Verwandte Themen
Nach der Gewalttat in einem Cockpit einer Boeing 737 MAX 8 der Fluggesellschaft Flydubai ist einiges noch immer unklar. Medien berichten nun über ein konkretes Attentatsszenario.
Der tatverdächtige Erste Offizier habe bei Befragungen in den Vereinigten Arabischen Emiraten den Flughafen von Tel Aviv als Anschlagsziel angegeben.
Der Tatplan, den der Erste Offizier laut "Times of Israel" in Verhören gegenüber Ermittlern offengelegt habe, sah vor, den Kapitän über Jordanien mit einer Notfallaxt zu ermorden - und den Flug bis ans Ziel für die Flugsicherung unauffällig fortzusetzen. In Tel Aviv wollte der Erste Offizier die Maschine über dem Flughafen abstürzen lassen.
Der schwer verletzte Kapitän konnte allerdings die Cockpittür noch öffnen, Passagiere fixierten den Ersten Offizier. Zwei Flydubai-Piloten unter den Passagieren übernahmen die Steuerung und landeten die Boeing 737 MAX 8 an einem Flughafen in Saudi-Arabien.
Monatelange Tatvorbereitung
Nach Informationen der "Times of Israel" gab der Erste Offizier an, den Flughafen Tel Aviv erstmals schon im Juni 2026 für das Vorhaben ausgekundschaftet zu haben.
An Bord des Flugzeugs befanden sich 172 Passagiere und Crewmitglieder. Flydubai hat sich bisher nicht näher zu dem Zwischenfall geäußert, die Airline verweist auf die laufenden Ermittlungen. Nach Medieninformationen hatte Oman Air den Ersten Offizier aus einem früheren Beschäftigungsverhältnis wegen einer erkennbaren Radikalisierung entfernt.
© aero.de | Abb.: Flydubai | 05.10.2026 09:22







Kommentare (0) Zur Startseite