Beitrag vom 05.08.2026 - 11:27 Uhr
Die Frage wäre: " Was hat die CLH-Tarifkommissionen denn zu einem konzertierten Streik bewogen, obwohl ihnen die desperate Situation klar war? Vor allem, weil sie ja selbst Betroffene sind."
Die CLH Kommissionen haben den Streik als Mittel verwendet, um die GF zu Verhandlungen zu einem IA/SP zu bewegen, nachdem diese GF seit 2 Jahren durch die Firma läuft und Untergangsszenarien verkündet.
-Man solle sich schnellstmöglich wegbewerben, hier sei keine Karriere mehr möglich, man werde die Firma bis (hier diverse Zeiträume einsetzten) dichtmachen....-
Gleichzeitig gratuliert man den Crews zu der unglaublichen Leistung, einen sicheren Flugbetrieb "unter diesen herrausfordernden Umständen"- die man selbst schafft- darzustellen.+Selbst der Flugsicherheitsabteilung wurde das letztlich schon etwas zu heiß!
An die -gesetzliche- Pflicht, ein kontrolliertes Verfahren zum Abbau des Personalkörpers zu etablieren, daran ließ man sich noch nicht mal durch das AG München gern erinnern und blockierte ALLE Versuche der GW und der Personalvertretungen.
Wenn der ausdauernd getretene Hund dann beißt- dann ist das natürlich die Schuld des HUNDES, nicht des vernachlässigenden, perfide manipulierenden Halters! Der Hund wurde erschossen, weil er biß, als man es nicht goutierte.
Nicht der Biß- der Zeitpunkt triggerte die Eskalation, die von langer Hand vorbereitet war.
Daß die Effizienz einer Airline, der die Flugzeuge und die Dryleaseverträge vom eigenen Besitzer genommen wurden, rekordverdächtig schlecht ist, erscheint nicht so verwunderlich, wie die LH das gerne geglaubt bekommen möchte.
Die berühmten Angebote, die man so schnöde verschmähte:
Ein Jahresgehalt Bonus und die fixe Mitnahme des CLH- Gehaltes für 10Jahre.
Copiloten, die bei LHX zum Kapitän austeigen fallen mit Bestehen des Checks auf die LHX-Gehälter zurück.
und:
Um an dieses-nicht mit den Gremien abgesprochene- Angebot zu erhalten, muss man halt einen unbefristeten, Jahrzehnte alten Arbeitsvertrag kündigen!
...um sich danach bei LHX einem verkürzten, zeitlich variablen Auswahlverfahren bei einem StartUp zu unterziehen, dessen simple Existenzund Entstehung beweist, wie man bei LH in Zukunft zu lange Laufzeiten von Senioritäten oder Betriebszugehörigkeiten begrenzen möchte.
Dass man ungewünschte Gewerkschaftszugehörigkeit- wie sie dem AG bekannt ist- als Faktor einbezieht, kann erwartet werden.
Sollten sich gerade keine Vakanzen ergeben...Schade.
Man hat sich ja gerade selbst den Weg zum Arbeitsamt verbaut- Eigenkündigung.
Dass kaum jemand dieses Szenario als eine Alternative betrachtet hat wird uns heute noch in JEDEM Call genüßlich beleidigt unter die Nase gerieben von GFs, die auf der Senioritätsliste der LH als Kapitän geführt und geschützt werden!!
Wer sucht, kann auch alle diese Hinweise per Recherche öffentlich unterfüttern.
Man findet sogar Hinweise, dass die Situation seitens GF eskaliert wurde, um den Personaltransfer zu erzwingen.
Jetzt fragt man sich vielleicht: "Ist das nicht etwas konstruiert?"
Ja!
Aber nicht vom Personal...
Die nicht fliegenden Abteilungen der CLH wurden per Betriebsübergang in eine neugegründete ServiceGmbH überführt, die LHX und CLH als Dienstleister bezahlen. (dieselben, die einer GmbH mit einem Mitarbeiter ein AOC ermöglicht haben UND nicht durch UFO oder VC vertreten sein können)
Man hätte das selbstverständlich auch mit dem so dringend benötigten fliegenden Personal machen können.
Aber dann wären die gehassten Spartengewerkschaften in der frischen Airline gewesen.
Die Mitarbeiter nach Jahrzehnten mit dieser unwürdigen Vorstellung auf die Knie zu zwingen und zu Bittstellern zu machen, aus denen man sich dann die servilsten herauspicken kann- DAS ist die neue LH...
Witzigerweise kann man das natürlich alle 10 Jahre wiederholen, wenn die Kosten steigen- vulgo: das Volk nach mehr Brot verlangt als von den erlauchten Tischen fällt.
Wer Sarkasmus, Ironie, oder sonstige sparachliche oder psychische Spitzen oder Definitionen findet, darf die gerne für sich behalten, sich selbst ob seiner Brilianz streicheln, sie rahmen und stolz betrachten uswusf.
Beitrag vom 05.08.2026 - 11:58 Uhr
Die Frage wäre: " Was hat die CLH-Tarifkommissionen denn zu einem konzertierten Streik bewogen, obwohl ihnen die desperate Situation klar war? Vor allem, weil sie ja selbst Betroffene sind."
