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Beitrag vom 21.10.2024 - 08:11 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4583 Beiträge)
Ohha!

"Fliegen ist die mit Abstand klimaschädlichste Art zu reisen. Bei einem Hin- und Rückflug auf die Kanaren etwa fallen dem Umweltbundesamt zufolge pro Person rund 1,9 Tonnen CO2-Ã"quivalente an. Das ist mehr, als ein Durchschnittsnutzer von Auto, Bus und Bahn in einem Jahr ausstößt (1,5 Tonnen CO2-Ã"quivalente)."

Wird Zeit, dass das auch hier mal so klar und eindeutig benannt wird!

" "Fliegen muss bezahlbar bleiben", sagte Jens Bischof"

Aber nicht mit staatlicher Unterstützung!
Es kann nicht sein das ca. 80 Mill. Bundesbürger für die Möglichkeit, für vergleichsweise wenige Bürger bzw. Nicht- Bundesbürger, billig zu fliegen zahlen müssen.

""Die Luftverkehrsteuer muss abgeschafft werden, Schweden macht das gerade vor.""

Dann ist der 'schwedische Weg' ein falscher.
Beitrag vom 21.10.2024 - 08:23 Uhr
UserFRAHAM
User (1347 Beiträge)
Vor allem ... wir reden in anderen Berichten über Tourismus-Rekorde ... und über schwächelnde Wirtschaft im Land. Also im Prinzip spricht nichts (außer für die Mitglieder des BDL) etwas gegen einen Urlaub in Deutschland. Man glaubt gar nicht wie viele schöne Ecken es noch gibt, die man garantiert noch nicht gesehen hat. Wieso nicht das Geld bei heimischen Arbeitgebern lassen - dann ist auch das Schnitzel beim Abendessen authentischer als auf den Kanaren oder Balearen.
Beitrag vom 21.10.2024 - 09:47 Uhr
Usermuckster
User (605 Beiträge)
"Fliegen ist die mit Abstand klimaschädlichste Art zu reisen. Bei einem Hin- und Rückflug auf die Kanaren etwa fallen dem Umweltbundesamt zufolge pro Person rund 1,9 Tonnen CO2-Ã"quivalente an. Das ist mehr, als ein Durchschnittsnutzer von Auto, Bus und Bahn in einem Jahr ausstößt (1,5 Tonnen CO2-Ã"quivalente)."

Wird Zeit, dass das auch hier mal so klar und eindeutig benannt wird!

Interessant. Denn ich vermisse hier die Eindeutigkeit und Klarheit. Der Vergleich mit dem Durchschnittsverbraucher, der nur zur Arbeit oder zum Supermarkt pendelt, ergibt keinen Sinn, weil nicht Gleiches mit Gleichem verglichen wird. Wie hoch wäre der CO2-Ausstoß, wenn ich mit dem Auto, Schiff oder Zug auf die Kanaren gelangen wollte?

Es kann nicht sein das ca. 80 Mill. Bundesbürger für die Möglichkeit, für vergleichsweise wenige Bürger bzw. Nicht- Bundesbürger, billig zu fliegen zahlen müssen.

Aber warum kann das denn nicht sein? Eine Steuersenkung oder -abschaffung käme immerhin Millionen Menschen zugute. Das kann man von vielen anderen Ausgaben dieses Staates nicht behaupten. Ob Sie's glauben oder nicht: Selbst als jemand, der in den letzten dreißig Jahren *einmal* geflogen ist, erdreiste ich mich, die Senkung oder -abschaffung der Flugverkehrssteuer für sinnvoller zu halten als die Erweiterung des Kanzleramts, Radwege in Peru oder Fördermillionen für Hollywood-Filme.

