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Community / / Ryanair-Chef will Anteil an Rettungs...

Beitrag 1 - 15 von 20
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Beitrag vom 24.04.2020 - 15:34 Uhr
UserCharlie-Alpha
User (308 Beiträge)
Er kann doch gerne auf nationaler Ebene genauso wie die anderen Fluggesellschaften anklopfen...nur in seinem Fall dann wohl in Irland, bei den Regierungsvertretern auf Malta ect..
Tja, nun rächt sich wahrscheinlich die Flucht in Steueroasen...
Beitrag vom 24.04.2020 - 15:46 Uhr
User
User ( Beiträge)
Er kann doch gerne auf nationaler Ebene genauso wie die anderen Fluggesellschaften anklopfen...nur in seinem Fall dann wohl in Irland, bei den Regierungsvertretern auf Malta ect..
Das wird er wohl machen. Ein paar direkt Angestellte wird er schon haben.
Beitrag vom 24.04.2020 - 15:57 Uhr
UserAvokus
User (888 Beiträge)
Wenn jeder Staat selbst entscheidet welche Airline in welcher Höhe unterstützt wird führt das zwangsläufig zu Wettbewerbsverzerrungen, da muß mal MOL recht geben. Allerdings ist mir der Schlüssel den er vorschlägt zu einfach, weil dieser Schlüssel zu kurz greift in dem er nur die transportierten Passagiere zugrunde legt, was ist zum Beispiel mit der Fracht?
Beitrag vom 24.04.2020 - 15:59 Uhr
UserSpheniscidae
User (462 Beiträge)
Ein Genuss! Da flieht jemand mit seinem Unternehmen in Steueroasen and sobald ihm das Thema vor die Füsse fällt, fängt er an zu heulen :D
Beitrag vom 24.04.2020 - 16:04 Uhr
UserSebastian Walter
User (103 Beiträge)
Ich find die Idee von MOL gut. Doch sollte man als Schlüssel alle geflogenen Sitzmeilen der Airlines in Gänze heranziehen. Dann müsste ein Herr MOL auch mal diese Zahlen veröffentlichen.
Beitrag vom 24.04.2020 - 16:15 Uhr
UserEricM
User (5582 Beiträge)
Aus dem  Artikel über das Interview mit dem Handelsblatt gestern:

Für sein eigenes Unternehmen schloss O'Leary Staatshilfen aus, weil man über ausreichende Bargeldreserven verfüge.

Nicht mal 24h bis zur kompletten Kerhrtwende und bis zu Vorschlägen, die ihm ermöglichen, besonders seine eigene Firma mit "unglaublich hohen Summen zu bereichern".
Das ist selbst für diesen Wendehals sportlich ...

Da hat er mittlerweile wohl gemerkt, dass in den Steuerparadiesen, in denen er sonst seine Umsätze "versteuert" aufgrund ebendieser Eigenschaft an Hilfen nix zu holen ist.
Also wenn Europäische Lösung, dann bitte auch die Höhe der durch die Airlines abgeführten Körperschaftssteuern berücksichtigen.



Dieser Beitrag wurde am 24.04.2020 16:18 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 24.04.2020 - 16:35 Uhr
User2ndSEG
User (381 Beiträge)
MOL: einfach unfassbar! Dreist, verlogen, frech, kaltblütig, irr, Ire.

Dennoch reicht meine Hoffnung nicht dafür aus, eine Kehrtwende beim sklavenwilligen Arbeitnehmervolk und der hirnlosen Verbraucherschaft in der Zukunft zu erwarten...
Beitrag vom 24.04.2020 - 16:56 Uhr
UserEin Leser dieser..
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User (659 Beiträge)
Wenn jeder Staat selbst entscheidet welche Airline in welcher Höhe unterstützt wird führt das zwangsläufig zu Wettbewerbsverzerrungen, da muß mal MOL recht geben. Allerdings ist mir der Schlüssel den er vorschlägt zu einfach, weil dieser Schlüssel zu kurz greift in dem er nur die transportierten Passagiere zugrunde legt, was ist zum Beispiel mit der Fracht?