Die CLH Kommissionen haben den Streik als Mittel verwendet, um die GF zu Verhandlungen zu einem IA/SP zu bewegen, nachdem diese GF seit 2 Jahren durch die Firma läuft und Untergangsszenarien verkündet.
-Man solle sich schnellstmöglich wegbewerben, hier sei keine Karriere mehr möglich, man werde die Firma bis (hier diverse Zeiträume einsetzten) dichtmachen....-
Gleichzeitig gratuliert man den Crews zu der unglaublichen Leistung, einen sicheren Flugbetrieb "unter diesen herrausfordernden Umständen"- die man selbst schafft- darzustellen.+Selbst der Flugsicherheitsabteilung wurde das letztlich schon etwas zu heiß!
An die -gesetzliche- Pflicht, ein kontrolliertes Verfahren zum Abbau des Personalkörpers zu etablieren, daran ließ man sich noch nicht mal durch das AG München gern erinnern und blockierte ALLE Versuche der GW und der Personalvertretungen.
Wenn der ausdauernd getretene Hund dann beißt- dann ist das natürlich die Schuld des HUNDES, nicht des vernachlässigenden, perfide manipulierenden Halters! Der Hund wurde erschossen, weil er biß, als man es nicht goutierte.
Nicht der Biß- der Zeitpunkt triggerte die Eskalation, die von langer Hand vorbereitet war.
Daß die Effizienz einer Airline, der die Flugzeuge und die Dryleaseverträge vom eigenen Besitzer genommen wurden, rekordverdächtig schlecht ist, erscheint nicht so verwunderlich, wie die LH das gerne geglaubt bekommen möchte.
Die berühmten Angebote, die man so schnöde verschmähte:
Ein Jahresgehalt Bonus und die fixe Mitnahme des CLH- Gehaltes für 10Jahre.
Copiloten, die bei LHX zum Kapitän austeigen fallen mit Bestehen des Checks auf die LHX-Gehälter zurück.
und:
Um an dieses-nicht mit den Gremien abgesprochene- Angebot zu erhalten, muss man halt einen unbefristeten, Jahrzehnte alten Arbeitsvertrag kündigen!
...um sich danach bei LHX einem verkürzten, zeitlich variablen Auswahlverfahren bei einem StartUp zu unterziehen, dessen simple Existenzund Entstehung beweist, wie man bei LH in Zukunft zu lange Laufzeiten von Senioritäten oder Betriebszugehörigkeiten begrenzen möchte.
Dass man ungewünschte Gewerkschaftszugehörigkeit- wie sie dem AG bekannt ist- als Faktor einbezieht, kann erwartet werden.
Sollten sich gerade keine Vakanzen ergeben...Schade.
Man hat sich ja gerade selbst den Weg zum Arbeitsamt verbaut- Eigenkündigung.
Dass kaum jemand dieses Szenario als eine Alternative betrachtet hat wird uns heute noch in JEDEM Call genüßlich beleidigt unter die Nase gerieben von GFs, die auf der Senioritätsliste der LH als Kapitän geführt und geschützt werden!!
Wer sucht, kann auch alle diese Hinweise per Recherche öffentlich unterfüttern.
Man findet sogar Hinweise, dass die Situation seitens GF eskaliert wurde, um den Personaltransfer zu erzwingen.
Jetzt fragt man sich vielleicht: "Ist das nicht etwas konstruiert?"
Ja!
Aber nicht vom Personal...
Die nicht fliegenden Abteilungen der CLH wurden per Betriebsübergang in eine neugegründete ServiceGmbH überführt, die LHX und CLH als Dienstleister bezahlen. (dieselben, die einer GmbH mit einem Mitarbeiter ein AOC ermöglicht haben UND nicht durch UFO oder VC vertreten sein können)
Man hätte das selbstverständlich auch mit dem so dringend benötigten fliegenden Personal machen können.
Aber dann wären die gehassten Spartengewerkschaften in der frischen Airline gewesen.
Die Mitarbeiter nach Jahrzehnten mit dieser unwürdigen Vorstellung auf die Knie zu zwingen und zu Bittstellern zu machen, aus denen man sich dann die servilsten herauspicken kann- DAS ist die neue LH...
Witzigerweise kann man das natürlich alle 10 Jahre wiederholen, wenn die Kosten steigen- vulgo: das Volk nach mehr Brot verlangt als von den erlauchten Tischen fällt.
Wer Sarkasmus, Ironie, oder sonstige sparachliche oder psychische Spitzen oder Definitionen findet, darf die gerne für sich behalten, sich selbst ob seiner Brilianz streicheln, sie rahmen und stolz betrachten uswusf.
Und da sagt man, amerikanische Turbokapitalismus-IT Firmen wären ein deprimierendes Arbeitsumfeld ...
Beitrag vom 05.08.2026 - 12:39 Uhr
Das kann man so nicht sagen.
Hat nicht @Heini berichtet, dass ein Kumpel von ihm jetzt bei voller Bezahlung seine Finca auf Malle ausbaut? So gesehen war die Schließung der CLH ja vielleicht voll im Interesse der Gewerkschaftsmitglieder …
Das ist selbst für Sie (in diesem Zusammenhang) eine - mit Verlaub - selten dämliche Aussage.
Beitrag vom 05.08.2026 - 12:45 Uhr
@CRJ9: vielen vielen Dank für diesen exzellenten Beitrag!
