Community / / Musk strebt bei Börsengang 2-Billio...

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Beitrag vom 04.04.2026 - 10:38 Uhr
UserEricM
User (7375 Beiträge)
Die Fantasiezahlen dieses Börsengangs werden ja ständig abgedrehter... und bis Juni ist noch lange hin...

Im Februar war es noch 1000 Milliarden.
 https://de.finance.yahoo.com/nachrichten/spacex-xai-fusion-%C3%BC-billion-104222537.html
Letzte Woche waren es dann schon 1750, jetzt schon mehr als 2000 Milliarden Dollar Firmenwert (US: 2 Trillion)?
Wo sind denn die 1000Mrd zusätzlich seit Februar hergekommen?
Zum Vergleich: Sowohl der angebliche Wert im Februar als auch die angebliche Wertsteigerung seit Februar entsprechen damit etwa dem Wert von Caterpillar, Netflix und Mastercard zusammen, die gemeinsam etwa 30Mrd $ Gewinn pro Jahr machen..

Und selbst die ersten 1000 Milliarden waren schon ein reines Fantasie-Produkt, denn xAI macht mehr Verlust als der Rest des Unternehmens bisher Gewinn gemacht hat und mit Spaceship verfolgt SpaceX ein hoch ambitioniertes Konzept mit starken Nebenwirkungen auf Komplexität und Zuverlässigkeit, das ein hohes Risiko hat, nicht die Erwartungen zu erfüllen.

Das ganze wird geleitet von einem drogenabhängigen CEO, der sich schon mal mit Hitlergruß auf der Bühne zeigt, und dessen HLS Konzept-Vorschlag zeigt, dass SpaceX für kommerzielle Gelegenheiten bereit ist, offenbar jedes Risiko-Management auszusetzen.
Wenn da nicht alle Warnlampen bei Investoren anspringen, weiß ich auch nicht...

Dieser Beitrag wurde am 04.04.2026 10:46 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 04.04.2026 - 12:24 Uhr
User-wolf-
User (531 Beiträge)
War ja klar das unser foreneigener Hassprediger sofort reagiert wenn der Name "Musk" auftaucht :D
Beitrag vom 04.04.2026 - 12:58 Uhr
UserEricM
User (7375 Beiträge)
War ja klar das unser foreneigener Hassprediger sofort reagiert wenn der Name "Musk" auftaucht :D

OK, dann erklären Sie doch mal, warum SpaceX, xAI und X zusammen wirklich 2000 Milliarden wert sein sollten...
Bin gespannt :)
Beitrag vom 04.04.2026 - 14:09 Uhr
UserX-Ray
User (996 Beiträge)
Das ganze wird geleitet von einem drogenabhängigen CEO, der sich schon mal mit Hitlergruß auf der Bühne zeigt, und dessen HLS Konzept-Vorschlag zeigt, dass SpaceX für kommerzielle Gelegenheiten bereit ist, offenbar jedes Risiko-Management auszusetzen.

Vor 2 Tagen:

…mit einem drogenabhängigen CEO, der sich schon mal mit Hitlergruß auf der Bühne zeigt und dessen HLS Konzept zeigt, dass SpaceX für kommerzielle Gelegenheiten bereit ist, offenbar jedes Risiko-Management auszusetzen

 https://www.aero.de/forum/Kommentare-zu-aktuellen-Nachrichten/SpaceX-stellt-vertraulichen-Antrag-fuer-Boersengang/

Recyceln Sie jetzt ihre eigenen Beiträge? Oder einfach nur frustriert, dass auf ihre Hetze kaum noch jemand anspringt?
Beitrag vom 04.04.2026 - 15:21 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4563 Beiträge)
Das ganze wird geleitet von einem drogenabhängigen CEO, der sich schon mal mit Hitlergruß auf der Bühne zeigt, und dessen HLS Konzept-Vorschlag zeigt, dass SpaceX für kommerzielle Gelegenheiten bereit ist, offenbar jedes Risiko-Management auszusetzen.

Vor 2 Tagen:

…mit einem drogenabhängigen CEO, der sich schon mal mit Hitlergruß auf der Bühne zeigt und dessen HLS Konzept zeigt, dass SpaceX für kommerzielle Gelegenheiten bereit ist, offenbar jedes Risiko-Management auszusetzen

 https://www.aero.de/forum/Kommentare-zu-aktuellen-Nachrichten/SpaceX-stellt-vertraulichen-Antrag-fuer-Boersengang/

Recyceln Sie jetzt ihre eigenen Beiträge? Oder einfach nur frustriert, dass auf ihre Hetze kaum noch jemand anspringt?

