mit leicht zugänglichem Bürgergeld zu überschütten.
Wobei diese Aussage natürlich blanker Unsinn ist, nur halt leicht zu glauben, solange man es nicht besser weiß. Das beginnt beim Verb und endet noch nicht beim Adjektiv. Nur das Substantiv hat da Substanz.
Mit Argumenten konnten Sie nichts entgegen setzen,
nur die Besserwisser Grammatikkeule. Respekt
Ich liefere Ihnen gerne die Argumente, da Sie sie ja offenbar nicht kennen:
Das Bürgergeld ist nicht leicht zugänglich - man muß einiges an "Vorleistung" erbringen, um es zu erhalten. Bspw. evtl. vorhandenes Vermögen abschmelzeen. Bspw. sämtliche Einkommens- und Vermögensverhältnisse offenlegen, bspw. Kontoauszüge vorlegen, laufend, nur um das Wichtigste zu nennen.
Man wird bei Gewährung dann auch nicht mit Geld überschüttet. Entgegen vieler vorgefaßter Stammtischmeinungen werden Miete, Mietnebenkosten, manchmal auch Krankenversicherung, etc. nicht hundertprozentig übernommen, sondenr sind limitiert. Details gerne bei Bedarf.
Man mag sich zwar streiten können über die Höhe der jeweiligen Positionen, sollte allerdings dabei den Zeitfaktor "Dauerzustand" nicht außer Acht lassen - man kann locker kurze Zeit mit den amtlichen Sätzen auskommen (selbst das gelingt vielen Möchtegern-Testern nicht mal), wenn es aber um Wochen. Monate oder gar Jahre geht sieht die Lage schon viel ungemütlicher aus.
Deshalb war die Floskel "mit leicht zugänglichem Bürgergeld zu überschütten" vollumfänglich unzutreffend und genaugenommen nur Nachweis mangelnder Reflektion. Um es noch milde auszudrücken.
Daß der eine oder andere arbeiten statt hartzen könnte ist unbestritten. Aber erfahrungsgemäß kennt man im eigenen Umfeld meist weit mehr von Kollegen letztlich mitgetragene Workflowoptimierer als unverdiente Bürgergeldempfänger.