Ich fürchte nur auch das wird den CS Fanclub hier nicht überzeugen, bzw. wird man wieder mit allerlei konstruierten Pseudo-Argumenten daherkommen.
Beitrag vom 05.08.2026 - 12:58 Uhr
@CRJ9: vielen vielen Dank für diesen exzellenten Beitrag!
Ich fürchte nur auch das wird den CS Fanclub hier nicht überzeugen, bzw. wird man wieder mit allerlei konstruierten Pseudo-Argumenten daherkommen.
Tja, hier ist es nun mal so, dass viele Leute, die mal irgendwas mit LH gemacht haben oder in BWL besonders gut aufgepasst haben, einen viel besseren Einblick in die Unternehmen haben als die Mitarbeiter selbst.
Beitrag vom 05.08.2026 - 13:10 Uhr
Die Frage wäre: " Was hat die CLH-Tarifkommissionen denn zu einem konzertierten Streik bewogen, obwohl ihnen die desperate Situation klar war? Vor allem, weil sie ja selbst Betroffene sind."
Die CLH Kommissionen haben den Streik als Mittel verwendet, um die GF zu Verhandlungen zu einem IA/SP zu bewegen, nachdem diese GF seit 2 Jahren durch die Firma läuft und Untergangsszenarien verkündet.
-Man solle sich schnellstmöglich wegbewerben, hier sei keine Karriere mehr möglich, man werde die Firma bis (hier diverse Zeiträume einsetzten) dichtmachen....-
Gleichzeitig gratuliert man den Crews zu der unglaublichen Leistung, einen sicheren Flugbetrieb "unter diesen herrausfordernden Umständen"- die man selbst schafft- darzustellen.+Selbst der Flugsicherheitsabteilung wurde das letztlich schon etwas zu heiß!
An die -gesetzliche- Pflicht, ein kontrolliertes Verfahren zum Abbau des Personalkörpers zu etablieren, daran ließ man sich noch nicht mal durch das AG München gern erinnern und blockierte ALLE Versuche der GW und der Personalvertretungen.
Wenn der ausdauernd getretene Hund dann beißt- dann ist das natürlich die Schuld des HUNDES, nicht des vernachlässigenden, perfide manipulierenden Halters! Der Hund wurde erschossen, weil er biß, als man es nicht goutierte.
Nicht der Biß- der Zeitpunkt triggerte die Eskalation, die von langer Hand vorbereitet war.
Daß die Effizienz einer Airline, der die Flugzeuge und die Dryleaseverträge vom eigenen Besitzer genommen wurden, rekordverdächtig schlecht ist, erscheint nicht so verwunderlich, wie die LH das gerne geglaubt bekommen möchte.
Die berühmten Angebote, die man so schnöde verschmähte:
Ein Jahresgehalt Bonus und die fixe Mitnahme des CLH- Gehaltes für 10Jahre.
Copiloten, die bei LHX zum Kapitän austeigen fallen mit Bestehen des Checks auf die LHX-Gehälter zurück.
und:
Um an dieses-nicht mit den Gremien abgesprochene- Angebot zu erhalten, muss man halt einen unbefristeten, Jahrzehnte alten Arbeitsvertrag kündigen!
...um sich danach bei LHX einem verkürzten, zeitlich variablen Auswahlverfahren bei einem StartUp zu unterziehen, dessen simple Existenzund Entstehung beweist, wie man bei LH in Zukunft zu lange Laufzeiten von Senioritäten oder Betriebszugehörigkeiten begrenzen möchte.
Dass man ungewünschte Gewerkschaftszugehörigkeit- wie sie dem AG bekannt ist- als Faktor einbezieht, kann erwartet werden.
Sollten sich gerade keine Vakanzen ergeben...Schade.
Man hat sich ja gerade selbst den Weg zum Arbeitsamt verbaut- Eigenkündigung.
Dass kaum jemand dieses Szenario als eine Alternative betrachtet hat wird uns heute noch in JEDEM Call genüßlich beleidigt unter die Nase gerieben von GFs, die auf der Senioritätsliste der LH als Kapitän geführt und geschützt werden!!
Wer sucht, kann auch alle diese Hinweise per Recherche öffentlich unterfüttern.
Man findet sogar Hinweise, dass die Situation seitens GF eskaliert wurde, um den Personaltransfer zu erzwingen.
Jetzt fragt man sich vielleicht: "Ist das nicht etwas konstruiert?"
Ja!
Aber nicht vom Personal...
Die nicht fliegenden Abteilungen der CLH wurden per Betriebsübergang in eine neugegründete ServiceGmbH überführt, die LHX und CLH als Dienstleister bezahlen. (dieselben, die einer GmbH mit einem Mitarbeiter ein AOC ermöglicht haben UND nicht durch UFO oder VC vertreten sein können)
Man hätte das selbstverständlich auch mit dem so dringend benötigten fliegenden Personal machen können.
Aber dann wären die gehassten Spartengewerkschaften in der frischen Airline gewesen.
Die Mitarbeiter nach Jahrzehnten mit dieser unwürdigen Vorstellung auf die Knie zu zwingen und zu Bittstellern zu machen, aus denen man sich dann die servilsten herauspicken kann- DAS ist die neue LH...
