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Beitrag vom 19.08.2007 - 23:51 Uhr
UserGast
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wer schon einmal die möglichkeit hatte, in den USA den flugfunk mitzuhören, sollte sich eigentlich nicht wundern, dass einmal etwas passieren wird. sowohl von seiten der fluglotsen als auch der piloten wird regelmässig gegen beinahe alle vorschriften der ICAO verstossen: zahlen werden als "hundredthirty" ausgesprochen, vorschrift wäre " one three zero"; steig- oder sinkraten werden mit "eighteenhundred" angewiesen und oft gelangweilt mit "roger" beantwortet, korrekt wäre "onethausendeighthundred" und eine wörtliche bestätigung des piloten; landefreigaben werden bereits an eine in der reihe fliegender flugzeuge gegeben, selbst wenn zu diesem zeitpunkt die situation auf der runway, besonders mit intersections gar nicht abschätzbar ist. "cleared to land behind United boeing 757 three miles ahead on short final" ist keine besonderheit, ist jefoch absolut unsicher, weil a. der lotse das verhalten des vorausfliegenden flugzeuges nicht voraussehen kann (zb geplatzer reifen und sofortiges stehenbeleiben auf der landebahn) und weil b. kurz danach auf der gleichen frequenz ein anderes flugzeug eine startfreigabe auf einer kreuzenden bahn erhält und ohne weitere anweisungen startet. ein gefährliches zunahekommen konnte nur durch unser beherztes bremsen sofort nach der landung verhindert werden, um vor der intersection zum stehen zu kommen. so geschehen anfang des jahrtausends in anflug mit einem lufthansa A340 auf SFO