Community / / Discover Airlines verurteilt Streika...

Beitrag 16 - 30 von 42
Beitrag vom 26.08.2024 - 20:37 Uhr
UserMinorItem
User (149 Beiträge)
Andere haben es auch schon gemerkt, welche "Methoden" die LH Vorstands-Aufsichtsratsmischpoke im Umgang mit den Mitarbeitern als bevorzugten Umgang wählen. Bestimmt von der VC gekauft.....

 https://www.wiwo.de/unternehmen/dienstleister/arbeitskampf-bei-tochter-discover-diesen-streik-hat-die-lufthansa-selbst-heraufbeschworen/29961786.html
Beitrag vom 26.08.2024 - 21:17 Uhr
UserDaedalos1504
User (1026 Beiträge)
Andere haben es auch schon gemerkt, welche "Methoden" die LH Vorstands-Aufsichtsratsmischpoke im Umgang mit den Mitarbeitern als bevorzugten Umgang wählen. Bestimmt von der VC gekauft.....

 https://www.wiwo.de/unternehmen/dienstleister/arbeitskampf-bei-tochter-discover-diesen-streik-hat-die-lufthansa-selbst-heraufbeschworen/29961786.html

Andere sind sich auch der Motive bewusst.

Aus oben genannten Artikel:

"Die Motive sind offensichtlich: Das Verfahren senkt die Betriebskosten, weil Mitarbeiter ohne Tarifbindung niedrigere Löhne bekommen und flexibler einsetzbar sind als ihre Kollegen bei der Marke Lufthansa. Und diese Einsparungen braucht der Konzern derzeit dringend, weil besonders bei der Hauptmarke Lufthansa die Kosten steigen."
Beitrag vom 26.08.2024 - 22:11 Uhr
UserSilentflyer
User (4 Beiträge)
Auch gibt es die Freiheit sich zu entscheiden für welchen Arbeitgeber man tätig werden möchte!!
Dass gerade die Berufsgruppe mit den mit Abstand höchsten Angestelltenvergütungen und sehr guten Arbeitsbedingungen, weit vor Medizinern und anderen verantwortungsvollen Berufen sich nicht mäßigen können, finde ich zutiefst beschämend.
Beitrag vom 26.08.2024 - 22:19 Uhr
UserEricM
User (7370 Beiträge)
Aus dem WiWo.de Link 2 weiter oben:

Dass Spohr das Verfahren trotzdem weiter einsetzt, hat einen simplen Grund: â??Wir sparen Arbeitskostenâ??, so ein Konzernmanager, der sich damit auf die Zeit zwischen der Gründung einer Tochter und dem ersten Streik bei dieser bezieht. Und das gilt selbst dann, wenn der viertägige Streik in der Urlaubszeit nun wie befürchtet einen zweistelligen Millionenbetrag kosten sollte, weil die Kunden nicht buchen und sie gestrandeten Passagieren Hotelübernachtungen, Tickets auf anderen Airlines oder Verspätungsentschädigungen zahlen muss. â??Das ist deutlich weniger als das, was der Konzern vorher an Gehalt gespart hatâ??, heißt es in Aufsichtsratskreisen.

An alle Gewerkschafts-Basher hier:
Dieser letzte Absatz des WiWo Artikels dürfte letztendlich auch klarmachen, bei wem sich betroffene Kunden wirklich bedanken dürfen.
Streikende Töchter und gestrandete Kunden sind also ganz offiziell Teil des Betriebsmodells der LHG.

Aber nebenbei: Welcher "Konzernmanager" ist denn so ... naiv und gibt so ein Statement einem Journalisten zu Protokoll?

Dieser Beitrag wurde am 26.08.2024 22:23 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 26.08.2024 - 22:27 Uhr
UserF11
einfach nur Pax...
User (1653 Beiträge)
Aus dem WiWo.de Link 2 weiter oben:

Dass Spohr das Verfahren trotzdem weiter einsetzt, hat einen simplen Grund: â??Wir sparen Arbeitskostenâ??, so ein Konzernmanager, der sich damit auf die Zeit zwischen der Gründung einer Tochter und dem ersten Streik bei dieser bezieht. Und das gilt selbst dann, wenn der viertägige Streik in der Urlaubszeit nun wie befürchtet einen zweistelligen Millionenbetrag kosten sollte, weil die Kunden nicht buchen und sie gestrandeten Passagieren Hotelübernachtungen, Tickets auf anderen Airlines oder Verspätungsentschädigungen zahlen muss. â??Das ist deutlich weniger als das, was der Konzern vorher an Gehalt gespart hatâ??, heißt es in Aufsichtsratskreisen.

