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Deutscher Luftverkehr tritt weiter auf der Stelle

Airlines am BER
Airlines am BER, © FBB, Günter Wicker

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BERLIN - Der Luftverkehr in Deutschland verliert im europäischen Vergleich weiter an Dynamik. Für den Zeitraum von Juni bis November 2026 werden auf Flügen von, nach und innerhalb Deutschlands insgesamt 141,8 Millionen Sitzplätze angeboten, teilte der Branchenverband BDL am Mittwoch in einer Momentaufnahme mit.

Damit verharre das Angebot trotz einer Wiederabsenkung der Luftverkehrssteuer auf dem Niveau des Vorjahres - und zeigt keine nennenswerte Wachstumsdynamik.

Im übrigen Europa setze sich dagegen die Erholung des Luftverkehrs weiter fort. Dort steigt das Sitzplatzangebot gegenüber dem Vorjahr um sechs Prozent und erreicht damit 116 Prozent des Niveaus von 2019.

Besonders stark entwickeln sich die europäischen Punkt-zu-Punkt-Airlines wie Ryanair. Sie kommen auf 144 Prozent des Vorkrisenniveaus und vereinen inzwischen einen Marktanteil von 44 Prozent auf sich.

Belastet wird der deutsche Markt unter anderem durch die Entwicklung auf wichtigen internationalen Strecken. So reduzieren die Fluggesellschaften ihr Sitzplatzangebot zwischen Deutschland und dem Mittleren Osten sowie Zentralasien im Vergleich zum Vorjahr um fünf Prozent. Hintergrund sind Nachwirkungen des Iran-Kriegs.

Auch die für den Wirtschaftsstandort Deutschland bedeutenden Verbindungen nach Westeuropa verzeichnen in den kommenden sechs Monaten einen Rückgang der Kapazitäten um fünf Prozent.

Drehkreuze weiter klar unter 2019er-Werten

An den großen deutschen Verkehrsflughäfen zeigt sich ebenfalls eine deutlich abgeschwächte Entwicklung. Das Flugangebot wächst vielerorts kaum noch oder geht im Vergleich zum Vorjahr leicht zurück. Die beiden größten Drehkreuze, Frankfurt und München, erreichen lediglich 90 beziehungsweise 89 Prozent ihres Sitzplatzangebots aus dem Jahr 2019.
© aero.de | Abb.: FBB, Günter Wicker | 18.06.2026 05:42

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Beitrag vom 19.06.2026 - 19:10 Uhr
Daher wüßte ich nicht was daran nicht stimmen sollte!

Die behauptete Kausalität zwischen den "mit am höchsten" Kosten und dem als zu niedrig empfundenen Volumen des deutschen Luftverkehrs.
Genausowenig wie ich eine Kausalität von deutschem Umweltbewusstsein zu weniger Flügen behaupten kann, kann das der BDL oder ein Diskutant hier für eine Kausalität zwischen Kosten und Volumen.

Es ging auch nicht im Link von @Jordan um die Kausalität zwischen Kosten und Volumen, sondern nur um den Kostenvergleich. Und hier bestätigt sich, dass Deutschland "mit die höchsten Kosten" hat

Es ging in meinem Post - wie Sie glaube ich sehr gut verstanden haben - um Ihre Aussage, die sich auf den gesamten Post des Vorposters von Jordan bezieht,
Daher wüßte ich nicht was daran nicht stimmen sollte!
Und ich habe Ihnen geschrieben, was ich glaube was daran nicht stimmt.
Hoffe geholfen zu haben :)



Beitrag vom 19.06.2026 - 18:48 Uhr
Daher wüßte ich nicht was daran nicht stimmen sollte!

Die behauptete Kausalität zwischen den "mit am höchsten" Kosten und dem als zu niedrig empfundenen Volumen des deutschen Luftverkehrs.
Genausowenig wie ich eine Kausalität von deutschem Umweltbewusstsein zu weniger Flügen behaupten kann, kann das der BDL oder ein Diskutant hier für eine Kausalität zwischen Kosten und Volumen.

Es ging auch nicht im Link von @Jordan um die Kausalität zwischen Kosten und Volumen, sondern nur um den Kostenvergleich. Und hier bestätigt sich, dass Deutschland "mit die höchsten Kosten" hat.

Da Sie offensichtlich mal wieder nicht begriffen haben worum es geht, verstoße ich nochmal gegen meinen Vorsatz und antworte.

Es geht nämlich (auch) um diese Aussage: "Fakt ist, die Kosten sind in Deutschland europaweit mit am höchsten. Das wirkt sich entsprechend auf die Preise aus. Und dementsprechend auf die Nachfrage - Stichwort Preiselastizität."

Wie Sie aus dem Link hätten ersehen können, sind die Kosten in DE (FRA und MUC) sehr hoch, aber eben nicht die höchsten. LHR und AMS sind weit darüber und trotzdem wird dort mehr geflogen.

Und also: 'stimmt diese Aussage so absolut nicht'!

So und jetzt können Sie sich gerne wieder irgendwas zusammen reimen.
Beitrag vom 19.06.2026 - 18:32 Uhr
Daher wüßte ich nicht was daran nicht stimmen sollte!

Die behauptete Kausalität zwischen den "mit am höchsten" Kosten und dem als zu niedrig empfundenen Volumen des deutschen Luftverkehrs.
Genausowenig wie ich eine Kausalität von deutschem Umweltbewusstsein zu weniger Flügen behaupten kann, kann das der BDL oder ein Diskutant hier für eine Kausalität zwischen Kosten und Volumen.

Es ging auch nicht im Link von @Jordan um die Kausalität zwischen Kosten und Volumen, sondern nur um den Kostenvergleich. Und hier bestätigt sich, dass Deutschland "mit die höchsten Kosten" hat.


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