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Beitrag 16 - 30 von 50
Beitrag vom 12.03.2020 - 12:47 Uhr
UserPilot Response
User (352 Beiträge)
Die USA sind tausendmal besser vorbereit als wir denn deren Ämter, Katastrophenschutz und Sicherheitsbehörden funktionieren im Gegensatz zu unseren.

Insofern habt ihr kein Recht euch über Donald lustig zu machen, kann sein das die USA nicht am besten vorbereitet sind und der Virus nur halb so schlimm ist aber Deutschland ist von allen erste Welt Ländern sicher am schlechtesten vorbereitet!


"Unser" Land versagt gerade kläglich denn für unser Staatsoberhaupt ist es wichtiger aus machtpolitischen Gründen inkompetente, willenlose Minister zu haben (welche sie sicherheitshalber noch alle paar Jahre austauscht) als das Wohl unseres Landes.


Der Katastrophenschutz funktioniert etwa so gut wie die Bundeswehr.

Beispiele kann man der laufenden Berichterstattung entnehmen.

Das größte Problem in den USA ist ein relativ großer Anteil an Leuten, die keine Krankenversicherung haben.

Die gehen erst garnicht zum Arzt und werden harmlosere Krankheitsverläufe einfach unregistriert aussitzen, im besten Fall. Im ungünstigeren Fall gehen die dann sogar weiter arbeiten, weil sie keinen bezahlten "Sick-Leave" haben und weil sie Geld brauchen.

Was dann passiert, können Sie ja selbst weiterspinnen.

Meine Prognose: da kommt noch was richtig Großes auf die USA zu.

Dieser Beitrag wurde am 12.03.2020 13:19 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 12.03.2020 - 13:06 Uhr
Userdlehmann66
User (393 Beiträge)
Die USA wird mit Sicherheit in 15 - 20 Tagen 6 - 7 stellige Infektionszahlen haben. sie sind jetzt 4-stellig und alle 5 Tage verzehnfachen sich die Zahlen oder schon irgendwo vorher haben sie keine Ressourcen mehr zum Zählen.

Die Kurve von Deutschland wird noch ein klein wenig steiler verlaufen, denn Deutschland ist ein Transitland und die Deutschen sind auch die reisefreudigsten in der Welt und zum Arbeiten sind Pendlerstrecken von über 100 km nicht unüblich.

Ein reines Schliessen der Grenzen bringt überhaupt nix, erst recht nicht in so einem grossen Land wie die USA. Um die Pandemie zu verhindern ist es eigentlich bis auf Nordkorea überall zu spät. Man kann sie nur verlangsamen und dazu muss man die globalen (Menschen)Verkehrströme einstellen d.h. den kompletten Luftverkehr und den überregionalen Eisenbahnverkehr einstellen nur noch ÖV. Damit kann man die Kurve etwas abflachen und dem Gesundheitssystem etwas mehr Luft verschaffen ABER das muss man länger als 2 Wochen durchhalten. Am Ende werden trotzdem in DE ca. 60 Millionen den Virus bekommen. Die Frage ist innerhalb von einem oder 2 Jahren? Wie schafft man es die Risikogruppen zu schützen?

Ich weiss das klingt krass aber lass uns in 15-20 Tagen schauen.
Beitrag vom 12.03.2020 - 13:07 Uhr
UserFloCo
Vielflieger
User (681 Beiträge)
Schade wie man hier gleich von einigen Maulhelden gemäß politischer Agenda niedergebrüllt wird.

Logik ist wohl nicht die Stärke dieses Forums.
Wenn jemand behauptet das ein Land in irgendwas besser ist als ein anderes aber insgesamt nicht das beste ist dann ist das wohl ein Wiederspruch weil es nur zwei Länder auf der Welt gibt oder was?


Natürlich kann man irgendeinen Fall heraussuchen wo der US Katastrophenschutz versagt hat und dann behaupten das man obwohl man nicht vor Ort ist und einem das kulturelle bzw. soziale Umfeld und der Flurfunk komplett fehlt genau weiß was dort los ist.

