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Beitrag vom 01.07.2020 - 21:09 Uhr
UserX-Ray
User (30 Beiträge)
Man könnte auch mal so rechnen:
Wenn CS nicht so viel Zeit hätte damit verbringen müssen sich mit den GW (eine im besonderen) herumzustreiten, dann hätte er mehr Zeit gehabt sich um andere Baustellen zu kümmern. Man kann halt nicht überall gleichzeitig die Feuerwehr spielen.

Bitte nicht Täter und Opfer verwechseln. CS und sein Platzhalter-Vorgänger Dr. Franz haben die Konfrontation mit den Gewerkschaften nicht nur geführt, sondern hatten sie auch angekündigt, und zwar nicht, weil es dem Konzern schlecht ging, sondern allein, um die Rendite von ca. 3% auf über 10% zu steigern und damit dem Wunsch der Hauptaktionäre zu entsprechen.

Hui, Täter und Opfer. Das klingt schwer nach einem Verbrechen. Was wurde denn den armen, bemitleidenswerten LH-Angestellten angetan? Es muss ja schon lange die Hölle sein, dort zu arbeiten. Und dann auch noch Vorstände, die die Rendite steigern möchten...

Es ist übrigens die gesetzliche Aufgabe eines Vorstandes einer Aktiengesellschaft, zum Wohle dieser AG zu handeln und somit möglichst auch den Ertrag zu steigern. Aber das nur am Rande.

Aber zurück zum Artikel: Hier werden Formulierungen verwendet, denen widersprochen werden sollte, denn der DLH-Konzern muss weder saniert, noch zukunftsfähig gemacht werden, es sei denn, wir bekommen ab sofort jedes Jahr eine neue Pandemie.

Dass der LH-Konzern letzte Woche knapp vor der Insolvenz stand, ist offenbar an ihnen vorbei gegangen. Ohne größere Einschnitte bei den Ausgaben und dem Verkauf von Tafelsilber wird LH nicht überleben. Daher handelt es sich hier selbstverständlich um einen Sanierungsfall.
Beitrag vom 01.07.2020 - 21:59 Uhr
Usergordon
User (2165 Beiträge)
Man könnte auch mal so rechnen:
Wenn CS nicht so viel Zeit hätte damit verbringen müssen sich mit den GW (eine im besonderen) herumzustreiten, dann hätte er mehr Zeit gehabt sich um andere Baustellen zu kümmern. Man kann halt nicht überall gleichzeitig die Feuerwehr spielen.

Bitte nicht Täter und Opfer verwechseln. CS und sein Platzhalter-Vorgänger Dr. Franz haben die Konfrontation mit den Gewerkschaften nicht nur geführt, sondern hatten sie auch angekündigt, und zwar nicht, weil es dem Konzern schlecht ging, sondern allein, um die Rendite von ca. 3% auf über 10% zu steigern und damit dem Wunsch der Hauptaktionäre zu entsprechen.

Aber zurück zum Artikel: Hier werden Formulierungen verwendet, denen widersprochen werden sollte, denn der DLH-Konzern muss weder saniert, noch zukunftsfähig gemacht werden, es sei denn, wir bekommen ab sofort jedes Jahr eine neue Pandemie.

Haben Sie sich nicht gewünscht, dass mit Thiele endlich Einmal Unternehmertum bei LH Einzug hält.
Haben Sie Ihre Meinung geändert?
Beitrag vom 01.07.2020 - 22:12 Uhr
UserSaintEx
User (236 Beiträge)
Es ist übrigens die gesetzliche Aufgabe eines Vorstandes einer Aktiengesellschaft, zum Wohle dieser AG zu handeln und somit möglichst auch den Ertrag zu steigern. Aber das nur am Rande.

Dieses "Wohl" liegt, was die erwähnte, gesetzliche Aufgabe angeht, sicherlich nicht in der Renditemaximierung. Schon gar nicht, wenn das auch noch zulasten der Kunden und Angestellten geht. Aber das nur am Rande.

Aber zurück zum Artikel: Hier werden Formulierungen verwendet, denen widersprochen werden sollte, denn der DLH-Konzern muss weder saniert, noch zukunftsfähig gemacht werden, es sei denn, wir bekommen ab sofort jedes Jahr eine neue Pandemie.

Dass der LH-Konzern letzte Woche knapp vor der Insolvenz stand, ist offenbar an ihnen vorbei gegangen.