Auch wenn Ihre Überlegung ja auch in die richtige Richtung geht, aber Passagierkilometer oder Fracht sollten nicht der Maßstab sein, sondern bisherige Steuerzahlungen und die Anzahl sozialversicherungspflichtiger Jobs.
Beitrag vom 24.04.2020 - 16:59 Uhr
Userfliegerschmunz
User (640 Beiträge)
Der gesamte Sklavenhaltungsbetrieb Ryanair ist doch überhaupt nur mit Steuergeldern hochgezogen worden. Der war schon dran, danke, der nächste bitte !
Beitrag vom 24.04.2020 - 17:06 Uhr
UserAngros
User (725 Beiträge)
Soll er doch mal bei der irischen Regierung anklopfen. Vielleicht fällt denen dann auf, wieviel Steuern und Sozialabgaben er NICHT bezahlt und dann kann man nochmal drüber reden.
Beitrag vom 24.04.2020 - 17:10 Uhr
UserLP
User (397 Beiträge)
Nun gut, man muss ihn nicht mögen, aber es ist durchaus was dran an seiner Denkweise. Es geht bei den "Hilfen" vordergründig nach "Nase" und nicht nach rein geschäftlichen / logischen Gesichtspunkten. Wobei ich natürlich verstehe, dass jedes Land seinen Flagcarrier unterstützt und schützen möchte.
Beitrag vom 24.04.2020 - 17:23 Uhr
Usercontrail55
User (4723 Beiträge)
Ich find die Idee von MOL gut. Doch sollte man als Schlüssel alle geflogenen Sitzmeilen der Airlines in Gänze heranziehen. Dann müsste ein Herr MOL auch mal diese Zahlen veröffentlichen.
Voilá Ryan 115Mrd/PSM, LHG 220Mrd/PSM. Da würde er ja einen richtigen Schnitt machen ;-)
Beitrag vom 24.04.2020 - 17:27 Uhr
UserEin Leser dieser..
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User (659 Beiträge)
Ich find die Idee von MOL gut. Doch sollte man als Schlüssel alle geflogenen Sitzmeilen der Airlines in Gänze heranziehen. Dann müsste ein Herr MOL auch mal diese Zahlen veröffentlichen.
Voilá Ryan 115Mrd/PSM, LHG 220Mrd/PSM. Da würde er ja einen richtigen Schnitt machen ;-)
Nun ja, er würde etwas mehr als die Hälfte wie LH bekommen. Das wäre schon ein Schnitt. Leider.
Beitrag vom 24.04.2020 - 17:28 Uhr
UserViri
User (1400 Beiträge)
Die Logik des MOL muss man ja erstmal verstehen. Gestern tönt er noch, er könne ohne irgendwelche Staatsgelder überleben, heute will er auch was. Es ist ja (zumindest was DE/AT angeht) nicht so, dass LH und co. das Geld einfach geschenkt bekommen und somit einen unfairen Vorteil erhalten. Die Staaten fordern dafür entsprechende Gegenleistungen, und seien es nur Zinsen oder evtl. sogar Beteiligungen. Insofern hat es MOL ohne staatliche Hilfe evtl. sogar einfacher als die großen FSC, die diese Milliarden erstmal zurückzahlen müssen oder dann den Staat mit drin haben (was CS bspw. fürchtet wie der Teufel das Weihwasser).

Dieser Beitrag wurde am 24.04.2020 17:29 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 24.04.2020 - 18:56 Uhr
UserEricM
User (5582 Beiträge)
Es geht bei den "Hilfen" vordergründig nach "Nase" und nicht nach rein geschäftlichen / logischen Gesichtspunkten.

Ja sicher. Warum sollte eine Regierung "Nasen" unterstützen, die in besseren Zeiten die Sozialsysteme ausgesaugt, Subventionen abgegriffen und sich dann vom Acker gemacht haben, als daran gehen sollte statt Subventionen zu bekommen Steuern zu zahlen?
Also die in der Vergangenheit ihre Gewinne massiv auf Kosten der Sozialsysteme privatisiert haben und jetzt in der Krise ungeniert versuchen, ihre Kosten zu sozialisieren?

Während man bei den meisten Firmen von einer mehr oder minder symbiotischen Beziehung zum Staatshaushalt reden kann, ist Ryanair ein Parasit, der nur nimmt, aber nichts gibt, bzw lediglich ein paar Krümel in Irland/Malta abwirft.

Parasitär geführte Firmen lassen sich in einer liberalen Wirtschaftsordnung zwar nicht vermeiden, aber ihnen zusäztlich noch zu helfen, noch mehr Steuergeld in privaten Profit zu kanalisieren, währedn der Staat die Zeche zahlt, wäre schlicht dämlich.

Dieser Beitrag wurde am 24.04.2020 18:58 Uhr bearbeitet.
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