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Beitrag vom 11.05.2023 - 14:38 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (2460 Beiträge)
"Zudem machen die Billigflieger wegen hoher Gebühren einen möglichst großen Bogen um deutsche Flughäfen. Ihr Angebot hierzulande ist auf 76 Prozent des Vorpandemiewerts geschrumpft."

Und das ist auch sehr gut so!
Beitrag vom 11.05.2023 - 15:15 Uhr
UserFRA251
F/O
User (81 Beiträge)
"Zudem machen die Billigflieger wegen hoher Gebühren einen möglichst großen Bogen um deutsche Flughäfen. Ihr Angebot hierzulande ist auf 76 Prozent des Vorpandemiewerts geschrumpft."

Und das ist auch sehr gut so!

Was spricht ihrer Meinung nach dagegen? Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft und am Ende profitieren die Flugreisenden von einem diversifizierten Markt, einem größeren Angebot und günstigeren Preisen. Im Moment hat Lufthansa nahezu eine Monopolstellung und treibt dadurch die Preise in die Höhe. Zusätzlich werden an den Flughafen weitere Arbeitsplätze geschaffen.

Auch in Sachen Arbeitsbedingungen spricht meiner Ansicht nach nichts mehr dagegen. ATC, Bodencrews, Sicherheitspersonal und co sind durch die DFS, bzw. die Flughäfen direkt angestellt und werden nach Tarif bezahlt. Und auch die deutschen Ryanair Crews werden inzwischen alle nach Tarif bezahlt und haben einen deutschen Arbeitsvertrag.

Am Ende profitieren also alle, vor allem der Kunde!
Beitrag vom 11.05.2023 - 22:57 Uhr
UserNicci72
User (576 Beiträge)
"Zudem machen die Billigflieger wegen hoher Gebühren einen möglichst großen Bogen um deutsche Flughäfen. Ihr Angebot hierzulande ist auf 76 Prozent des Vorpandemiewerts geschrumpft."

Und das ist auch sehr gut so!

Was spricht ihrer Meinung nach dagegen? Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft und am Ende profitieren die Flugreisenden von einem diversifizierten Markt, einem größeren Angebot und günstigeren Preisen. Im Moment hat Lufthansa nahezu eine Monopolstellung und treibt dadurch die Preise in die Höhe. Zusätzlich werden an den Flughafen weitere Arbeitsplätze geschaffen.

Auch in Sachen Arbeitsbedingungen spricht meiner Ansicht nach nichts mehr dagegen. ATC, Bodencrews, Sicherheitspersonal und co sind durch die DFS, bzw. die Flughäfen direkt angestellt und werden nach Tarif bezahlt. Und auch die deutschen Ryanair Crews werden inzwischen alle nach Tarif bezahlt und haben einen deutschen Arbeitsvertrag.

Am Ende profitieren also alle, vor allem der Kunde!

In der Tat!
Beitrag vom 12.05.2023 - 00:28 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (2460 Beiträge)
"Hohe Gebühren" - das ist der springende Punkt.

Eine Leistung muss das Kosten, was sie wert ist. Der der Kunde (die LCC und ihre PAXe) das bezahlen.

Hoffentlich bleiben die Airports (und ihre Eigentümer) bei den Gebühren hart.

Das meinte ich. Deshalb auch das Zitat, welches darauf hinweist.
Beitrag vom 12.05.2023 - 08:29 Uhr
Usercontrail55
User (4724 Beiträge)
"Hohe Gebühren" - das ist der springende Punkt.

Eine Leistung muss das Kosten, was sie wert ist. Der der Kunde (die LCC und ihre PAXe) das bezahlen.
Das macht sie doch, sie kostet immer soviel wie sie jemanden wert ist. Warum kosstet sonst ein Produkt am Taxg X soviel und an nächsten Tag mehr/weniger. Es hat doch über Nacht nur im Regal gelegen. Auch kosten kein Produkt die Erstellungskosten, sonst müsste der Flixtrainzug ja immer den gleichen Preis kosten. Der kostet aber am Mittwoch Nachmittag weniger als am Freitag Nachmittag. Scheint da jemandem mehr wert zu sein.
Hoffentlich bleiben die Airports (und ihre Eigentümer) bei den Gebühren hart.

