FRANKFURT - Termingerecht und im Kostenrahmen: Der Frankfurter Flughafen schaltet am 23. April 2026 das Terminal 3 für den Flugbetrieb scharf. Ein Flugsteig greift Anforderungen von Punkt-zu-Punkt-Airlines und -Passagieren auf. Flughafenbetreiber Fraport rechnet trotzdem nicht mit einer Ryanair-Rückkehr.
Flugsteig "G" im neuen Frankfurter Terminal 3 ist seit vier Jahren bezugsfertig. Der für Punkt-zu-Punkt-Abfertigungen optimierte Finger sollte vorzeitig in Betrieb gehen, in der Pandemie hatte Fraport den Plan verworfen.
Der No-Frills-Flugsteig dürfte nach der T3-Inbetriebnahme am 23. April 2026 zumindest einen Günstigflieger kalt lassen. Er erwarte keine Rückkehr von Ryanair an den Frankfurter Flughafen, stellte Fraport-Chef Stefan Schulte jetzt vor Investoren klar.
Überhaupt habe sich der Markt geändert. "Es gibt nicht mehr diese klare Unterscheidung zwischen Low-Cost und Nicht-Low-Cost", dafür umso mehr "hybride Modelle", sagte Schulte. Das gelte auch für den Langstreckenverkehr.
Der Flugsteig G im Terminal 3 ist auf die schlanken Prozessketten bei der Abfertigung von Direktflügen zugeschnitten, Fraport sieht etwa Potenziale bei Flügen zu klassischen Urlaubszielen.
Fraport: Keine Sonderkonditionen für RyanairRyanair unterhielt von 2017 bis 2022 eine Basis mitten im Lufthansa-Revier, kehrte Frankfurt aber den Rücken, nachdem Sonderkonditionen ausliefen. "Wenn sie (Ryanair, Red.) zurückkommen wollen und einen Markt sehen, sind sie willkommen", hielt Schulte die Tür offen. "Aber als normale Airline und wie alle anderen Airlines zu normalen Gebühren."
© aero.de | Abb.: Fraport | 25.03.2026 10:10
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Beitrag vom 26.03.2026 - 07:02 Uhr
So verwerflich kann das Tun von Ryanair also nicht sein
Hat denn jemand außer Ihnen behauptet das Tun von FR wäre "verwerflich"?
Ich habe behauptet, dass das Handeln von Ryanair den Empfehlungen des ehemaligen deutschen Wirtschaftsministers (Mitglied der Grünen) entspricht und deswegen kaum verwerflich sein wird.
Beitrag vom 25.03.2026 - 22:17 Uhr
Ich entnehme dem Artikel nur, dass Fraport nicht damit rechnet, das Ryanair zurückkehrt. Über die Gründe kann man spekulieren, nicht unwahrscheinlich, dass Fraport Ryanair keine Sonderkonditionen bieten will/muss. Wenn das Geschäftskonzept von Ryanair darauf basiert solche Vergünstigungen zu erhalten und Ryanair und Fraport nicht auf eine Geschäftsbeziehung angewiesen sind, dann ist das halt so und auch gut so. Nichts ist im Wirtschaftsleben schlimmer, als wenn man eine Geschäftsbeziehung unbedingt benötigt, da dann der Vertragspartner dies ausnutzen kann.
Beitrag vom 25.03.2026 - 21:38 Uhr
warum sollte man sich dieses Geschäft entgehen lassen?
Was man sich "entgehen" lassen sollte, ist, FR erst mal ein paar Jahre über Neukundenrabatte zu subventionieren, in der Hoffnung, dass man später an ihnen verdienen könnte.
Das klappt halt nicht.
und nebenbei hat man sich den Unmut seines größten Kunden auf sich gezogen der dann auch solche Rabatte gefordert hat.
Kommentare (12) Zur Startseite
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Hat denn jemand außer Ihnen behauptet das Tun von FR wäre "verwerflich"?
Ich habe behauptet, dass das Handeln von Ryanair den Empfehlungen des ehemaligen deutschen Wirtschaftsministers (Mitglied der Grünen) entspricht und deswegen kaum verwerflich sein wird.
Was man sich "entgehen" lassen sollte, ist, FR erst mal ein paar Jahre über Neukundenrabatte zu subventionieren, in der Hoffnung, dass man später an ihnen verdienen könnte.
Das klappt halt nicht.
und nebenbei hat man sich den Unmut seines größten Kunden auf sich gezogen der dann auch solche Rabatte gefordert hat.