Community / / Lufthansa droht der nächste Pilot...

Beitrag 16 - 30 von 49
Beitrag vom 10.02.2024 - 18:10 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4349 Beiträge)
Es gibt auch reichlich negative Punkte zu bemessen.

Es hat hier auch niemand das Gegenteil behauptet.

Ach was!? Ein gewisser Forist schrieb hier:

"Ja, die Lust CS hier Unfähigkeit oder ein Scheitern vorzuwerfen ist wieder groß, aber leider an der Realität vorbei."

Aber klar, es ist 'lächerlich, unsinnig oder überflüssig' mit Foristen zu diskutieren, die nicht Ihrer Meinung sind�.

Mal wieder verstehen Se rein gar nichts :-D Aber das ist okay, das kennen wir schon, seit Sie noch PaulTu154 waren ;-) (Der Sie natürlich nicht waren, ich verstehe schon ;-) )

Ach ist das so!? Und Sie verstehen natürlich alles (siehe andere Thread).
Ziemlich hohes Ross auf dem Sie (versuchen) zu reiten!
Beitrag vom 10.02.2024 - 18:26 Uhr
UserFloCo
Nicht mehr so Vielflieger
User (2185 Beiträge)
Es gibt auch reichlich negative Punkte zu bemessen.

Es hat hier auch niemand das Gegenteil behauptet.

Ach was!? Ein gewisser Forist schrieb hier:

"Ja, die Lust CS hier Unfähigkeit oder ein Scheitern vorzuwerfen ist wieder groß, aber leider an der Realität vorbei."

Aber klar, es ist 'lächerlich, unsinnig oder überflüssig' mit Foristen zu diskutieren, die nicht Ihrer Meinung sind�.

Mal wieder verstehen Se rein gar nichts :-D Aber das ist okay, das kennen wir schon, seit Sie noch PaulTu154 waren ;-) (Der Sie natürlich nicht waren, ich verstehe schon ;-) )

Ach ist das so!? Und Sie verstehen natürlich alles (siehe andere Thread).
Ziemlich hohes Ross auf dem Sie (versuchen) zu reiten!

Ihr Beitrag ergibt irgendwie wenig Sinn. Ich werfe Ihnen vor, dass Sie meinen Beitrag nicht verstehen und Sie kontern dass, indem Sie mir ein hohes Ross unterstellen, weil ich alles verstehen würde? Auch wenn Sie jetzt wieder versuchen zwei Sachen miteinander zu vermischen�.
Ja, ich verstehe in der Tat, anders als Sie, was ich geschrieben habe. Ui, welch hohes Ross.
Beitrag vom 10.02.2024 - 19:01 Uhr
UserEricM
User (7199 Beiträge)
Tja, so kann es dann auch kommen, wenn man sich in "Teile und Herrsche" probiert. Statt die einzelnen Flugbetriebe gegeneinander ausspielen zu können, streiken jetzt immer irgendwo die Mitarbeiter. CS hat den Laden ganz schön abgewirtschaftet.

Warum? Genau das ist doch eingeplant. Man hat jetzt viele kleine Streiks, als dass der ganze Konzern jedes Mal still steht. Die Machtposition der kleinen ist viel geringer als wenn alle zusammenhängen würden und jetzt bekommt man verschiedene Verträge, wo man immer noch verschiedene Höhen aushandeln kann. Je nachdem, welches Segment bedient wird.

Früher konnte man als Kunde nach einem Streik bei einem Anbieter erst mal eine Weile beruhigt buchen, denn dann war mal wieder für 1-3 Jahre Ruhe im Karton.
Der mögliche LH Kunde sieht sich heute dagegen einem mediales Dauerthema gegenüber: Streik bei der Lufthansa.
Mal am Boden, in der Kabine oder im Cockpit, mal bei der Mainline, mal bei Eurowings oder Discover, oder ...
Die gefühlte Planbarkeit der LH (Un-)Zuverlässigkeit nimmt durch dieses mediale Dauerfeuer ab.

Meinen Sie das kostet keine Kunden?

Dieser Beitrag wurde am 10.02.2024 21:32 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 10.02.2024 - 22:04 Uhr
UserFloCo
Nicht mehr so Vielflieger
User (2185 Beiträge)
Tja, so kann es dann auch kommen, wenn man sich in "Teile und Herrsche" probiert. Statt die einzelnen Flugbetriebe gegeneinander ausspielen zu können, streiken jetzt immer irgendwo die Mitarbeiter. CS hat den Laden ganz schön abgewirtschaftet.

Warum? Genau das ist doch eingeplant. Man hat jetzt viele kleine Streiks, als dass der ganze Konzern jedes Mal still steht. Die Machtposition der kleinen ist viel geringer als wenn alle zusammenhängen würden und jetzt bekommt man verschiedene Verträge, wo man immer noch verschiedene Höhen aushandeln kann. Je nachdem, welches Segment bedient wird.

Früher konnte man als Kunde nach einem Streik bei einem Anbieter erst mal eine Weile beruhigt buchen, denn dann war mal wieder für 1-3 Jahre Ruhe im Karton.
Der mögliche LH Kunde sieht sich heute dagegen einem mediales Dauerthema gegenüber: Streik bei der Lufthansa.
Mal am Boden, in der Kabine oder im Cockpit, mal bei der Mainline, mal bei Eurowings oder Discover, oder ...

Dass es diese ganzen verschiedenen GWs gibt ist weniger die Schuld von LH. Wenn bei LH gestreikt wird, können Sie relativ ohne Probleme EW, Brussel, Austrian etc fliegen.

Das sind einzelne Unternehmen. Muss man halt auseinanderhalten können. Gelingt natürlich nicht jedem, da zu differenzieren. Aber an sich heist Streik bei LH ja nicht, dass alles still steht.

Die gefühlte Planbarkeit der LH (Un-)Zuverlässigkeit nimmt durch dieses mediale Dauerfeuer ab.

Gefühlt, ja. Aber die Leute merken ja schon schnell, dass es dann trotzdem funktioniert. So what?


Meinen Sie das kostet keine Kunden?

Was ist die Alternative? EW einstellen, keine dezentralen Verkehre mehr, Discover einstellen, kein warmwassertourismus mehr; das kostet alles deutlich mehr Kunden.
Wurde hier mehrfach durchgekaut, warum die meisten AOCs Sinn ergeben. Aber ja, ich weiß, Teile und Herrsche blablabla
Beitrag vom 10.02.2024 - 23:30 Uhr
UserEricM
User (7199 Beiträge)
Tja, so kann es dann auch kommen, wenn man sich in "Teile und Herrsche" probiert. Statt die einzelnen Flugbetriebe gegeneinander ausspielen zu können, streiken jetzt immer irgendwo die Mitarbeiter. CS hat den Laden ganz schön abgewirtschaftet.