Wieso 'Hetze'?
@EricM liegt völlig richtig mit seiner Einschätzung zu Herrn 'ich die Kettensäge' Musk.

Und, was offensichtlich bei vielen schon wieder dem vergessen anheim gefallen ist: Musk hat mit - ja genau H_e_t_z_e - nicht wenig Anteil daran des die orange Knallcharge + Speichellecker, jetzt in den USA und die Welt (fast ungehindert) ins Chaos stürzen kann und dabei auch vor Mord und anderen Verbrechen nicht zurückschrecken.

Ergo:
Ihr 'Zorn' sollte doch eher auf den (Mit)Zerstörer, auch der Luftfahrt, gerichtet sein. Meinen Sie nicht?

Ps. @-wolf- ist doch 'aufgesprungen' ;).
Beitrag vom 04.04.2026 - 18:03 Uhr
Userfbwlaie
User (5429 Beiträge)
Vor Jahren gab es doch die GmbHisierungsorgien - vgl. jetzt auch die Ausgliederung der LKW-Sparte bei Daimler. Die neugeschaffenen GmbHs sollten/sollen agiler am Markt agieren.
Musk sieht das jetzt anders bzw. lässt es anders verkaufen. X und Space kann man durchaus in einen Pott stecken.
Und vielleicht in ein oder zwei Jahren sieht man Optimierungspotential: Raumfahrt, social media, data center, KI-Entwicklung bzw. Softwareentwicklung sind doch völlig unterschiedliche Geschäftsfelder, die am besten völlig selbständig agieren müssten.
Da in den USA genug Geld verfügbar ist, wird auch das eine Erfolgsgeschichter füe Elon Musk werden....
Beitrag vom 04.04.2026 - 22:20 Uhr
UserEricM
User (7375 Beiträge)
Recyceln Sie jetzt ihre eigenen Beiträge?

Nur dann, wenn aero.de bzw in dem Fall die DPA ihre Meldungen recycled :)

@wolf: Ich finde es durchaus Diskussionswürdig, dass das SpaceX/xAI Marketing für einen Börsengang wirbt, dessen Wert weit überhöht erscheint...

In diesem Zusammenhang wäre für mich Ihre Meinung interessant, was an meinen Aussagen denn falsch, oder sogar "Hass" wäre, oder warum SpaceX/xAI/X - mit Verlusten - doppelt so viel wert sein sollte wie die genannten 3 Firmen zusammen mit 30 Mrd Gewinn pro Jahr.


Dieser Beitrag wurde am 04.04.2026 22:23 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 05.04.2026 - 17:59 Uhr
UserGB
User (1182 Beiträge)
@EricM
In Ihrem Eingangsbeitrag fragen Sie sich, wie die Erhöhung des Börsenwerts von 1 auf 2 Mrd sein könne, wo doch so eine Bewertung angesichts der bisherigen Gewinne resp. Verluste nicht erklärbar seien.

Kurz gesagt: Sie muß es auch überhaupt nicht sein.

Die Bewertung, ob nun 1 oder 2 Mrd. Dollar, hat wenig bis nichts mit der bisherigen Erlössituation zu tun. Die bisherigen Verluste bezahlten bereits Dritte.

Es wird einfach nur eine gewisse Menge Aktien auf den Markt gebracht und geschaut, was dafür zu bekommen ist. Dafür wird Werbung gemacht ähnlich wie für ein Waschmittel, statt dem weißesten Weiß wird eben von einem möglichen Riesenumsatz halluziniert, und die potentiellen Käufer springen drauf an.

Deren Risiko ist sehr begrenzt, denn im Gegensatz zu den Geldgebern des Startups, die im worst case ihren gesamten Einsatz hätten verlieren können lassen sich börsennotierte Papiere meist rechtzeitig mit noch moderaten Verlusten wieder verkaufen. Man kann sich also auch überhöhte Preise gut leisten.

Die Bewertung des ganzen Bestands ergibt sich dann durch schlichte Extrapolation der relativ wenigen teuer verkauften Aktien auf den Gesamtaktienbestand, und zwar ganz losgelöst von der Überlegung, ob diese Bewertung sprich der Kurs pro Aktie im Falle eines Falles auch tatsächlich realisierbar wäre, sprich für **sämtliche** Aktien geboten werden würde. Was natürlich nicht der Fall wäre, denn ein größeres Angebot ließe immer den Preis sinken.

Die Frage, warum denn trotzdem so unsinnig hohe Kurse bezahlt werden würden, ist leicht zu beantworten: Spekulanten aller Art tun das, vom professionellen Institutionellen bis zum glücksspielenden Kleinanleger.