Ich weiß es ja auch nicht sicher, Tatsache ist nur das diese Organisationen in den USA des öfteren auf die Probe gestellt werden und in dieser patriotischen Kultur solche Themen auch politisch viel wichtiger sind als in Deutschland.

Wenn man sich ansieht was der Deutsche Staat trotz extrem hoher Steuerlast alles nicht kann grenzt es an Dreistigkeit ihn hier auch noch zu verteidigen.

Sorry, aber das was Sie hier von sich geben ist an Lächerlichkeit kaum zu übertreffen. Erst machen Sie einen auf ganz Dicken, wie geil doch alles ist in den USA und wie scheiße alles in Deutschland ist, ohne irgendwelche Fakten zu liefern und dann, wenn faktenbasierte Beiträge als Gegenreaktion kommen (ja, hier sind auch einige, die dieses Kriterium nicht erfüllen, viele andere aber schon), dann heulen Sie rum und machen einen auf Opfer, der hier niedergebrüllt wird (gemäß welcher politischen Agenda eigentlich??).

Und nun schreiben Sie schon selbst, dass Sie es ja auch nicht genau wissen. Also, was wollen Sie denn hier aussagen? Ich wiederhole mich gerne: Außer heißer Luft, Rumgepöbel und Beleidigungen kam hier nicht, aber auch absolut gar nichts!

Sich hier jetzt als Opfer hinzustellen, ist einfach nur armseelig.

Beitrag vom 12.03.2020 - 13:13 Uhr
UserFloCo
Vielflieger
User (681 Beiträge)

Die Kurve von Deutschland wird noch ein klein wenig steiler verlaufen, denn Deutschland ist ein Transitland und die Deutschen sind auch die reisefreudigsten in der Welt und zum Arbeiten sind Pendlerstrecken von über 100 km nicht unüblich.

Ja, das macht mir auch am meisten Sorgen. Alleine wenn ich an die nun beendeten Ferien bei uns in Hamburg denken und wieviele von denen dann nach Italien zum Skifahren gefahren sind.

Insgesamt glaube ich aber, dass viele Bundesländer die Situation eigentlich noch recht gut im Griff haben. Es gibt hier ja nur einige Ausnahmen, wo es wirklich einen rasanten Anstieg gab/gibt. Aber am Ende sind wir sicherlich noch lange nicht.
Beitrag vom 12.03.2020 - 13:23 Uhr
Usershuttle737
User (207 Beiträge)
Eben,und genau diese Anstiegskurve ist das Problem.
Das das Gesundheitssystem in USA besser ist,glaube ich auf keinen Fall,dass unseres auch ohne Corona am Anschlag arbeitet ist aber auch Fakt...
Ich denke es besteht Einigkeit darueber dass nicht die Haerte der Infektion das Problem fuer die meisten sein wird,sondern die zeitgleiche Infektion mit schwererem Verlauf bei Risiko Patienten.
Beitrag vom 12.03.2020 - 13:38 Uhr
UserFloCo
Vielflieger
User (681 Beiträge)
Werden sie für ihre Beiträge eigentlich bezahlt?

Sie nennen irgendwelche Zahlen ohne Quellenangabe und das sind dann die "Fakten" . . .

Wobei die Zahlen der anderen natürlich grundsätzlich falsch sind weil dies und das.

Meine Zahlen kommen von:  https://coronavirus.jhu.edu/map.html

Sie haben doch nicht einmal Zahlen genannten, die ich als falsch bezeichnen könnte. Ich habe Sie doch die ganze Zeit nach Fakten gefragt, die Sie aber nicht liefern.
Beitrag vom 12.03.2020 - 13:43 Uhr
UserEricM
User (2625 Beiträge)
Schade wie man hier gleich von einigen Maulhelden gemäß politischer Agenda niedergebrüllt wird.

BRÜLLEN tut hier niemand.
Und Widerspruch sollte man schon ertragen können, wenn man so steile Thesen postet...