Warum? Genau das ist doch eingeplant. Man hat jetzt viele kleine Streiks, als dass der ganze Konzern jedes Mal still steht. Die Machtposition der kleinen ist viel geringer als wenn alle zusammenhängen würden und jetzt bekommt man verschiedene Verträge, wo man immer noch verschiedene Höhen aushandeln kann. Je nachdem, welches Segment bedient wird.

Früher konnte man als Kunde nach einem Streik bei einem Anbieter erst mal eine Weile beruhigt buchen, denn dann war mal wieder für 1-3 Jahre Ruhe im Karton.
Der mögliche LH Kunde sieht sich heute dagegen einem mediales Dauerthema gegenüber: Streik bei der Lufthansa.
Mal am Boden, in der Kabine oder im Cockpit, mal bei der Mainline, mal bei Eurowings oder Discover, oder ...

Dass es diese ganzen verschiedenen GWs gibt ist weniger die Schuld von LH. Wenn bei LH gestreikt wird, können Sie relativ ohne Probleme EW, Brussel, Austrian etc fliegen.


Wer kurzfristig bucht kann darauf möglicherweise reagieren.
Wenn ich meinen USA Urlaubsflug im August aber jetzt schon bei einer der betroffenen Airlines gebucht habe, bin ich darauf angewiesen, dass in 6 Monaten genau diese Airline nicht streikt.
Und da besteht für die LH als Ganzes halt die Gefahr, vom Kunden als Risiko wahrgenommen zu werden.

Das sind einzelne Unternehmen. Muss man halt auseinanderhalten können. Gelingt natürlich nicht jedem, da zu differenzieren. Aber an sich heist Streik bei LH ja nicht, dass alles still steht.

Die gefühlte Planbarkeit der LH (Un-)Zuverlässigkeit nimmt durch dieses mediale Dauerfeuer ab.

Gefühlt, ja. Aber die Leute merken ja schon schnell, dass es dann trotzdem funktioniert. So what?

Das Problem für LH sind die Kunden, die nicht merken, dass es trotzdem funktioniert, weil sie sich gar nicht getraut haben, LH zu buchen.
Un jeder Streik der als "Lufthansa" in den Medien steht, ist halt eine schlechte Aussenwirkung.
Wirklich so what?



Meinen Sie das kostet keine Kunden?

Was ist die Alternative? EW einstellen, keine dezentralen Verkehre mehr, Discover einstellen, kein warmwassertourismus mehr; das kostet alles deutlich mehr Kunden.
Wurde hier mehrfach durchgekaut, warum die meisten AOCs Sinn ergeben.

... wenn man die hier diskutierten Nebeneffekte außer Acht lässt...

Aber ja, ich weiß, Teile und Herrsche blablabla

Souveräne Argumentation :)

Dieser Beitrag wurde am 10.02.2024 23:30 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 11.02.2024 - 00:22 Uhr
UserFloCo
Nicht mehr so Vielflieger
User (2185 Beiträge)
Dass es diese ganzen verschiedenen GWs gibt ist weniger die Schuld von LH. Wenn bei LH gestreikt wird, können Sie relativ ohne Probleme EW, Brussel, Austrian etc fliegen.


Wer kurzfristig bucht kann darauf möglicherweise reagieren.
Wenn ich meinen USA Urlaubsflug im August aber jetzt schon bei einer der betroffenen Airlines gebucht habe, bin ich darauf angewiesen, dass in 6 Monaten genau diese Airline nicht streikt.
Und da besteht für die LH als Ganzes halt die Gefahr, vom Kunden als Risiko wahrgenommen zu werden.

Das ist aber ein generelles Problem in der Luftfahrt. Das betrifft doch nicht nur die LH. Sicherheitskontrollen, Bodenabfertigung, Fluglotsen... überall wird gestreikt und das nicht nur in D.
Dass die Medien das so undifferenziert rüberbringen, da kann die LH nichts dafür. Was ist die Alternative? Alle nicht LH AOCs einstellen oder den Forderungen deutlich mehr nachgeben? Das erste kostet Marktanteile, weil man viele Märkte einfach nicht mehr bedienen können wird, das zweite kostet Geld, was am Ende auch wieder zu ersterem führt.

Wie viele Passagiere verliert man denn tatsächlich? Das ist alles rein spekulativ. Da gibt es keine Zahlen... von daher, worüber reden wir hier? Die Zusatzkosten oder die verlorenen Marktanteile sind/wären real; die Passagiere, die evt. nicht mehr die LH buchen, weil die Medien nur darüber schreibt, dass "LH streikt", sind derzeit spekulativ. Von daher können wir hier gar keine Aussage treffen, ob das wirklich ein Problem ist.

Das sind einzelne Unternehmen. Muss man halt auseinanderhalten können. Gelingt natürlich nicht jedem, da zu differenzieren. Aber an sich heist Streik bei LH ja nicht, dass alles still steht.

Die gefühlte Planbarkeit der LH (Un-)Zuverlässigkeit nimmt durch dieses mediale Dauerfeuer ab.

Gefühlt, ja. Aber die Leute merken ja schon schnell, dass es dann trotzdem funktioniert. So what?

Das Problem für LH sind die Kunden, die nicht merken, dass es trotzdem funktioniert, weil sie sich gar nicht getraut haben, LH zu buchen.

Wie viele sind es denn?

Un jeder Streik der als "Lufthansa" in den Medien steht, ist halt eine schlechte Aussenwirkung.
Wirklich so what?

Schlechte Außenwirkung für wen? Ich hab jetzt leider nichts zur LH gefunden, aber das hier zur Bahn ist doch ganz interessant:  https://de.statista.com/statistik/daten/studie/380226/umfrage/umfrage-zur-verantwortung-fuer-den-bahnstreik/

Leidet da wirklich die Außenwirkung der LH mehr oder der Gewerkschaften? Man weiß es nicht, alles Spekulation.

Was ist die Alternative? EW einstellen, keine dezentralen Verkehre mehr, Discover einstellen, kein warmwassertourismus mehr; das kostet alles deutlich mehr Kunden.
Wurde hier mehrfach durchgekaut, warum die meisten AOCs Sinn ergeben.

... wenn man die hier diskutierten Nebeneffekte außer Acht lässt...

Was ist denn Ihrer Meinung nach die Alternative? Es wurde hier doch schon mehrfach sogar vorgerechnet, warum sich gewisse Sachen nur so lohnen. Und was ist da besser? Gewisse Strecken mit regelmäßigen Streiks durchziehen oder diese Geschäfte einfach anderen überlassen? Zum Beispiel Ryanair, die freuen sich sicher in Deutschland den dezentralen Verkehr zu machen. Hat auch den Vorteil für die Kunden, dass da deutlich weniger gestreikt wird... und ob es dann am Ende Ryanair, Lauda, Buzz, Malta Air ist, ist dann ja auch egal (dieses Modell ist bei Ryanair übrigens sehr erfolgreich, wird aber zum Glück ja auch selten bestreikt). Ob das aber am Ende nun wirklich das sein kann, was wir uns wünschen sollten... ich weiß nicht.

