Beitrag vom 18.09.2026 - 21:51 Uhr
Die Annahme, daß ich Ihre Beiträge noch lese, finde ich wiederum bemerkenswert selbstbewußt.
So kann man sich auch selbst in die unterste Schublade einsortieren. Stimme FloCo zu: Klassiker...
Beitrag vom 18.09.2026 - 22:08 Uhr
Sie wissen nicht, wovon Sie reden.
1. Der Aussagewert der PKS ist sowieso näherungsweise null.
2. Eine Statistik hilft einem nicht weiter, wenn Sachverhalte darin falsch erfaßt werden. Und das ist bei diesem Delikt massenhaft der Fall.
"Sie wissen nicht, wovon Sie reden" ist bemerkenswert selbstbewusst – insbesondere dann, wenn anschließend keine belastbaren Belege, sondern nur zwei pauschale Behauptungen folgen.
"Der Aussagewert der PKS ist näherungsweise null."
Das ist keine Analyse, sondern eine Behauptung mit eingebautem Totalausfall. Die PKS hat bekannte methodische Grenzen. Sie erfasst nicht das gesamte Kriminalitätsgeschehen, sondern das polizeilich bekannt gewordene und erfasste Hellfeld. Daraus lässt sich seriös über Aussagegrenzen sprechen – aber nicht darüber, dass eine bundesweit nach einheitlichen Kriterien geführte Statistik praktisch wertlos sei.
"Sachverhalte werden massenhaft falsch erfasst."
Dann sollte es ja ein Leichtes sein, das zu belegen. Welche Sachverhalte? Welche Erfassungsvorschrift? Welche Fehlerquote? Welche Untersuchung weist nach, dass die Fehler tatsächlich "massenhaft" auftreten? Genau hier wird es auffällig dünn.
Denn der entscheidende Unterschied lautet: Eine Statistik kritisieren kann jeder. Nachweisen, dass sie systematisch und in relevantem Umfang falsche Ergebnisse produziert, ist etwas anderes.
Wer erst die Daten pauschal für wertlos erklärt und anschließend die angeblich massenhafte Falscherfassung mit eben dieser pauschalen Erklärung "belegt", dreht sich argumentativ im Kreis.
Kurz: Methodische Grenzen sind kein Freibrief, unbelegte Behauptungen als Statistik-Kritik zu verkaufen. Wer den Aussagewert einer Statistik derart grundsätzlich verwerfen will, sollte mehr mitbringen als bloß die Gewissheit, dass die eigene Behauptung schon stimmen wird.
Die Annahme, daß ich Ihre Beiträge noch lese, finde ich wiederum bemerkenswert selbstbewußt.
Na, anscheinend tun Sie es doch. rofl
Beitrag vom 21.09.2026 - 23:29 Uhr
Einfach ohne Worte ... kein Wunder, dass weltfremde Parteien gerade so populär sind.
Beitrag vom 24.09.2026 - 23:06 Uhr
Es ist plausibel anzunehmen, daß eine Videoauswertung zu der Neubewertung führte.
Versuchter Totschlag ist ein Delikt, welches im öffentlichen Raum praktisch nicht mehr vorkommt. Wird alles runtergebrochen auf gefährliche Körperverletzung. Dann spart man sich auch gleich noch die U-Haft.
Hier konnte man wohl nicht anders...
Das sind auch wieder solche News auch der AfD Ecke, die schlicht falsch sind. Wenn man sich die Statistiken anschaut, dann geben diese eine solche Aussage nicht her. In den letzten 10 Jahren gab es keine nennenswerten Steigerungen oder Rückgänge dieser Delikte.
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/37468/umfrage/opfer-von-totschlag-und-toetung-auf-verlangen-in-deutschland/
Sie wissen nicht, wovon Sie reden.
1. Der Aussagewert der PKS ist sowieso näherungsweise null.
2. Eine Statistik hilft einem nicht weiter, wenn Sachverhalte darin falsch erfaßt werden. Und das ist bei diesem Delikt massenhaft der Fall.
Also in Sachsen zumindest scheint die Polizei die Delikte korrekt zu erfassen.
https://ostdeutscheallgemeine.com/article/zahl-migrantischer-intensivtaeter-in-sachsen-steigt-diese-nationalitaeten-dominieren-die-statistik-10426550
Das hat im Übrigen auch nichts mit irgendeiner politischen Präferenz zu tun. Solche Unterstellungen sind einfach nur polemisch. Aber das ist ja hier bedauerlicherweise der neue Standard.