Witzigerweise kann man das natürlich alle 10 Jahre wiederholen, wenn die Kosten steigen- vulgo: das Volk nach mehr Brot verlangt als von den erlauchten Tischen fällt.
Wer Sarkasmus, Ironie, oder sonstige sparachliche oder psychische Spitzen oder Definitionen findet, darf die gerne für sich behalten, sich selbst ob seiner Brilianz streicheln, sie rahmen und stolz betrachten uswusf.
Ich sehe das - mit Verlaub - etwas anders:
Dass die Kommunikation der Geschäftsführung über Jahre alles andere als vertrauensbildend war, darüber muss man wahrscheinlich nicht diskutieren. Wer permanent das Ende des Unternehmens ankündigt und gleichzeitig Höchstleistungen einfordert, braucht sich über Frust in der Belegschaft nicht zu wundern.
Trotzdem beantwortet das für mich die eigentliche Frage nicht;
Wenn der Tarifkommission die wirtschaftliche Lage genauso bewusst war wie allen anderen, warum hat man dann ausgerechnet zu einem Mittel gegriffen, das die Situation weiter verschärfen musste? Ein Streik ist ein legitimes Mittel im Tarifkonflikt. Aber legitim bedeutet nicht automatisch sinnvoll.
Das Argument, der Streik habe lediglich die Geschäftsführung an den Verhandlungstisch zwingen sollen, überzeugt mich nur bedingt. Wenn die Gegenseite ohnehin der Auffassung ist, dass der Flugbetrieb nicht mehr wirtschaftlich ist oder mittelfristig eingestellt werden soll, dann erhöht ein Streik den Druck nicht nur auf das Management, sondern auch auf das Unternehmen selbst. Das kann genau denjenigen in die Hände spielen, die ohnehin einen Abbau oder eine Schließung für unausweichlich halten.
Auch die Behauptung, die gesamte Entwicklung sei von langer Hand geplant gewesen, bleibt letztlich Spekulation. Dafür gibt es Indizien, aber keine eindeutigen Beweise. Man sollte deshalb vorsichtig sein, jede Entscheidung automatisch als Teil eines großen Plans zu interpretieren.
Dass viele das Wechselangebot nicht attraktiv fanden, kann ich nachvollziehen. Einen langjährigen Arbeitsvertrag aufzugeben, ohne echte Sicherheit zu haben, ist ein erheblicher Schritt. Aber daraus folgt nicht automatisch, dass jede Alternative ausgeschlossen oder jede Maßnahme der Geschäftsführung ausschließlich der Demütigung der Mitarbeiter dienen sollte.
Am Ende bleibt für mich die Frage: Was war das realistische Ziel des Streiks? Wenn allen klar war, wie angespannt die Lage war, welche konkrete Verbesserung sollte dadurch erreicht werden? Aus heutiger Sicht fällt es schwer zu erkennen, dass der Arbeitskampf den Beschäftigten langfristig einen Vorteil gebracht hat. Deshalb finde ich die Frage nach der Verantwortung der Tarifkommission durchaus berechtigt – genauso wie die nach der Verantwortung der Geschäftsführung.
Beitrag vom 05.08.2026 - 13:12 Uhr
Satz 2.
Beitrag vom 05.08.2026 - 16:30 Uhr
•Edit: Machen wir es genauer:
Ich sehe das - mit Verlaub - etwas anders:
Dass die Kommunikation der Geschäftsführung über Jahre alles andere als vertrauensbildend war, darüber muss man wahrscheinlich nicht diskutieren. Wer permanent das Ende des Unternehmens ankündigt und gleichzeitig Höchstleistungen einfordert, braucht sich über Frust in der Belegschaft nicht zu wundern.
•Dann sehen wir das ja gleich!!
Trotzdem beantwortet das für mich die eigentliche Frage nicht;
Wenn der Tarifkommission die wirtschaftliche Lage genauso bewusst war wie allen anderen, warum hat man dann ausgerechnet zu einem Mittel gegriffen, das die Situation weiter verschärfen musste? Ein Streik ist ein legitimes Mittel im Tarifkonflikt. Aber legitim bedeutet nicht automatisch sinnvoll.
•Nach monatelangem Hinhalten und Taktieren in und ausserhalb des Gerichtssaals- was genau schwebt Ihnen als Werkzeug zur Erregung öffentlicher Aufmerksamkeit denn so vor?
Das Argument, der Streik habe lediglich die Geschäftsführung an den Verhandlungstisch zwingen sollen, überzeugt mich nur bedingt. Wenn die Gegenseite ohnehin der Auffassung ist, dass der Flugbetrieb nicht mehr wirtschaftlich ist oder mittelfristig eingestellt werden soll, dann erhöht ein Streik den Druck nicht nur auf das Management, sondern auch auf das Unternehmen selbst. Das kann genau denjenigen in die Hände spielen, die ohnehin einen Abbau oder eine Schließung für unausweichlich halten.
•Sie meinen die Muttergesellschaft, die eine Klausel in eine interne Lease-Vereinbarung geschrieben hat, die eine fristlose Kündigung eines Vertrages zwischen beiden Unternehmen vorhält?
Oder die GF der CLH, die einen Streikaufruf der GWs mit einer Einstellung des gesamten (auch des nicht bestreikten) Flugbetriebs beantwortet- OBWOHL sie um die vertrauliche Klausel weiß und damit genau das tut, was sie auslöst?