Aber ja, ich weiß, Teile und Herrsche blablabla

Souveräne Argumentation :)

Ich wollte Ihnen doch nur einen Gefallen tun, damit Sie die übliche Kassette hier nicht extra abspulen müssen. Erspart und doch beiden Zeit ;)
Beitrag vom 11.02.2024 - 10:26 Uhr
UserF11
einfach nur Pax...
User (1565 Beiträge)
Und da besteht für die LH als Ganzes halt die Gefahr, vom Kunden als Risiko wahrgenommen zu werden.

Das ist aber ein generelles Problem in der Luftfahrt. Das betrifft doch nicht nur die LH. Sicherheitskontrollen, Bodenabfertigung, Fluglotsen... überall wird gestreikt und das nicht nur in D.
�berall? Ich kenne da nur einige europäische Länder. Und genau genommen, kommen dann die Streiks bei der LHG eben obendrauf!
Dass die Medien das so undifferenziert rüberbringen, da kann die LH nichts dafür.
Tun die Medien das? Ich habe in diversen Medien Berichte gelesen, die beide Seiten differenziert dargestellt haben Allerdings wurde auch darauf verwiesen, wie lange Zeit gewesen wäre, vor Auslaufen der Tarifverträge zu verhandeln.
Was ist die Alternative?
Rechtzeitig verhandeln! Und die verschiedenen Gruppen (Luft, Boden, Technik) nicht ungleich und vor allem respektvoll behandeln.
Wie viele Passagiere verliert man denn tatsächlich? Das ist alles rein spekulativ.
Das trifft zu. aber ließe sich durch Marktanalysen und Umfragen durchaus beantworten.

Gefühlt, ja. Aber die Leute merken ja schon schnell, dass es dann trotzdem funktioniert. So what?
Tut es das denn? Die Leute steigen im innerdeutschen Verkehr doch schon auf die als unzuverlässig geltende Bahn um

Das Problem für LH sind die Kunden, die nicht merken, dass es trotzdem funktioniert, weil sie sich gar nicht getraut haben, LH zu buchen.

Wie viele sind es denn?
Weiß man natürlich nicht sicher. Mein Bekanntenkreis und ich vermeiden jedenfalls vor allem bei Mittel- und Landstrecke LH-Gesellschaften so gut es geht, was natürlich nicht nur, aber auch an der gefühlten Zuverlässigkeit liegt. Aber auch daran, dass auf solchen Strecken häufig das Produkte z.B. in der Business nicht stimmt.
?

Schlechte Außenwirkung für wen? Ich hab jetzt leider nichts zur LH gefunden, aber das hier zur Bahn ist doch ganz interessant:  https://de.statista.com/statistik/daten/studie/380226/umfrage/umfrage-zur-verantwortung-fuer-den-bahnstreik/
Das liegt an einem Vorsitzenden der GDL, der das bewusst in Kauf nimmt.

Was ist die Alternative? EW einstellen, keine dezentralen Verkehre mehr, Discover einstellen, kein warmwassertourismus mehr; das kostet alles deutlich mehr Kunden.
Wie oben erwähnt, ernsthafte Verhandlungen und keine Spiele auf Zeit. Nicht ohne Grund kommt in der Wahrnehmung die GL schlechter weg als die Gewerkschaften. Das kann die Bahnführung besser.
Beitrag vom 11.02.2024 - 10:28 Uhr
UserEricM
User (7199 Beiträge)
Dass es diese ganzen verschiedenen GWs gibt ist weniger die Schuld von LH. Wenn bei LH gestreikt wird, können Sie relativ ohne Probleme EW, Brussel, Austrian etc fliegen.


Wer kurzfristig bucht kann darauf möglicherweise reagieren.
Wenn ich meinen USA Urlaubsflug im August aber jetzt schon bei einer der betroffenen Airlines gebucht habe, bin ich darauf angewiesen, dass in 6 Monaten genau diese Airline nicht streikt.
Und da besteht für die LH als Ganzes halt die Gefahr, vom Kunden als Risiko wahrgenommen zu werden.

Das ist aber ein generelles Problem in der Luftfahrt. Das betrifft doch nicht nur die LH. Sicherheitskontrollen, Bodenabfertigung, Fluglotsen... überall wird gestreikt und das nicht nur in D.

Objektiv gesehen haben Sie natürlich recht, aber die Kunden nehmen das halt oft nicht objektiv wahr.
Selbst ein Streik irgendwo bei Fraport wird ja oft als "LH-Problem" wahrgenommen, da von solchen Aktionen mehrheitlich LH-Flüge betroffen sind.

Dass die Medien das so undifferenziert rüberbringen, da kann die LH nichts dafür.

Wer da was für kann ist denke ich nicht die Frage, sondern wem es schadet.

Was ist die Alternative? Alle nicht LH AOCs einstellen oder den Forderungen deutlich mehr nachgeben? Das erste kostet Marktanteile, weil man viele Märkte einfach nicht mehr bedienen können wird, das zweite kostet Geld, was am Ende auch wieder zu ersterem führt.

Eine integrierte Airline, bei der man nach und nach die Betriebskomplexität senkt und dadurch nachhaltige Kosteneinsparungen realisiert wäre eine mögliche Alternative. Das wäre aber diametrial zum aktuellen Modell.

Wie viele Passagiere verliert man denn tatsächlich? Das ist alles rein spekulativ. Da gibt es keine Zahlen... von daher, worüber reden wir hier?

Das wissen weder ich noch Sie.
Das Problem: Die LH weiß das auch nicht...
Ich gehe davon aus, dass diese Kosten bei mehr als Null liegen.

Die Zusatzkosten oder die verlorenen Marktanteile sind/wären real;

Worüber reden wir hier?
Die komplette Aufgabe dieser Betriebe wäre mMn nicht die zu betrachtende Alternative.

die Passagiere, die evt. nicht mehr die LH buchen, weil die Medien nur darüber schreibt, dass "LH streikt", sind derzeit spekulativ. Von daher können wir hier gar keine Aussage treffen, ob das wirklich ein Problem ist.

Ist schwer zu ermitteln. Richtig. Wobei die sinkenden Rankings der LH in verschiedenen Umfragen ja schon gewisse Probleme aufzegen, aber aber sicher nicht alle auf Streiks zurückzuführen sind.

Das sind einzelne Unternehmen. Muss man halt auseinanderhalten können. Gelingt natürlich nicht jedem, da zu differenzieren. Aber an sich heist Streik bei LH ja nicht, dass alles still steht.