An alle Gewerkschafts-Basher hier:
Dieser letzte Absatz des WiWo Artikels dürfte letztendlich auch klarmachen, bei wem sich betroffene Kunden wirklich bedanken dürfen.
Streikende Töchter und gestrandete Kunden sind also ganz offiziell Teil des Betriebsmodells der LHG.
Fragt sich trotzdem, warum dem so ist und was passieren würde, wenn es mal ohne Streiks abgehen würde. Hätte doch diesmal gelingen können... und ganz verständlich ist es auch nicht.

Aber nebenbei: Welcher "Konzernmanager" ist denn so ... naiv und gibt so ein Statement einem Journalisten zu Protokoll?
Das ist doch genau die Frage! Ist dies wirklich so gesagt worden?
Beitrag vom 26.08.2024 - 22:38 Uhr
UserEricM
User (7370 Beiträge)
Aus dem WiWo.de Link 2 weiter oben:

Dass Spohr das Verfahren trotzdem weiter einsetzt, hat einen simplen Grund: â??Wir sparen Arbeitskostenâ??, so ein Konzernmanager, der sich damit auf die Zeit zwischen der Gründung einer Tochter und dem ersten Streik bei dieser bezieht. Und das gilt selbst dann, wenn der viertägige Streik in der Urlaubszeit nun wie befürchtet einen zweistelligen Millionenbetrag kosten sollte, weil die Kunden nicht buchen und sie gestrandeten Passagieren Hotelübernachtungen, Tickets auf anderen Airlines oder Verspätungsentschädigungen zahlen muss. â??Das ist deutlich weniger als das, was der Konzern vorher an Gehalt gespart hatâ??, heißt es in Aufsichtsratskreisen.

An alle Gewerkschafts-Basher hier:
Dieser letzte Absatz des WiWo Artikels dürfte letztendlich auch klarmachen, bei wem sich betroffene Kunden wirklich bedanken dürfen.
Streikende Töchter und gestrandete Kunden sind also ganz offiziell Teil des Betriebsmodells der LHG.
Fragt sich trotzdem, warum dem so ist

Steht doch da: Gewinnmaximierung.
Neues AOC ohne Tarif billig halten und beim ersten größeren Streik die Kunden über die Klinge springen lassen spart Kosten.

und was passieren würde, wenn es mal ohne Streiks abgehen würde. Hätte doch diesmal gelingen können... und ganz verständlich ist es auch nicht.

Doch schon, man muss nur seinen niederen Instinkten freien Lauf lassen, dann kommt man auf so Ideen.


Aber nebenbei: Welcher "Konzernmanager" ist denn so ... naiv und gibt so ein Statement einem Journalisten zu Protokoll?
Das ist doch genau die Frage! Ist dies wirklich so gesagt worden?

So ein Statement druckt die Wirtschaftswoche bzw. Herr Kiani-Kreß vermutlich nicht ohne entsprechende Aussagen, denn sonst wäre er fix seinen Job los und hätte stattdessen eine Verleumdungsklage am Hals.
Die WiWo ist ja nicht die BILD.
Beitrag vom 26.08.2024 - 22:40 Uhr
UserNodrog
User (92 Beiträge)
Auch gibt es die Freiheit sich zu entscheiden für welchen Arbeitgeber man tätig werden möchte!!
Dass gerade die Berufsgruppe mit den mit Abstand höchsten Angestelltenvergütungen und sehr guten Arbeitsbedingungen, weit vor Medizinern und anderen verantwortungsvollen Berufen sich nicht mäßigen können, finde ich zutiefst beschämend.

Die Freiheit hat man immer. Wenn man sich vor 20 oder 25 Jahren für ein Unternehmen entscheidet, dass damals sicher ein anderes war, und sich etwas aufbaut, dann ist es für viele diese Freiheit in Anspruch zu nehmen.

