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Weniger Spätlandungen in Frankfurt

Fraport
Der dunkle Bereich der Startbahn 18 West in Frankfurt erhält einen neuen Asphaltbelag und eine sparsamere LED-Beleuchtung, © Fraport AG

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FRANKFURT - Die Lärmbelästigung durch verspätete Nachtlandungen am Frankfurter Flughafen sinkt weiter. Im September habe es 89 Landungen und 52 Starts zwischen 23 und 24 Uhr gegeben, teilte das Wirtschaftsministerium in Wiesbaden am Montag mit.

Das sei der vierte Monat mit fallenden Zahlen. Im August waren es mit 124 Landungen und 53 Starts in dem Zeitraum deutlich mehr gewesen. Zugleich liege die Zahl der verspäteten Landungen erstmals wieder unter Vorjahresniveau, hieß es. "Der Trend stimmt, aber wir sind noch nicht zufrieden", sagte Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne).

Am Frankfurter Flughafen des Betreibers Fraport gilt zwischen 23 Uhr und 5 Uhr morgens ein Verbot für geplante Flüge. Verspätete Maschinen dürfen noch bis Mitternacht landen, sofern sich die Verzögerung nicht aus der Flugplangestaltung ergibt. Starts sind noch bis 24 Uhr erlaubt, wenn der Grund der Verspätung außerhalb des Einflussbereichs der Airlines liegt. Sie brauchen dann aber jeweils eine Einzelgenehmigung.

Vor allem Ryanair war mit vielen verspäteten Landungen in die Kritik geraten. Der Billigflieger hatte sich nach Gesprächen mit der Luftaufsicht und der Fluglärmschutzbeauftragten 2017 verpflichtet, einige Verbindungen vorzuziehen. Auch bei den September-Zahlen liegt Ryanair wieder vorne mit 20 verspäteten Landungen, gefolgt von Lufthansa (15), Laudamotion (13), Condor (12) und Tuifly (11).

Nach einer Zunahme der Flugbewegungen kurz vor Mitternacht im ersten Halbjahr hatte das Wirtschaftsministerium die Kontrollen verschärft. "Häufungen bei einzelnen Flügen erregen natürlich Verdacht", sagte Al-Wazir. Aber nicht jede verspätete Landung nach 23 Uhr sei ein Verstoß gegen das Nachtflugverbot, teils liege es auch am überlasteten Luftraum.

Al-Wazir will auch beim Luftverkehrsgipfel am Freitag in Hamburg auf mehr Lärmschutz und Pünktlichkeit dringen.
© aero.de, dpa | 01.10.2018 16:49


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