Die Ursachen hierfür sind offenbar an Ihnen vorbeigegangen.

Ohne größere Einschnitte bei den Ausgaben und dem Verkauf von Tafelsilber wird LH nicht überleben.

Wie oft ich schon gelesen oder gehört habe, was alles getan oder gelassen werden muss, damit der DLH-Konzern überleben kann ... war alles entweder heiße Luft oder von externen Interessen getrieben.

Daher handelt es sich hier selbstverständlich um einen Sanierungsfall.

Ach ja? Dann nennen Sie der Leserschaft doch mal die sanierungsbedürftigen Strukturen, welche zur Fast-Insolvenz geführt haben.
Beitrag vom 01.07.2020 - 22:30 Uhr
UserSaintEx
User (236 Beiträge)
Aber zurück zum Artikel: Hier werden Formulierungen verwendet, denen widersprochen werden sollte, denn der DLH-Konzern muss weder saniert, noch zukunftsfähig gemacht werden, es sei denn, wir bekommen ab sofort jedes Jahr eine neue Pandemie.

Haben Sie sich nicht gewünscht, dass mit Thiele endlich Einmal Unternehmertum bei LH Einzug hält.
Haben Sie Ihre Meinung geändert?

Nein, den Wunsch nach mehr Unternehmertum habe ich auch weiterhin. Herr Thiele allerdings hat zwischenzeitlich erkennen lassen, daß er mental irgendwo in den 60er bis 80er Jahren stehen geblieben ist und daß es ihm ausschließlich um (die in seinen Augen viel zu späte) Anerkennung seiner Lebens"leistung" ging. Die Einladung der beiden Bundesminister 3 Tage vor der HV war daher eine taktische Meisterleistung nach korrekter Analyse der Psyche dieses Mannes.
Beitrag vom 02.07.2020 - 01:25 Uhr
User100-58
User (353 Beiträge)
Ach ja? Dann nennen Sie der Leserschaft doch mal die sanierungsbedürftigen Strukturen, welche zur Fast-Insolvenz geführt haben.
Brauchen Sie ein Beispiel? Nehmen Sie doch einfach die Helden der Lüfte. Sie werden es erleben dass diejenigen geben werden die etwas zu geben haben. Nicht aus Wohltätigkeit, schlicht zum Eigenschutz. Nicht aus Überzeugung, sondern aus Angst.
Beitrag vom 02.07.2020 - 03:13 Uhr
UserX-Ray
User (30 Beiträge)
Es ist übrigens die gesetzliche Aufgabe eines Vorstandes einer Aktiengesellschaft, zum Wohle dieser AG zu handeln und somit möglichst auch den Ertrag zu steigern. Aber das nur am Rande.

Dieses "Wohl" liegt, was die erwähnte, gesetzliche Aufgabe angeht, sicherlich nicht in der Renditemaximierung. Schon gar nicht, wenn das auch noch zulasten der Kunden und Angestellten geht. Aber das nur am Rande.

Aber zurück zum Artikel: Hier werden Formulierungen verwendet, denen widersprochen werden sollte, denn der DLH-Konzern muss weder saniert, noch zukunftsfähig gemacht werden, es sei denn, wir bekommen ab sofort jedes Jahr eine neue Pandemie.

Dass der LH-Konzern letzte Woche knapp vor der Insolvenz stand, ist offenbar an ihnen vorbei gegangen.

Die Ursachen hierfür sind offenbar an Ihnen vorbeigegangen.

Ohne größere Einschnitte bei den Ausgaben und dem Verkauf von Tafelsilber wird LH nicht überleben.

Wie oft ich schon gelesen oder gehört habe, was alles getan oder gelassen werden muss, damit der DLH-Konzern überleben kann ... war alles entweder heiße Luft oder von externen Interessen getrieben.

Daher handelt es sich hier selbstverständlich um einen Sanierungsfall.

Ach ja? Dann nennen Sie der Leserschaft doch mal die sanierungsbedürftigen Strukturen, welche zur Fast-Insolvenz geführt haben.

Sie glauben offenbar wirklich, es geht nach Corona einfach alles so weiter, wie es vorher war. Als sei nichts gewesen. So viel Realitätsverlust ist wirklich bemerkenswert.

