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Flughafen Santa Ana, Kalifornien, 24. März 2026: United 589 aus San Francisco ist im Endanflug auf den Zielairport als im Cockpit die Kollisionswarnung auslöst - ein UH-60 "Black Hawk" der kalifornischen Nationgarde, Rufzeichen "Knife25", kreuzt den Anflugkorridor. Die United-Piloten weichen aus.
"Das sehen wir uns nochmal an, das war nicht gut", funkt ein Fluglotse der United-Crew kurz darauf zu. Der Tower hatte die Piloten vorher auf militärischen Verkehr im Airportbereich hingewiesen.
Laut "FlightRadar24" betrug der vertikale Abstand zwischen 737-800 (N76519) und UH-60 an der engsten Stelle 525 Fuß (160 Meter) und 1.422 Fuß (433 Meter) horizontal. Die FAA kündigte eine Untersuchung an.
"Knife 25" war nach Angaben der kalifornischen Nationalgarde ein Trainingsflug. "Das Luftfahrzeug kehrte auf einer festgelegten VFR-Route in vorgeschriebene Flughöhe zum Flugplatz Los Alamitos zurück, während es mit der Flugsicherung in Verbindung stand", teilte die Nationalgarde mit.
FAA verschärft Luftraumregeln
In den USA häufen sich Verkehrskonflikte an Flughäfen. Nicht immer enden sie glimpflich. Am 29. Januar 2025 war vor dem Reagan-Airport von Washington D.C. ein UH-60 seitlich in eine CRJ-700, American Airlines 5342 aus Wichita, geflogen - alle 67 Insassen beider Luftfahrzeuge kamen bei dem Unfall ums Leben.
Die FAA hat die Luftraumregeln gerade verschärft - die Flugsicherung darf Flugzeuge und Helikopter in An- und Abflugzonen nicht mehr visuell separieren, sondern muss die Abstände mit Radar kontrollieren. Bisher konnten Helikopterbesatzungen Bereiche im sogenannten "See and Avoid"-Verfahren kreuzen.
© aero.de | Abb.: United Airlines | 27.03.2026 06:47







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