Revolutionäre Idee: Lassen wir die Wähler entscheiden.
Beitrag vom 21.10.2024 - 10:00 Uhr
UserClemi
Elektroniker
User (1111 Beiträge)
Mal ein Vergleich:

Hin und Rückflug von BER nach TFS im A320/737 (kein NEO oder MAX) circa 7300km,
pro Person circa 1,2t CO2

Fährt man 7300km mit dem Auto Benzin mit einem Verbrauch von 7L/100km circa 2,1t CO2 bei einer Person.
Beitrag vom 21.10.2024 - 10:05 Uhr
UserCpt737
User (23 Beiträge)
Um Ihrer Weltuntergangspanik mal etwas entgegen zu treten, Sie wissen, dass der WELTWEITE Luftverkehr knapp 4% (3,5) des gesamten CO2-Ausstoßes ausmacht? Die Welt wird nicht untergehen. Wir können auch zurück in die Steinzeit. Wenn der Klimawandel tatsächlich existiert und menschengemacht ist, ist es eh zu spät. Sollten dann Techniken entwickeln, wie wir damit leben, denn gestoppt bekommen wir ihn dann eh nicht mehr.
Beitrag vom 21.10.2024 - 10:05 Uhr
UserCpt737
User (23 Beiträge)
Ohha!

"Fliegen ist die mit Abstand klimaschädlichste Art zu reisen. Bei einem Hin- und Rückflug auf die Kanaren etwa fallen dem Umweltbundesamt zufolge pro Person rund 1,9 Tonnen CO2-Ã"quivalente an. Das ist mehr, als ein Durchschnittsnutzer von Auto, Bus und Bahn in einem Jahr ausstößt (1,5 Tonnen CO2-Ã"quivalente)."

Wird Zeit, dass das auch hier mal so klar und eindeutig benannt wird!

" "Fliegen muss bezahlbar bleiben", sagte Jens Bischof"

Aber nicht mit staatlicher Unterstützung!
Es kann nicht sein das ca. 80 Mill. Bundesbürger für die Möglichkeit, für vergleichsweise wenige Bürger bzw. Nicht- Bundesbürger, billig zu fliegen zahlen müssen.

""Die Luftverkehrsteuer muss abgeschafft werden, Schweden macht das gerade vor.""

Dann ist der 'schwedische Weg' ein falscher.
Beitrag vom 21.10.2024 - 10:07 Uhr
UserF11
einfach nur Pax...
User (1673 Beiträge)
"Fliegen ist die mit Abstand klimaschädlichste Art zu reisen. Bei einem Hin- und Rückflug auf die Kanaren etwa fallen dem Umweltbundesamt zufolge pro Person rund 1,9 Tonnen CO2-Ã"quivalente an. Das ist mehr, als ein Durchschnittsnutzer von Auto, Bus und Bahn in einem Jahr ausstößt (1,5 Tonnen CO2-Ã"quivalente)."

Wird Zeit, dass das auch hier mal so klar und eindeutig benannt wird!

Interessant. Denn ich vermisse hier die Eindeutigkeit und Klarheit. Der Vergleich mit dem Durchschnittsverbraucher, der nur zur Arbeit oder zum Supermarkt pendelt, ergibt keinen Sinn, weil nicht Gleiches mit Gleichem verglichen wird. Wie hoch wäre der CO2-Ausstoß, wenn ich mit dem Auto, Schiff oder Zug auf die Kanaren gelangen wollte?
Sie können gerne auf die Kanaren fliegen. Aber warum "billig"? Und im Endeffekt geht es bei Ihrer Argumentation letztlich nur wieder darum, möglichst keinen Verzicht üben zu müssen zugunsten es Klimas.

Es kann nicht sein das ca. 80 Mill. Bundesbürger für die Möglichkeit, für vergleichsweise wenige Bürger bzw. Nicht- Bundesbürger, billig zu fliegen zahlen müssen.