Da sie es ja mit Formulierungen sehr genau nehmen, zunächst mal ein Blick in den Duden:

"Sa­nie­rung, die

Substantiv, feminin

Bedeutung (3): Wiederherstellung der wirtschaftlichen Rentabilität"

Darum geht es in den nächsten Jahren. Natürlich ist die LH unverschuldet in diese Lage geraten. Und weiter? Hat das Virus nicht interessiert und die Kreditgeber interessiert es auch nicht. Die wollen ihr Geld zurück, plus Zinsen.

Bald hat man einen zweistelligen Milliardenbetrag mehr Schulden. Man hat nach wie vor nur einen Bruchteil der normalen Einnahmen bei großen Kostenblöcken, die nach wie vor weiterlaufen. Die Einnahmesituation wird sich noch länger nicht normalisieren, und das bei immensen zusätzlichen finanziellen Lasten durch den Schuldendienst. Also bleibt nur die massive Senkung von Kosten, was in erster Linie das Personal betrifft, und der mögliche Verkauf von Unternehmensteilen/Flugzeugen. Das sind einfachste wirtschaftliche Zusammenhänge, die jeder verstehen kann, wenn er will.

Sie wollen offensichtlich nicht, OK. Verbreiten sie halt weiter ihre realitätsfremden Thesen von LH-Vorständen als "Täter" und in der Mehrheit gut bezahlten und zufriedenen LH-Angestellten als angebliche "Opfer".

Und träumen sie weiter von ihrem "Neustart als GmbH & Co. KG mit € 10 Mrd. Starthilfe, paritätischer Mitbestimmung und Führungskräften, die emphatisch und Vorbild sind." (Ihr Zitat).

Vielleicht klappt es ja nach der nächsten Pandemie.
Beitrag vom 02.07.2020 - 13:31 Uhr
UserSaintEx
User (236 Beiträge)
Daher handelt es sich hier selbstverständlich um einen Sanierungsfall.

Ach ja? Dann nennen Sie der Leserschaft doch mal die sanierungsbedürftigen Strukturen, welche zur Fast-Insolvenz geführt haben.

Sie glauben offenbar wirklich, es geht nach Corona einfach alles so weiter, wie es vorher war. Als sei nichts gewesen. So viel Realitätsverlust ist wirklich bemerkenswert.

Statt zu lesen (und bestenfalls dann auch zu verstehen), was ich geschrieben habe, ergehen Sie sich lieber in Beleidigungen. Aber bitte, wenn Sie sich so besser fühlen.
Selbstverständlich wird es nicht so weitergehen können, wie bisher, aber das liegt eben gerade nicht daran, daß es "sanierungs"bedürftige Strukturen innerhalb des DLH-Konzerns gegeben hat, sondern einzig und alleine an den Corona-Abwehrmaßnahmen diverser Regierungen. Ich wehre mich dagegen, daß dieser Unterschied keine Berücksichtigung bei der Darstellung findet.

Bald hat man einen zweistelligen Milliardenbetrag mehr Schulden. Man hat nach wie vor nur einen Bruchteil der normalen Einnahmen bei großen Kostenblöcken, die nach wie vor weiterlaufen. Die Einnahmesituation wird sich noch länger nicht normalisieren, und das bei immensen zusätzlichen finanziellen Lasten durch den Schuldendienst. Also bleibt nur die massive Senkung von Kosten, was in erster Linie das Personal betrifft, und der mögliche Verkauf von Unternehmensteilen/Flugzeugen. Das sind einfachste wirtschaftliche Zusammenhänge, die jeder verstehen kann, wenn er will.

Sie haben recht, das ist BWL Bachelor-Niveau. Vermutlich erlernt man erst danach, daß die Dinge in der Realwirtschaft dann doch nicht so einfach sind und daß es für Kosteneinsparungen beim Personal eigentlich keiner Vorstandsmillionäre bedarf.

Sie wollen offensichtlich nicht, OK. Verbreiten sie halt weiter ihre realitätsfremden Thesen von LH-Vorständen als "Täter" und in der Mehrheit gut bezahlten und zufriedenen LH-Angestellten als angebliche "Opfer".

Sie sind hier also derjenige, der festlegt, was realitätsnah und was realitätsfern ist.
Glauben Sie tatsächlich, die in den letzten Jahren quer durch die Belegschaft streikenden LH-Angestellten wollten auf diese Art ihrer gut bezahlten Zufriedenheit Ausdruck verleihen?

