten braucht. Man kann auf Flieger, Crews, Mechaniker, Ersatzteile und Infrastruktur Zurückgreifen, ohne investieren zu müssen. Weitere Ausflottungen wird es geben, wenn bestellte (aber möglicherweise verschobene) A350 und B787 in den Konzern kommen. Das kann dann aber besser geplant ablaufen, als es jetzt in dieser Situation möglich ist.


Dieser Beitrag wurde am 08.04.2020 09:26 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 08.04.2020 - 10:39 Uhr
Usercontrail55
User (1568 Beiträge)
Ich hätte evtl. erwartet das man auch zahlreiche CRJ ausflottet, oder die gesamten A319.
Im Gegenteil. Wenn man keine Auslastung hat ist kleiner besser.

Wenn man keine Auslastung hat, dann ist Airline zumachen und was anderes tun eine viel bessere Option.
Das wäre schwarz/weiß. Alternativ könnte man ja auch das Produkt dem Bedarf anpassen und schauen wie sich etwas entwickelt. Nachsteuern oder gar schließen könnte man ja immer noch.
Fakt ist das man solche Situationen nutzen sollte um sich solide für die Zukunft aufzustellen.
Fakt ist leider auch, dass keiner in die Zukunft schauen kann. Jeder geht eine Wette ein und hofft, dass seine Nummer gezogen wird.

Alles andere sind hochkomplexe Deatilfragen die man nicht auf einen Faktor reduzieren kann und somit immer nur Kompromisse darstellen. Daher können Vergleiche hier immer nur hinken ;-)

Dieser Beitrag wurde am 08.04.2020 10:40 Uhr bearbeitet.
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