Ich weiß es ja auch nicht sicher, Tatsache ist nur das diese Organisationen in den USA des öfteren auf die Probe gestellt werden

eher im Gegenteil. Die USA haben 2 Aussengrenzen, eigentlich nur eine richtige im Süden - und selbst die nicht unter Kontrolle ... allem politischen Getöse um die Mauer zum Trotz.

und in dieser patriotischen Kultur solche Themen auch politisch viel wichtiger sind als in Deutschland.

Gerade durch die patiotische "Kultur", durch die ein medizinisches Problem in einen "Abwehrkampf" gegen ein "ausländisches Virus" umgedeutet wird, steht einer tatsächlichen Lösung im Weg.
Die da lauten würde: Staatlich finanzierte Tests und Behandlung des Virus auf breiter Basis, da man anders gar nicht die notwendigen Daten für eine Kontrolle der Ausbreitung bekommt.
Aber das wäre ja "Sozialismus" - und damit ebenfalls unpatriotisch.

Ein faktenverdrehender Präsident der erst wochenlang "FAKE NEWS" brülllte und sich jetzt selbst ein hervorragendes Verständnis der Krankheit attestiert sowie ein tiefreligöser Vize tun ihr Übriges um die Situation in den USA zu verschlimmbessern.
Wie muss man drauf sein, um dieses Chaos auch noch als Vorbild hinzustellen?

Da ist das pragmatische Vorgehen unserer Regierung deutlich sinnvoller.

Dieser Beitrag wurde am 12.03.2020 13:51 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 12.03.2020 - 13:43 Uhr
UserViri
User (802 Beiträge)
Die USA sind tausendmal besser vorbereit als wir denn deren Ämter, Katastrophenschutz und Sicherheitsbehörden funktionieren im Gegensatz zu unseren.

Insofern habt ihr kein Recht euch über Donald lustig zu machen, kann sein das die USA nicht am besten vorbereitet sind und der Virus nur halb so schlimm ist aber Deutschland ist von allen erste Welt Ländern sicher am schlechtesten vorbereitet!

Jetzt sag doch mal, inwiefern die USA denn jetzt besser vorbereitet sind als wir? Weil die Grenzen zu Europa jetzt dicht sind? Hat ja auch lange genug gedauert. Und sonst so? Bereits jetzt sind in den USA mehr Menschen an dem Virus gestorben als hier, Tendenz stark steigend. Und die Dunkelziffer will ich gar nicht kennen. Wie meine Vorposter bereits geschrieben haben: viele Menschen in den USA sind nicht krankenversichert, weil sie es sich nicht leisten können. Da fallen grade ganz viele Leute durchs Raster. Hier hat man wenigstens eine flächendeckende KV und kann sich testen lassen. Trump hat das Virus lange heruntergespielt, aber jetzt muss er zugeben, dass er es unterschätzt hat.

Also nochmal: nenn doch mal konkrete Fakten, wo die USA denn jetzt besser vorbereitet ist als wir!
Beitrag vom 12.03.2020 - 13:51 Uhr
UserMHalblaub
User (635 Beiträge)

Meine Zahlen kommen von:  https://coronavirus.jhu.edu/map.html

Hier die hochoffiziellen Zahlen der WHO:
 https://www.who.int/emergencies/diseases/novel-coronavirus-2019/situation-reports/

Falls jemand ihren Zahlen nicht ganz traut.
Beitrag vom 12.03.2020 - 14:24 Uhr
UserEricM
User (2625 Beiträge)
Die haben [in den USA] ein in der Realität gleichwertiges Gesundheitssystem, dass das ach so schlecht wäre ist eine dreiste Lüge.
Jeder der dort arbeitet ist auch gut versichert

Bei so viel Naivität erübrigt sich wohl eine weitere Argumentation ja schon beinahe.
Überprüfen Sie bitte mal Ihre Argumente in einemn Realitätscheck.

Das Gesundheitssystem in den USA ist weitgehend privatisiert und damit extrem einkommensabhängig. Ihre Aussagen sind nur richtig für Personen, die mindestens 6-stellig verdienen und keine Kinder haben.
Alle anderen müssen schauen, was jetzt noch geht.

