BREGENZ - Die Geschäfte der Bodensee-Airline gehen gut. Mit über 10.000 Vorausbuchungen kam auch die erst im Mai neu aufgenommene Verbindung von Friedrichshafen nach Düsseldorf gut an, InterSky befindet sich weiter auf Wachstumskurs. "Die neue Strecke erweist sich als gute Entscheidung", freut sich Claus Bernatzik, Chef der Airline. Um die neue Strecke bedienen zu können, hatte InterSky vorerst eine Maschine vom Typ ATR42 geleast.
Jetzt soll eine eigene Maschine gekauft werden.„Die Vertragsverhandlungen stehen vor dem Abschluss", bestätigt Bernatzik. Wie die vier Schwesterflugzege der bestehenden Interskyflotte wird das neue Flugzeug ebenfalls eine Maschine des Typs Dash 8-Q300 sein.
„Wir haben uns wieder für diesen Flugzeugtyp entschieden, weil es einfach das mit Abstand erfolgreichste, regionale Turbopropflugzeug ist", sagt Bernatzik. Die neue Maschine wird voraussichtlich ab November 2010 in Betrieb gehen. Die Kosten für diese Investition belaufen sich auf rund sechs Millionen Euro.
Mit dem Kauf der neuen Maschine benötigt InterSky auch weitere Mitarbeiter. Gesucht werden Flugbegleiter, Piloten und Techniker. „Insgesamt werden wir 20 neue Arbeitsplätze in der Bodenseeregion schaffen", erläutert Claus Bernatzik. In die Ausbildung der neuen Mitarbeiter werden knapp 200.000 Euro investiert. Sie werden sowohl am operationellen Standort Friedrichshafen, als auch am Hauptsitz in Bregenz stationiert sein.
Ein positiver Aspekt der Expansion sei auch die regionale Wertschöpfung in der Region, die durch die neu geschaffenen Arbeitsplätze gut eine Million Euro pro Jahr beträgt. Insgesamt steigt dadurch die Wertschöpfung auf 15 Millionen Euro jährlich. „Wir sehen das als klares Statement zu einem nachhaltigen Wachstum hier in der Bodenseeregion", so Bernatzik.
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