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"The Aviation Herald"

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Ryanair-Jet trotz Kontakt mit anderem Flugzeug gestartet

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Ryanair B737 und American Airlines B767 - Kontakt in Barcelona, © CIAIAC
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BARCELONA - Ein Ryanair-Jet ist am 14. April 2011 trotz eines Kontakts mit einer anderen Maschinen und gegen den Protest mehrerer Passagiere gestartet. Der Vorfall am Flughafen von Barcelona wurde von den spanischen Behörden untersucht, schreibt der Dienst "The Aviation Herald". Die Boeing 737-800 habe beim Rollen mit dem Winglet ihrer rechten Tragfläche das Höhenleitwerk einer ebenfalls startbereiten Boeing 767-300 der American Airlines gestreift.

Gleich mehrere der 169 Passagiere an Bord der Ryanair hätten den Kontakt bemerkt und eine Flugbegleiterin informiert. Diese habe die Information auch an die Piloten im Cockpit weitergegeben. Dennoch sei die Boeing zu ihrem Flug nach Ibiza gestartet.

Kurz nach dem Start und nach der letztlich sicheren Landung am Ziel hätten einige Passagiere ihren Protest gegen die Durchführung des Flugs wiederholt. Die Ryanair-Crew habe auch den Rückflug nach Barcelona mit dem beschädigten Winglet durchgeführt.

Die Crew des beteiligten American Airlines Flugs 67 bemerkte den Schaden am Heck ihrer Boeing hingegen erst nach der Landung am Zielflughafen New York John F. Kennedy.

aero.de veröffentlicht in Lizenz ausgewählte Meldungen des Dienstes "The Aviation Herald" in deutscher Sprache.

© aero.de | Abb.: Allgäu Airport Memmingen | 29.07.2012 18:15




Leser-Kommentare (17)

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05.08.2012 17:43

Bitte nicht immer gleich so maßlos übertreiben. Tagtäglich fliegen zig Flugzeuge mit Haarrissen in den Flügeln durch die Gegend und keinen kümmerts. Warum? Weil es nicht sicherheitsrelevant ist.

Auch eine Boeing 737 ist hart im Nehmen und solange nicht ein Teil des Flügels abbricht, langt es nunmal locker den Schaden bei der nächsten Inspektion zu beheben. Die Piloten hier etwas vorzuwerfen ist völlig deplatziert, da sie dank ihrem Können die Ungefährlichkeit der Lage völlig richtig eingeschätzt haben.

Die Piloten wussten aber nicht, ob ihnen etwas abgebrochen ist oder nicht. Darum geht es. Dass der Schaden an der 737 völlig marginal und ungefährlich scheint und aller Wahrscheinlichkeit nach auch ist, dürfte klar sein.
Dennoch MÜSSEN die Piloten hier eine Inspektion vornehmen. Trotzdem zu starten ist unentschuldbar. Dass die AA-Crew dann noch nichtmal informiert wurde kommt noch oben drauf.

Zur Einschätzung einer Lage gehört es, die dafür nötigen Informationen zu haben. Dass die RYR-Piloten diese gehabt hätten, davon kann wohl keine Rede sein.

So ist es. Die Piloten wusten zum einen nicht welcher Schaden entstanden ist und zum zweiten, bezweifle ich, ob eine Crew einschätzen kann welche Folgen daraus entstehen.

Die Limits für die Winglets der 737 sind laut SRM doch sehr gering und dazu benötigt es, denke ich eines Technikers. Was natürlich Zeit und Kosten verursacht hätte. Die Entscheidung der spanischen Behörde finde ich etwas lasch, wird da doch Leichtsinn gefördert. Meine ganz persönliche Meinung!

Der Schaden an der 767 ist jedenfalls out off limit und hätte repariert werden müssen. Nicht nur das sich weitere Teile der Skin hätten lösen können, sondern in diesem Fall währen auch Air Frame Vibration möglich gewesen.

Na jedenfalls kann man gleich den Lightning Strike mit reparieren, der Unterhalb des Statik Dischargers, auf dem Bild bei Aviation Harald zu sehen ist.


Dieser Beitrag wurde am 05.08.2012 17:45 Uhr bearbeitet.
01.08.2012 10:08
@Muck,

also waren die Passagiere die Deppen. Die hätten sich doch nicht aufregen sollen. Piloten und Kabinenpersonal haben nichts bemerkt, also ist auch nichts passiert und alles in Ordnung! Bei Ryanair kommt es wohl häufiger vor, dass Flügelspitzen Kratzer aufweisen...
Ob die AA ohne das Murren der Passagiere herausgefunden hätte, wer für ihren Schaden verursacht hatte?

Die Spanier haben mit ihrer Entscheidung keinem einen Gefallen getan!
01.08.2012 02:07
Ich denke der ganze Blog geht am Thema vorbei!

Gemäß dem Artikel hat die spanische Behörde Ryanair auf ein Defizit in der Kommunikation zwischen Kabine und Cockpit hingewiesen. Die Cockpit-Besatzung hat mit Sicherheit von dem Unfall nichts bemerkt und muss sich auch nach der Meldung aus der Kabine weiterhin zu 100% sicher gewesen sein, dass es keine Berührung der Flugzeuge gegeben habe, sonst hätten sie reagiert. Auch Piloten haben nur ein Leben.


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