Und träumen sie weiter von ihrem "Neustart als GmbH & Co. KG mit € 10 Mrd. Starthilfe, paritätischer Mitbestimmung und Führungskräften, die emphatisch und Vorbild sind." (Ihr Zitat).

Schlimm genug, daß solche Strukturen in einem der reichsten Länder der Welt selbst im Jahr 2020 immer noch erträumt werden müssen.
Beitrag vom 03.07.2020 - 08:31 Uhr
Usergordon
User (2165 Beiträge)
Man könnte auch mal so rechnen:
Wenn CS nicht so viel Zeit hätte damit verbringen müssen sich mit den GW (eine im besonderen) herumzustreiten, dann hätte er mehr Zeit gehabt sich um andere Baustellen zu kümmern. Man kann halt nicht überall gleichzeitig die Feuerwehr spielen.

Bitte nicht Täter und Opfer verwechseln. CS und sein Platzhalter-Vorgänger Dr. Franz haben die Konfrontation mit den Gewerkschaften nicht nur geführt, sondern hatten sie auch angekündigt, und zwar nicht, weil es dem Konzern schlecht ging, sondern allein, um die Rendite von ca. 3% auf über 10% zu steigern und damit dem Wunsch der Hauptaktionäre zu entsprechen.

Nein, eine Steigerung der Rendite auf 8% ist notwendig, um die Flotteninvestitionen zu stemmen, die das Flottenalter konstant halten. Eine Verjüngung der im Konkurrenzumfeld durchaus betagten Flotte oder Wachstum erfordert weitere Renditesteigrungen.

Aber zurück zum Artikel: Hier werden Formulierungen verwendet, denen widersprochen werden sollte, denn der DLH-Konzern muss weder saniert, noch zukunftsfähig gemacht werden, es sei denn, wir bekommen ab sofort jedes Jahr eine neue Pandemie.

Klingt so, als hätte der LH-Vorstand mit der Positionierung der Lufthansa in den vergangenen Jahren gute Arbeit geleistet. Und das aus Ihrer Tastatur ....😅
Beitrag vom 03.07.2020 - 12:35 Uhr
User3uhr25
User (25 Beiträge)
Interessanter Artikel
 https://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/nach-der-staatsrettung-geschrumpfte-lufthansa-das-ende-der-grossen-plaene/25967798.html
Leider werden auch hier die 850 Millionen und die Zahl 45% genannt, ohne diese näher zu erklären. Ansonsten gut gemacht.
Beitrag vom 04.07.2020 - 09:35 Uhr
UserSaintEx
User (236 Beiträge)
Man könnte auch mal so rechnen:
Wenn CS nicht so viel Zeit hätte damit verbringen müssen sich mit den GW (eine im besonderen) herumzustreiten, dann hätte er mehr Zeit gehabt sich um andere Baustellen zu kümmern. Man kann halt nicht überall gleichzeitig die Feuerwehr spielen.

Bitte nicht Täter und Opfer verwechseln. CS und sein Platzhalter-Vorgänger Dr. Franz haben die Konfrontation mit den Gewerkschaften nicht nur geführt, sondern hatten sie auch angekündigt, und zwar nicht, weil es dem Konzern schlecht ging, sondern allein, um die Rendite von ca. 3% auf über 10% zu steigern und damit dem Wunsch der Hauptaktionäre zu entsprechen.

Nein, eine Steigerung der Rendite auf 8% ist notwendig, um die Flotteninvestitionen zu stemmen, die das Flottenalter konstant halten. Eine Verjüngung der im Konkurrenzumfeld durchaus betagten Flotte oder Wachstum erfordert weitere Renditesteigrungen.

Ihre Nibelungentreue ist wirklich bemerkenswert.
Gewinn, Rendite etc. sind das, was am Ende eines Geschäftsjahres übrig bleibt, NACHDEM alle Investitionen getätigt wurden. Die damals angekündigte Renditesteigerung hatte rein gar nichts mit Investitionen zu tun ... und das damit verbundene Programm (Schleifen der betrieblichen AV, Absenkung von Einstiegsgehältern etc.) wurde auch nicht nur im DLH-Konzern gefahren.
Man kann das übrigens sehr schön am Aktienkurs nachvollziehen, denn kaum hatte die Investoren-Karawane, nachdem sie ihre Vorstands-Statthalter jahrelangen mit der Basis hatte kämpfen lassen, 2018 ein paar Milliarden aus dem Konzern abgezogen, ist sie zum nächsten "Opfer" weitergezogen.