Aber warum kann das denn nicht sein? Eine Steuersenkung oder -abschaffung käme immerhin Millionen Menschen zugute. Das kann man von vielen anderen Ausgaben dieses Staates nicht behaupten. Ob Sie's glauben oder nicht: Selbst als jemand, der in den letzten dreißig Jahren *einmal* geflogen ist, erdreiste ich mich, die Senkung oder -abschaffung der Flugverkehrssteuer für sinnvoller zu halten als die Erweiterung des Kanzleramts, Radwege in Peru oder Fördermillionen für Hollywood-Filme.
Unsinn wird durch dauernde Wiederholungen nicht sinniger! Halbwahrheiten nicht wahrer! Und ich bin stark dafür, dass der "Staat" endlich beim Straßenbau zu sparen beginnt und die Subventionierung von Flugbenzin durch Nicht-Besteuerung einstellt. Auch sollten Flughäfen ohne öffentliche Gelder kostendeckend betrieben werden.
Revolutionäre Idee: Lassen wir die Wähler entscheiden.
Oh ja, selbstverständlich wird es der Wähler entscheiden. Das ist gut und richtig. Doch eines ist auch gewiss: Dem Klimawandel und seinen Folgen, den Extremwetterereignissen, werden die Wahlergebnisse sehr egal sein. Das sieht man gerade in Italien.
Beitrag vom 21.10.2024 - 10:14 Uhr
UserF11
einfach nur Pax...
User (1673 Beiträge)
Um Ihrer Weltuntergangspanik mal etwas entgegen zu treten, Sie wissen, dass der WELTWEITE Luftverkehr knapp 4% (3,5) des gesamten CO2-Ausstoßes ausmacht? Die Welt wird nicht untergehen. Wir können auch zurück in die Steinzeit. Wenn der Klimawandel tatsächlich existiert und menschengemacht ist, ist es eh zu spät. Sollten dann Techniken entwickeln, wie wir damit leben, denn gestoppt bekommen wir ihn dann eh nicht mehr.
Die Argumentation ist interessant: weil es zu spät, machen wir lieber nix dagegen, sondern warten auf "technische Wunder". Und Sie werfen den einen "Weltuntergangspanik" vor, malen aber selbst eins an die Wand für den Fall, dass wir doch etwas gegen den Klimawandel unternehmen: die "Steinzeit". Hauptsache, Sie müssen auf nichts verzichten.
Und zum Anfangsargument:
"Ein Flug weist im Vergleich zu allen anderen Mobilitätsformen eine große Besonderheit auf: Er findet nicht am Boden statt, sondern meist in Höhen von 9.000 bis13.000 m, in denen die Atmosphäre besonders sensibel ist. Die Abgase, die ein Flug in diesen Höhen ausstößt, haben neben dem COâ?? noch weitere Auswirkungen auf das Klima. Neben den reinen COâ??-Emissionen wärmt das Fliegen in diesen Höhen das Klima über weitere so genannte Non-COâ??-Effekte." (Quelle:  https://www.atmosfair.de/de/fliegen_und_klima/flugverkehr_und_klima/klimawirkung_flugverkehr/) Weiterlesen lohnt! Oder leugnen!
Beitrag vom 21.10.2024 - 10:25 Uhr
UserFRAHAM
User (1347 Beiträge)
als die Erweiterung des Kanzleramts, Radwege in Peru oder Fördermillionen für Hollywood-Filme

Ach, die AFD Argumente mal wieder ...
Klar wird nicht alles immer für Dinge ausgegeben die sinnvoll sind oder sinnvoll erscheinen.
Lasst uns bitte nicht auf - aber da wird auch Geld ausgegeben - schielen. Denn keiner von uns hier demonstriert über die 2,5 Milliarden US$ Baukosten für eine Versandhändler-Zentrale, wenn er seine Bestellung beim nächsten Primaten-Tag aufgibt.

