Beitrag vom 23.01.2025 - 15:05 Uhr
Was ist das hier eigentlich schon wieder für ein Fliesenlegerstammtisch????
Sie sind herzlich eingeladen, Ihre Kenntnisse im Fliesenlegen zu vertiefen!
Beitrag vom 23.01.2025 - 16:42 Uhr
Könnte denn jemand mal beschreiben, was denn nun genau das Problem ist, warum die Allegris- Sitze für die B787 nicht von der FAA zugelassen werden? Und wie steht die EASA - in Bezug auf die B787 - dazu?
Beitrag vom 23.01.2025 - 16:46 Uhr
Naja, die Sitze für den A359 sind von einem anderen Hersteller, daher sind diese schon von der EASA zertifiziert, das sollte man nicht ignorieren...
Ich habe gerade gelernt, dass "der Sitz" bereits eine Zulassung hat. Einzig die strukturelle Verbindung der Sitze wurde noch nicht zertifiziert. Hierzu ist ein Crashtest notwendig, der noch nicht durchgeführt/bestanden ist.
Diese Tests hatte Boeing immer selbständig (quasi von der FAA outgesourced) durchgeführt und dann die Ergebnisse der FAA vorgelegt. Nach den Qualitätsproblemen hat die FAA Boeing aber die ODA (Organization Designation Authorization) für die 737 und 787 entzogen und zertifiziert wieder selbst.
Wegen Personalmangel bei der FAA und der vielen Baustellen bei der 737 und 787 Reihe hat die Zulassung und damit die Einflottung der Allegris-Dreamliner fast schon was von Glücksspiel...
Beitrag vom 23.01.2025 - 16:51 Uhr
Diese Tests hatte Boeing immer selbständig (quasi von der FAA outgesourced) durchgeführt und dann die Ergebnisse der FAA vorgelegt. Nach den Qualitätsproblemen hat die FAA Boeing aber die ODA (Organization Designation Authorization) für die 737 und 787 entzogen und zertifiziert wieder selbst.
Wegen Personalmangel bei der FAA und der vielen Baustellen bei der 737 und 787 Reihe hat die Zulassung und damit die Einflottung der Allegris-Dreamliner fast schon was von Glücksspiel...
Kann mir jemand sagen wie so ein Crashtest bei einem Flugzeug aussieht?
Beitrag vom 23.01.2025 - 16:55 Uhr
Diese Tests hatte Boeing immer selbständig (quasi von der FAA outgesourced) durchgeführt und dann die Ergebnisse der FAA vorgelegt. Nach den Qualitätsproblemen hat die FAA Boeing aber die ODA (Organization Designation Authorization) für die 737 und 787 entzogen und zertifiziert wieder selbst.
Wegen Personalmangel bei der FAA und der vielen Baustellen bei der 737 und 787 Reihe hat die Zulassung und damit die Einflottung der Allegris-Dreamliner fast schon was von Glücksspiel...
Kann mir jemand sagen wie so ein Crashtest bei einem Flugzeug aussieht?
ziemlich unschön...
https://www.youtube.com/watch?v=zRn7dkLfHnc
oder
https://www.bbc.com/news/uk-northern-ireland-67132461Dieser Beitrag wurde am 23.01.2025 16:57 Uhr bearbeitet.Beitrag vom 23.01.2025 - 19:35 Uhr
Naja, die Sitze für den A359 sind von einem anderen Hersteller, daher sind diese schon von der EASA zertifiziert, das sollte man nicht ignorieren...
Genau darum gehts doch?! Die EASA hat das gleiche Paket, nur europäisch, in time zertifiziert. Europäisches Flugzeug, europäische Zulassung, kein Problem.
Das für Boeing ein amerikanischer Sitzhersteller gewählt wurde, macht schon Sinn, asu logistischer und damit finanzieller Sicht. Deswegen auch europäische Hersteller für europäische Flugzeuge. Grob gesagt
Beitrag vom 24.01.2025 - 08:28 Uhr
Wegen Personalmangel bei der FAA und der vielen Baustellen bei der 737 und 787 Reihe hat die Zulassung und damit die Einflottung der Allegris-Dreamliner fast schon was von Glücksspiel...
Exakt so ist es. LH ist derzeit bei dem Thema nur Passagier. Boeing hat sich durch diverse Katastrophen bei den Zertifizierungen in eine Position gebracht, in der die FAA den Stecker gezogen hat. Die hat aber selbst nicht die Kapazitäten. Also geht nichts voran und man verschiebt immer wieder
Beitrag vom 24.01.2025 - 15:07 Uhr
Naja, die Sitze für den A359 sind von einem anderen Hersteller, daher sind diese schon von der EASA zertifiziert, das sollte man nicht ignorieren...