Auch die Behauptung, die gesamte Entwicklung sei von langer Hand geplant gewesen, bleibt letztlich Spekulation. Dafür gibt es Indizien, aber keine eindeutigen Beweise. Man sollte deshalb vorsichtig sein, jede Entscheidung automatisch als Teil eines großen Plans zu interpretieren.
•Stimmt!
But: if it walks like duck, quacks like a duck- and does this for years… it might not be an acting elephant!
Dass viele das Wechselangebot nicht attraktiv fanden, kann ich nachvollziehen. Einen langjährigen Arbeitsvertrag aufzugeben, ohne echte Sicherheit zu haben, ist ein erheblicher Schritt. Aber daraus folgt nicht automatisch, dass jede Alternative ausgeschlossen oder jede Maßnahme der Geschäftsführung ausschließlich der Demütigung der Mitarbeiter dienen sollte.
•Geben Sie doch bitte Beispiele?
Es werden Opportunitäten aufgezählt, die längst öffentlich sind- in Summe ca 50-70 Stellen (ausser bei LHX- aber da muss man selbstverständlich durch ein - verkürztes- Bewerbungsverfahren für einen Flugbetrieb, der ein Klon des eigenen ist und von den ehemaligen Vorgesetzten geführt wird)
Es bleiben 3 Möglichkeiten lt.GF: ATZ, kündigen für eine Bewerbung oder ausharren…
Am Ende bleibt für mich die Frage: Was war das realistische Ziel des Streiks? Wenn allen klar war, wie angespannt die Lage war, welche konkrete Verbesserung sollte dadurch erreicht werden?
•Aufmerksamkeit und Rückkehr zu fairer und ergebnisoffener Gremienarbeit zum IASP mit dem Ziel, Härten nach Gesetz zu mindern statt Kündigungen zu pressen?
Aus heutiger Sicht fällt es schwer zu erkennen, dass der Arbeitskampf den Beschäftigten langfristig einen Vorteil gebracht hat. Deshalb finde ich die Frage nach der Verantwortung der Tarifkommission durchaus berechtigt – genauso wie die nach der Verantwortung der Geschäftsführung.
•Status Quo ist: man sitzt bei vollem Gehalt zuhause statt die Regionen Europas an die LH Hubs anzubinden.
Inwiefern das der Effizienz des Gesamtsystems LHG geholfen hat?
Wenn eine Firma per Auftrag nur Hubzubringer fliegt, der einen Verechnungswert in Höhe des Streckenanteils am Gesamtpreis des Tickets bucht, dann KANN diese Firma selbst voll ausgelastet nur Kostendeckend sein, wenn die Besatzungen für den Sprit zusammenlegen.
Daß die Personalkosten senioritätsgesteigert davonlaufen- die Flugzeuge aber nicht im gleichen Maß mitwachsen lag nicht an CLH. Das liegt im Verhandlungsgeschick der LH-Tarifpartner. Glauben Sie wirklich wir alle fänden den CRJ so geil, daß wir uns freiwillig damit kasteien?
Zumal der Effekt, eine Firma mit einem Senioritätssystem vor 26 Jahren in drei Jahren verdoppelt zu haben, dazu führt, daß erstens alle innerhalb eines kurzen Fensters dieselbe Firmenzugehörigkeit haben. Um danach zweitens -in ihrem Status verharrend- nur noch teurer zu werden.
Witzigerweise macht man denselben Fehler bei LHX jetzt wieder- weshalb meine Prophezeihung, es werde in 10-20 Jahren einen neuen Klon "LH UrbanLine" oder "LH MetroLine" geben, keine intellektuelle Leistung ist.
Dieser Beitrag wurde am 05.08.2026 16:54 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 05.08.2026 - 17:13 Uhr
>
Nein, sage ich nicht. Von Streik habe ich nicht gesprochen, das ist ihr Thema.
Ich muss zugeben, es ist schon recht bemerkenswert, wie Sie immer alles absichtlich falsch verstehen bzw interpretieren! ;-)
Das ist nicht interpretiert, das waren die Aussagen der beiden CFO gestern sowie Informationen aus der BPK. Das hätte ich erwähnen sollen, mea culpa.
Na wenn ein CFO (der nichts nicht auf Geheiß von CS sagt oder tut), wirds ja auf jeden Fall stimmen, da haben Sie natürlich Recht.
Das Thema CLH Schließung hängt unmittelbar mit den April Streiks zusammen, das hat ja selbst CS gesagt.
Hat er das?? Obwohl ich das sehr intensiv verfolge ist mir das entgangen. Haben sie da eine Quelle??
Einfach mal die offizielle Presseaussendung zur CLH Schließung lesen. Muss man auch nicht allzu sehr recherchieren.
Sie jedoch scheinen zu sagen, dass sich die Lage bei CLH innerhalb von 4 Tagen so dramatisch verschlechtert hat, dass man den bereits bestehenden Plan der schrittweisen Schließung ab 2027 über Nacht über Bord geworfen hat und ohne Plan B, ca. 1000 wöchentliche Flüge gestrichen hat. Und das wo keine andere europäische Airline annähernd soviel Kapazität gestrichen hat.