Die gefühlte Planbarkeit der LH (Un-)Zuverlässigkeit nimmt durch dieses mediale Dauerfeuer ab.

Gefühlt, ja. Aber die Leute merken ja schon schnell, dass es dann trotzdem funktioniert. So what?

Das Problem für LH sind die Kunden, die nicht merken, dass es trotzdem funktioniert, weil sie sich gar nicht getraut haben, LH zu buchen.

Wie viele sind es denn?

s.o.

Un jeder Streik der als "Lufthansa" in den Medien steht, ist halt eine schlechte Aussenwirkung.
Wirklich so what?

Schlechte Außenwirkung für wen? Ich hab jetzt leider nichts zur LH gefunden, aber das hier zur Bahn ist doch ganz interessant:  https://de.statista.com/statistik/daten/studie/380226/umfrage/umfrage-zur-verantwortung-fuer-den-bahnstreik/

Gutes Beispiel.
Viele buchen aktuell auch keine Reisen mit der Bahn. Wegen Gefahr von neuen Streiks der GDL.
Die Verantwortung für den Streik ist dabei nebensächlich GL? GW? egal.
Das Verkehrsmittel Bahn wird durch die Streiks zusätzlich als noch unzuverlässiger als sonst angesehn und dadurch gemieden. Da brauchen Sie nur mal die Bahn-Posts hier im Forum zu verfolgen :)
Und die gleichen Mechanismen greifen denke ich bei der LH.

Umfang/Auswirkung sind natürlich unklar, da haben Sie recht.

Leidet da wirklich die Außenwirkung der LH mehr oder der Gewerkschaften? Man weiß es nicht, alles Spekulation.

Was ist die Alternative? EW einstellen, keine dezentralen Verkehre mehr, Discover einstellen, kein warmwassertourismus mehr; das kostet alles deutlich mehr Kunden.
Wurde hier mehrfach durchgekaut, warum die meisten AOCs Sinn ergeben.

... wenn man die hier diskutierten Nebeneffekte außer Acht lässt...

Was ist denn Ihrer Meinung nach die Alternative? Es wurde hier doch schon mehrfach sogar vorgerechnet, warum sich gewisse Sachen nur so lohnen. Und was ist da besser? Gewisse Strecken mit regelmäßigen Streiks durchziehen oder diese Geschäfte einfach anderen überlassen? Zum Beispiel Ryanair, die freuen sich sicher in Deutschland den dezentralen Verkehr zu machen. Hat auch den Vorteil für die Kunden, dass da deutlich weniger gestreikt wird... und ob es dann am Ende Ryanair, Lauda, Buzz, Malta Air ist, ist dann ja auch egal (dieses Modell ist bei Ryanair übrigens sehr erfolgreich, wird aber zum Glück ja auch selten bestreikt). Ob das aber am Ende nun wirklich das sein kann, was wir uns wünschen sollten... ich weiß nicht.

Aber ja, ich weiß, Teile und Herrsche blablabla

Souveräne Argumentation :)

Ich wollte Ihnen doch nur einen Gefallen tun, damit Sie die übliche Kassette hier nicht extra abspulen müssen. Erspart und doch beiden Zeit ;)

Beitrag vom 11.02.2024 - 10:40 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4349 Beiträge)
> Es gibt auch reichlich negative Punkte zu bemessen.

Es hat hier auch niemand das Gegenteil behauptet.

Ach was!? Ein gewisser Forist schrieb hier:

"Ja, die Lust CS hier Unfähigkeit oder ein Scheitern vorzuwerfen ist wieder groß, aber leider an der Realität vorbei."

Aber klar, es ist 'lächerlich, unsinnig oder überflüssig' mit Foristen zu diskutieren, die nicht Ihrer Meinung sind�.

Mal wieder verstehen Se rein gar nichts :-D Aber das ist okay, das kennen wir schon, seit Sie noch PaulTu154 waren ;-) (Der Sie natürlich nicht waren, ich verstehe schon ;-) )

Ach ist das so!? Und Sie verstehen natürlich alles (siehe andere Thread).
Ziemlich hohes Ross auf dem Sie (versuchen) zu reiten!

Ihr Beitrag ergibt irgendwie wenig Sinn. Ich werfe Ihnen vor, dass Sie meinen Beitrag nicht verstehen und Sie kontern dass, indem Sie mir ein hohes Ross unterstellen, weil ich alles verstehen würde? Auch wenn Sie jetzt wieder versuchen zwei Sachen miteinander zu vermischen�.
Ja, ich verstehe in der Tat, anders als Sie, was ich geschrieben habe. Ui, welch hohes Ross.

Sind Sie sicher, dass Sie den Satz (von Ihnen geschrieben):

"Ja, die Lust CS hier Unfähigkeit oder ein Scheitern vorzuwerfen ist wieder groß, aber leider an der Realität vorbei."

wirklich verstehen!?
Den Widerspruch in Ihrer Aussage scheinen Sie nicht zu erkennen.
(auf nix anders habe ich mich bezogen)
Beitrag vom 11.02.2024 - 11:04 Uhr
UserFloCo
Nicht mehr so Vielflieger
User (2185 Beiträge)
Das ist aber ein generelles Problem in der Luftfahrt. Das betrifft doch nicht nur die LH. Sicherheitskontrollen, Bodenabfertigung, Fluglotsen... überall wird gestreikt und das nicht nur in D.
�berall? Ich kenne da nur einige europäische Länder. Und genau genommen, kommen dann die Streiks bei der LHG eben obendrauf!

"Ã?berall" ist hier natürlich nicht wörtlich gemeint, sondern als rhetorisches Mittel... aber gut, Deutschland ist weiterhin gemessen an den Streiktagen am Ende zahlreicher Statistiken. Gestreikt wird/wurde auch bei zahlreichen anderen Airlines, Flugsicherungen etc. Die Statistiken beziehen sich am Ende immer darauf, wie viele Streiktage pro x Mitarbeiter Anfallen. Ja, in absoluten Zahlen, wird beim LH Konzern wahrscheinlich mehr gestreikt als bei einem Einzelunternehmen, dafür sind die Gruppen, die Streiken, kleiner. Alles weitere (also wie groß ist der Imageschaden) bleibt weiterhin Spekulation.

Dass die Medien das so undifferenziert rüberbringen, da kann die LH nichts dafür.
Tun die Medien das? Ich habe in diversen Medien Berichte gelesen, die beide Seiten differenziert dargestellt haben Allerdings wurde auch darauf verwiesen, wie lange Zeit gewesen wäre, vor Auslaufen der Tarifverträge zu verhandeln.

Sorry, unklar ausgedrückt. Undifferenziert im Sinne, dass alles in einen Topf geworfen wird und nicht auf die Einzelunternehmen geachtet wird. Da ist viel immer gleich: Lufthansa streikt; Lufthansa droht der nächste Streik etc.
War nicht auf die Position Unternehmen vs Gewerkschaft bezogen.