Aber sagen sie mir, warum soll man nicht für das kämpfen was man hat. Warum soll.man immer alles abgeben, was man sich erkämpft hat? Was sind Ihrer Meinung eigentlich diese sehr guten Arbeitsbedingungen? Und sie haben in Ihrem Vergleich natürlich auch die Busfahrer vergessen mit denen die Piloten immer verglichen werden. Diese Vergleiche hinken immer. Soll jeder seine Goodies aufgeben weil irgendwer in einem anderen Job schlechter dasteht? Jeder hätte ja auch doe Freiheit gehabt in der LHG Pilot zu werden
Beitrag vom 27.08.2024 - 08:55 Uhr
UserViri
User (1505 Beiträge)
Fragt sich trotzdem, warum dem so ist und was passieren würde, wenn es mal ohne Streiks abgehen würde. Hätte doch diesmal gelingen können... und ganz verständlich ist es auch nicht.

Also wirklich...meinen Sie das ernst? Die Strategie der LH ist sonnenklar, und trotzdem kommen sie und sagen: "Ja, aber die Gewerkschaften!" Nein! Es sind nicht die Gewerkschaften Schuld daran, was hier abgeht. Die Führung führt hier einen ganz aggressiven Kurs gegen die eigenen Mitarbeiter, bei dem die Kunden am Ende der Kollateralschaden sind. Den Gewerkschaften hier nur vorwerfen zu wollen, Machtspielchen zu betreiben, ist einfach lächerlich. Die einzigen Machtspielchen betreibt die Konzernführung.
Beitrag vom 27.08.2024 - 09:09 Uhr
UserF11
einfach nur Pax...
User (1653 Beiträge)
Fragt sich trotzdem, warum dem so ist und was passieren würde, wenn es mal ohne Streiks abgehen würde. Hätte doch diesmal gelingen können... und ganz verständlich ist es auch nicht.

Also wirklich...meinen Sie das ernst? Die Strategie der LH ist sonnenklar, und trotzdem kommen sie und sagen: "Ja, aber die Gewerkschaften!" Nein! Es sind nicht die Gewerkschaften Schuld daran, was hier abgeht. Die Führung führt hier einen ganz aggressiven Kurs gegen die eigenen Mitarbeiter, bei dem die Kunden am Ende der Kollateralschaden sind. Den Gewerkschaften hier nur vorwerfen zu wollen, Machtspielchen zu betreiben, ist einfach lächerlich. Die einzigen Machtspielchen betreibt die Konzernführung.
Sie scheinen mich nicht zu verstehen: mir ist es letztlich völlig egal, wer hier welche Spielchen betreibt, ob die untereinander zerstrittenen Gewerkschaften, die um ihren Einfluss streiten und streiken, oder eine Geschäftsführung, die in Ihren Augen einen aggressiven Kurs fährt, auf der anderen Seite sich aber auch den Aktionären gegenüber verantworten muss. Ist mir als möglicher Kunde schnuppe. Ich sehe, dass Sozialpartnerschaft bei anderen Unternehmen ohne dauernde Streiks funktioniert. Und ich denke auch, dass nicht immer eine Seite "schuld" ist, sondern beide. Den Kollateralschaden nehmen beide in Kauf, beiden sind die Kunden also völlig egal.
Und ja, ich ziehe Vergleiche zur DB, bei der die Spartengewerkschaft ebenfalls immer wieder chaotische Zustände herbeiführt, um gegen die größere zu Punkten.
Aber egal: meine nächsten (Fern-)Flüge werde ich sicher nicht bei einem LH-Unternehmen buchen, das ist mir angesichts der Verhaltens beider Seiten einfach zu unsicher.
Beitrag vom 27.08.2024 - 10:27 Uhr
UserSilentflyer
User (4 Beiträge)
Auch gibt es die Freiheit sich zu entscheiden für welchen Arbeitgeber man tätig werden möchte!!
Dass gerade die Berufsgruppe mit den mit Abstand höchsten Angestelltenvergütungen und sehr guten Arbeitsbedingungen, weit vor Medizinern und anderen verantwortungsvollen Berufen sich nicht mäßigen können, finde ich zutiefst beschämend.

Die Freiheit hat man immer. Wenn man sich vor 20 oder 25 Jahren für ein Unternehmen entscheidet, dass damals sicher ein anderes war, und sich etwas aufbaut, dann ist es für viele diese Freiheit in Anspruch zu nehmen.