Das meinte ich. Deshalb auch das Zitat, welches darauf hinweist.
Beitrag vom 12.05.2023 - 08:59 Uhr
UserEricM
User (5599 Beiträge)
"Hohe Gebühren" - das ist der springende Punkt.

Eine Leistung muss das Kosten, was sie wert ist. Der der Kunde (die LCC und ihre PAXe) das bezahlen.
Das macht sie doch, sie kostet immer soviel wie sie jemanden wert ist.

Generell: Ich denke einige Airlines würden Ihnen da im Kontext Flughafengebühren widersprechen wollen :)

Der hiesige Diskussionspunkt ist aber doch, dass das Geschäftsmodell von FR und Co. in DE nicht mehr (gut) funktioniert, wenn die Gebühren Tarifbindung der meisten Beteiligten am Boden abdecken müssen und FR selbst nur noch mit Tarifgebundenen Crews fliegt.

Der große wirtschaftliche Erfolg von FR in der Vergangenheit basierte also doch weitghehend darauf, Mitarbeiter und Flughäfen extremst billig für sich arbeiten zu lassen.
Insofert stimme ich der Aussage, das sei "sehr gut so" zu.



Dieser Beitrag wurde am 12.05.2023 09:02 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 12.05.2023 - 09:24 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (2460 Beiträge)
"Hohe Gebühren" - das ist der springende Punkt.

Eine Leistung muss das Kosten, was sie wert ist. Der der Kunde (die LCC und ihre PAXe) das bezahlen.
Das macht sie doch, sie kostet immer soviel wie sie jemanden wert ist. Warum kosstet sonst ein Produkt am Taxg X soviel und an nächsten Tag mehr/weniger. Es hat doch über Nacht nur im Regal gelegen. Auch kosten kein Produkt die Erstellungskosten, sonst müsste der Flixtrainzug ja immer den gleichen Preis kosten. Der kostet aber am Mittwoch Nachmittag weniger als am Freitag Nachmittag. Scheint da jemandem mehr wert zu sein.
Hoffentlich bleiben die Airports (und ihre Eigentümer) bei den Gebühren hart.

Das meinte ich. Deshalb auch das Zitat, welches darauf hinweist.

Man kann etwas verstehen oder eben auch (bewusst) missverstehen können/wollen. Bei Ihnen gehe ich vom letzteren aus.
Beitrag vom 12.05.2023 - 09:52 Uhr
Usercontrail55
User (4724 Beiträge)
"Hohe Gebühren" - das ist der springende Punkt.

Eine Leistung muss das Kosten, was sie wert ist. Der der Kunde (die LCC und ihre PAXe) das bezahlen.
Das macht sie doch, sie kostet immer soviel wie sie jemanden wert ist. Warum kosstet sonst ein Produkt am Taxg X soviel und an nächsten Tag mehr/weniger. Es hat doch über Nacht nur im Regal gelegen. Auch kosten kein Produkt die Erstellungskosten, sonst müsste der Flixtrainzug ja immer den gleichen Preis kosten. Der kostet aber am Mittwoch Nachmittag weniger als am Freitag Nachmittag. Scheint da jemandem mehr wert zu sein.
Hoffentlich bleiben die Airports (und ihre Eigentümer) bei den Gebühren hart.

Das meinte ich. Deshalb auch das Zitat, welches darauf hinweist.

Man kann etwas verstehen oder eben auch (bewusst) missverstehen können/wollen. Bei Ihnen gehe ich vom letzteren aus.
Beitrag vom 12.05.2023 - 09:56 Uhr
Usercontrail55
User (4724 Beiträge)
"Hohe Gebühren" - das ist der springende Punkt.

Eine Leistung muss das Kosten, was sie wert ist. Der der Kunde (die LCC und ihre PAXe) das bezahlen.
Das macht sie doch, sie kostet immer soviel wie sie jemanden wert ist. Warum kosstet sonst ein Produkt am Taxg X soviel und an nächsten Tag mehr/weniger. Es hat doch über Nacht nur im Regal gelegen. Auch kosten kein Produkt die Erstellungskosten, sonst müsste der Flixtrainzug ja immer den gleichen Preis kosten. Der kostet aber am Mittwoch Nachmittag weniger als am Freitag Nachmittag. Scheint da jemandem mehr wert zu sein.
Hoffentlich bleiben die Airports (und ihre Eigentümer) bei den Gebühren hart.