Was ist die Alternative?
Rechtzeitig verhandeln! Und die verschiedenen Gruppen (Luft, Boden, Technik) nicht ungleich und vor allem respektvoll behandeln.

Und dann? Steigen die Kosten, weil man schneller jeder Forderung nachgeben würde. Steht wieder in der spekulativen Berechnung, wo der finanzielle Schaden größer ist. Den kennen wir nicht. Also müßig zu diskutieren.

Gefühlt, ja. Aber die Leute merken ja schon schnell, dass es dann trotzdem funktioniert. So what?
Tut es das denn? Die Leute steigen im innerdeutschen Verkehr doch schon auf die als unzuverlässig geltende Bahn um

Da sind wir aber auch in der letzten Diskussion nicht dazu gekommen, warum das denn wirklich so ist. Ist die Nachfrage nach Flügen geringer und das Angebot wurde reduziert oder wurde das Angebot reduziert, weiles wonanders mehr Geld zu verdienen gibt, und deswegen schwenkt die Nachfrage gezwungener Maßen um? Da wir hier ja gerne mit Einzelerfahrungen arbeiten: Ich habe gerade im März 2 Bahnfahrten gebucht, weil es schlicht keine Flugverbindungen an dem Tag gibt. Sonst wäre ich geflogen. Wissen wir aber auch nicht; bleibt alles reine Vermutung.

Wie viele sind es denn?
Weiß man natürlich nicht sicher. Mein Bekanntenkreis und ich vermeiden jedenfalls vor allem bei Mittel- und Landstrecke LH-Gesellschaften so gut es geht, was natürlich nicht nur, aber auch an der gefühlten Zuverlässigkeit liegt. Aber auch daran, dass auf solchen Strecken häufig das Produkte z.B. in der Business nicht stimmt.
?

Mein Kollegenkreis und Kundenkreis (gerade die Amis), buchen weiterhin bewusst die LH. Einzelerfahrungen. Ohne unabhängige Umfragen, ist es schwer. Ja, letztlich sind die Zufriedenheitswerte gesunken; zurecht in meinen Augen; aber hat das wirklich was mit den Streiks zu tun? Wir wissen es nicht. Das wird hier unterstellt, ja, an anderer Stelle wird man dafür an den Pranger gestellt, wenn man faktenlos etwas unterstellen würde... hier fliegen diese Unterstellungen nur so durch die Gegend und scheinbar nehmen das viele als gegeben an.

Schlechte Außenwirkung für wen? Ich hab jetzt leider nichts zur LH gefunden, aber das hier zur Bahn ist doch ganz interessant:  https://de.statista.com/statistik/daten/studie/380226/umfrage/umfrage-zur-verantwortung-fuer-den-bahnstreik/
Das liegt an einem Vorsitzenden der GDL, der das bewusst in Kauf nimmt.

Ã"ndert nichts an der Tatsache, dass eben in vielen Bereichen, Streiks nicht immer nur so gesehen werden, dass das Unternehmen Schuld hat, wie es hier bei der LH oder der Luftfahrt allgemein quasi ununterbrochen im Forum behauptet wird.

Was ist die Alternative? EW einstellen, keine dezentralen Verkehre mehr, Discover einstellen, kein warmwassertourismus mehr; das kostet alles deutlich mehr Kunden.
Wie oben erwähnt, ernsthafte Verhandlungen und keine Spiele auf Zeit.

Wer definiert denn, was ernsthaft ist? Die Frage wurde schon die letzten Male nicht beantwortet. Warum ist ein schlechtes Angebot von einem Unternehmen "dreist", "respektlos", "ein Schlag ins Gesicht" und selbst wenn das Unternehmen sich bewegt, ändert das nichts, aber egal was eine GW fordert, dass wird immer hingenommen und sobald da mal jemand etwas dagegen sagt, wird der gleich angegangen? Wer definiert, was angemessen ist und was? Hier wird immer alles was von der GW kommt als angemessen angesehen... da ist die Ungleichheit in der Betrachtung der beiden Seiten.

Nicht ohne Grund kommt in der Wahrnehmung die GL schlechter weg als die Gewerkschaften. Das kann die Bahnführung besser.

Wieder so eine Behauptung. Wer sagt denn, dass die GL schlechter wegkommt als die Gewerkschaften? Die einzige Umfrage, die ich dazu finden konnte, zeigt doch genau das Gegenteil.

Beitrag vom 11.02.2024 - 11:24 Uhr
UserFloCo
Nicht mehr so Vielflieger
User (2185 Beiträge)
Das ist aber ein generelles Problem in der Luftfahrt. Das betrifft doch nicht nur die LH. Sicherheitskontrollen, Bodenabfertigung, Fluglotsen... überall wird gestreikt und das nicht nur in D.

Objektiv gesehen haben Sie natürlich recht, aber die Kunden nehmen das halt oft nicht objektiv wahr.

Sagt welche Statistik/Umfrage? Wir haben hier doch nichts als Spekulationen, aus denen hier abgeleitet wird, dass es nur einen richtigen Weg gibt; den, in dem die Gewerkschaft deutlich besser wegkommt. Da fehlt mir die differenzierte Betrachtung.

Selbst ein Streik irgendwo bei Fraport wird ja oft als "LH-Problem" wahrgenommen, da von solchen Aktionen mehrheitlich LH-Flüge betroffen sind.

Ja, aber was soll LH dagegen machen? Und ist das ein plausibler, warum man weil bei Fraport, der Security, Flugsicherung gestreikt wird, selbst finanziell, etwas überspitzt dargestellt, dumme Entscheidungen treffen, um im eigenen Laden keine Streiks zu haben? Das wird teuer und den Nutzen, nämlich wie viele Potenzielle Kunden man dadurch nicht verlieren würde, kennen wir eben nicht.

Dass die Medien das so undifferenziert rüberbringen, da kann die LH nichts dafür.

Wer da was für kann ist denke ich nicht die Frage, sondern wem es schadet.

Und den Schaden können wir vermuten, wie der aber in Relation zur Alternative steht, wissen wir nicht. Da würde ich jetzt mal vermuten, kenne es zumindest aus anderen Unternehmen, dass es da intern schon Planzahlen und Annahmen zu gibt um zu schauen, was die beste Alternative ist und wie weit man da gehen kann.

Was ist die Alternative? Alle nicht LH AOCs einstellen oder den Forderungen deutlich mehr nachgeben? Das erste kostet Marktanteile, weil man viele Märkte einfach nicht mehr bedienen können wird, das zweite kostet Geld, was am Ende auch wieder zu ersterem führt.

Eine integrierte Airline, bei der man nach und nach die Betriebskomplexität senkt und dadurch nachhaltige Kosteneinsparungen realisiert wäre eine mögliche Alternative. Das wäre aber diametrial zum aktuellen Modell.