Aber sagen sie mir, warum soll man nicht für das kämpfen was man hat. Warum soll.man immer alles abgeben, was man sich erkämpft hat? Was sind Ihrer Meinung eigentlich diese sehr guten Arbeitsbedingungen? Und sie haben in Ihrem Vergleich natürlich auch die Busfahrer vergessen mit denen die Piloten immer verglichen werden. Diese Vergleiche hinken immer. Soll jeder seine Goodies aufgeben weil irgendwer in einem anderen Job schlechter dasteht? Jeder hätte ja auch doe Freiheit gehabt in der LHG Pilot zu werden


Das ist ja gerade das Problem, dass jeder sich selbst der Nächste ist. Ob dabei das unterstützende System - hier vielleicht ein Unternehmen mit all seinen Mitarbeitern auf die Bretter geht ist dem Einzelnen egal. Manchmal frage ich mich ob vielleicht diese Branchengewerkschaften von Ryan Air, Turkish, Emirates und Co unterstützt werden, denn die sind es die von dem Streik profitieren und sich in ihren Headquarters vor lachen nicht halten können. Nehmt Vernunft an und redet und streitet miteinander , aber nicht zu Lasten derer die die Party bezahlen - den (noch) Kunden.
Beitrag vom 27.08.2024 - 12:31 Uhr
UserNodrog
User (92 Beiträge)

Das ist ja gerade das Problem, dass jeder sich selbst der Nächste ist. Ob dabei das unterstützende System - hier vielleicht ein Unternehmen mit all seinen Mitarbeitern auf die Bretter geht ist dem Einzelnen egal. Manchmal frage ich mich ob vielleicht diese Branchengewerkschaften von Ryan Air, Turkish, Emirates und Co unterstützt werden, denn die sind es die von dem Streik profitieren und sich in ihren Headquarters vor lachen nicht halten können. Nehmt Vernunft an und redet und streitet miteinander , aber nicht zu Lasten derer die die Party bezahlen - den (noch) Kunden.

Also das Argument da ist sich jeder selbst der Nächste können sie auf alles anwenden. Ich frage mich gerade, ob sie als Angestellter der Lufthansa das gut finden würden, was dort seit Jahren betrieben wird.
Ein Streik geht immer Kosten der Kunden und die tun einem auch Leid. Aber wie soll man dagegen vorgehen? Sie sollten mal die Bücher von Matthias Schranner lesen über Verhandlungstaktiken. Spohr hält ja sehr viel von ihm und dann verstehen sie evtl wie diese Verhabdlungen ablaufen. Spohr sagte auch es sind immer mindestens 2 Streiktage nötig sonst können man das den Aktionären nicht gut verkaufen und wirkt schwach. Der Kunde spielt bei sowas schon lange keine Rolle mehr, wenn es um Verhandlungen geht.
Bzgl der anderen Airlines haben sie vllt Recht. Diese sind auch anders aufgestellt. Ob dies gut ist können Sie für sich beurteilen ich habe hier meine Meinung. (Nicht alle sind so) aber ich kann Ihnen sagen, dass für mich Lufthansa noch eine der sichersten ist.
Beitrag vom 27.08.2024 - 13:15 Uhr
UserEricM
User (7370 Beiträge)
Ich sehe, dass Sozialpartnerschaft bei anderen Unternehmen ohne dauernde Streiks funktioniert. Und ich denke auch, dass nicht immer eine Seite "schuld" ist, sondern beide.

Dann sollten Sie denke ich den oben verlinkten WiWo Artikel nochmal genau und bis zum Ende lesen.
Die Geschäftsleitung weiß, dass ihr Verhalten Streiks mit allen bekannten Folgen für die Kunden zu Folge haben wird.

Sie nimmt dies aber bewusst in Kauf, denn es spart die ersten paar Jahre mehr Geld, als die Streiks letztendlich kosten.
Das ist eine ganz einfache betriebswirtschaftliche Entscheidungsgrundlage, die aber den Servicegedanken und die Kundenzufriedenheit völlig ignoriert.

Die "empörten" Statements zum Streikaufruf sind nur die übliche Show-Einlage zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung, dann natürlich möchte man ggü Kunden nicht zugeben, dass man das bewusst so geplant hat und dass die Kunden da jetzt halt zum Zweck der LHG Bilanzverbesserung durch müssen.

Dieser Beitrag wurde am 27.08.2024 13:22 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 27.08.2024 - 13:48 Uhr
UserFloCo
Nicht mehr so Vielflieger
User (2234 Beiträge)
Ich sehe, dass Sozialpartnerschaft bei anderen Unternehmen ohne dauernde Streiks funktioniert. Und ich denke auch, dass nicht immer eine Seite "schuld" ist, sondern beide.