Das meinte ich. Deshalb auch das Zitat, welches darauf hinweist.

Man kann etwas verstehen oder eben auch (bewusst) missverstehen können/wollen. Bei Ihnen gehe ich vom letzteren aus.
Grenzwertig. Aber dann erklärten Sie es mir doch mal so, dass es interpretationsfrei ist.
"Eine Leistung muss das Kosten, was sie wert ist. Der der Kunde (die LCC und ihre PAXe) das bezahlen."
Irgendwie fehlt da ein Wort, was sollte da stehen? Ich interpretiere "wert" als das, was jemand bereit ist dafür zu bezahlen: Sie offensichtlich anders. Was meinen Sie genau?

Dieser Beitrag wurde am 12.05.2023 10:38 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 12.05.2023 - 10:35 Uhr
Usercontrail55
User (4724 Beiträge)
"Hohe Gebühren" - das ist der springende Punkt.

Eine Leistung muss das Kosten, was sie wert ist. Der der Kunde (die LCC und ihre PAXe) das bezahlen.
Das macht sie doch, sie kostet immer soviel wie sie jemanden wert ist.

Generell: Ich denke einige Airlines würden Ihnen da im Kontext Flughafengebühren widersprechen wollen :)
Glaube ich noch nicht mal, denn alle arbeiten doch nach diesem Prinzip. Manche sind da nur stringenter. Sie gehen weg wenn das nicht mehr passt und kaufen woanders.
Der hiesige Diskussionspunkt ist aber doch, dass das Geschäftsmodell von FR und Co. in DE nicht mehr (gut) funktioniert, wenn die Gebühren Tarifbindung der meisten Beteiligten am Boden abdecken müssen und FR selbst nur noch mit Tarifgebundenen Crews fliegt.

Der große wirtschaftliche Erfolg von FR in der Vergangenheit basierte also doch weitghehend darauf, Mitarbeiter und Flughäfen extremst billig für sich arbeiten zu lassen.
Insofert stimme ich der Aussage, das sei "sehr gut so" zu.
Dagegen/dafür habe ich doch garnichts gesagt 🤔
Es geht um die Definition "wert". "Eine Leistung muss das Kosten, was sie wert ist."
Da fallen mir nur 2 Definitionen ein. Einmal, was ist es mir wert, diese Leistung zu nutzen? Das haben wir, das ist der Markt. Dann, was kostet (wert) es diese Leistung zu erzeugen? Das haben wir nicht, keiner verkauft Produktionskosten + geplante Marge 1:1 nach Liste. Entweder nutzt der Markt Gelegenheiten um besser zu verdienen oder er geht mit Lockangeboten in dem Markt um Deckunsbeiträge/Marktanteile/Traffic usw. zu generieren.


Dieser Beitrag wurde am 12.05.2023 10:37 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 12.05.2023 - 11:23 Uhr
UserEricM
User (5599 Beiträge)
"Hohe Gebühren" - das ist der springende Punkt.

Eine Leistung muss das Kosten, was sie wert ist. Der der Kunde (die LCC und ihre PAXe) das bezahlen.
Das macht sie doch, sie kostet immer soviel wie sie jemanden wert ist.

Generell: Ich denke einige Airlines würden Ihnen da im Kontext Flughafengebühren widersprechen wollen :)
Glaube ich noch nicht mal, denn alle arbeiten doch nach diesem Prinzip. Manche sind da nur stringenter. Sie gehen weg wenn das nicht mehr passt und kaufen woanders.
Der hiesige Diskussionspunkt ist aber doch, dass das Geschäftsmodell von FR und Co. in DE nicht mehr (gut) funktioniert, wenn die Gebühren Tarifbindung der meisten Beteiligten am Boden abdecken müssen und FR selbst nur noch mit Tarifgebundenen Crews fliegt.