Eine integrierte Airline mit unterschiedlichen tarifverträgen/-höhen, damit man auch unwirtschaftlichere Strecken bedienen kann? Und das alles unter einem Dach? Ich glaube, da würde die LH sogar mitgehen (aber wieder nur eine Vermutung), nur gab es meines Wissens nach nicht unbedingt viel Zuspruch zu soetwas aus den Gewerkschaften. Die haben doch in der Regel eher immer versucht alles was nicht dem LH Verträgen entspricht zu limitieren. So ist man doch erst da gelandet, wo man ist... City Line 2 kommt doch auch nur daher, dass man City Line 1 auf gewerkschaftlichen Druck beschränken muss.

@contrail beschreibt das doch hier auch immer ganz gut, dass den Gewerkschaften da oft die Vision fehlt, was man sich für die zukunft einfach vorstellt. Wir wissen, dass es nicht so weitergeht wie heute, Alternativen werden da aber auch nicht vorgeschlagen... außer: alles wieder zusammenführen; am besten natürlich, zu den besten Gehältern ;)

Wie viele Passagiere verliert man denn tatsächlich? Das ist alles rein spekulativ. Da gibt es keine Zahlen... von daher, worüber reden wir hier?

Das wissen weder ich noch Sie.
Das Problem: Die LH weiß das auch nicht...
Ich gehe davon aus, dass diese Kosten bei mehr als Null liegen.

Das bestreite ich ja nicht einmal. Aber so lange die Kosten geringer sind, als wenn man Streiks durch bessere Verträge für alle verhindert, wäre es weiterhin eine sinnvolle unternehmerische Entscheidung.

Wir diskutieren hier rein auf Spekulation, dass die LH irgendwas dummes machen würde..das passt nicht.

Die Zusatzkosten oder die verlorenen Marktanteile sind/wären real;

Worüber reden wir hier?
Die komplette Aufgabe dieser Betriebe wäre mMn nicht die zu betrachtende Alternative.

Was denn dann? Wir wissen, dass es mit den Kosten der Mainline nicht geht. Wir wissen, dass die Gewerkschaften, sagen wir mal, nicht unbedingt ein Freund davon sind, andere Betriebe neben der Mainline zu haben. Also, was sollen wir machen? Mir würde da nur die Aufgabe einfallen. Ich bin aber gerne offen für andere Ideen.

die Passagiere, die evt. nicht mehr die LH buchen, weil die Medien nur darüber schreibt, dass "LH streikt", sind derzeit spekulativ. Von daher können wir hier gar keine Aussage treffen, ob das wirklich ein Problem ist.

Ist schwer zu ermitteln. Richtig. Wobei die sinkenden Rankings der LH in verschiedenen Umfragen ja schon gewisse Probleme aufzegen, aber aber sicher nicht alle auf Streiks zurückzuführen sind.

Ja, aber auch da wissen wir nicht, ob es durch Streiks kommt oder durch sonstige Serviceeinschränkungen.

Schlechte Außenwirkung für wen? Ich hab jetzt leider nichts zur LH gefunden, aber das hier zur Bahn ist doch ganz interessant:  https://de.statista.com/statistik/daten/studie/380226/umfrage/umfrage-zur-verantwortung-fuer-den-bahnstreik/

Gutes Beispiel.
Viele buchen aktuell auch keine Reisen mit der Bahn. Wegen Gefahr von neuen Streiks der GDL.
Die Verantwortung für den Streik ist dabei nebensächlich GL? GW? egal.
Das Verkehrsmittel Bahn wird durch die Streiks zusätzlich als noch unzuverlässiger als sonst angesehn und dadurch gemieden. Da brauchen Sie nur mal die Bahn-Posts hier im Forum zu verfolgen :)
Und die gleichen Mechanismen greifen denke ich bei der LH.

Umfang/Auswirkung sind natürlich unklar, da haben Sie recht.


Und die Leute buchen stattdessen was? Den Flieger? Spannend, dann würde die LH sogar von Streiks profitieren ;) Aber ja, ich wechsel auch gerade je nachdem, wo weniger Streiks zu befürchten sind. Derzeit tatsächlich aber sogar immer noch eher den Flieger; mit der Bahn hab ich letztes Jahr aufgehört, weil zu viel gestreikt wurde (lustigerweise, aber ich dadurch die Vorteile des Fliegens wieder entdeckt, sodass ich quasi nur noch fliege, während ich letztes Jahr dienstlich fast nur Bahn gefahren bin)
Aber ja, ich denke keiner wird bestreiten, dass man dadurch Passagiere verliert. Die Frage ist, wie langfristig das ist. Aber am Ende bleibt eben immer die Frage, wo ist der Schaden größer. Und das wissen wir nicht; LH wird, denke ich mal, da schon Analysen zu haben. Für uns als Außenstehende aber schwer zu beurteilen. Aber daraus dann die Annahme zu machen, dass die LH hier etwas Falsches macht, kann man so eben auch nicht treffen.

Beitrag vom 11.02.2024 - 11:25 Uhr
UserFloCo
Nicht mehr so Vielflieger
User (2185 Beiträge)
> > Es gibt auch reichlich negative Punkte zu bemessen.
>
> Es hat hier auch niemand das Gegenteil behauptet.

Ach was!? Ein gewisser Forist schrieb hier:

"Ja, die Lust CS hier Unfähigkeit oder ein Scheitern vorzuwerfen ist wieder groß, aber leider an der Realität vorbei."

Aber klar, es ist 'lächerlich, unsinnig oder überflüssig' mit Foristen zu diskutieren, die nicht Ihrer Meinung sind�.

Mal wieder verstehen Se rein gar nichts :-D Aber das ist okay, das kennen wir schon, seit Sie noch PaulTu154 waren ;-) (Der Sie natürlich nicht waren, ich verstehe schon ;-) )

Ach ist das so!? Und Sie verstehen natürlich alles (siehe andere Thread).
Ziemlich hohes Ross auf dem Sie (versuchen) zu reiten!

Ihr Beitrag ergibt irgendwie wenig Sinn. Ich werfe Ihnen vor, dass Sie meinen Beitrag nicht verstehen und Sie kontern dass, indem Sie mir ein hohes Ross unterstellen, weil ich alles verstehen würde? Auch wenn Sie jetzt wieder versuchen zwei Sachen miteinander zu vermischen�.
Ja, ich verstehe in der Tat, anders als Sie, was ich geschrieben habe. Ui, welch hohes Ross.

Sind Sie sicher, dass Sie den Satz (von Ihnen geschrieben):

"Ja, die Lust CS hier Unfähigkeit oder ein Scheitern vorzuwerfen ist wieder groß, aber leider an der Realität vorbei."

wirklich verstehen!?
Den Widerspruch in Ihrer Aussage scheinen Sie nicht zu erkennen.
(auf nix anders habe ich mich bezogen)


Ok, wenn Sie meinen. Sie sind einfach ein Genie, dass Sie besser verstehen, was ich geschrieben habe, als ich selbst.

