Beitrag vom 19.12.2024 - 04:54 Uhr
Der Vorteil war damals, dass man Flugbegleiter und Piloten seperat verhandeln kann und nicht allen das selbe zahlen muss.
Sie bringen es auf den Punkt und damit hört für mich eine Sozialpartnerschaft dann auf, unabhängig davon, von wem es vielleicht ausgegangen ist.
Kein AG kann AN vorschreiben, wie sie sich zu organisieren haben, aber vermutlich haben sich die Berufgruppen, die die DAG verlassen haben, damit selbst Vorteile versprochen.
Im Grunde hat VC festgestellt, das sie die LH mit ihrem organisierungsgrad extrem gut erpressen kann.
Pilotenstreik - niemand fliegt.
Blöd nur das irgendwann die Lotsen, Bodenmitarbeiter, Flugbegleiter das selbe festgestellt haben, und auch die Lokführer das mitbekommen haben.
Man wird über kurz oder lang nicht drum herum kommen die Tariffreiheit hier zurück zu drehen und andere Wege der Einigung auf Löhne finden müssen.
Beitrag vom 19.12.2024 - 08:11 Uhr
Der Vorteil war damals, dass man Flugbegleiter und Piloten seperat verhandeln kann und nicht allen das selbe zahlen muss.
Das habe ich jetzt aus meiner damaligen GW Arbeit genau anders herum in Erinnerung. Durch die Vertretung durch die DAG und späteren Zusammenschluss mit �TV zur Verdi hing man mit zuvielen anderen Bereichen, und im Besonderen der öffentlichen Hand, zusammen in einem Boot. Dadurch war man eingeschränkt in den Spielräumen. So konnte man als Gruppe den Fokus auf ganz eigene Themen richten. Was ja dann auch gemacht wurde und so hat jede Gruppe für sich ein ganzes Bündel an teuren individuellen Privilegien ausgehandelt, das jetzt wieder zerschlagen werden muss.
Ist aber nicht so wichtig, man ist wo man ist und irgendwas wird passieren.
Beitrag vom 19.12.2024 - 10:30 Uhr
Was ja dann auch gemacht wurde und so hat jede Gruppe für sich ein ganzes Bündel an teuren individuellen Privilegien ausgehandelt, das jetzt wieder zerschlagen werden muss.
Wirklich 'Privilegien'?
Aber gut, nennen Sie es so.
Doch zum aushandeln und ratifizieren dieser gehören ja immer (mindestens) zwei Parteien dazu. Eine die fordert und die andere die auf diese Forderungen eingehen. Somit ein bisschen einseitig den 'schwarzen Peter' nur einer Seite zuzuschreiben.
Und 'zerschlagen' klingt mir doch ein wenig nach Kampf. Wäre es nicht besser es friedlich- schiedlich zu versuchen, natürlich unter Berücksichtigung der seinerzeit ausgehandelten Ergebnisse?
Sollte für beide Seiten gelten.
Beitrag vom 19.12.2024 - 14:16 Uhr
Was ja dann auch gemacht wurde und so hat jede Gruppe für sich ein ganzes Bündel an teuren individuellen Privilegien ausgehandelt, das jetzt wieder zerschlagen werden muss.
Wirklich 'Privilegien'?
So wird es genannt im internen Gebrauch. Siehe Wiki, das passt schon so.
Aber gut, nennen Sie es so.
Doch zum aushandeln und ratifizieren dieser gehören ja immer (mindestens) zwei Parteien dazu. Eine die fordert und die andere die auf diese Forderungen eingehen. Somit ein bisschen einseitig den 'schwarzen Peter' nur einer Seite zuzuschreiben.
Welchen schwarzen Peter sehen die da wo?
Und 'zerschlagen' klingt mir doch ein wenig nach Kampf.
Was auch sonst? Wie würden Sie die Schließung einer Airline und Start einer Neuen an deren Stelle bezeichnen?
Wäre es nicht besser es friedlich- schiedlich zu versuchen, natürlich unter Berücksichtigung der seinerzeit ausgehandelten Ergebnisse?
2 Prozesse sind anhängig und die Formulierungen intern kursierenden Rundschreiben. Friedlich ist naiv.
Sollte für beide Seiten gelten.
Dieser Beitrag wurde am 19.12.2024 16:23 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 20.12.2024 - 09:27 Uhr
Was ja dann auch gemacht wurde und so hat jede Gruppe für sich ein ganzes Bündel an teuren individuellen Privilegien ausgehandelt, das jetzt wieder zerschlagen werden muss.
Wirklich 'Privilegien'?
So wird es genannt im internen Gebrauch. Siehe Wiki, das passt schon so.
Im internen Gebrauch sicher verständlich, nach aussen wirkt es schon sehr (einseitig) abgehoben.
Aber gut, nennen Sie es so.
Doch zum aushandeln und ratifizieren dieser gehören ja immer (mindestens) zwei Parteien dazu. Eine die fordert und die andere die auf diese Forderungen eingehen. Somit ein bisschen einseitig den 'schwarzen Peter' nur einer Seite zuzuschreiben.
Welchen schwarzen Peter sehen die da wo?
Nunja, es wird doch suggeriert das es nur an den 'gierigen' Piloten liegt, die sich einer vernünftigen, dem Unternehmensintressen dienenden Lösung verweigern.
Und 'zerschlagen' klingt mir doch ein wenig nach Kampf.
Was auch sonst? Wie würden Sie die Schließung einer Airline und Start einer Neuen an deren Stelle bezeichnen?
Auch bei Gründung einer neuen Airline muss man ja nicht unbedingt sofort auf Konfrontationskurs gehen.
Wäre es nicht besser es friedlich- schiedlich zu versuchen, natürlich unter Berücksichtigung der seinerzeit ausgehandelten Ergebnisse?
2 Prozesse sind anhängig und die Formulierungen intern kursierenden Rundschreiben. Friedlich ist naiv.
M.E. lag doch von den Piloten ein Vorschlag vor, die Sitzplatzbegrenzung bei der bestehenden Airline aufzuheben.
Sollte für beide Seiten gelten.