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Das Verteidigungsministerium hat sich zurückhaltend zu Berichten über eine mögliche Bestellung weiterer Tarnkappenjets in den USA geäußert. "Es gibt derzeit keine konkreten Planungen und keine politische Entscheidung für die Beschaffung weiterer F-35", sagte eine Sprecherin auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.
Die Bundesregierung hat in den USA bisher 35 der F-35 bestellt. Sie sollen die überalterte Tornado-Flotte der Luftwaffe ablösen, mit denen Deutschland Kapazitäten für den Einsatz von Atomwaffen bereithält.
Dieses Abschreckungskonzept der sogenannten nuklearen Teilhabe sieht vor, dass NATO-Verbündete im Verteidigungsfall Zugriff auf US-Atomwaffen haben.
Eine Bestellung weiterer F-35 in den USA gilt als ein Weg, um bei einem Scheitern oder Zusammenstreichen des gemeinsam mit Frankreich geplanten Luftkampfsystems der Zukunft (FCAS) kurzfristig auf dem jetzigen Stand der Technologie für Einsatzbereitschaft zu sorgen. Dabei wurde die Drohnenführung als weiterer möglicher Anwendungsbereich für die F-35 genannt.
Allerdings gibt es sicherheits- und industriepolitische Bedenken gegen eine größere Abhängigkeit von den USA.
© dpa, aero.de | Abb.: DIVIDS | 19.02.2026 13:21







Kommentare (1) Zur Startseite
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Militärische Beschaffung hat immer auch eine industriepolitische Komponente und ide USA geben uns derzeit keinen Anlasse, diese Industriepolitik ihrer Regierung zu überlassen.