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Lufthansa schickt Mitarbeiter auf Personalsuche

Lufthansa-Mitarbeiter
Lufthansa-Mitarbeiter, © Lufthansa

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FRANKFURT - Lufthansa hat in der Krise Personal abgebaut. Im Flugbetrieb klafft eine Lücke, die der Konzern mit Tausenden Neueinstellungen schließen will. Das ist gar nicht so einfach. Lufthansa spannt nun Mitarbeiter in die Personalsuche ein - und zahlt stattliche Anwerbeprämien.

Lufthansa fehlt Personal. Bis Ende 2023 will Lufthansa "netto" 20.000 Mitarbeiter an Bord holen - und wird dabei kreativ.

Die "Hessenschau" berichtet über eine neue Betriebsvereinbarung, die Lufthanseaten 1.500 Euro Prämie für die erfolgreiche Anwerbung neuer Kolleginnen und Kollegen in Aussicht stellt.

Die Bewerbungen müssen dabei auf eine online ausgeschriebene Stelle erfolgen - im Fall einer Einstellung zahlt Lufthansa zunächst 500 Euro aus, nach überstandener Probezeit von sechs Monaten fließen weiter 1.000 Euro.

Lufthansa hatte in der Krise 30.000 Stellen abgebaut - und ist dabei über das Ziel hinausgeschossen, wie das Management inzwischen einräumt. Derzeit stellt Lufthansa rund 1.000 neue Mitarbeiter pro Monat ein.

Über das Anwerbeprogramm will Lufthansa laut einer Sprecherin vor allem offene Stellen an Check-in und Gates schneller besetzen, aber auch Techniker und IT-Experten auf Lufthansa aufmerksam machen.
© aero.de | Abb.: Lufthansa | 25.10.2022 07:26

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Beitrag vom 26.10.2022 - 08:57 Uhr
Bei mir aus dem Bekanntenkreis wird sicher keiner einen Fuss die Branche als Berufsstarter setzen. Die letzten 2-3 Jahre und der Umgang mit den Mitarbeitern sind nicht folgenlos geblieben und wurden durchaus auch von Aussenstehenden wahrgenommen.

Ist schon komisch.
In meinem Bekanntenkreis wurde aufmerksam registriert, dass in den letzten 2-3 Jahren - im Gegensatz zu anderen Unternehmen in der Branche - kein Mitarbeiter in Deutschland entlassen wurde und die meisten bei bis zu 90 Prozent ihres Nettoeinkommens kaum bis gar nicht arbeiten mussten.
Einzig die Zukunftsaussichten (Rezession, Nachhaltigkeitsdiskussion, etc.) hinterlassen einen negativen Eindruck.
Beitrag vom 26.10.2022 - 01:05 Uhr
Bei mir aus dem Bekanntenkreis wird sicher keiner einen Fuss die Branche als Berufsstarter setzen. Die letzten 2-3 Jahre und der Umgang mit den Mitarbeitern sind nicht folgenlos geblieben und wurden durchaus auch von Aussenstehenden wahrgenommen.
Beitrag vom 25.10.2022 - 12:18 Uhr
Wie schon in der Vergangenheit immer ist Lufthansa mal wieder reaktiv über das Ziel hinaus geschossen, hat Krisen genutzt um sich unbeliebter Dinge (Endstufen Kapitäne, Flugschulen, Germanwings) zu entledigen. Früher hat man die Ausbildung von Flugschülern immer zyklisch (nicht nicht antizyklisch) angehalten um dann zwei drei Jahre später festzustellen dass man zu wenig Leute hat.
Und jetzt fängt man "von vorne" an. Mit Personal in Gehaltsstufe 1.
Kein Mitleid mit LH. Wie schon seit vielen Jahren ein rücksichtsloser Großkonzern.


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