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Beitrag vom 23.02.2022 - 11:38 Uhr
UserAirboeing300
User (27 Beiträge)
Technisch kann man viel machen. Letztlich geht es immer um Effizienz, also wie effizient kann die zu Verfügung stehende Energie eingesetzt werden. Bei LKWs z.B. ist ein batterieelektrischer Antrieb nicht sinnvoll aufgrund des nötigen Batteriegewichts. Im Auto ist es grenzwertig (für 800km braucht man schon einen Akku der knapp eine Tonne wiegt, das reduziert wieder die Effizienz gegenüber einem wirtschaftlichen Diesel). Im Flugzeug ist ein Akku gewichtstechnisch unmöglich.

Selbst im LKW hat H2 wohl langfristig keine Chance. Die Batterien werden leistungsfähiger, und von den gesetzlichen Ruhezeiten muss der LKW sowieso nach 3,5 Stunden für 45 min. halten. Da kann man dann auch laden, braucht halt nur mehr strom.
 https://www.next-mobility.de/batterie-oder-wasserstoff-fuer-lkw-das-elefanten-rennen-um-alternative-antriebe-a-1097559/

"Auch im Lastwagen gehört die Zukunft der Batterie", sagt Andreas Kammel.

und das sehe ich mittlerweile genauso.
H2 hat maximal Nischenzukunft. Nischen sind teuer.

Auto =/= Flugzeug. Komplett andere Vorraussetzungen und nicht vergleichbar. Oder gibt´s Autos mit Strahltriebwerk?
Dem E-Auto wurde vor nicht allzulanger Zeit übrigens auch eine reine Nischenzukunft vorrausgesagt.
Heute ist relativ klar dass bei Autos Batterien die Zukunft sind. Genau darauf hat sich Musk übrigens bezogen. Auf Autos.
Bei Flugzeugen ist die Sache komplexer und weiter offen. Daher ist es richtig und vernünftig in mehrere Richtungen zu forschen. Genau wie es Airbus macht. Da können Sie sich auch weiter gerne über Airbus lustig machen mit Verweis auf A380. Der Erfolg des Unternehmens spricht für sich. Wen ich da ernster nehme, können Sie sich denken.

Dieser Beitrag wurde am 23.02.2022 14:25 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 23.02.2022 - 11:58 Uhr
UserRunway
User (2805 Beiträge)
Airbus hat sicherlich geeignetere Fachleute um das Thema zu untersuchen als manche Foristen hier sich zutrauen zu beurteilen.
Falls es von vornherein keinen Sinn ergeben würde, dann würde Airbus sicher keine Forschungsgelder "zum Verpulvern" bereitstellen.

Sehe da einen ganz anderen Grund. Nach heutiger Technologie und möglicherweise sogar nach den physikalischen und kostenmäßigen Gegebenheiten auf Dauer ist das ganze eher eine reine Zeitverzögerungstaktik. Allein schon der angedeutete Zeithorizont liegt doch in ungklärter Zukunft. In der Zwischenzeit kan mman weiter liefern wie bisher und was vor 6,8 oder 10 Jahren geredet wurde interessiert dann ohnehin niemand mehr.
Beitrag vom 23.02.2022 - 12:55 Uhr
UserEricM
User (4423 Beiträge)
Gab es alles schon Anfang der '90er mit der TU-155.
War damals sogar bei der ILA 1990 zu Gast ;-)
Man hat also 30 Jahre 'verschenkt' ...vielleicht sind die Russen aber auch schon damals einfach davon überzeugt gewesen, das es nicht im großen Stile realisierbar ist...oder Öl einfach zu billig ist um weiter zu forschen.

Zumindest war es damals zu billig. Und es gab keine Druck seitens der Umweltvorschriften.
Beides hat sich mittlerweile geändert.
Beitrag vom 23.02.2022 - 14:31 Uhr
UserGroße Krügerkl..
User (987 Beiträge)

Ich frage mich schon was Airbus da sieht, sie werden es ja durchgerechnet und analysiert haben.

Airbus hat sicherlich geeignetere Fachleute um das Thema zu untersuchen als manche Foristen hier sich zutrauen zu beurteilen.
Falls es von vornherein keinen Sinn ergeben würde, dann würde Airbus sicher keine Forschungsgelder "zum Verpulvern" bereitstellen.

Wir reden über die selbe Firma die mit ihren 4strahlern so super erfolgreich war? A380, A340 600?

ja, die sind perfekt in der Lage das 100% richtig zu beurteilen....

Bitte nochmal darüber nachdenken warum die genannten Flugzeuge gescheitert sind. Sicherlich nicht, weil die technische Umsetzung seitens Airbus falsch eingeschätzt wurde.

Nein, sondern weil Airbus es falsch eingeschätzt hat.

Wer also ein Totschlagargument bringt "Airbus weiss das eh besser als sie Forenidiot"
sollte halt darüber nachdenken ob dieses Airbus mit seinen Technologienetscheidungen so einen track record hat.

Neben dem das Airbus die Physik auch nicht umbiegen kann.

Was hat denn Airbus falsch eingeschätzt? Die Technik oder die Marktlage der Zukunft?
Nochmal: Die damaligen Fehlentscheidungen haben nichts mit dem zu tun, worum es hier geht. Sie bezichtigen Airbus hier einfache technische Machbarkeit nicht einschätzen zu können und beziehen sich auf A380. Das ist gelinde gesagt Unsinn. Die technische Machbarkeit hat Airbus bei dem A380 schließlich richtig eingeschätzt. Nur den Kunden und den Markt (Stichwort Hub to Hub) eben nicht. Das ist hierfür aber irrelevant.

Was ist daran nicht zu verstehen?

Es geht nicht um die Technische Machbarkeit, H2 Tech ist doch kalter Kaffee.