Aber zurück zum Artikel: Hier werden Formulierungen verwendet, denen widersprochen werden sollte, denn der DLH-Konzern muss weder saniert, noch zukunftsfähig gemacht werden, es sei denn, wir bekommen ab sofort jedes Jahr eine neue Pandemie.

Klingt so, als hätte der LH-Vorstand mit der Positionierung der Lufthansa in den vergangenen Jahren gute Arbeit geleistet. Und das aus Ihrer Tastatur ....😅

Ich würde es so formulieren: Die gute Position verdankt der DLH-Konzern seinen loyalen Mitarbeitern ... TROTZ der permanenten Störfeuer aus der Vorstandsetage.
Aber ... es gibt Hoffnung, denn gelistet im M-DAX wird der Druck der Investoren geringer werden und der Benchmark für Vorstandsgehälter entsprechend angepasst. Somit gibt es evtl. Chancen, daß auch wieder mal ein paar loyale Kandidaten in die Vorstandsetage aufgenommen werden.
Beitrag vom 04.07.2020 - 13:23 Uhr
User100-58
User (353 Beiträge)
Ich würde es so formulieren: Die gute Position verdankt der DLH-Konzern seinen loyalen Mitarbeitern ...
So gaaanz loyal waren die nicht alle in den letzten Jahren. 14 Streikwellen als Loyalität zu bezeichnen halte ich für "leicht" realitätsfremd.
TROTZ der permanenten Störfeuer aus der Vorstandsetage.
Wie gesagt, der Vorstand hat seinen Job gemacht. Viele andere auch, aber eben nicht alle. Die hatten irgendwo Morgenluft geschnuppert und sind dann in den Krieg gezogen. Täter oder Opfer, das ist hier die (keine) Frage.
Aber ... es gibt Hoffnung, denn gelistet im M-DAX wird der Druck der Investoren geringer werden und der Benchmark für Vorstandsgehälter entsprechend angepasst.
Vielleicht steigt auch der Druck, wieder in den DAX zu kommen. Eventuell wird ja bald ein Plätzchen frei.
Somit gibt es evtl. Chancen, daß auch wieder mal ein paar loyale Kandidaten in die Vorstandsetage aufgenommen werden.
Wem gegenüber sollten diese Kandidaten denn konkret loyaler sein? Stoppt die Raffgier ... ?
Beitrag vom 04.07.2020 - 13:32 Uhr
User100-58
User (353 Beiträge)
Gewinn, Rendite etc. sind das, was am Ende eines Geschäftsjahres übrig bleibt, NACHDEM alle Investitionen getätigt wurden. Die damals angekündigte Renditesteigerung hatte rein gar nichts mit Investitionen zu tun ... und das damit verbundene Programm (Schleifen der betrieblichen AV, Absenkung von Einstiegsgehältern etc.) wurde auch nicht nur im DLH-Konzern gefahren.
Man kann das übrigens sehr schön am Aktienkurs nachvollziehen, denn kaum hatte die Investoren-Karawane, nachdem sie ihre Vorstands-Statthalter jahrelangen mit der Basis hatte kämpfen lassen, 2018 ein paar Milliarden aus dem Konzern abgezogen, ist sie zum nächsten "Opfer" weitergezogen.
Ihre Sachkenntnis ist überaus bemerkenswert. Umso verwunderlicher dass Sie nicht längst im Vorstand eines bedeutenden Unternehmens sind und den Gewinn zu 100 Prozent an die Mitarbeiter ausschütten (oder meinen Sie nur bestimmte Angestellte?).
Wenn es dann nicht so läuft wie im Bilderbuch, ziehen Sie sich lieber zurück und drücken ein paar Knöpfe laut Checkliste, die andere (kompetente) Menschen vorab für Sie ausgearbeitet haben.
Ich glaube Sie sollten die Führung einer Firma erst einmal von der praktischen Seite her kennen lernen, inclusive der entsprechenden Verantwortung und Haftung für Fehlentscheidungen. Dann sind Sie immer noch weit von der Führung einer Aktiengesellschaft entfernt. Einfach mal auf "gut Glück" mitzureden ist schlicht sinnlos. Denken Sie immer daran, Flugkapitän ist CS noch nebenbei.
Beitrag vom 04.07.2020 - 14:23 Uhr
Usergordon
User (2165 Beiträge)
Man könnte auch mal so rechnen:
Wenn CS nicht so viel Zeit hätte damit verbringen müssen sich mit den GW (eine im besonderen) herumzustreiten, dann hätte er mehr Zeit gehabt sich um andere Baustellen zu kümmern. Man kann halt nicht überall gleichzeitig die Feuerwehr spielen.