Das scheint nur so. Aber man kann ihre Aussagen dazu betrachten.
Laut CFO hat sich die Lage in der Tat sehr schnell verändert zu haben, den Plan gab es, nur mit einer anderen Zeitschiene. Zu den Verhältnissen bei den anderen Airlines wurde auch eine Menge gesagt, müssten sie recherchieren.
Also bemerkenswert ist auch wie Sie es immer wieder schaffen konkreten Antworten auszuweichen, aber zugegeben, ich habe Ihnen da auch jede Menge Möglichkeiten gegeben.
Also nochmal ganz konkret:
Die plötzliche vorgezogene CLH Schließung hat Ihrer Meinung nichts mit den Streiks zu tun?
Verstehe ich Sie da richtig?
Nein
Okay.
Beitrag vom 05.08.2026 - 19:26 Uhr
>
Nein, sage ich nicht. Von Streik habe ich nicht gesprochen, das ist ihr Thema.
Ich muss zugeben, es ist schon recht bemerkenswert, wie Sie immer alles absichtlich falsch verstehen bzw interpretieren! ;-)
Das ist nicht interpretiert, das waren die Aussagen der beiden CFO gestern sowie Informationen aus der BPK. Das hätte ich erwähnen sollen, mea culpa.
Na wenn ein CFO (der nichts nicht auf Geheiß von CS sagt oder tut), wirds ja auf jeden Fall stimmen, da haben Sie natürlich Recht.
Das Thema CLH Schließung hängt unmittelbar mit den April Streiks zusammen, das hat ja selbst CS gesagt.
Hat er das?? Obwohl ich das sehr intensiv verfolge ist mir das entgangen. Haben sie da eine Quelle??
Einfach mal die offizielle Presseaussendung zur CLH Schließung lesen. Muss man auch nicht allzu sehr recherchieren.
Presseaussendung? Sie sagten doch, dass hätte CS selbst gesagt. Quelle?
Zur Pressemitteilung vom 16.4 steht da zur Cityline ...
"Als erster unmittelbar wirksamer Schritt werden ab übermorgen zunächst die 27 operativen Flugzeuge von Lufthansa CityLine endgültig aus dem Programm genommen, um weitere Verluste der defizitären Fluggesellschaft zu reduzieren. Die Flugzeuge vom Typ Canadair CRJ stehen kurz vor dem Ende ihrer technischen Einsatzfähigkeit und haben vergleichsweise hohe Betriebskosten." und "Till Streichert, Finanzvorstand und CFO der Lufthansa Group, sagt: "Das Paket zur beschleunigten Umsetzung von Flotten- und Kapazitätsmaßnahmen ist angesichts der stark gestiegenen Kerosinkosten und der geopolitischen Instabilität unumgänglich. Ziel ist es, unsere Kurz- und Mittelstreckenplattformen klarer zu fokussieren und wettbewerbsfähiger aufzustellen. Hierbei hatten wir die perspektivische Herausnahme der CityLine aus unserem Programm bereits unabhängig von der aktuellen geopolitischen Krise seit längerem als Teil unserer strategischen Weiterentwicklung gesehen. Die aktuelle Krise zwingt uns diese Maßnahme nun früher umzusetzen. Das ist insbesondere mit Blick auf die Kolleginnen und Kollegen von Lufthansa CityLine ein schmerzhafter Schritt. Umso wichtiger ist es nun, Weiterbeschäftigungsmöglichkeiten im Konzern zu finden."
Aber sie meinen bestimmt CS, da er ja dem CFO in die Feder diktiert.
Sie jedoch scheinen zu sagen, dass sich die Lage bei CLH innerhalb von 4 Tagen so dramatisch verschlechtert hat, dass man den bereits bestehenden Plan der schrittweisen Schließung ab 2027 über Nacht über Bord geworfen hat und ohne Plan B, ca. 1000 wöchentliche Flüge gestrichen hat. Und das wo keine andere europäische Airline annähernd soviel Kapazität gestrichen hat.
Das scheint nur so. Aber man kann ihre Aussagen dazu betrachten.
Laut CFO hat sich die Lage in der Tat sehr schnell verändert zu haben, den Plan gab es, nur mit einer anderen Zeitschiene. Zu den Verhältnissen bei den anderen Airlines wurde auch eine Menge gesagt, müssten sie recherchieren.
Also bemerkenswert ist auch wie Sie es immer wieder schaffen konkreten Antworten auszuweichen, aber zugegeben, ich habe Ihnen da auch jede Menge Möglichkeiten gegeben.
Sie müssen doch zugeben, dass das so nicht funktioniert. Sie unterstellen mir irgendwas gesagt zu haben, glauben oder scheinen das es so gemeint ist und dann wollen sie antworten auf diese Vermutungen? Ein nein, das ist nicht so, reicht ihnen nicht? Die Nummer wurde hier schon oft probiert und läuft so nicht. Ich drösel jetzt das Ganze doch nicht wgen ihrer Unterstellungen auf. Was soll das bringen? Sie zweifeln auch die Wahrheit der Aussagen des CFO auf einer Bilanzkoferenz an. Was soll man da argumentieren, das ist doch völlig sinnlos bei diese Sichtweise. Wo fängt bei ihnen die Wahrheit an und wo endet sie?
