Beitrag vom 03.10.2026 - 20:11 Uhr
Zustimmung.
Allerdings ist wohl anzunehmen, daß der Täter, man kann ihn ja jetzt auch Attentäter nennen, das Flugzeug nicht nur einfach so zum Absturz gebracht, sondern wohl auch ein (aus seiner Sicht lohnendes) Ziel angesteuert hätte.
So ist das wohl. Man hat nach derzeitigem Wissensstand jedenfalls davon auszugehen, dass es kein Zufall war, dass ein nach Israel gehender Flug betroffen war, auf dem sich absehbar zahlreiche israelische Passagiere befanden.
Beitrag vom 03.10.2026 - 23:06 Uhr
Ich denke die Zugänge zum Cockpit sollten neu geregelt werden. Und zwar so dass eine weitere Person der Crew, immer wechselnd wer, einen Zugang von außen hat. Meinetwegen per Fingerabdruck, den man vor jedem Start neu einlesen muss. Also jeder von den zweien da vorne plus eine weitere Person.
Derlei Sicherheitsmechanismen sind üblicherweise öffentlich bekannt, dann können Sie gleich auf die Tür komplett verzichten. Wie wollen Sie hier Missbrauch, oder bspw. Erpressung etc. vorbeugen?
Beitrag vom 04.10.2026 - 15:00 Uhr
Ich denke die Zugänge zum Cockpit sollten neu geregelt werden. Und zwar so dass eine weitere Person der Crew, immer wechselnd wer, einen Zugang von außen hat. Meinetwegen per Fingerabdruck, den man vor jedem Start neu einlesen muss. Also jeder von den zweien da vorne plus eine weitere Person.
Derlei Sicherheitsmechanismen sind üblicherweise öffentlich bekannt, dann können Sie gleich auf die Tür komplett verzichten. Wie wollen Sie hier Missbrauch, oder bspw. Erpressung etc. vorbeugen?
Das grundlegende Problem ist ja, dass man - bildlich gesprochen - dieses Fass hier kaum schließen kann ohne Gefahr zu laufen, ein anderes auf gefährliche Weise wieder zu öffnen. Es ist mithin ein echtes Dilemma.
Nach dem Germanwings-Absturz wurde das Thema psychische Erkrankungen von Piloten zu einem wichtigen in der gesamten Luftfahrtbranche - und ist es bis heute zu Recht. In diesem Fall stellt sich dagegen die Frage, warum ein gewaltbereiter politischer Extremist, der bei seinem vorherigen Arbeitgeber offenbar als solcher bereits aufgefallen und deshalb aus dem Flugdienst entfernt worden war, trotzdem Anstellung als Pilot bei einer anderen Airline in einem anderen Land finden konnte - in diesem Fall bei Flydubai - und dann auch noch entgegen existierender rechtlicher Bestimmungen auf einem Flug nach Israel eingesetzt wurde. Es wirft mithin zumindest Fragen nach der Einstellungspraxis von Piloten und nach dem Crew-Rostering bei Flydubai auf.
Dieser Beitrag wurde am 04.10.2026 15:03 Uhr bearbeitet.