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Teures Kerosin, Streiks und späte Buchungen: Lufthansa hat im zweiten Quartal 2026 einen Gewinneinbruch erlitten.
In der Netzwerksparte mit Lufthansa Airlines, Swiss, Austrian Airlines, Brussels Airlines und der ITA-Beteiligung fiel das Adjusted EBIT im Jahresvergleich von 627 Millionen Euro auf nur noch 137 Millionen Euro.
Im Geschäftsfeld Logistik verbuchte Lufthansa hingegen Gewinnwachstum - Lufthansa Cargo baute das Adjusted EBIT im zweiten Quartal 2026 gegenüber dem Vorjahr von 135 Millionen Euro auf 199 Millionen Euro aus.
Lufthansa verweist auf eine "anhaltend starke Marktnachfrage" in einem durch den Iran-Krieg "deutlich veränderten Marktumfeld" - Wettbewerber aus der Golfregion mussten Kapazitäten abbauen - und unterbrochene Lieferketten. Lufthansa Cargo konnte so höhere Preise durchsetzen und auch die gestiegenen Treibstoffkosten leichter umlegen.
Sperriges KI-Equipment bringt viel Gewinn
Die Frachtsparte profitiert aber auch vom KI-Boom. "Der gestiegene Transportbedarf für Server-Racks ist nahe dran, ein branchenprägender Faktor zu werden", sagte Lufthansa-Konzernchef Carsten Spohr diese Woche in Frankfurt. Lufthansa Cargo passe ihr Netz bereits an Kunden an, "die ihre Server-Racks über die Welt verteilen".
"Wegen der schieren Größe dieser Schränke benötigt man Vollfrachter", sagte Spohr. Die Beförderung sei für Lufthansa Cargo ein sehr profitables Geschäft. "Für dieses sehr spezielle Equipment mit seinen Transportrisiken spielen Logistikkosten kaum eine Rolle."
© aero.de | Abb.: Lufthansa Cargo | 07.08.2026 06:32







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