Bürger sind leider zu oft verblödet

Stimmt.

Dieser Beitrag wurde am 12.03.2020 14:28 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 12.03.2020 - 14:25 Uhr
UserFloCo
Vielflieger
User (681 Beiträge)
Schaut euch doch einfach die Umstände in den USA an:

-Zugegebenermaßen profitieren die etwas von der oft dünnen Besiedelung und weniger Transitverkehr - ok.

Gibt auch genug Großstädte und Ballungszentren. Das wird maximal einige Regionen davor schützen, sorgt aber nicht dafür, dass man generell besser geschützt ist. Wenn selbst die Färöer Inseln Corona Fälle haben, dann wird auch die Wallachei in den USA nicht automatisch besser geschützt sein.


- Die haben dort ein in der Realität gleichwertiges Gesundheitssystem, dass das ach so schlecht wäre ist eine dreiste Lüge.

Hat auch keiner bestritten. Es wurde die Versicherungsdichte angemängelt. Das Gesundheitssystem wurde als These kritisiert, da in den USA deutlich mehr Menschen an Corona sterben als bei uns. Wie erklären Sie diesen Fakt?

Jeder der dort arbeitet ist auch gut versichert und außerdem gibt es sehr wohl eine Grundversorgung für nicht-Versicherte an der bis heute jeder Präsident (auch vor und nach Obama) gearbeitet hat.

Das ist Ihrerseits eine "dreiste Lüge". Eine Anstellung in den USA ist nicht automatisch mit einer Krankenversicherung einhergehend.
Es gibt Grundsicherungen, aber die sind bei weitem nicht auf unserem Stand und vor allem nicht für alle zugänglich. Daher wird es da schon viele Menschen geben, die mit ein bisschen Husten und Fieber nicht direkt zum nächsten Arzt rennen.

Vielleicht nicht ganz so gut wie unseres aber auf jeden Fall ausreichend.

Abgesehn davon: was bringt "das System" in der Situation wenn nicht ausreichend Arbeitsmaterial da ist?

Wieso sollte denn nicht genug Arbeitsmaterial vorhanden sein?


- Jeder Bowohner einer dt. Großstadt weiß das Obdachlosigkeit kein exklusives Problem der USA ist.

Was hat das mit dem Thema zu tun?

Versicherung schön und gut aber es bringt halt nichts wenn sich Leute dem verweigern und/ oder massenhaft Zigeuner und Migranten unkontrolliert herumreisen.
(Das hat nichts mit geographisch bedingtem Transit zu tun sondern ist zu 100% Staatsversagen)

Das hat dann wohl was damit zu tun, dass man die Situation wohl doch nicht so gut unter Kontrolle hat in den USA ;-)


- Deren Katastrophenschutz, Polizei, Feuerwehr etc. wird bei Katastrophen welche mit unsern nicht vergleichbar sind häufig auf die Probe gestellt - werden die wohl so schlecht sein?

Das heißt, wenn ich etwas oft mache, ist der Katastrophenschutz automatisch gut? Wieviel öfter als Deutschland hatte denn die USA mit einer Pandemie zu tun? Nur weil die Feuerwehr weiß, wie man einen Waldbrand in Kalifornien löscht, sind die nicht automatisch besser auf eine Pandemie vorbereitet als der Deutsche Katastrophenschutz.

- Die wurden nach dem kalten Krieg auch etwas naiv aber 9/11 hat sie wieder wachgerüttelt.

- Das abartige Militärbuget der USA ist nicht Selbstzweck sondern Folge des Nationalstolzes welcher genauso anderer Exekutive wie Grenzschutz, Küstenwache, Wetterdienst (im weitesten Sinne) usw. zugute kommt.

- Die USA sind schön länger in der Rolle des großen Bruder was aber grundsätzlich auch heißt das sie nicht bei jemand anderem Hilfe suchen können.
Dementsprechend sind Katastrophenschutz und co. auch ausgebaut, ich bin mir absolut sicher das die USA heute mehr Iodtabletten, Masken etc. pro Bürger lagern als Deutschland.