Ich gratuliere Ihnen dazu.

Beitrag vom 11.02.2024 - 13:57 Uhr
UserF11
einfach nur Pax...
User (1565 Beiträge)
Ja, in absoluten Zahlen, wird beim LH Konzern wahrscheinlich mehr gestreikt als bei einem Einzelunternehmen, dafür sind die Gruppen, die Streiken, kleiner. Alles weitere (also wie groß ist der Imageschaden) bleibt weiterhin Spekulation.
Wollen Sie ernsthaft bestreiten, dass es in den letzten Jahren schon aufgrund eben dieser Streiks (bei denen der Kunde nicht zwischen den Einzelgesellschaften unterscheidet) einen Imageverlust gegeben hat?

Sorry, unklar ausgedrückt. Undifferenziert im Sinne, dass alles in einen Topf geworfen wird und nicht auf die Einzelunternehmen geachtet wird. Da ist viel immer gleich: Lufthansa streikt; Lufthansa droht der nächste Streik etc.
Ist dem Kunden an sich auch egal!
n.

Was ist die Alternative?
Rechtzeitig verhandeln! Und die verschiedenen Gruppen (Luft, Boden, Technik) nicht ungleich und vor allem respektvoll behandeln.

Und dann? Steigen die Kosten, weil man schneller jeder Forderung nachgeben würde. Steht wieder in der spekulativen Berechnung, wo der finanzielle Schaden größer ist. Den kennen wir nicht. Also müßig zu diskutieren.
Na ja, andere Branchen - z.B. Metall und Elektro - bekommen das im Sinne der TarifPARTNERschaft auch hin. Da wird vor dem Auslaufen der Tarifverträge verhandelt. Und dass Discover der Belegschaft Tarifverträge verweigert spricht für sich.

Wie viele sind es denn?
Weiß man natürlich nicht sicher. Mein Bekanntenkreis und ich vermeiden jedenfalls vor allem bei Mittel- und Landstrecke LH-Gesellschaften so gut es geht, was natürlich nicht nur, aber auch an der gefühlten Zuverlässigkeit liegt. Aber auch daran, dass auf solchen Strecken häufig das Produkte z.B. in der Business nicht stimmt.


Mein Kollegenkreis und Kundenkreis (gerade die Amis), buchen weiterhin bewusst die LH. Einzelerfahrungen. Ohne unabhängige Umfragen, ist es schwer. Ja, letztlich sind die Zufriedenheitswerte gesunken; zurecht in meinen Augen; aber hat das wirklich was mit den Streiks zu tun?
Nicht nur, aber auch! Und was die Einzelerfahrungen angeht: ich gebe zu, dass meine Kollegen und Bekannten eher in die andere Richtung fliegen und LH meiden.

Ã"ndert nichts an der Tatsache, dass eben in vielen Bereichen, Streiks nicht immer nur so gesehen werden, dass das Unternehmen Schuld hat, wie es hier bei der LH oder der Luftfahrt allgemein quasi ununterbrochen im Forum behauptet wird.

Meiner Meinung nach sind grundsätzlich beide Parteien gefordert, wenn aber eine von beiden von vornherein Verhandlungen über bestimmt Punkte ausschließt, kommt es zu dem, was wir bei der Bahn gerade erleben - und da war es die GF, die zuerst nicht wollte.

Was ist die Alternative? EW einstellen, keine dezentralen Verkehre mehr, Discover einstellen, kein warmwassertourismus mehr; das kostet alles deutlich mehr Kunden.
Wie oben erwähnt, ernsthafte Verhandlungen und keine Spiele auf Zeit.

Wer definiert denn, was ernsthaft ist? Die Frage wurde schon die letzten Male nicht beantwortet. Warum ist ein schlechtes Angebot von einem Unternehmen "dreist", "respektlos", "ein Schlag ins Gesicht" und selbst wenn das Unternehmen sich bewegt, ändert das nichts, aber egal was eine GW fordert, dass wird immer hingenommen und sobald da mal jemand etwas dagegen sagt, wird der gleich angegangen? Wer definiert, was angemessen ist und was? Hier wird immer alles was von der GW kommt als angemessen angesehen... da ist die Ungleichheit in der Betrachtung der beiden Seiten.
Das sehen Sie so: ich denke, wenn man die konkreten Angebote für Boden, Technik und Kabine anschaut, war das zumindest "frech" und "instinktlos", nachdem man im letzten Jahr eine Berufsgruppe in der Mainline doch deutlich besser behandelt hat.

Nicht ohne Grund kommt in der Wahrnehmung die GL schlechter weg als die Gewerkschaften. Das kann die Bahnführung besser.

Wieder so eine Behauptung. Wer sagt denn, dass die GL schlechter wegkommt als die Gewerkschaften? Die einzige Umfrage, die ich dazu finden konnte, zeigt doch genau das Gegenteil.
Dann fragen Sie doch einfach die Beschäftigten am Boden, in der Technik und in der Kabine, was die dazu sagen. Man braucht nicht zu allen eine Umfrage, man kann einfach mal mit den Betroffenen reden.
Beitrag vom 11.02.2024 - 18:17 Uhr
UserFloCo
Nicht mehr so Vielflieger
User (2185 Beiträge)
Ja, in absoluten Zahlen, wird beim LH Konzern wahrscheinlich mehr gestreikt als bei einem Einzelunternehmen, dafür sind die Gruppen, die Streiken, kleiner. Alles weitere (also wie groß ist der Imageschaden) bleibt weiterhin Spekulation.
Wollen Sie ernsthaft bestreiten, dass es in den letzten Jahren schon aufgrund eben dieser Streiks (bei denen der Kunde nicht zwischen den Einzelgesellschaften unterscheidet) einen Imageverlust gegeben hat?

Nein, ich sage nur, dass wir nicht wissen wie groß der ist, wie sich das finanziell auswirkt und, dass selbst wenn es finanzielle Auswirkungen gibt, das an sich kein Fehler von LH sein muss; denn da muss man eben die Alternativen Gegenrechnung. Das ist das, was ich bestreite, dass das irgendeiner von uns hier könnte, weswegen ich sage, dass ich es falsch finde, dass Sie oder @Eric hier so schreiben, dass das ein Fehler ist und man Geld verliert. Das wissen wir nicht, das ist Spekulation.

Sorry, unklar ausgedrückt. Undifferenziert im Sinne, dass alles in einen Topf geworfen wird und nicht auf die Einzelunternehmen geachtet wird. Da ist viel immer gleich: Lufthansa streikt; Lufthansa droht der nächste Streik etc.
Ist dem Kunden an sich auch egal!
n.

