Krise
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Staat brechen Einnahmen aus Luftverkehrssteuer weg

Check-in-Halle des BER
Blick von der Galerie in die Check-in-Halle, © Alexander Obst, Marion Schmieding / Flughafen Berlin Brandenburg

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WIESBADEN - Der in der Corona-Krise eingebrochene Flugverkehr bringt dem Bund kaum noch Steuereinnahmen ein.

Die bei jedem Passagierflug von einem deutschen Flughafen erhobene Luftverkehrsteuer betrug im vergangenen Jahr insgesamt nur noch 349,8 Millionen Euro, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte.

Das war zum vorangegangenen Jahr 2019 ein Rückgang um 70,6 Prozent oder knapp 840 Millionen Euro.

Noch nie seit Einführung der umstrittenen Ticketsteuer im Jahr 2011 hatte es geringere Einnahmen gegeben. Im Rekordjahr 2018 hatte der Fiskus knapp 1,2 Milliarden Euro eingenommen. Nahezu unveränderte Einnahmen gab es danach im Jahr 2020 nur in den Monaten Januar und Februar vor dem Ausbruch der Pandemie.

Im April und Mai gab es nahezu gar keine Flüge und in der Folge auch fast keine Luftverkehrsteuer, die von den Fluggesellschaften abgeführt wird. In den Sommermonaten erreichten die Passagierzahlen nur ein Viertel des sonst in der Saison üblichen.
© dpa-AFX | 16.04.2021 09:46

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Beitrag vom 16.04.2021 - 12:01 Uhr
Und wenn langfristig vor allem Inlandsflüge und einzelne internationale Flüge in die Nachbarländer durch bessere Bahnverbindungen ersetzt werden, werden dann die sinkenden Steuereinnahmen durch eine Schienenverkehrssteuer ausgeglichen?
Beitrag vom 16.04.2021 - 11:00 Uhr
Das ist natürlich merkwürdig, dass nun Steuereinnahmen fehlen...


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