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Beitrag vom 28.08.2024 - 09:35 Uhr
UserF11
einfach nur Pax...
User (1533 Beiträge)
Heute scheint es schon zu mehr Ausfällen zu kommen:
 https://www.trip.com/hot/airline-status/eurowings-discover-flight-status.html

Mal sehen, wann Lufthansa anfängt zu verhandeln.
Sieht nach mehr aus, als es ist: 7 Umläufe....
Beitrag vom 28.08.2024 - 09:41 Uhr
UserF11
einfach nur Pax...
User (1533 Beiträge)
Die meisten Forderungen der Arbeitsnehmer scheinen doch erfüllt worden zu sein, egal mit welcher Gewerkschaft der Tarifvertrag abgeschlossen wurde. Und alles was da intern schief läuft, ist den Kunden doch völlig egal und stößt auf wenig Verständnis.

Da stellt sich doch die Frage, warum hat man dann mit Verdi abgeschlossen? Ja, dem Kunden ist es egal, was intern bei Lufthansa schief läuft.

Sie übersehen da etwas gewaltig. Die Mehrzahl der Kunden sind Angestellte und paktieren nicht mit der Arbeitgeberseite.
In der Mehrheit der Betriebe funktioniert die Sozialpartnerschaft ohne laute Töne... und AN und AG sind nicht automatisch Gegner, sondern sollten eher Partner sein. Dazu kommt die betriebliche Mitbestimmung (geregelt im MitbestG) ... demnach sitzen auch bei der LH Vertreter der Arbeitsnehmer im Aufsichtsrat.
Beitrag vom 28.08.2024 - 09:55 Uhr
UserCargo123
User (18 Beiträge)
Wenn ich es richtig interpretiere wird in MUC 1 Kont gestrichen. Ab FRA wie gestern 2 Interkont plus PMI und 3 Kont
Beitrag vom 28.08.2024 - 10:12 Uhr
UserMD 11
User (1112 Beiträge)
Und es wird munter weitergeflogen.

Tja, 95% von 3 Handvoll VC Mitgliedern ist halt eben auch fast nichts.

Das böse Erwachen wird kommen, denn LH wird alles andere tun, als zu verhandeln. Es gibt ja auch gar keinen Grund dafür.
Beitrag vom 28.08.2024 - 10:16 Uhr
UserMHalblaub
User (1298 Beiträge)
Mal sehen, wann Lufthansa anfängt zu verhandeln.
Sieht nach mehr aus, als es ist: 7 Umläufe....

Ein Drittel aller Flüge wurde gestrichen. OK, ist für Sie vielleicht nicht viel aber warten wir die Reaktion von Lufthansa ab.

In der Mehrheit der Betriebe funktioniert die Sozialpartnerschaft ohne laute Töne... und AN und AG sind nicht automatisch Gegner, sondern sollten eher Partner sein.

Es gibt da auch Minderheiten, wie z.B. Lufthansa.
Beitrag vom 28.08.2024 - 10:17 Uhr
UserFloCo
Nicht mehr so Vielflieger
User (2179 Beiträge)
Die meisten Forderungen der Arbeitsnehmer scheinen doch erfüllt worden zu sein, egal mit welcher Gewerkschaft der Tarifvertrag abgeschlossen wurde. Und alles was da intern schief läuft, ist den Kunden doch völlig egal und stößt auf wenig Verständnis.

Da stellt sich doch die Frage, warum hat man dann mit Verdi abgeschlossen? Ja, dem Kunden ist es egal, was intern bei Lufthansa schief läuft.

Sie übersehen da etwas gewaltig. Die Mehrzahl der Kunden sind Angestellte und paktieren nicht mit der Arbeitgeberseite.
In der Mehrheit der Betriebe funktioniert die Sozialpartnerschaft ohne laute Töne... und AN und AG sind nicht automatisch Gegner, sondern sollten eher Partner sein. Dazu kommt die betriebliche Mitbestimmung (geregelt im MitbestG) ... demnach sitzen auch bei der LH Vertreter der Arbeitsnehmer im Aufsichtsrat.