Dann sollten Sie denke ich den oben verlinkten WiWo Artikel nochmal genau und bis zum Ende lesen.
Die Geschäftsleitung weiß, dass ihr Verhalten Streiks mit allen bekannten Folgen für die Kunden zu Folge haben wird.

Sie nimmt dies aber bewusst in Kauf, denn es spart die ersten paar Jahre mehr Geld, als die Streiks letztendlich kosten.

Das kann ich mir gar nicht vorstellen; erzählen uns doch diverse Hobby-BWLer immer wieder, dass sich die Streiks nie und nimmer rechnen würden für die LH und der Schaden viel größer wäre, als wenn man einfach die Forderungen alle erfüllen würde.

Ich bin mehr und mehr verwirrt, über diese ganzen widersprüchlichen Argumentation. Wurde man doch hier als "Beschützer von C. Spohr" tituliert, wenn man genau das, was jetzt in diesem viel beachteten Artikel steht, versucht hat zu erklären.

Aber gut, damals passte es halt auch noch nicht in die Argumentation; heute schon :)
Beitrag vom 27.08.2024 - 15:15 Uhr
Usercontrail55
User (6347 Beiträge)
Ich sehe, dass Sozialpartnerschaft bei anderen Unternehmen ohne dauernde Streiks funktioniert. Und ich denke auch, dass nicht immer eine Seite "schuld" ist, sondern beide.

Dann sollten Sie denke ich den oben verlinkten WiWo Artikel nochmal genau und bis zum Ende lesen.
Die Geschäftsleitung weiß, dass ihr Verhalten Streiks mit allen bekannten Folgen für die Kunden zu Folge haben wird.
Das wissen die Gewerkschaften aber auch, trotzdem machen sie es für ihre ureigensten Interessen.
Sie nimmt dies aber bewusst in Kauf, denn es spart die ersten paar Jahre mehr Geld, als die Streiks letztendlich kosten.
Das ist eine ganz einfache betriebswirtschaftliche Entscheidungsgrundlage, die aber den Servicegedanken und die Kundenzufriedenheit völlig ignoriert.
Das machen die Gewerkschaften aber auch, für ihre ureigensten Interessen.
Die "empörten" Statements zum Streikaufruf sind nur die übliche Show-Einlage zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung, dann natürlich möchte man ggü Kunden nicht zugeben, dass man das bewusst so geplant hat und dass die Kunden da jetzt halt zum Zweck der LHG Bilanzverbesserung durch müssen.
Das machen die Gewerkschaften aber auch, für ihre ureigensten Interessen.

Dieser Beitrag wurde am 27.08.2024 15:23 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 27.08.2024 - 15:23 Uhr
Usercontrail55
User (6347 Beiträge)
Ich sehe, dass Sozialpartnerschaft bei anderen Unternehmen ohne dauernde Streiks funktioniert. Und ich denke auch, dass nicht immer eine Seite "schuld" ist, sondern beide.

Dann sollten Sie denke ich den oben verlinkten WiWo Artikel nochmal genau und bis zum Ende lesen.
Die Geschäftsleitung weiß, dass ihr Verhalten Streiks mit allen bekannten Folgen für die Kunden zu Folge haben wird.

Sie nimmt dies aber bewusst in Kauf, denn es spart die ersten paar Jahre mehr Geld, als die Streiks letztendlich kosten.

Das kann ich mir gar nicht vorstellen; erzählen uns doch diverse Hobby-BWLer immer wieder, dass sich die Streiks nie und nimmer rechnen würden für die LH und der Schaden viel größer wäre, als wenn man einfach die Forderungen alle erfüllen würde.

Ich bin mehr und mehr verwirrt, über diese ganzen widersprüchlichen Argumentation. Wurde man doch hier als "Beschützer von C. Spohr" tituliert, wenn man genau das, was jetzt in diesem viel beachteten Artikel steht, versucht hat zu erklären.

Aber gut, damals passte es halt auch noch nicht in die Argumentation; heute schon :)
Vielleicht sind die MA bei Discover einfach auch nur schlauer. Die scheinen kapiert zu haben, dass es ihren Job nur gibt, wenn der Unterschied zu LHA groß genug ist und sich das rechnet (Markenpflege mal außen vor). Ã?ber VC/UFO würden sie auch nicht mehr bekommen und die Streikkosten stehen nach Ende der Party auf ihrem Deckel.