Also nochmal ganz konkret:
Die plötzliche vorgezogene CLH Schließung hat Ihrer Meinung nichts mit den Streiks zu tun?
Verstehe ich Sie da richtig?
Nein
Okay.
Beitrag vom 05.08.2026 - 21:35 Uhr
"Die Flugzeuge vom Typ Canadair CRJ stehen kurz vor dem Ende ihrer technischen Einsatzfähigkeit und haben vergleichsweise hohe Betriebskosten." "
Achwas, und die will man (weil 'ja noch nachgefragt') verkaufen. Wer nimmt den Schrott denn noch? Die Amis?
Beitrag vom 06.08.2026 - 00:04 Uhr
Presseaussendung? Sie sagten doch, dass hätte CS selbst gesagt. Quelle?
Ja klar, das hätte ich kommmen sehen sollen, dass Sie da jetzt wieder i-Dipferlreiterei vom feinsten betreiben, bzw. sich mal wieder besonders dumm stellen (sich dabei aber eher schlecht als Gscheithaferl tarnen). N A T Ü R L I C H steht da kein Zitat von CS. Aber Sie wollen doch nicht allen Ernstes behaupten, Pressemitteilungen zu solchen Themen werden nicht von CS abgenickt?!
Zur Pressemitteilung vom 16.4 steht da zur Cityline ...
"Lufthansa Group beschleunigt Strategie-Umsetzung
(...)
In Anbetracht deutlich gestiegener Kerosinpreise, die sich im Vergleich zum Zeitraum vor dem Iran Krieg mehr als verdoppelt haben, sowie steigender Mehrbelastungen aus Arbeitskämpfen, wird die Umsetzung der Unternehmensstrategie in Teilen vorgezogen. (...)"
Da steht also recht verklausuliert (hätte eigentlich von Ihnen sein können), dass wegen der Streiks die CLH Schließung vorgezogen wurde. Komischerweise hat der andere Grund (gestiegene Kerosinkosten) keine andere große europäische Airline zu Kürzungen im ähnlichen Umfang, geschweigen denn so ultra-kurzfristig, bewogen. Aber das werden Sie auch diesmal wieder ignorieren, gell?
Aber sie meinen bestimmt CS, da er ja dem CFO in die Feder diktiert.
Ich weiß halt von LHG Mitarbeitern, dass CS in die einzelnen Flugbetriebe hinein-"regiert".
Sie müssen doch zugeben, dass das so nicht funktioniert.
Ja da haben Sie Recht, es funktioniert so nicht. Man fragt Sie etwas konkretes und Sie sind nicht im Stande eine konkrete Antwort zu geben. Ich drösel jetzt auch nicht nochmal auf, wie dann immer im Kreis rumschreiben und wie oben schon erwähnt i-Dipferlreiterei betreiben.
Zugegeben, es macht eine Zeit lang irgendwie Spaß Ihnen dabei zuzuschauen. Für jetzt reichts aber erstmal wieder. ;-) Gute Nacht!
Dieser Beitrag wurde am 06.08.2026 00:11 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 06.08.2026 - 08:32 Uhr
Presseaussendung? Sie sagten doch, dass hätte CS selbst gesagt. Quelle?
Ja klar, das hätte ich kommmen sehen sollen, dass Sie da jetzt wieder i-Dipferlreiterei vom feinsten betreiben, bzw. sich mal wieder besonders dumm stellen (sich dabei aber eher schlecht als Gscheithaferl tarnen). N A T Ü R L I C H steht da kein Zitat von CS. Aber Sie wollen doch nicht allen Ernstes behaupten, Pressemitteilungen zu solchen Themen werden nicht von CS abgenickt?!
Zur Pressemitteilung vom 16.4 steht da zur Cityline ...
"Lufthansa Group beschleunigt Strategie-Umsetzung
(...)
In Anbetracht deutlich gestiegener Kerosinpreise, die sich im Vergleich zum Zeitraum vor dem Iran Krieg mehr als verdoppelt haben, sowie steigender Mehrbelastungen aus Arbeitskämpfen, wird die Umsetzung der Unternehmensstrategie in Teilen vorgezogen. (...)"
Da steht also recht verklausuliert (hätte eigentlich von Ihnen sein können), dass wegen der Streiks die CLH Schließung vorgezogen wurde. Komischerweise hat der andere Grund (gestiegene Kerosinkosten) keine andere große europäische Airline zu Kürzungen im ähnlichen Umfang, geschweigen denn so ultra-kurzfristig, bewogen. Aber das werden Sie auch diesmal wieder ignorieren, gell?
Aber sie meinen bestimmt CS, da er ja dem CFO in die Feder diktiert.
Ich weiß halt von LHG Mitarbeitern, dass CS in die einzelnen Flugbetriebe hinein-"regiert".
Sie müssen doch zugeben, dass das so nicht funktioniert.
Ja da haben Sie Recht, es funktioniert so nicht. Man fragt Sie etwas konkretes und Sie sind nicht im Stande eine konkrete Antwort zu geben. Ich drösel jetzt auch nicht nochmal auf, wie dann immer im Kreis rumschreiben und wie oben schon erwähnt i-Dipferlreiterei betreiben.
Das finde ich nun wieder erstaunlich. Gerade sie streiten doch gerne über jeden Punkt und Komma. Die Diskussion über den Notfallplan der Flugsicherung war doch ein schönes Beispiel. Da wird man vorsichtig.
