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Lufthansa streicht 20.000 innereuropäische Flüge. Eine vorgezogene Einstellung von Cityline trifft vor allem die deutschen Drehkreuze Frankfurt und München. Auswirkungen auf die Langstrecke will Lufthansa begrenzen - andere Hubs im System des Konzerns fahren Konnektivität hoch.
Swiss werde bis Ende Mai "rund 140 zusätzliche Flüge innerhalb Europas anbieten", sagte eine Sprecherin dem "Tagesanzeiger". Schwerpunkte seien Cluj, Stuttgart und München.
Wegen Kapazitätsengpässen hatte Swiss ihren Sommerflugplan im März um 326 Flüge entzerrt. Flugzeuge und Personal für die kurzfristigen Extraflüge muss Swiss von anderen Linien abziehen.
Das betreffe bis Juni rund 50 Flüge "im gesamten Swiss-Netzwerk", sagte die Sprecherin. Unter anderem baut Swiss Frequenzen nach Nizza, Amsterdam und London ab, wird aber keine Linie komplett einstellen.
Edelweiss baut Interkontangebot um
Unterdessen reagiert die Swiss-Schwester Edelweiss auf Nachfrageprobleme ihrer USA-Linien. "Die Flüge nach Denver und Seattle werden ab sofort aus dem Programm genommen", teilte Edelweiss mit. "Auf der Strecke nach Las Vegas werden die Frequenzen im Frühsommer und Herbst reduziert."
Im Winterflugplan 2026/27 streicht Edelweiss ihre Oman-Linien nach Maskat und Salalah.
"Ausschlaggebend für die Anpassungen sind die anhaltenden Auswirkungen der geopolitischen Situation, insbesondere im Zusammenhang mit dem Nahostkonflikt, die Entwicklung der Treibstoffpreise sowie eine rückläufige Nachfrage nach einzelnen Destinationen in den USA", so Edelweiss.
Im Gegenzug weitet Edelweiss ihr Flugangebot zu Destinationen im Indischen Ozean und zu Ferienzielen in Europa aus.
© aero.de | Abb.: Airbus, Swiss | 23.04.2026 08:54







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