Ermittler
Möglicher Pilotenfehler bei Madrider Flugzeugabsturz
MADRID (dpa) - Bei der Madrider Flugzeug- katastrophe mit 154 Todesopfern im August hat möglicherweise auch ein Pilotenfehler eine Rolle gespielt. Wie die Zeitung «El País» am Montag unter Berufung auf Ermittlerkreise berichtete, hatten die Piloten der Unglücksmaschine der spanischen Gesellschaft Spanair beim Start Startklappen und Vorflügel nicht ausgefahren.
Sie seien in Eile gewesen, da die Maschine mehr als eine Stunde Verspätung hatte. Um sich eine Startfreigabe zu reservieren, hätten die Piloten die vor dem Start übliche Serie technischer Überprüfungen unterbrochen. Das Alarmsystem, das die Cockpit-Besatzung normalerweise wegen der nicht korrekten Position der Starthilfen hätte warnen müssen, funktionierte zudem nicht.
Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) hat in einer Lufttüchtigkeitsanweisung Betreiber von Maschinen des Unglückstyps MD-82 verpflichtet, vor jedem Start die Funktionsfähigkeit des Startwarnsystems zu prüfen. Der Hersteller McDonnell Douglas hatte bereits 1987 eine unverbindliche Empfehlung abgegeben, diese Warneinrichtung zu testen.
Der Pilot und sein Kopilot waren bei dem Unglück am 20. August unter den Toten. 18 Insassen der Maschine überlebten schwer verletzt. Das Flugzeug vom Typ MD-82 war unmittelbar nach dem Start vom Madrider Flughafen abgestürzt. Unter den Opfern waren auch vier Deutsche.
© dpa | Abb.: Star Alliance | 15.12.2008 12:44
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Moin,
ein Bekannter aus dem Spanischen Raum hat mir erzählt das es Überbelegungen gibt den Vorfall zu verfilmen, und zwar um die Umstände in der Luftfahrt zu brüskieren.
Mögliche Titel für den Film soll es auch schon geben.
In Gedanken an die Toten und die Angehörigen.
Trauernder Gruß