Massive Streiks gibt es ja hauptsächlich da, wo es verschiedene Gewerkschaften gibt, die in Konkurrenz stehen. Ein Schelm, wer böses dabei denkt.

Verarbeitendes/produzierendes Gewerbe oder sowas wie Bau, nimmt man doch quasi gar nicht wahr, weil sich die Streiks auf ein Minimum reduzieren... vielleicht noch der öffentliche Dienst, da wird auch noch mal öfter gestreikt.

Aber hier jetzt den Kampf zwischen AG und AN zu beschreien, da stimme ich voll zu, und da zu hoffen, dass es daher Solidarität bei den Kunden gibt, ist denke ich eher Wunschdenken.

Dieser Beitrag wurde am 28.08.2024 10:18 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 28.08.2024 - 10:33 Uhr
UserCargo123
User (18 Beiträge)
Ab Deutschland operiert die 4Y heute mit 72% der Flüge
Beitrag vom 28.08.2024 - 10:37 Uhr
UserF11
einfach nur Pax...
User (1533 Beiträge)
Mal sehen, wann Lufthansa anfängt zu verhandeln.
Sieht nach mehr aus, als es ist: 7 Umläufe....

Ein Drittel aller Flüge wurde gestrichen. OK, ist für Sie vielleicht nicht viel aber warten wir die Reaktion von Lufthansa ab.

In der Mehrheit der Betriebe funktioniert die Sozialpartnerschaft ohne laute Töne... und AN und AG sind nicht automatisch Gegner, sondern sollten eher Partner sein.

Es gibt da auch Minderheiten, wie z.B. Lufthansa.
Und da sind Sie wohl stolz darauf! Und die Gegnerschaft bei der LH ist Ihrer Meinung nach ausschließlich auf den Vorstand zurückzuführen? Nun ja, man kann es sich einfach machen.
Und ich wiederhole mich: auf Dauer werden die Kunden das nicht honorieren, und wenn dennoch die Flieger im Kont-Verkehr, vor allem in D-Verkehr gut gebucht sind, liegt es an eher an der mangelnden Konkurrenz als an der Kundenzufriedenheit....
Beitrag vom 28.08.2024 - 10:57 Uhr
UserEricM
User (7124 Beiträge)
Massive Streiks gibt es ja hauptsächlich da, wo es verschiedene Gewerkschaften gibt, die in Konkurrenz stehen. Ein Schelm, wer böses dabei denkt.

Weiß nicht ob man das so verallgemeinern kann.
Im IT Bereich zB konkurrieren zB Verdi mit der IGM, ohne dass es da ständig knallt.
Ebenso Verdi vs. GEW bei den Erziehungsberufen.

Ein "massiver" Streik benötigt als eine von mehreren Grundvoraussetzungen auch einen massiv streiTbereiten Arbeitgeber.
Beitrag vom 28.08.2024 - 11:26 Uhr
UserFloCo
Nicht mehr so Vielflieger
User (2179 Beiträge)
Massive Streiks gibt es ja hauptsächlich da, wo es verschiedene Gewerkschaften gibt, die in Konkurrenz stehen. Ein Schelm, wer böses dabei denkt.

Weiß nicht ob man das so verallgemeinern kann.
Im IT Bereich zB konkurrieren zB Verdi mit der IGM, ohne dass es da ständig knallt.
Ebenso Verdi vs. GEW bei den Erziehungsberufen.

Ein "massiver" Streik benötigt als eine von mehreren Grundvoraussetzungen auch einen massiv streiTbereiten Arbeitgeber.


Jetzt verdrehen Sie aber auch meine Aussage. Ich habe nicht gesagt, dass es bei verschiedenen Gewerkschaften automatisch zu massiven Streiks kommt, es aber auffällig ist, dass es diese Streiks und das in der Regel auch sehr öffentlichkeitswirksam da gibt, wo es konkurrierende Gewerkschaften gibt. Oder andersherum: komischerweise gibt es in anderen Bereichen, wo es nur eine einzelne Gewerkschaft gibt, dieses Problem nicht. Da wird verhandelt, da wird sich geeinigt. Das alles vielleicht al mit 1-2 Streikrunden und that's it.

