Ein Flugzeug auf dem Weg aus den Vereinigten Arabischen Emiraten nach Tel Aviv hat am Mittwochmorgen zwei Notfallsignale gesendet - und einen Ausweichflughafen angesteuert.
Flydubai 1073 habe zunächst den Notfallcode "7700" übermittelt - und sieben Minuten später auf Code "7500" umgeschaltet, der auf eine Entführung oder einen unrechtmäßigen Eingriff hinweist, geht aus Trackingdaten von "Flightradar24" hervor. Eine offizielle Bestätigung stand zunächst aus.
Timeline of flight #FZ1073 — all times UTC:
— Flightradar24 (@flightradar24) September 30, 2026
03:05 — Take off from Dubai International Airport
05:31 — Squawk changed to 7700
05:38 — Squawk changed to 7500
06:11 — Aircraft left Flightradar24 ground-based coverage
06:28 — Squawk 7700 received via satellite
06:58 — Last signal… pic.twitter.com/ChlUs4kRDU
Sicher ist: Die A6-FKF drehte auf dem Weg von Dubai nach Tel Aviv ab - und landete später am Flughafen Tabuk im saudischen Nordwesten.
Flugaufzeichnungen deuten auf einen rapiden Höhenverlust aus dem Reiseflug hin, kurz bevor die Notsignale gesendet wurden. Innerhalb von zwei Minuten stürzte die Maschine von 34.000 Fuß steil abwärts, stabilisierte sich dann auf rund 16.500 Fuß.
Israelische Kampfjets waren kurz darauf zu dem Flugzeug unterwegs, schrieb die Zeitung "Times of Israel" unter Berufung auf Sicherheitskreise.
Erster Offizier soll Kapitän niedergestochen haben
Die Zeitung berichtete auch als erste über eine "Auseinandersetzung der Piloten", zitierte Zeugen des Vorfalls. Eine Passagierin schilderte demnach dramatische Szenen im Cockpitbereich - der Kapitän sei mit mehreren Messerstichen verletzt worden. Verpixelte Aufnahmen in sozialen Medien zeigen einen blutüberströmten Piloten vor dem Cockpit.
A violent altercation and stabbing in the cockpit of a FlyDubai flight over Saudi Arabia this morning caused the 737-8 to plummet 18,400 feet in just under two minutes, exceeding its maximum operating speed by nearly 100 kts.
— OSINTtechnical (@Osinttechnical) September 30, 2026
The aircraft landed safely in Tabuk. pic.twitter.com/POg0WCN1WS
Entlang der Informationen der "Times of Israel" hatte der Erste Offizier versucht, die Maschine unter seine alleinige Gewalt und möglicherweise zum Absturz zu bringen. Ein "Desaster" sei durch das Eingreifen von Crewmitgliedern und Passagieren abgewendet worden, sagte eine Regierungsquelle der "Jerusalem Post".
Über die Nationalitäten der Cockpitcrew gab es zunächst widersprüchliche Angaben. Entgegen erster Berichte soll der tatverdächtige Erste Offizier omanischer Staatsbürger sein, der verletzte Kapitän Inder. Zunächst hatte es geheißen, der Kapitän sei russischer und der Erste Offizier ukrainischer Herkunft.
Eine israelische Regierungssprecherin bestätigte, der Erste Offizier werde gegenwärtig in Saudi-Arabien befragt. In Israel geht man einem versuchten Terroranschlag aus.
Unter den Passagieren befanden sich zwei weitere Piloten, die das Flugzeug nach dem Vorfall in Saudi-Arabien landeten.
Eine Israelin erzählte dem TV-Sender N12, unter den Passagieren habe große Angst geherrscht, es habe "Schreie und Panik" gegeben. "Einige Männer, darunter auch Israelis, standen auf und überwältigten den Angreifer", sagte sie. Es gehe den Passagieren der Maschine inzwischen gut. "Die Situation hätte aber auch anders enden können", sagte sie.
Eine weitere Israelin erzählte dem Sender, sie habe Schreie im Flugzeug gehört und anschließend viel Blut im Cockpit gesehen. "Es gab Momente, in denen wir dachten, dass wir das nicht lebend überstehen würden."
Schäden an Boeing 737 MAX 8
Die Passagiere an Bord wurden laut "N12" angewiesen, sitzenzubleiben und das Flugzeug nicht zu verlassen. Lediglich die beiden Piloten seien von Bord gebracht worden.
"Flightradar24" zufolge waren zwei weitere Flydubai-Maschinen von Dubai unterwegs nach Tabuk - möglicherweise, um die dort gestrandeten Passagiere aufzunehmen. Ein weiteres Flugzeug der Fluggesellschaft landete der Plattform zufolge unterdessen planmäßig in Tel Aviv, nachdem zeitweise über eine Rückkehr nach Dubai berichtet wurde.
Die involvierte Maschine ist zunächst nicht mehr flugfähig - Aufnahmen von der 737 MAX 8 nach der Notlandung in Saudi-Arabien zeigen deutlich sichtbare Schäden am Leitwerk:
???? Incident vol Flydubai entre Dubaï et Tel Aviv.
— air plus news (@airplusnews) September 30, 2026
Le Boeing 737 MAX 8 a été gravement endommagé lors de sa descente rapide au moment de l’attaque.
Selon une analyse des données de vol, les passagers du vol flydubai FZ1073 auraient subi une phase de quasi-apesanteur (environ 0… pic.twitter.com/wywMCQKcKQ







Kommentare (32) Zur Startseite
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Und was war mit GWI9525.
Ist A. Lubitz jetzt Islamist?
Das werden uns die Anwälte vom Copiloten und ihre Verbündete im aero Forum dann schon erklären.
Die Anführungszeichen von "erweiterter Selbstmord" waren genau so gemeint.
So damlich offensichtlicher Fremdenhaas sollte gleich wieder gesperrt werden.
Um es mit den Worten einer namenlosen Amerikanerin zu sagen:
"the asians can stay"
Und was war mit GWI9525.
Ist A. Lubitz jetzt Islamist?
So damlich offensichtlicher Fremdenhaas sollte gleich wieder gesperrt werden.
Zum Islamismus sollte man vielleicht noch
anmerken [...]"
Und wer sich über Islamismus empören will, sollte vielleicht mit guten Beispiel voran gehen und sich auch ein entsprechendes Forum suchen.