Der große wirtschaftliche Erfolg von FR in der Vergangenheit basierte also doch weitghehend darauf, Mitarbeiter und Flughäfen extremst billig für sich arbeiten zu lassen.
Insofert stimme ich der Aussage, das sei "sehr gut so" zu.
Dagegen/dafür habe ich doch garnichts gesagt 🤔
Es geht um die Definition "wert". "Eine Leistung muss das Kosten, was sie wert ist."
Da fallen mir nur 2 Definitionen ein. Einmal, was ist es mir wert, diese Leistung zu nutzen? Das haben wir, das ist der Markt. Dann, was kostet (wert) es diese Leistung zu erzeugen? Das haben wir nicht, keiner verkauft Produktionskosten + geplante Marge 1:1 nach Liste. Entweder nutzt der Markt Gelegenheiten um besser zu verdienen oder er geht mit Lockangeboten in dem Markt um Deckunsbeiträge/Marktanteile/Traffic usw. zu generieren.

Ja, OK, das ist im Sinne einer abstrakten Grundsatzdiskussion natürlich keine falsche Aussage.

Im Kontext einer Diskussion/Bewertung, die das FR Geschäftsmodell in Bereichen mit angemessenen Löhnen an Flughäfen und dadurch mit verusachten hohen Flughafenbgebühren in Frage stellt (@JordanPenionär, auf den Sie geantwortet haben), scheint es mir so eine grundsätzliche Aussage aber etwas off-topic zu führen.
Beitrag vom 12.05.2023 - 12:17 Uhr
Usercontrail55
User (4724 Beiträge)
Es geht um die Definition "wert". "Eine Leistung muss das Kosten, was sie wert ist."
Da fallen mir nur 2 Definitionen ein. Einmal, was ist es mir wert, diese Leistung zu nutzen? Das haben wir, das ist der Markt. Dann, was kostet (wert) es diese Leistung zu erzeugen? Das haben wir nicht, keiner verkauft Produktionskosten + geplante Marge 1:1 nach Liste. Entweder nutzt der Markt Gelegenheiten um besser zu verdienen oder er geht mit Lockangeboten in dem Markt um Deckunsbeiträge/Marktanteile/Traffic usw. zu generieren.

Ja, OK, das ist im Sinne einer abstrakten Grundsatzdiskussion natürlich keine falsche Aussage.

Im Kontext einer Diskussion/Bewertung, die das FR Geschäftsmodell in Bereichen mit angemessenen Löhnen an Flughäfen und dadurch mit verusachten hohen Flughafenbgebühren in Frage stellt (@JordanPenionär, auf den Sie geantwortet haben), scheint es mir so eine grundsätzliche Aussage aber etwas off-topic zu führen.
Da bin ich dabei.
Aber die Aussage -"Zudem machen die Billigflieger wegen hoher Gebühren einen möglichst großen Bogen um deutsche Flughäfen. Ihr Angebot hierzulande ist auf 76 Prozent des Vorpandemiewerts geschrumpft." Und das ist auch sehr gut so!- ist für sich unspezifisch und - "Hohe Gebühren" - das ist der springende Punkt. Eine Leistung muss das Kosten, was sie wert ist. Der der Kunde (die LCC und ihre PAXe) das bezahlen."- auch.
Auf die Differenzierung von @Boeing738 wurde nicht eingegangen, also bewegen wir uns noch in einer abstrakten Grundsatzdiskussion.
Über das Geschäftsmodell der LCC und die Auswirkungen, gut wie schlecht, ist denke ich alles gesagt und durchgekaut.
Ich sehe nur keine Logik dahinter zu sagen, man zahlt (muss zahlen oder muss anbieten) was es wert ist. Wenn Flixtrain Berlin-Leipzig für 9€ anbietet, sicher unter den Erstellungskosten, dann ist das ok aber Ryanair für 9€, sicher unter den Erstellungskosten, dann nicht. Oder ganz allgemein, die Bahn macht Verluste und hat bisher 30Mrd Schulden angehäuft, bietet also IMMER unter den Erstellungskosten an. Darum geht es.

Dieser Beitrag wurde am 12.05.2023 12:31 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 12.05.2023 - 12:46 Uhr
UserEricM
User (5599 Beiträge)
Ich sehe nur keine Logik dahinter zu sagen, man zahlt (muss zahlen oder muss anbieten) was es wert ist.