Bitte nicht Täter und Opfer verwechseln. CS und sein Platzhalter-Vorgänger Dr. Franz haben die Konfrontation mit den Gewerkschaften nicht nur geführt, sondern hatten sie auch angekündigt, und zwar nicht, weil es dem Konzern schlecht ging, sondern allein, um die Rendite von ca. 3% auf über 10% zu steigern und damit dem Wunsch der Hauptaktionäre zu entsprechen.

Nein, eine Steigerung der Rendite auf 8% ist notwendig, um die Flotteninvestitionen zu stemmen, die das Flottenalter konstant halten. Eine Verjüngung der im Konkurrenzumfeld durchaus betagten Flotte oder Wachstum erfordert weitere Renditesteigrungen.

Ihre Nibelungentreue ist wirklich bemerkenswert.

Warum? Sie faseln doch immer von Loyalität der Mitarbeiter (siehe weiter unten!)

Gewinn, Rendite etc. sind das, was am Ende eines Geschäftsjahres übrig bleibt, NACHDEM alle Investitionen getätigt wurden.

Nein, das ist nicht der Fall. Hier werden lediglich Abschreibungen berücksichtigt, die aber leider nicht ausreichen, Ersatzinvestitionen zu stemmen.

Die damals angekündigte Renditesteigerung hatte rein gar nichts mit Investitionen zu tun ... und das damit verbundene Programm (Schleifen der betrieblichen AV, Absenkung von Einstiegsgehältern etc.) wurde auch nicht nur im DLH-Konzern gefahren.

Doch!

Man kann das übrigens sehr schön am Aktienkurs nachvollziehen, denn kaum hatte die Investoren-Karawane, nachdem sie ihre Vorstands-Statthalter jahrelangen mit der Basis hatte kämpfen lassen, 2018 ein paar Milliarden aus dem Konzern abgezogen, ist sie zum nächsten "Opfer" weitergezogen.

Wieviel Milliarden haben denn die "Investoren" 2018 abgezogen?

Aber zurück zum Artikel: Hier werden Formulierungen verwendet, denen widersprochen werden sollte, denn der DLH-Konzern muss weder saniert, noch zukunftsfähig gemacht werden, es sei denn, wir bekommen ab sofort jedes Jahr eine neue Pandemie.

Klingt so, als hätte der LH-Vorstand mit der Positionierung der Lufthansa in den vergangenen Jahren gute Arbeit geleistet. Und das aus Ihrer Tastatur ....😅

Ich würde es so formulieren: Die gute Position verdankt der DLH-Konzern seinen loyalen Mitarbeitern ... TROTZ der permanenten Störfeuer aus der Vorstandsetage.

Jetzt winden Sie sich wie eina Aal.😅 DAs ist witzig.

Aber ... es gibt Hoffnung, denn gelistet im M-DAX wird der Druck der Investoren geringer werden und der Benchmark für Vorstandsgehälter entsprechend angepasst. Somit gibt es evtl. Chancen, daß auch wieder mal ein paar loyale Kandidaten in die Vorstandsetage aufgenommen werden.

Geht das jetzt wieder Richtung Neiddebatte (Vorstandsgehälter)?


Beitrag vom 04.07.2020 - 14:32 Uhr
User100-58
User (353 Beiträge)
Aber ... es gibt Hoffnung, denn gelistet im M-DAX wird der Druck der Investoren geringer werden und der Benchmark für Vorstandsgehälter entsprechend angepasst. Somit gibt es evtl. Chancen, daß auch wieder mal ein paar loyale Kandidaten in die Vorstandsetage aufgenommen werden.
Geht das jetzt wieder Richtung Neiddebatte (Vorstandsgehälter)?
Ich hatte es extra weggelassen. Die Frage ist eigentlich gar keine Frage.
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