Das ist alles eigene Einstellung. Die USA kann natürlich nach Hilfe fragen und würde sie auch bekommen. Nur will man das gar nicht, weil das gegen das eigene Ego geht.
Hat aber auch nichts damit zu tun, dass man jetzt besser vorbereitet ist. Oder was haben Milliardenteure Flugzeugträge oder Panzer und Flugzeuge mit der Bekämpfung des Corona Virus zu tun?

* Deren Bürger sind leider zu oft verblödet und verweichlicht aber es geht ja um die Rolle des Staats.

Der "Staat" dessen leitende Figuren genau von diesen "verblödeten und verweichlichten" Bürgern gewählt werden.
Beitrag vom 12.03.2020 - 14:43 Uhr
UserViri
User (802 Beiträge)
Schaut euch doch einfach die Umstände in den USA an:

-Zugegebenermaßen profitieren die etwas von der oft dünnen Besiedelung und weniger Transitverkehr - ok.

- Die haben dort ein in der Realität gleichwertiges Gesundheitssystem, dass das ach so schlecht wäre ist eine dreiste Lüge.
Jeder der dort arbeitet ist auch gut versichert und außerdem gibt es sehr wohl eine Grundversorgung für nicht-Versicherte an der bis heute jeder Präsident (auch vor und nach Obama) gearbeitet hat.
Vielleicht nicht ganz so gut wie unseres aber auf jeden Fall ausreichend.

In den USA alleine gibt es 44 Mio. Menschen, die unterversichert sind. 27 Mio. haben gar keine Krankenversicherung. 58% der Menschen, die Privatinsolvenz anmelden mussten, gaben an, dass hohe Ausgaben für Behandlungskosten dazu beigetragen haben (was nicht verwunderlich ist, wenn bereits eine Fahrt im Krankenwagen ein Vermögen kostet). Nicht umsonst gibt es viele Funding-Kampagnen, um Behandlungskosten zu bezahlen. Das macht niemand, der eine gute KV hat. Und selbst diejenigen, die eine KV z.b durch den Job haben, haben bspw. keine freie Wahl, zu welchem Arzt bzw. Krankenhaus sie gehen, weil viele nicht von der KV abgedeckt werden.

Das Gesundheitssystem in den USA mag im Allgemeinen ja vergleichbar sein. Der Zugang dazu ist allerdings nichts universelles, und da liegt man eben nicht vorn. Und gerade das wird jetzt richtig kritisch, da viele keine medizinische Hilfe suchen.

Dieser Beitrag wurde am 12.03.2020 14:45 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 12.03.2020 - 14:57 Uhr
UserNicci72
User (395 Beiträge)
Schaut euch doch einfach die Umstände in den USA an:

-Zugegebenermaßen profitieren die etwas von der oft dünnen Besiedelung und weniger Transitverkehr - ok.

Gibt auch genug Großstädte und Ballungszentren. Das wird maximal einige Regionen davor schützen, sorgt aber nicht dafür, dass man generell besser geschützt ist. Wenn selbst die Färöer Inseln Corona Fälle haben, dann wird auch die Wallachei in den USA nicht automatisch besser geschützt sein.


- Die haben dort ein in der Realität gleichwertiges Gesundheitssystem, dass das ach so schlecht wäre ist eine dreiste Lüge.

Hat auch keiner bestritten. Es wurde die Versicherungsdichte angemängelt. Das Gesundheitssystem wurde als These kritisiert, da in den USA deutlich mehr Menschen an Corona sterben als bei uns. Wie erklären Sie diesen Fakt?

Jeder der dort arbeitet ist auch gut versichert und außerdem gibt es sehr wohl eine Grundversorgung für nicht-Versicherte an der bis heute jeder Präsident (auch vor und nach Obama) gearbeitet hat.