Ich habe gerade gelernt, dass "der Sitz" bereits eine Zulassung hat. Einzig die strukturelle Verbindung der Sitze wurde noch nicht zertifiziert. Hierzu ist ein Crashtest notwendig, der noch nicht durchgeführt/bestanden ist.
Diese Tests hatte Boeing immer selbständig (quasi von der FAA outgesourced) durchgeführt und dann die Ergebnisse der FAA vorgelegt. Nach den Qualitätsproblemen hat die FAA Boeing aber die ODA (Organization Designation Authorization) für die 737 und 787 entzogen und zertifiziert wieder selbst.
Wegen Personalmangel bei der FAA und der vielen Baustellen bei der 737 und 787 Reihe hat die Zulassung und damit die Einflottung der Allegris-Dreamliner fast schon was von Glücksspiel...
Wenn das so sein sollte, dann wäre das aber tatsächlich ein Thema, das vor allem auf das Konto von Boeing und der FAA geht und das zwar ein großes Thema für Lufthansa ist, aber nicht von Lufthansa verursacht. Da wird man dann von Seiten der Lufthansa wohl auch wenig mehr machen können als Warten auf Godot - 14 Maschinen sind wirklich eine "Hausnummer".
Dieser Beitrag wurde am 24.01.2025 15:09 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 26.01.2025 - 16:07 Uhr
Gibt es nicht zwischen FAA und EASA ein Abkommen zur gegenseitigen Anerkennung der Zertifizierung? Was spricht dagegen, mit dem Sitz aus dem Dreamliner in Europa eine Zertifizierung zu erreichen, die dann anerkannt werden muss? Irgendwas muss ja dagegen sprechen, sonst wäre es schon passiert...
Beitrag vom 26.01.2025 - 17:37 Uhr
Naja, die Sitze für den A359 sind von einem anderen Hersteller, daher sind diese schon von der EASA zertifiziert, das sollte man nicht ignorieren...
Ich habe gerade gelernt, dass "der Sitz" bereits eine Zulassung hat. Einzig die strukturelle Verbindung der Sitze wurde noch nicht zertifiziert. Hierzu ist ein Crashtest notwendig, der noch nicht durchgeführt/bestanden ist.
Diese Tests hatte Boeing immer selbständig (quasi von der FAA outgesourced) durchgeführt und dann die Ergebnisse der FAA vorgelegt. Nach den Qualitätsproblemen hat die FAA Boeing aber die ODA (Organization Designation Authorization) für die 737 und 787 entzogen und zertifiziert wieder selbst.
Wegen Personalmangel bei der FAA und der vielen Baustellen bei der 737 und 787 Reihe hat die Zulassung und damit die Einflottung der Allegris-Dreamliner fast schon was von Glücksspiel...
Wenn das so sein sollte, dann wäre das aber tatsächlich ein Thema, das vor allem auf das Konto von Boeing und der FAA geht und das zwar ein großes Thema für Lufthansa ist, aber nicht von Lufthansa verursacht. Da wird man dann von Seiten der Lufthansa wohl auch wenig mehr machen können als Warten auf Godot - 14 Maschinen sind wirklich eine "Hausnummer".
Das sagt doch aber LH die ganze Zeit schon, will nur niemand hören. Collins, Boeing und FAA können sich nicht auf ein Prüfverfahren einigen. Auch ein Austausch auf Vorstandsebene zwischen den 4 CEOs hat noch keine Idee gebracht, geschweige denn eine Lösung. LH ist da auch nicht allein, andere Airlines hängen auch fest. Also heißt es warten, oder kreativ werden. Flieger nutzen, ohne die kritische Reihe(n).
Beitrag vom 26.01.2025 - 20:50 Uhr
Gibt es nicht zwischen FAA und EASA ein Abkommen zur gegenseitigen Anerkennung der Zertifizierung? Was spricht dagegen, mit dem Sitz aus dem Dreamliner in Europa eine Zertifizierung zu erreichen, die dann anerkannt werden muss? Irgendwas muss ja dagegen sprechen, sonst wäre es schon passiert...
Vermutlich spricht dagegen, dass eine Vereinbarung soetwas nicht hergibt.
@contrail55 - Danke!