Genauso jetzt, da wechseln sie zwischen einer kurzfristigen spontanen Entscheidung und der pauschalen Aussage zu den Streiks hin und her. Wenn ich zu A etwas sagen, dann bringen sie es mit B in Kontext. Da steige ich aus.
Aber gut, damit die liebe Seele ihre Ruhe hat...
Aus den Aussagen auf internen Veranstaltungen oder auf (Bilanz)PK kann man erkennen, dass das Unternehmen die Stituation im Vertrieb, Kosten, Verkehrsleistung usw. permanent und auf Tagesbasis monitort und bewertet. Auch die Ergebnisse und Auswirkungen der Streiks seit Februar wurden bewertet und besprochen. Natürlich fließen die Streiks in die Entscheidung ein. Durch dieses kontinuierliche Monitoring kann ich mir die kolportierte rein emotional getriebene Entscheidung zur CLH nicht vorstellen, finde dazu auch keine Belege. Andere auch nicht. Durch erneute Streiks (und Ankündigung) wurde die Marke weiter beschädigt und die Kosten weiter getrieben. Dazu der sprunghafte Anstieg der Treibstoffkosten. CLH war das größte Loch, das es zu stopfen galt. Seit längerem mit 500,000,-€ Verlust am Tag und Steigerungen absehbar. In diesem Szenario lag es nahe, schnell zu handeln. Spontan und unvorbereitet? Nein, sehe ich nicht.
Sollte es dennoch eine emotional getriebene Spontanentscheidung gewesen sein, müsste man dem Vorstand doch für das glückliche Händchen gratulieren. Immerhin hat er damit 180Mio Ergebnisbeitrag geschaffen.
Ich weiß nicht, warum sie immer wieder einen Verglich zu den Wettbewerbern in Europa suchen? Die machen prächtige Gewinne und haben scheinbar keinen hoch defizitären Flugbetrieb, den sie ad hoc schließen müssten. Kapazitäten insgesamt haben alle in ähnlicher Höhe aus dem Markt genommen.
Zugegeben, es macht eine Zeit lang irgendwie Spaß Ihnen dabei zuzuschauen. Für jetzt reichts aber erstmal wieder. ;-) Gute Nacht!
Das ist gut.
Beitrag vom 06.08.2026 - 08:40 Uhr
@CRJ9: vielen vielen Dank für diesen exzellenten Beitrag!
Aha?? Ja das sind eine Menge Hintergründe von jemandem, der da scheinbar tief drin steckt. Danke für die Einsichten. Allerdings schreibt er auch von "... der Zeitpunkt triggerte die Eskalation, die von langer Hand vorbereitet war." Das würde ja jetzt ihrer These von der spontanen und emotional getriebenen Entscheidung widersprechen.
Ich fürchte nur auch das wird den CS Fanclub hier nicht überzeugen, bzw. wird man wieder mit allerlei konstruierten Pseudo-Argumenten daherkommen.
Beitrag vom 06.08.2026 - 09:16 Uhr
@CRJ9: vielen vielen Dank für diesen exzellenten Beitrag!
Aha?? Ja das sind eine Menge Hintergründe von jemandem, der da scheinbar tief drin steckt. Danke für die Einsichten. Allerdings schreibt er auch von "... der Zeitpunkt triggerte die Eskalation, die von langer Hand vorbereitet war." Das würde ja jetzt ihrer These von der spontanen und emotional getriebenen Entscheidung widersprechen.
Schon blöd, wenn ein unmittelbar Betroffener seine Erfahrungen und die Auswirkungen detailliert hier veröffentlicht (und diese nun absolut nicht dem gewünschten Bild entsprechen...).
Auch ich bin absolut der Meinung das "der Zeitpunkt triggerte die Eskalation, die von langer Hand vorbereitet war.".
Man kann nämlich etwas lange vorbereiten und dann, zum Zeitpunkt eines Ereignisses welches (vermeintlich) gut taugt 'die Schuld (Verantwortung) öffentlich der anderen Seite in die Schuhe schieben zu können' das dann zu machen. Und natürlich ist das auch eine emotional getriebene Entscheidung.
Warum?
Man ist mit einer großen Jubelfeier, zu der u.a. Persönlichkeiten aus Politk und Wirtschaft kommen, mehr als gut beschäftigt, auf der alles glänzen soll und man ein tolles Bild der Firma malen möchte. Ein Streik unzufriedener MA trübt das aber leider enorm, da das 'Friede, Freude, Eierkuchen' Bild mächtig ramponiert wird.
Und ausgerechnet zu dem Ereignis wirft 'das tägliche Monitoring' so erschreckende Zahlen aus das man sofort handeln muss!?
Gleich dazu: das Argument 'der Streik erhöht die roten Zahlen enorm' geht hier fehl, denn man schickt quasi fast alle Beschäftigten (weil weiter volle Bezüge) in einen zweijährigen Streik und tausende Reisendenden werden von heute auf morgen die Flüge cancelt, was auch sehr viel Geld kostet.
Ich fürchte nur auch das wird den CS Fanclub hier nicht überzeugen, bzw. wird man wieder mit allerlei konstruierten Pseudo-Argumenten daherkommen.
Volle Zustimmung.