Und von den gerne in sozialen Medien kolpertierten 315 Millionen â?¬ für Radwege in Peru, sind der überwiegende Anteil in Form von Krediten gewährt worden, die bislang auch m.W. zurückgezahlt wurden und werden. Zudem handelte es sich nach offiziellen nachlesbaren Angaben "nur" um 199 Millionen â?¬ und nicht nur für Radwege sondern auch für andere umweltschonende Ã?PNV Projekte gedacht. Natürlich kann man auch hier darüber diskutieren, ob das Geld nicht sinnvoller in unseren Ã?PNV fließen sollte. Da das globale Klima aber keinen Halt an Ländergrenzen macht, sollte es schon in unserem Sinn sein auch im Ausland in ärmeren Ländern den Umweltstandard von wenigstens uns hier herzustellen. Keine Ahnung wer schon in Lima war, Spaziergang durch die Stadt macht da wenig Spaß.

Ã?ber die Filmförderung von Hollywoodfilmen lässt sich auch herrlich streiten. Würde es keine Filmförderung geben - die im übrigen auch in großen Teilen an kleinere Filmprojekte geht - würde unsere Kinolandschaft sehr karg aussehen. Mit der Filmförderung wird es nicht nur möglich gemacht, dass Filme gedreht werden können, es findet meist auch eine Förderung der heimischen Industrie statt. Nicht selten finden sich Szenen wieder, die in Deutschland gedreht werden. Das ist auch ein nicht zu verachtendes Wirtschaftsvolumen dahinter. Die Filmförderung erfolgt aber nicht alleine nur aus Bundesmitteln, sondern auch Landesmitteln. Es gibt in der Tat einen Vorwurf, den sich insbesondere das Bundesfinanzministerium gefallen lassen muss. So bestand (ob immer noch, entzieht sich meiner Kenntnis) die Möglichkeite für Investoren, die Hälfte ihrer Investitionen in Hollywood-Filme vom Finanzamt zurück zu bekommen. Am Ende ist es wie bei Museen, Theatern oder im Sport. Wollen wir es uns das leisten oder nicht?

Beim Fliegen ist es aus meiner Sicht leicht anders gelagert. Ich finde die Luftfahrt wichtig und ich möchte/muss auch gelegentlich fliegen. Aber ich finde nicht, dass Ticketpreise unter 200â?¬ richtig sind. Wenn diese dann noch quasi querfinanziert werden, dann ist das falsch.
Beitrag vom 21.10.2024 - 10:39 Uhr
UserJumpfly
User (602 Beiträge)
Ich muss da in einigen Punkten auf DInge hinweisen die mMn falsch dargestellt werden. Wenn auf eine Dienstleistung oder ein Produkt keine oder niedrigere Steuern erhoben werden ist das KEINE Subvention. Bei einer Subvention wird aktiv Geld zugeschossen um ein Produkt zu fördern. Ebenso wie Niedrigeinkommen nicht subventioniert werden wird damit auch die Luftfahrt in Deutschland nicht subventioniert. Auf einige Dinge muss die Luftfahrt keine Steuern zahlen, auf andere dafür zusätzliche Abgaben errichten. Um bei dem Beispiel des Kanarenfluges zu bleiben muss zwar keine Steuer auf Kerosin gezahlt werden, dafür allerdings knapp 40â?¬ Luftverkehrsabgabe. Bei einem halbwegs ausgelasteten Flug sind damit die Abgaben für die Luftverkehrssteuer deutlich höher als eine Besteuerung von Kerosin.

Sie weisen gerne auf die Besonderheit des fliegens hin dass es in großer Höhe stattfindet, vergessen aber zwei andere Besonderheiten.
- Es ist sehr schnell. Ich kann natürlich mit dem Fahrrad von Hamburg nach Rom fahren, auch mit dem Auto geht, aber fliegen geht eben sehr viel schneller und ist bei größeren Distanzen in dieser Hinsicht konkurrenzlos. Dem Klima ist das egal, den Reisenden aber eben nicht.
- Flugverkehr benötigt neben den Flughäfen keinerlei zusätzlicher Infrastruktur. Wenn sie also von Hamburg nach Rom über die Autobahn fahren nutzen sie 1700km Autobahn (die Sie ja auch nicht mehr ausbauen möchten) die im Schnitt mindestens 2x 10m breit ist. Sie nutzen also rein für die Autobahn bereits 34km2 zugeteerte Fläche. Da werden Landschaften zerteilt, Wälder gerodert, Tunnel gegraben, enorme Mengen an CO2 beim Bau ausgestoßen...