Was ist das für eine bescheuerte Art zu agumentieren?

Es geht doch nicht darum ob was technisch funktioniert, sondern ob es technisch auch Sinn macht.
Und da lag Airbus schon einige Mal daneben.

Wenn sie also meinen das Airbus ja so gute Entscheidungen getroffen hat, sage ich A340, A380.
Beitrag vom 23.02.2022 - 14:35 Uhr
UserGroße Krügerkl..
User (987 Beiträge)
Technisch kann man viel machen. Letztlich geht es immer um Effizienz, also wie effizient kann die zu Verfügung stehende Energie eingesetzt werden. Bei LKWs z.B. ist ein batterieelektrischer Antrieb nicht sinnvoll aufgrund des nötigen Batteriegewichts. Im Auto ist es grenzwertig (für 800km braucht man schon einen Akku der knapp eine Tonne wiegt, das reduziert wieder die Effizienz gegenüber einem wirtschaftlichen Diesel). Im Flugzeug ist ein Akku gewichtstechnisch unmöglich.

Selbst im LKW hat H2 wohl langfristig keine Chance. Die Batterien werden leistungsfähiger, und von den gesetzlichen Ruhezeiten muss der LKW sowieso nach 3,5 Stunden für 45 min. halten. Da kann man dann auch laden, braucht halt nur mehr strom.
 https://www.next-mobility.de/batterie-oder-wasserstoff-fuer-lkw-das-elefanten-rennen-um-alternative-antriebe-a-1097559/

"Auch im Lastwagen gehört die Zukunft der Batterie", sagt Andreas Kammel.

und das sehe ich mittlerweile genauso.
H2 hat maximal Nischenzukunft. Nischen sind teuer.

Auto =/= Flugzeug. Komplett andere Vorraussetzungen und nicht vergleichbar. Oder gibt´s Autos mit Strahltriebwerk?
Dem E-Auto wurde vor nicht allzulanger Zeit übrigens auch eine reine Nischenzukunft vorrausgesagt.
Heute ist relativ klar dass bei Autos Batterien die Zukunft sind. Genau darauf hat sich Musk übrigens bezogen. Auf Autos.
Bei Flugzeugen ist die Sache komplexer und weiter offen. Daher ist es richtig und vernünftig in mehrere Richtungen zu forschen. Genau wie es Airbus macht. Da können Sie sich auch weiter gerne über Airbus lustig machen mit Verweis auf A380. Der Erfolg des Unternehmens spricht für sich. Wen ich da ernster nehme, können Sie sich denken.

Die deutsche schule wird schlechter. Man merkt es an der Lesefähigkeit.

Sie können ja dann sicherlich erklären welche Lösung für die lange bekannten H2 Probleme Airbus gefunden hat.
Und wo er denn herkommen soll, der h2.

Wie man sie ernst nehmen soll, das ist natürlich die Frage.
Beitrag vom 23.02.2022 - 14:38 Uhr
UserEricM
User (4423 Beiträge)
Es geht doch nicht darum ob was technisch funktioniert, sondern ob es technisch auch Sinn macht.

Ich versuche diesen Satz ernsthaft zu verstehen.
Wenn etwas "technisch machbar" ist, wie kann es dann technisch keinen "Sinn machen"?
Meinen Sie kommerzielle Machbarkeit im Sinne eines wirtschaftlichen Betriebs vs technische Machbarkeit?

P.S. diese beiden Sätze scheinen im Widerspruch zu stehen:
Es geht nicht um die Technische Machbarkeit, H2 Tech ist doch kalter Kaffee.
und
Sie können ja dann sicherlich erklären welche Lösung für die lange bekannten H2 Probleme Airbus gefunden hat.




Dieser Beitrag wurde am 23.02.2022 14:41 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 23.02.2022 - 19:50 Uhr
UserWMJH
User (268 Beiträge)
....Die deutsche schule wird schlechter. Man merkt es an der Lesefähigkeit....

Das ist eine subjektive Unterstellung.
Im Gegensatz dazu sind Ihre Legasthenie, und wiederholte Vermutungen / Theorien bzw. Internet-Wissen subjektiv festzustellen.
Was Sie schon alles besser wussten als Fachleute.... neben einer offensichtlichen Beratungsresistenz.
Beitrag vom 24.02.2022 - 12:07 Uhr
UserFW 190
User (1951 Beiträge)
Warum versuchen die Foristen nicht sich mal unabhängig von Pressemitteilung von Airbus oder politischen Absichtserklärungen schlau zu machen anstatt sich zu beschimpfen. Hier z.B.:

 https://www.uni-ulm.de/universitaet/hochschulkommunikation/presse-und-oeffentlichkeitsarbeit/unimagazin/online-ausgabe-uni-ulm-intern/uui-347/batterieforschung/fichtner/

Wieviele Millionen Euro wurden in den letzen 5 Jahren für nicht produzierten PV und/oder Wind Strom in D bezahlt? In Summe allein in S-H mehr als eine Milliarde" (2018 = 390 Mio, 2019 = 300 Mio usw..) Anstatt den nicht produzieren Strom zu bezahlen hätte man den mit entsprechenden Verlusten auch gerne in H2 gewandelt und dann der Stahl Industrie (oder der Zementindustrie) als Energieträger zur CO2 Vermeidung liefern können. Salzgitter wartet darauf.

Für die Luftfahrt werden Batterien, wenn überhaupt nur nach technologischen Durchbrüchen, erst in vielen Jahren eine Alternative sein, und H2 ist als Vorprodukt für synthetisches Kerosin wegen der Brenngeschwindigkeit und der Tanksituation bei H2 besser eingesetzt. CO2 muss dann aber im geschlossenen Kreislauf verwendet werden.
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