Ich denke, das Problem hierbei war, dass 9/19/29€ Tickets nie dem Wert eines Fluges entsprachen.
Irgendjemand zahlte dafür kräftig drauf, dass FR auch mit diesen Kampfpreisen, bei denen jeder andere Anbieter draufgelegt hätte (teilweise auch hat), auch noch Gewinn erwirtschaften konnte.

Ganz vorne dabei, über mehrere Mechanismen, der Steuerzahler.
Daneben natürlich auch die Mitarbeiter von Flughäfen und die und "selbständigen Geschäftspartner" von FR selbst.
Für alle genannten Gruppen ist es gut, wenn das "Modell FR" hierzulande nicht mehr funlktioniert.

Dieser Beitrag wurde am 12.05.2023 12:58 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 12.05.2023 - 13:44 Uhr
Usercontrail55
User (4724 Beiträge)
Ich sehe nur keine Logik dahinter zu sagen, man zahlt (muss zahlen oder muss anbieten) was es wert ist.

Ich denke, das Problem hierbei war, dass 9/19/29€ Tickets nie dem Wert eines Fluges entsprachen.
Irgendjemand zahlte dafür kräftig drauf, dass FR auch mit diesen Kampfpreisen, bei denen jeder andere Anbieter draufgelegt hätte (teilweise auch hat), auch noch Gewinn erwirtschaften konnte.

Ganz vorne dabei, über mehrere Mechanismen, der Steuerzahler.
Daneben natürlich auch die Mitarbeiter von Flughäfen und die und "selbständigen Geschäftspartner" von FR selbst.
Die gibts woanders auch, besonders bei der hier vielgelobten FlixGroup. Stellen wir jetzt auch die Züge/Busse ein oder messen wir mit zweierlei Maß?
Für alle genannten Gruppen ist es gut, wenn das "Modell FR" hierzulande nicht mehr funlktioniert.
Was genau ist das Modell FR? Können Sie auch den sagen die den Job verloren haben weil die weg sind. "Und das ist auch sehr gut so! "
Nochmal ganz allgemein, es geht nicht um FR oä. Es geht um die Prinzipien des Marktes. Zu sagen es muss das kosten was es kostet ist einfach Unsinn. Das passiert nirgendwo.

Ob ich eine Avocado für 79ct als Lockangebot ins Schaufenter stelle oder einen Flug für 9,99€ spielt doch keine Rolle. Ich versuche mit diesem Prinzip Kunden in mein Geschäft zu locken, in der Hoffnung/Annahme/Ziel ihnen dann etwas mehr verkaufen zu können oder zumindest einen Deckunsbeitrag zu erwirtschaften. Das ist universal. Bei Ryanair kennen wir zufällig die Zahlen, die verkaufen im Schnitt den Flug zum Selbstkostenpreis und leben von den Zusatzverkäufen. Das ist doch nichts Außergewöhnliches, diese Mischkalkulation ist doch wirtschaftlicher Standard.
Die findet auch bei der gelobten Bahn statt (Mit dem Sprinter Berlin-Frankfurt Ende Oktober mittags für 17,50€) und wo Sie da den in die Bresche springenen Steuerzahler anführen ... ;-)

Dieser Beitrag wurde am 12.05.2023 13:53 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 12.05.2023 - 16:05 Uhr
UserEricM
User (5599 Beiträge)
Was genau ist das Modell FR?

Subventionen an Flughäfen abgreifen.
Mitarbeiter schlecht bezahlen und viel arbeiten lassen.
Mit Scheinselbständigkeit um Sozialabgaben drücken.

Alle diese Mechanismen gehen zulasten aller Steuer- und Beitragszahler in unser Sozialsystem.
Ja, alle diese Abgreif-Mechanismen wurden die letzten Jahre reduziert.
Und in gleichem Maß hat FR an Boden verloren bzw macht nun "einen Bogen um Deutschland".

Können Sie auch den sagen die den Job verloren haben weil die weg sind. "Und das ist auch sehr gut so! "

Muss man, ja.
Denn lässt man diese Art der Ausbeutung wie das noch vor ein paar Jahren bei FR üblich war, einem durchgehen, ziehen bald alle anderen Arbeitgeber nach, weil die die besseren Wettbewerbsbedingungen dann ja auch haben wollen.
Und dann gibt es bald nur noch solche Jobs, wie sie FR mal 2015 geboten hatte.
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