Spekulation.

Was ist die Alternative?
Rechtzeitig verhandeln! Und die verschiedenen Gruppen (Luft, Boden, Technik) nicht ungleich und vor allem respektvoll behandeln.

Und dann? Steigen die Kosten, weil man schneller jeder Forderung nachgeben würde. Steht wieder in der spekulativen Berechnung, wo der finanzielle Schaden größer ist. Den kennen wir nicht. Also müßig zu diskutieren.
Na ja, andere Branchen - z.B. Metall und Elektro - bekommen das im Sinne der TarifPARTNERschaft auch hin. Da wird vor dem Auslaufen der Tarifverträge verhandelt. Und dass Discover der Belegschaft Tarifverträge verweigert spricht für sich.

Ja, da gibt es auch eine Gewerkschaft für die gesamte Belegschaft. Da muss man auch nicht aufpassen, was man dem einen anbietet, sodass einem dann Dreistigkeit und Respektlosigkeit vorgeworfen wird. Hier reden wir ja teilweise über mehrere Gewerkschaften für dieselbe Berufsgruppe. Teilweise in verschiedenen Unternehmen, teilweise sogar im selben (Bahn).

Mein Kollegenkreis und Kundenkreis (gerade die Amis), buchen weiterhin bewusst die LH. Einzelerfahrungen. Ohne unabhängige Umfragen, ist es schwer. Ja, letztlich sind die Zufriedenheitswerte gesunken; zurecht in meinen Augen; aber hat das wirklich was mit den Streiks zu tun?
Nicht nur, aber auch! Und was die Einzelerfahrungen angeht: ich gebe zu, dass meine Kollegen und Bekannten eher in die andere Richtung fliegen und LH meiden.

Ã"ndert nichts an der Tatsache, dass eben in vielen Bereichen, Streiks nicht immer nur so gesehen werden, dass das Unternehmen Schuld hat, wie es hier bei der LH oder der Luftfahrt allgemein quasi ununterbrochen im Forum behauptet wird.

Meiner Meinung nach sind grundsätzlich beide Parteien gefordert, wenn aber eine von beiden von vornherein Verhandlungen über bestimmt Punkte ausschließt, kommt es zu dem, was wir bei der Bahn gerade erleben - und da war es die GF, die zuerst nicht wollte.

Tut die Gewerkschaft das nicht auch? Da kommt doch auch regelmäßig: das ist unverhandelbar etc.

> Was ist die Alternative? EW einstellen, keine dezentralen Verkehre mehr, Discover einstellen, kein warmwassertourismus mehr; das kostet alles deutlich mehr Kunden.
Wie oben erwähnt, ernsthafte Verhandlungen und keine Spiele auf Zeit.

Wer definiert denn, was ernsthaft ist? Die Frage wurde schon die letzten Male nicht beantwortet. Warum ist ein schlechtes Angebot von einem Unternehmen "dreist", "respektlos", "ein Schlag ins Gesicht" und selbst wenn das Unternehmen sich bewegt, ändert das nichts, aber egal was eine GW fordert, dass wird immer hingenommen und sobald da mal jemand etwas dagegen sagt, wird der gleich angegangen? Wer definiert, was angemessen ist und was? Hier wird immer alles was von der GW kommt als angemessen angesehen... da ist die Ungleichheit in der Betrachtung der beiden Seiten.
Das sehen Sie so: ich denke, wenn man die konkreten Angebote für Boden, Technik und Kabine anschaut, war das zumindest "frech" und "instinktlos", nachdem man im letzten Jahr eine Berufsgruppe in der Mainline doch deutlich besser behandelt hat.

Sehen Sie, da ist der Unterschied zu den obigen Metall, Elektro etc. die Menge an Spartengewerkschaften, macht es doch quasi unmöglich alle zufrieden zustellen, ohne dass die Kosten explodieren. Jede Gewerkschaft will doch das beste Angebot haben.

Nicht ohne Grund kommt in der Wahrnehmung die GL schlechter weg als die Gewerkschaften. Das kann die Bahnführung besser.

Wieder so eine Behauptung. Wer sagt denn, dass die GL schlechter wegkommt als die Gewerkschaften? Die einzige Umfrage, die ich dazu finden konnte, zeigt doch genau das Gegenteil.
Dann fragen Sie doch einfach die Beschäftigten am Boden, in der Technik und in der Kabine, was die dazu sagen. Man braucht nicht zu allen eine Umfrage, man kann einfach mal mit den Betroffenen reden.

Ja klar kommt bei den Beschäftigten die GL schlechter weg, wir reden hier aber ja über die Kunden. Die Belegschaft ist was das angeht ja auch befangen.
Beitrag vom 11.02.2024 - 18:51 Uhr
Usercontrail55
User (6209 Beiträge)
Das sehen Sie so: ich denke, wenn man die konkreten Angebote für Boden, Technik und Kabine anschaut, war das zumindest "frech" und "instinktlos", nachdem man im letzten Jahr eine Berufsgruppe in der Mainline doch deutlich besser behandelt hat.

Sehen Sie, da ist der Unterschied zu den obigen Metall, Elektro etc. die Menge an Spartengewerkschaften, macht es doch quasi unmöglich alle zufrieden zustellen, ohne dass die Kosten explodieren. Jede Gewerkschaft will doch das beste Angebot haben.
Nicht nur das, die spielen die Berufsgruppen gegeneinander aus, oder benutzen sie in ihren Kampagnen als Muster. Das ist doch ein schönes Beispiel, dass es nicht um die Belange der Mitglieder geht, sondern um die von Ihnen im anderen Thread erwähnten Machtspielchen. Und der einfache Pax und einige andere fallen prompt drauf rein.
Es macht Null Sinn andere Abschlüsse in ihrer Höhe zu vergleichen, denn a. sind die Bedürfnisse der einzelnen Berufsgruppen andere, b. sind die Laufzeiten nicht koordiniert und c. ist die Gefahr von Arbeitsplatzverlusten unterschiedlich gelagert.
A. legt eine Gruppe mehr Wert auf Bedingung und Karriere, andere mehr auf Geld
B. liegt der letzte Taifabschluss Cockpit in 2017, der des Bodens 2022
C. sind schon eine Menge Jobs am Boden/Technik ins Ausland abgewandert oder zu externen Dienstleistern ausgelagert, weil es hier zu teuer wird.
Wenn die Verdi in ihrem Rundschreiben jetzt den Vergleich zu Cockpit heranzieht, ohne alle hier genannten Fakten oder Gefahren anzusprechen, dann kann es ihr nicht um die Belange der Mitglieder gehen. Das wäre unseriös. Um was es ihr geht kann man nur spekulieren, dem Mitgliederschwund und Machtverlust heute zu begegnen könnte! ein Motiv sein. Wen interessiert da schon das morgen?