Testpflicht ab Samstag
Älter als 7 Tage

Tui bietet Corona-Schnelltest für Kanaren

Tui Boeing 737
Tui Boeing 737 MAX 8, © Tui

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HANNOVER - Ab diesem Samstag (14.11.) müssen deutsche Urlauber auch im Nicht-Risikogebiet Kanarische Inseln einen negativen Corona-Test nachweisen - Tui bietet vorab Schnell-Analysen an.

Der Antigen-Test lässt sich selbst von zu Hause aus machen, dazu gehört auch eine kurze Online-Beratung durch medizinisches Personal, teilte das Unternehmen am Montag in Hannover mit. Die Bescheinigung sei für die anschließende Reise anerkannt, erklärte der Manager Hubert Kluske.

Die Kanaren sind - anders als der gesamte Rest Spaniens - vom Robert Koch-Institut derzeit nicht als Region mit einem erhöhten Ansteckungsrisiko für Sars-CoV-2 eingestuft. Für die schwer getroffene Touristikbranche gelten sie als wichtiger Herbstmarkt.

Von Mitte November an müssen alle Besucher der Inseln, die mindestens sechs Jahre alt sind und sich in einem touristischen Beherbergungsbetrieb aufhalten möchten, jedoch an der Rezeption ein negatives Testergebnis vorlegen, heißt es in den Reise- und Sicherheitshinweisen des Auswärtigen Amtes für Spanien.

Der Test darf bei der Ankunft höchstens 72 Stunden alt sein und sollte nach Möglichkeit in Deutschland gemacht werden. Er ist aber auch noch nach der Einreise in autorisierten Teststationen auf den Kanaren möglich.

Tui vermittelt für Kunden die Bestellung eines Test-Kits, das ebenso die Daten für den medizinischen Online-Termin erhält. Das Ergebnis des kostenpflichtigen Angebots erhalten die Nutzer dann als pdf-Datei per E-Mail. Der Konzern informierte Reisebüros zum Wochenbeginn über die Testmöglichkeit.

Corona-Selbsttests hatten kürzlich etwa auch der Flughafen Wien und die Lufthansa-Tochter Austrian Airlines auf der Strecke Wien-Berlin ausprobiert. Antigen-Tests, die mit Speichelprobe in rund einer Viertelstunde ein Ergebnis liefern, können bisher die behördlich vorgeschriebenen, im Labor ausgewerteten PCR-Tests nicht ganz ersetzen. Sie gelten als ungenauer als der Labortest, können aber eine hohe Virenlast anzeigen.
© dpa | 09.11.2020 17:02

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Beitrag vom 11.11.2020 - 21:39 Uhr
"Was jedoch überhaupt nicht steigt sondern stagniert sind die Todesfälle und die Belegzahlen auf der Intensivstation. Die bleiben stur gleich."

Keine Ahnung, wieso Sie sowas in die Welt setzen. Hiernach ist seit 6.10. ist der Anteil an COVID-19-Patienten auf den Intensivstationen von 1% auf 11% gestiegen.

 https://www.zeit.de/wissen/2020-04/coronavirus-intensivbetten-deutschland-auslastung-kapazitaeten-tagesaktuelle-karte
Beitrag vom 11.11.2020 - 19:22 Uhr
Es ist einfach so herrlich dumm: beide Tests sind NICHT geeignet eine aktive Infektion nachzuweisen. Eine hohe Viruslast bedeutet in der Regel ohnehin „Symptome“, der Betroffene wäre quasi auch real krank (was bei der PCR wiederum ja reihenweise NICHT der Fall ist. Dazu kann der Reisende sich 2 Tage zuvor testen, dann in Kontakt kommen und dann verbreiten. Wow, welch wahnsinniger Schutz. Ist doch alles ein unglaublich schlechtes Schauspiel mit Millionen Tests deren Kosten brav auch noch der Reisende zahlt ohne Sinn und Verstand nur damit er reisen darf. Professor John Ioannidis hat in seiner letzten in von der WHO veröffentlichten Studie wunderbar gezeigt was wir schon lange wissen: Sterberate weltweit bei 0,23% (natürlich unterschiedlich in verschiedenen Ländern, zusammengerechnet jedoch eben genau so). Die positiven Testergebnisse schnellen derzeit hoch...... linear mit der Anzahl der Testungen. Was jedoch überhaupt nicht steigt sondern stagniert sind die Todesfälle und die Belegzahlen auf der Intensivstation. Die bleiben stur gleich. Natürlich denn die Infection Fatality Rate tut es ja auch und exakt das sollte der Marker für derartige teure aber sinnlose Tests sein. Die meisten hier werden erneut aufschreien auch wenn sämtliche Daten und Fakten (WHO und RKI einseitig sind). Man muss sie nur zu deuten wissen. 99,7% der Weltbevölkerung überlebt dieses Virus, wir hatten schon weitaus schlimmeres. Nicht mal Durchschnittsalter der Versterbenden hat sich geändert. Was ein Schauspiel!


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