Ja, Klimawandel geht nicht ohne was zu ändern. Menschen den man jeden Euro aus der Tasche zieht bauen sich allerdings auch keine Solaranlage aufs Dach und können sich kein E Auto leisten. Wie wäre es denn mit dem Kompromiss, dass die Einnahmen aus der Luftverkehrssteuer zweckgebunden für nachhaltige Kraftstoffe in der Luftfahrt verwendet werden. Das Leben ist nicht schwarz/weiss, vielleicht wäre daas ja ein Grauton dem beide Seiten etwas abgewinnen können?
Beitrag vom 21.10.2024 - 11:03 Uhr
UserKonTra77
User (275 Beiträge)
Mal ein Vergleich:

Hin und Rückflug von BER nach TFS im A320/737 (kein NEO oder MAX) circa 7300km,
pro Person circa 1,2t CO2

Fährt man 7300km mit dem Auto Benzin mit einem Verbrauch von 7L/100km circa 2,1t CO2 bei einer Person.

Der Vergleich hinkt. Denn während Sie von einem gut bis sehr gut ausgelasteten Flugzeug ausgehen, nehmen Sie für das Auto das Worst Case Szenario an.

Fliegen ist und bleibt die klimaschädlichste Art des Reisens. Wir können nicht einerseits Milliarden für den Wiederaufbau der Flutgebiete insbesondere des Ahrtals ausgeben und dann noch die Dividenden der Airline Aktionäre subventionieren.
Ferner operieren die allermeisten deutschen Flughäfen schon auf Kosten des Steuerzahlers... Kassel-Calden hat noch nicht einen Euro erwirtschaftet wurde aber für viele Millionen ausgebaut.
Beitrag vom 21.10.2024 - 11:07 Uhr
UserKonTra77
User (275 Beiträge)
Um Ihrer Weltuntergangspanik mal etwas entgegen zu treten, Sie wissen, dass der WELTWEITE Luftverkehr knapp 4% (3,5) des gesamten CO2-Ausstoßes ausmacht? Die Welt wird nicht untergehen. Wir können auch zurück in die Steinzeit. Wenn der Klimawandel tatsächlich existiert und menschengemacht ist, ist es eh zu spät. Sollten dann Techniken entwickeln, wie wir damit leben, denn gestoppt bekommen wir ihn dann eh nicht mehr.

Die 4% finden aber dort statt, wo die Atmosphäre am empfindlichsten ist. Und während die allermeisten Flugreisen überflüssig sind, ist das Heizen im Winter es nicht.

In vielen Regionen der Welt gibt es keinen Zugang zu sauberen Trinkwasser, zeitgleich wollen Sie am Luxus festhalten.
Beitrag vom 21.10.2024 - 11:11 Uhr
UserKonTra77
User (275 Beiträge)
>

Beim Fliegen ist es aus meiner Sicht leicht anders gelagert. Ich finde die Luftfahrt wichtig und ich möchte/muss auch gelegentlich fliegen. Aber ich finde nicht, dass Ticketpreise unter 200â?¬ richtig sind. Wenn diese dann noch quasi querfinanziert werden, dann ist das falsch.

