Flug VN34
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BFU stellt Flugschreiber aus 787-9 von Vietnam Airlines sicher

Vietnam Airlines Boeing 787-9
Vietnam Airlines Boeing 787-9, © BriYYZ, CCBYSA

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MÜNCHEN - Staubwolke beim Start, Qualm bei der Landung: Was passierte mit der Boeing 787-9 am Münchner Flughafen? Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) hat die Arbeit aufgenommen.

Nach dem Beinahe-Unglück am Münchner Flughafen läuft die Untersuchung der Ursache auf Hochtouren. Eine Boeing 787-9 der Fluggesellschaft Vietnam Airlines war am Samstag am Ende der Landebahn in einer Staubwolke gestartet, wie ein in den sozialen Medien geteiltes Video zeigt.

Bei der Landung rund zwei Stunden später ist Qualm zu sehen, der am Fahrwerk aufsteigt. Kaum steht die Maschine, fahren Wagen von Feuerwehr und Rettungsdienst heran.

Verletzt wurde jedoch niemand. Den Passagieren und der Besatzung gehe es gut, teilte Vietnam Airlines mit. Die Fluggesellschaft bestätigte ein "technisches Problem" - und entschuldigte sich "aufrichtig für die entstandenen Unannehmlichkeiten". Die Flugbesatzung habe alle vorgeschriebenen Verfahren eingehalten.

Flugschreiber werden untersucht

Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung seien am Wochenende vor Ort gewesen, sagte ein Sprecher. Die Flugschreiber seien sichergestellt und nun auf dem Weg nach Braunschweig. Die Untersuchung werde mehrere Wochen in Anspruch nehmen, dann werde es zunächst einen Zwischenbericht geben.

Flug VN34, © XSL
 
Eine Sprecherin der Deutschen Flugsicherung (DFS) und ein Flughafensprecher bestätigten, dass bei dem Start die Befeuerung - Lichtzeichen - hinter der Startbahn beschädigt wurde. Das spreche dafür, dass die Maschine zu spät abhob. Die "Süddeutsche Zeitung" hatte darüber berichtet.

Die Entscheidung, dann wieder nach München zurückzukehren, sei im Cockpit getroffen worden, sagte die Sprecherin. Eine Umkehr zum Startflughafen sei ein gängiges Prozedere.

Die Crew habe vor der Landung in mehreren Schleifen den Flughafen überflogen und 60 Tonnen Kerosin abgelassen - die Maschinen können unmittelbar nach dem Start zu schwer für die Landung sein. Zweimal habe die Maschine im Tiefanflug den Flughafen überflogen, damit mögliche Schäden am Fahrwerk vom Boden aus festgestellt werden konnten.

Flug VN34: Reifenspur auf der Startbahn, © XSL
 
Bilder nach der Notlandung zeigen einen Tailstrike-Schaden sowie ramponierte Räder und Fahrwerke der 787-9.
© dpa-AFX, aero.de | 17.08.2026 13:34

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Beitrag vom 17.08.2026 - 18:17 Uhr
die Maschinen können unmittelbar nach dem Start zu schwer für die Landung sein.

Schön dass dies hier mal erklärt wird, wobei unklar bleibt welche Maschinen gemeint sind, evtl. die der Maschinenbauindustrie ....

Der fachliche Stil der aero ist hervorstechend anspruchlos geworden.
Auch wenn man durchaus die "fachliche Expertise" von aero.de anzweifeln kann - "Maschine" ist ein gängiger Begriff für ein Flugzeug.
Beitrag vom 17.08.2026 - 17:35 Uhr
die Maschinen können unmittelbar nach dem Start zu schwer für die Landung sein.

Schön dass dies hier mal erklärt wird, wobei unklar bleibt welche Maschinen gemeint sind, evtl. die der Maschinenbauindustrie ....

Der fachliche Stil der aero ist hervorstechend anspruchlos geworden.


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