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Beitrag vom 10.08.2026 - 14:00 Uhr
UserGB
User (1128 Beiträge)
@Arena

In einem der ersten Sätze steht dass sie sich nicht auf die Erkennung der Aktivität sondern nur auf die Identität beziehen und die ist bei identischer Kleidung (jeweils nur T-Shirt; T-Shirt und Jacke oder T-Shirt, Jacke und Rucksack) eben das Gesicht bzw. Mikromimik, Kopfform usw.

Das steht da so nicht. Gesicht ist nicht Identität minus Kleidung.

Die von Wissenschaftler der Universität La Sapienza in Rom entwickelte Technologie der Personenerkennung durch Auswertung von WLAN-Signalstörungen basiert nicht auf Gesichtserkennung, sondern auf der Tatsache, dass jeder menschliche Körper durch sein Form, Masse usw. WLAN-Signale auf eine einzigartige Weise stört und man diese minimalen Störungen mit KI herausfiltern kann. Es werden also Körper erkannt. Und die Betonung liegt auf dem Plural, es ist kein einzelner Messwert, der ausgewertet wird.

Die weiteren Forschungen dazu sind erst noch im Gange. So ist beispielsweise noch unklar, welchen Einfluss die Kleidung hat. Die Erkennung wurde bisher nur labormässig, also innerhalb eines Raums, erfolgreich durchgeführt. Das ist deshalb wichtig, weil nicht wie bei RADAR auf die Reflektionsstärke geachtet wird, sondern auf die Parameter der reflektierten Wellen. Es ist noch unklar, ob eine Erkennung auf grössere Distanz wenigstens prinzipiell möglich wäre, vermutlich eher nicht, da das WLAN-Signal mit zunehmender Entfernung quadratisch abnimmt.


Die Dopplerverschiebung durch die Rotorblätter reicht aus nachdem die sich ja nicht nur ein bischen sondern ganz dolle drehen und die Verschiebung entsprechend groß ist und so evtl. schon von konventionellen 5G Masten erkannt werden kann.

Was heisst da jetzt evtl.?

Ich fürchte, da ist etwas durcheinander geraten (oder nur geraten?). 5G-Sender analysieren die Laufzeiten der Signale, nicht der Reflektionen. Vereinfacht gesagt, den Funkmast interessiert nicht das zurückgeworfene Signalecho, sondern die Antwort des Objekts. Wenn da keine Antwort kommt, dann ist da für ihn auch kein Objekt. Und wenn eine kommt, dann hat die mit der Rotordrehzahl rein gar nichts zu tun, sie funktioniert ja selbst bei einem Mensch, der bewegungslos schläft und nicht durch die Pampa rotiert.


Wenn nicht bestellt die Telekom eben welche mit etwas genaueren Filtern.

Geht's nicht noch primitiver?


Was Rheinmetall dann noch macht weiß ich nicht. Partnerfirma übernehmen ist bei dem Schuldenberg der Telekom wohl nicht drin.

Wohl doch.
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