Dem stimme ich zu. Wie kann etwas, das offensichtlich mehr nicht nachwachsende Ressourcen verbraucht günstiger sein.
Die Menschheit hat in den 70er auch existiert als Fliegen noch reinster Luxus war.
Neben Religion sind Ressourcen (in der Vergangenheit vor allem Erdöl) die Hauptgründe für die Konflikte auf dieser Erde.
Beitrag vom 21.10.2024 - 11:39 Uhr
Usercontrail55
User (6364 Beiträge)
Die Menschheit hat in den 70er auch existiert als Fliegen noch reinster Luxus war.
Im Grunde hat die Menschheit auch existiert, als man noch in Höhlen lebte. Wo ziehen Sie da die Grenze?
Neben Religion sind Ressourcen (in der Vergangenheit vor allem Erdöl) die Hauptgründe für die Konflikte auf dieser Erde.
Dann schaffen wir doch als erstes Religionen ab. Dieses völlig unsinnige Rumgepilgere verschwendet doch nur unnötig Ressourcen und verpestet die Luft mit Weihrauch. Osterfeuer gleich hinterher. Allein die Osterfeuer im Raum Kleve setzen jährlich soviel CO2 frei, wie ein Flug auf die Kanaren und zurück (Quelle lokale Presse). Suchen Sie sich was aus, da gibts noch mehr Möglichkeiten.
Beitrag vom 21.10.2024 - 11:40 Uhr
UserF11
einfach nur Pax...
User (1673 Beiträge)

Sie weisen gerne auf die Besonderheit des fliegens hin dass es in großer Höhe stattfindet, vergessen aber zwei andere Besonderheiten.
- Es ist sehr schnell. Ich kann natürlich mit dem Fahrrad von Hamburg nach Rom fahren, auch mit dem Auto geht, aber fliegen geht eben sehr viel schneller und ist bei größeren Distanzen in dieser Hinsicht konkurrenzlos. Dem Klima ist das egal, den Reisenden aber eben nicht.
Nur dadurch wird es nicht weniger klimaschädlich. Und das für bestimmte Entfernungen das Flugzeug das Verkehrsmittel der Wahl ist, bestreitet niemand. Aber um beim Beispiel Kanaren zu bleiben: den Menschen dort reicht es mit dem "Overtourism", der nicht zuletzt aufgrund (zu?) niedriger Flugpreise zustande kommt. Ich kann mich noch an die 90er Jahre erinnern und an die Flugpreise auf die Kanaren damals, die um einiges höher lagen als heute (der Komfort war allerdings auch besser). Man konnte sich das halt nicht jedes Jahr leisten, mit Familie dorthin zu fliegen. Von Nachteil war das nicht!

- Flugverkehr benötigt neben den Flughäfen keinerlei zusätzlicher Infrastruktur. Wenn sie also von Hamburg nach Rom über die Autobahn fahren nutzen sie 1700km Autobahn (die Sie ja auch nicht mehr ausbauen möchten) die im Schnitt mindestens 2x 10m breit ist. Sie nutzen also rein für die Autobahn bereits 34km2 zugeteerte Fläche. Da werden Landschaften zerteilt, Wälder gerodert, Tunnel gegraben, enorme Mengen an CO2 beim Bau ausgestoßen...
Und wie kommen Sie zum Flughafen? ZU Fuß durch die grünen Wälder? Und dann kommt hinzu: Autobahnen und Schienen gehören zu Daseinsvorsorge, Flughäfen eher nicht.

Ja, Klimawandel geht nicht ohne was zu ändern. Menschen den man jeden Euro aus der Tasche zieht bauen sich allerdings auch keine Solaranlage aufs Dach und können sich kein E Auto leisten. Wie wäre es denn mit dem Kompromiss, dass die Einnahmen aus der Luftverkehrssteuer zweckgebunden für nachhaltige Kraftstoffe in der Luftfahrt verwendet werden.
Da gibt es keinen Zweifel: Aktuell wird die Luftverkehrssteuer zweckentfremdet. Würde der Widerstand der Airlines geringer, wenn sie wieder zweckgebunden verwendet würde?
Das Leben ist nicht schwarz/weiss, vielleicht wäre daas ja ein Grauton dem beide Seiten etwas abgewinnen können?
Dialoge und Kompromisse sind die Grundlagen der Demokratie, richtig! Und da sind beide Seiten gefragt.
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