Das ist Ihrerseits eine "dreiste Lüge". Eine Anstellung in den USA ist nicht automatisch mit einer Krankenversicherung einhergehend.
Es gibt Grundsicherungen, aber die sind bei weitem nicht auf unserem Stand und vor allem nicht für alle zugänglich. Daher wird es da schon viele Menschen geben, die mit ein bisschen Husten und Fieber nicht direkt zum nächsten Arzt rennen.

Vielleicht nicht ganz so gut wie unseres aber auf jeden Fall ausreichend.

Abgesehn davon: was bringt "das System" in der Situation wenn nicht ausreichend Arbeitsmaterial da ist?

Wieso sollte denn nicht genug Arbeitsmaterial vorhanden sein?


- Jeder Bowohner einer dt. Großstadt weiß das Obdachlosigkeit kein exklusives Problem der USA ist.

Was hat das mit dem Thema zu tun?

Versicherung schön und gut aber es bringt halt nichts wenn sich Leute dem verweigern und/ oder massenhaft Zigeuner und Migranten unkontrolliert herumreisen.
(Das hat nichts mit geographisch bedingtem Transit zu tun sondern ist zu 100% Staatsversagen)

Das hat dann wohl was damit zu tun, dass man die Situation wohl doch nicht so gut unter Kontrolle hat in den USA ;-)


- Deren Katastrophenschutz, Polizei, Feuerwehr etc. wird bei Katastrophen welche mit unsern nicht vergleichbar sind häufig auf die Probe gestellt - werden die wohl so schlecht sein?

Das heißt, wenn ich etwas oft mache, ist der Katastrophenschutz automatisch gut? Wieviel öfter als Deutschland hatte denn die USA mit einer Pandemie zu tun? Nur weil die Feuerwehr weiß, wie man einen Waldbrand in Kalifornien löscht, sind die nicht automatisch besser auf eine Pandemie vorbereitet als der Deutsche Katastrophenschutz.

- Die wurden nach dem kalten Krieg auch etwas naiv aber 9/11 hat sie wieder wachgerüttelt.

- Das abartige Militärbuget der USA ist nicht Selbstzweck sondern Folge des Nationalstolzes welcher genauso anderer Exekutive wie Grenzschutz, Küstenwache, Wetterdienst (im weitesten Sinne) usw. zugute kommt.

- Die USA sind schön länger in der Rolle des großen Bruder was aber grundsätzlich auch heißt das sie nicht bei jemand anderem Hilfe suchen können.
Dementsprechend sind Katastrophenschutz und co. auch ausgebaut, ich bin mir absolut sicher das die USA heute mehr Iodtabletten, Masken etc. pro Bürger lagern als Deutschland.

Das ist alles eigene Einstellung. Die USA kann natürlich nach Hilfe fragen und würde sie auch bekommen. Nur will man das gar nicht, weil das gegen das eigene Ego geht.
Hat aber auch nichts damit zu tun, dass man jetzt besser vorbereitet ist. Oder was haben Milliardenteure Flugzeugträge oder Panzer und Flugzeuge mit der Bekämpfung des Corona Virus zu tun?

* Deren Bürger sind leider zu oft verblödet und verweichlicht aber es geht ja um die Rolle des Staats.

Der "Staat" dessen leitende Figuren genau von diesen "verblödeten und verweichlichten" Bürgern gewählt werden.

In diesem Fall unterschreibe ich jeden Satz von Ihnen.
Beitrag vom 12.03.2020 - 15:03 Uhr
UserNicci72
User (395 Beiträge)
>(...) und/ oder massenhaft Zigeuner und Migranten unkontrolliert herumreisen. (...)



Solche Expektorationen muss man im Übrigen eigentlich nicht kommentieren. Man braucht auch nicht zu erwähnen, dass die USA im Gegensatz z.B. zu Deutschland kein Meldewesen mit Meldeämtern besitzen.


Dieser Beitrag wurde am 12.03.2020 15:04 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 12.03.2020 - 15:16 Uhr
UserEricM
User (2625 Beiträge)
... Expektorationen ...

Und wieder was Neues gelernt heute ...
a) Danke :-)
b) Zustimmung

Dieser Beitrag wurde am 12.03.2020 15:17 Uhr bearbeitet.