Das Spielgeld ist da. Es wurde ja in den letzten Jahrzehnten reichlich produziert und verteilt, letzteres nur leider eben nicht an alle. Und weil jeder am Spiel Beteiligte ein Interesse an einem noch höheren Kurs hat, ist ein unsinnig hoher Kurs auch kein echtes Hindernis, solange die Erwartungen an einen noch höheren Rückfluß aufrecht erhalten werden können. Spekulanten wollen die Papiere ja nicht halten, sondern nur möglichst bald möglichst teuer weiterverkaufen. Genügend Dumme gibt es fast immer, und künftig soll ja sogar auch unser Staat seine Bürger ins Renten-Casino treiben wollen.

So what? Buy & sell very well.
Beitrag vom 05.04.2026 - 21:41 Uhr
UserEricM
User (7375 Beiträge)
@EricM
In Ihrem Eingangsbeitrag fragen Sie sich, wie die Erhöhung des Börsenwerts von 1 auf 2 Mrd sein könne, wo doch so eine Bewertung angesichts der bisherigen Gewinne resp. Verluste nicht erklärbar seien.

Kurz gesagt: Sie muß es auch überhaupt nicht sein.

Die Bewertung, ob nun 1 oder 2 Mrd. Dollar, hat wenig bis nichts mit der bisherigen Erlössituation zu tun. Die bisherigen Verluste bezahlten bereits Dritte.

Bei 1 oder 2 Mrd, wäre denke ich jeder locker.
Es sind aber 1000 oder 2000 Milliarden $.


Es wird einfach nur eine gewisse Menge Aktien auf den Markt gebracht und geschaut, was dafür zu bekommen ist. Dafür wird Werbung gemacht ähnlich wie für ein Waschmittel, statt dem weißesten Weiß wird eben von einem möglichen Riesenumsatz halluziniert, und die potentiellen Käufer springen drauf an.

Ein bissel anders läuft das schon. Erst legt die Firma fest, für wie wertvoll sie sich hält und wieviel % der Firma sie zu welchem Preis zum Verkauf stellt.

Bei SpaceX sind das (aktuellen Meldungen zufolge), 2000Mrd $, 3,75% und 75 Mrd $.
Dann werden Investoren gefragt, ob sie zu diesen Konditionen mit wie vielen Aktien einsteigen wollen.

Tatsächlich wird an dieser Stelle bei vielen Börsengängen der Wert korrigiert, indem die Anteile erhöht oder die Einnahmen verringert werden (man schaut, "was dafür zu bekommen ist"). Manche IPOs werden an der Stelle auch ganz abgesagt, weil man sich nicht einig wird.


Deren Risiko ist sehr begrenzt, denn im Gegensatz zu den Geldgebern des Startups, die im worst case ihren gesamten Einsatz hätten verlieren können lassen sich börsennotierte Papiere meist rechtzeitig mit noch moderaten Verlusten wieder verkaufen. Man kann sich also auch überhöhte Preise gut leisten.

Äh... verkaufen kann man dann nur noch, wenn keine Regularien dagegen sprechen und wenn man dann noch jemanden findet der auch kaufen will.

Die Bewertung des ganzen Bestands ergibt sich dann durch schlichte Extrapolation der relativ wenigen teuer verkauften Aktien auf den Gesamtaktienbestand, und zwar ganz losgelöst von der Überlegung, ob diese Bewertung sprich der Kurs pro Aktie im Falle eines Falles auch tatsächlich realisierbar wäre, sprich für **sämtliche** Aktien geboten werden würde. Was natürlich nicht der Fall wäre, denn ein größeres Angebot ließe immer den Preis sinken.

Die Frage, warum denn trotzdem so unsinnig hohe Kurse bezahlt werden würden, ist leicht zu beantworten: Spekulanten aller Art tun das, vom professionellen Institutionellen bis zum glücksspielenden Kleinanleger.


Beim Glücksspiel stimme ich zu. Institute sollten aber ein Risiko-Management haben...

Das Spielgeld ist da. Es wurde ja in den letzten Jahrzehnten reichlich produziert und verteilt, letzteres nur leider eben nicht an alle. Und weil jeder am Spiel Beteiligte ein Interesse an einem noch höheren Kurs hat, ist ein unsinnig hoher Kurs auch kein echtes Hindernis, solange die Erwartungen an einen noch höheren Rückfluß aufrecht erhalten werden können.

Genau da wird es aber doch eng werden, wenn Spaceship auch in 12 Monatren noch nicht fliegt, xAI immer noch Verluste schreibt und X immer mehr in Bedeutungslosigkeit versinkt.

