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"Es wird einfach so viele Drohnen im russischen Luftraum geben, dass man dies berücksichtigen muss", erklärte der Staatschef.
Der russische Luftraum werde "faktisch" geschlossen. Erst vergangene Woche hatte er den Einsatz von bis zu 1.000 weitreichenden Drohnen täglich angedroht.
Selenskyj sprach konkret ausländische Fluggesellschaften an, die weiter nach Russland fliegen und ebenso Versicherer. EU-Airlines haben Ein- und Überflüge nach Russland seit Jahren gestoppt. Aus der Türkei, den Golfstaaten und China bestehen aber weiter Verbindungen ins Land.
Selenskyj bestätigte Medienberichte, wonach die USA für vergangene Woche Dienstag, Mittwoch und Donnerstag um eine Unterbrechung von Angriffen auf Moskau und St. Petersburg gebeten haben. CIA-Chef John Ratcliffe reiste in der Zeit unangekündigt nach Moskau.
Zudem ersuchte ein weiterer Staat laut Selenskyj um eine Pause für Angriffe auf Wladiwostok. In der russischen Großstadt am Pazifik findet von Dienstag bis Freitag ein Wirtschaftsforum mit internationalen Gästen und einem Auftritt des russischen Präsidenten Wladimir Putin statt. Ukrainische Angriffe sind in der über 6.000 Kilometer von der Ukraine entfernten Region des Fernen Ostens bisher nicht erfolgt.
Kremlchef Wladimir Putin reagierte noch in der Nacht bei einer Pressekonferenz in Bischkek, der Hauptstadt der zentralasiatischen Republik Kirgistan. Es handle sich um "Staatsterrorismus", auf den Russland reagieren werde. "Ich weise darauf hin, dass sie uns darum bitten, die Verhandlungen wieder aufzunehmen", sagte Putin mit Blick auf Äußerungen aus Kiew.
Die Ukraine wehrt sich seit mehr als viereinhalb Jahren gegen die russische Invasion und greift in ihrem Abwehrkampf immer wieder mit Drohnen auch weit entfernte Ziele im russischen Hinterland an.
© dpa, aero.de | Abb.: Airbus | 01.09.2026 21:17







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