Jetzt kann man die Henne-Ei Diskussion führen. Ist das Unternehmen streitbereit, weil es streitbereit sein will oder weil es sich gegen die sich aufstachelnden Gewerkschaften behaupten muss. Bei der Frage werden wir denke ich aber nicht zusammenkommen, da wir da unterschiedliche Ansichten haben.
Beitrag vom 28.08.2024 - 16:12 Uhr
UserDaedalos1504
User (1002 Beiträge)
Heute scheint es schon zu mehr Ausfällen zu kommen:
 https://www.trip.com/hot/airline-status/eurowings-discover-flight-status.html

Mal sehen, wann Lufthansa anfängt zu verhandeln.

Ja, mit Wet-Lease-Anbietern...
Beitrag vom 28.08.2024 - 19:50 Uhr
UserMD 11
User (1112 Beiträge)
Heute scheint es schon zu mehr Ausfällen zu kommen:
 https://www.trip.com/hot/airline-status/eurowings-discover-flight-status.html

Mal sehen, wann Lufthansa anfängt zu verhandeln.

Ja, mit Wet-Lease-Anbietern...

Das ist doch seit 5 Monaten schon im Gange.
Cityjet ist doch nur der Anfang.
Beitrag vom 28.08.2024 - 21:55 Uhr
UserEricM
User (7124 Beiträge)
Massive Streiks gibt es ja hauptsächlich da, wo es verschiedene Gewerkschaften gibt, die in Konkurrenz stehen. Ein Schelm, wer böses dabei denkt.

Weiß nicht ob man das so verallgemeinern kann.
Im IT Bereich zB konkurrieren zB Verdi mit der IGM, ohne dass es da ständig knallt.
Ebenso Verdi vs. GEW bei den Erziehungsberufen.

Ein "massiver" Streik benötigt als eine von mehreren Grundvoraussetzungen auch einen massiv streiTbereiten Arbeitgeber.


Jetzt verdrehen Sie aber auch meine Aussage. Ich habe nicht gesagt, dass es bei verschiedenen Gewerkschaften automatisch zu massiven Streiks kommt,

Und ich habe nicht gesagt, dass Sie gesagt hätten, es käme automatisch zu Streiks.
Ich hatte nur angemerkt, dass die Aussage glaube ich nicht verallgemeinert werden kann ...

es aber auffällig ist, dass es diese Streiks und das in der Regel auch sehr öffentlichkeitswirksam da gibt, wo es konkurrierende Gewerkschaften gibt. Oder andersherum: komischerweise gibt es in anderen Bereichen, wo es nur eine einzelne Gewerkschaft gibt, dieses Problem nicht. Da wird verhandelt, da wird sich geeinigt. Das alles vielleicht al mit 1-2 Streikrunden und that's it.

... und dass es auch Gegenbeispiele gibt, wo mehrere Gewerkschaften agieren und es trotzdem zu fast keinen Streiks kommt, zB IT Betriebe mit Verdi und der IGM am Start.
Die sind aber uU durch den dort typischerweise niedrigeren Organisationsgrad nicht unbedingt gut vergleichbar.

Jetzt kann man die Henne-Ei Diskussion führen. Ist das Unternehmen streitbereit, weil es streitbereit sein will oder weil es sich gegen die sich aufstachelnden Gewerkschaften behaupten muss. Bei der Frage werden wir denke ich aber nicht zusammenkommen, da wir da unterschiedliche Ansichten haben.

Das kann man denke ich gar nicht pauschal beantworten.
Für beide Möglichkeiten gibt es sicher viele Beispiele, da doch jede Einzel-Konstellation Geschäftsführung, Betriebsrat und Gewerkschaft(en) anders interagiert und auf idR langjährige, ganz individuelle Erfahrungen miteinander zurückblickt.
Zudem hängt die Art der Kommunikation (auch Streik, die bewusste Provokation eines Streiks und weiterführende Eskalationen sind letztendlich Kommunikationsformen) neben den Organisationen auch stark von den beteiligten Entscheidungsträgern und deren Zwängen ab.
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