Spekulanten wollen die Papiere ja nicht halten, sondern nur möglichst bald möglichst teuer weiterverkaufen. Genügend Dumme gibt es fast immer,

Aber wenige mit diesen irrsinnigen Mengen "Spielgeld", wie Sie es nennen...

und künftig soll ja sogar auch unser Staat seine Bürger ins Renten-Casino treiben wollen.

So what? Buy & sell very well.

Eine sehr fatalistische Einstellung ...

Dieser Beitrag wurde am 05.04.2026 22:14 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 05.04.2026 - 23:00 Uhr
UserA320Fam
User (2333 Beiträge)
@Eric

@GB hat doch recht. Ich bin ja bei Ihnen und finde diesen Musk absolut nicht tragbar. Aber Sie wollen sich doch da nicht beteiligen, gerade weil Sie den Durchblick haben. Also lohnt sich die Aufregung gar nicht, schon gar nicht hier in diesem Forum ...
Beitrag vom 06.04.2026 - 09:26 Uhr
UserEricM
User (7375 Beiträge)
@Eric

@GB hat doch recht. Ich bin ja bei Ihnen und finde diesen Musk absolut nicht tragbar.

Ich auch nicht, ist aber ein anderes Thema.
In dieser Diskussion geht es primär darum, welches Risiko dieser IPO für potentielle Anleger darstellt.

Aber Sie wollen sich doch da nicht beteiligen, gerade weil Sie den Durchblick haben.

Hab ich den? Ich hoffe ja immer noch darauf, dass hier Gegenargumente kommen und jemand erklärt, warum ich Unrecht habe oder was an meiner Argumentation falsch ist.
"Diskussionsforum", wissenschon...
In diesem Sinne: Womit genau hat hat @GB recht?

Also lohnt sich die Aufregung gar nicht, schon gar nicht hier in diesem Forum ...
Welche Aufregung?

Dieser Beitrag wurde am 06.04.2026 09:27 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 06.04.2026 - 09:56 Uhr
UserA320Fam
User (2333 Beiträge)
@Eric

@GB hat doch recht. Ich bin ja bei Ihnen und finde diesen Musk absolut nicht tragbar.

Ich auch nicht, ist aber ein anderes Thema.
In dieser Diskussion geht es primär darum, welches Risiko dieser IPO für potentielle Anleger darstellt.

Aber Sie wollen sich doch da nicht beteiligen, gerade weil Sie den Durchblick haben.

Hab ich den? Ich hoffe ja immer noch darauf, dass hier Gegenargumente kommen und jemand erklärt, warum ich Unrecht habe oder was an meiner Argumentation falsch ist.
"Diskussionsforum", wissenschon...
In diesem Sinne: Womit genau hat hat @GB recht?

In meinen einfachen Worten: Aktien sind Wetten und da ist jeder für sich selbst verantwortlich ...

Also lohnt sich die Aufregung gar nicht, schon gar nicht hier in diesem Forum ...
Welche Aufregung?

Na vielleicht gibt's ja gar keine, habs nur falsch interpretiert ;-)
Beitrag vom 06.04.2026 - 10:22 Uhr
UserEricM
User (7375 Beiträge)
In meinen einfachen Worten: Aktien sind Wetten und da ist jeder für sich selbst verantwortlich ...

Da stimme ich Ihnen ja vollkommen zu - aber was liegt bei einer Wette näher als die Chancen zu diskutieren, die Wette auch zu gewinnen?

Und was die Entwicklungen von SpaceX jenseits der Falcon Heavy angeht, gibt es da durchaus einige sehr skeptische Stimmen.
 https://medium.com/predict/starship-will-simply-never-work-55678f280cf4


Auch die Idee der "Millionen Rechenzentren im Orbit" ist technisch und finanziell gesehen nicht wirklich überzeugend...

 https://www.bernd-leitenberger.de/blog/2026/02/06/elon-musks-ki-rechenzentren-im-orbit-nochmals-nachgerechnet/

Beitrag vom 06.04.2026 - 12:18 Uhr
UserA320Fam
User (2333 Beiträge)
@Eric
Ich stimme Ihnen da vollkommen zu und offensichtlich will/kann hier niemand dagegen argumentieren...
Beitrag vom 06.04.2026 - 13:23 Uhr
Userfbwlaie
User (5429 Beiträge)
Musk braucht also echtes Geld und keine überbewerte Anteilscheine.
Die Bewertung eines Unternehmens auf Grund einer Emission im squeese-out Bereich ist sichelich nur sehr begrenzt aussagekräftig...
Man könnte meinen, die Banken haben kein Vertrauen in die geplanten Investionen.
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