Community / Allgemeines aus der Luftfahrtbranche / Schmuddelsitze bei Lufthansa

Beitrag 16 - 30 von 36
Beitrag vom 24.03.2026 - 18:16 Uhr
UserX-Ray
User (952 Beiträge)
Ich glaube das nennt sich wohl Diskussion...

Wenn man Interesse an einer Diskussion hat, sollte man sein fertiges Urteil nicht schon in den Thread-Titel schreiben. Ein Urteil, das auf einem gewohnt tendenziösen SPIEGEL-Artikel basiert.

Die ersten 5 Beiträge sind auch kein Meinungsaustausch, sondern Spott und Polemik, was hier beim Thema LH natürlich immer gut ankommt. Das kann man von mir aus gerne machen, man sollte nur später nicht behaupten, dass man doch eigentlich gerne diskutieren will.
Beitrag vom 24.03.2026 - 21:45 Uhr
UserEricM
User (7193 Beiträge)
Ich glaube das nennt sich wohl Diskussion...

Wenn man Interesse an einer Diskussion hat, sollte man sein fertiges Urteil nicht schon in den Thread-Titel schreiben.

Warum nicht?
Sie dürfen doch gerne dagegen argumentieren. Dafür sind Diskussionsforen doch da.

Ein Urteil, das auf einem gewohnt tendenziösen SPIEGEL-Artikel basiert.

Stehen irgendwelche Unwahrheiten drin oder finden Sie nur die Fakten nicht schön genug? (Die Fakten haben mir ja auch nicht gefallen ... )

Die ersten 5 Beiträge sind auch kein Meinungsaustausch, sondern Spott und Polemik,

Yep, schon etwas verdient, würde ich sagen.

was hier beim Thema LH natürlich immer gut ankommt. Das kann man von mir aus gerne machen, man sollte nur später nicht behaupten, dass man doch eigentlich gerne diskutieren will.

Doch, sicher. Sie können doch gerne begründen, warum Zähne putzen auch nur jeden dritten Tag wirklich notwendig ist ...


Also: Ja: Ich fand das schräg, ausgerechnet auf diese Weise Geld sparen zu wollen ... gerade für die Lufthansa.


Dieser Beitrag wurde am 24.03.2026 21:45 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 25.03.2026 - 07:54 Uhr
Usercontrail55
User (6198 Beiträge)
Ich glaube das nennt sich wohl Diskussion...

Wenn man Interesse an einer Diskussion hat, sollte man sein fertiges Urteil nicht schon in den Thread-Titel schreiben.

Warum nicht?
Sie dürfen doch gerne dagegen argumentieren. Dafür sind Diskussionsforen doch da.

Ein Urteil, das auf einem gewohnt tendenziösen SPIEGEL-Artikel basiert.

Stehen irgendwelche Unwahrheiten drin oder finden Sie nur die Fakten nicht schön genug? (Die Fakten haben mir ja auch nicht gefallen ... )

Die ersten 5 Beiträge sind auch kein Meinungsaustausch, sondern Spott und Polemik,

Yep, schon etwas verdient, würde ich sagen.

was hier beim Thema LH natürlich immer gut ankommt. Das kann man von mir aus gerne machen, man sollte nur später nicht behaupten, dass man doch eigentlich gerne diskutieren will.

Doch, sicher. Sie können doch gerne begründen, warum Zähne putzen auch nur jeden dritten Tag wirklich notwendig ist ...


Also: Ja: Ich fand das schräg, ausgerechnet auf diese Weise Geld sparen zu wollen ... gerade für die Lufthansa.
Das dürfen Sie auch so finden, das spricht ja niemand ab. Bei gleichem Recht gilt aber auch, dass völlig unsachliche, polemische Beiträge als künstliche Empörung und Stimmungsmache empfunden werden.
Es fehlt weiterhin die sachliche Auseinandersetzung darüber, ob es nicht einen Versuch wert ist, auf Flügen bestimmter Kriterien zB sehr kurzen, sehr frühen, zB BRU, STR, DUS, ZRH... ohne nennenswerten Service zu überprüfen, ob es nötig ist, jedesmal alle 180 Tische abzuwischen und ausreicht wenn die Crew einen Blick in die Toilette wirft. Im HUB wird ja wieder voll gereinigt.
Interessant wäre es auch zu wissen, wie die anderen Legacies in Europa das machen. Sind die da schon und keiner hat es gemerkt oder machen sie es, wie bei anderen Themen auch, dann einfach nach.

Dieser Beitrag wurde am 25.03.2026 07:56 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 25.03.2026 - 10:56 Uhr
Userfbwlaie
User (5399 Beiträge)
Was bedeutet diese Arbeit arbeitsrechtlich?
Müssen die Flugbegleiter länger arbeiten? Gibt es bei Zwischenlandungen keine Arbeitspausen?
Man kann den nachfolgenden Flugbegeitern doch keinen "Saustall" hinterlassen...
Bei anderen Fluggesellschaften sammeln die Flgbegleiter während des Fluges durchaus Verpackungsmaterial ein.
Beitrag vom 25.03.2026 - 11:17 Uhr
Usercontrail55
User (6198 Beiträge)
Was bedeutet diese Arbeit arbeitsrechtlich?
Nichts. Solange das nicht explizit im MTV ausgeschlossen ist, macht man die Arbeiten, die angewiesen werden.
Müssen die Flugbegleiter länger arbeiten? Gibt es bei Zwischenlandungen keine Arbeitspausen?
2 x nein. Im Turnaround hat man vorbereitende Aufgaben für das folgende Leg, Zugangskontrolle und Überwachung der Dienstleister, Handy checken ;-). Werden Pausen benötigt nach Absprache untereinander.
Man kann den nachfolgenden Flugbegeitern doch keinen "Saustall" hinterlassen...
Stimmt. Aber da das Cleaning nicht Aufgabe der Crew ist, hinterlässt die Crew auch nichts. Wenn ich einen Flieger übernehme schaue ich, wie es ausschaut und was nötig wäre. Wie bisher auch. Aber das ist ja jetzt auch Teil des Testlaufs, wie macht, man das bei Crewwechsel bei angepasstem Cleaning, zB Info an die Folgecrew was beauftragt wurde usw.
Bei anderen Fluggesellschaften sammeln die Flgbegleiter während des Fluges durchaus Verpackungsmaterial ein.
Bei Lufthansa auch. Alles nicht die Aufregung wert.
Beitrag vom 25.03.2026 - 16:32 Uhr
UserX-Ray
User (952 Beiträge)
Ich glaube das nennt sich wohl Diskussion...

Wenn man Interesse an einer Diskussion hat, sollte man sein fertiges Urteil nicht schon in den Thread-Titel schreiben.

Warum nicht?
Sie dürfen doch gerne dagegen argumentieren. Dafür sind Diskussionsforen doch da.

Das habe ich bereits getan, Danke.

Ein Urteil, das auf einem gewohnt tendenziösen SPIEGEL-Artikel basiert.

Stehen irgendwelche Unwahrheiten drin oder finden Sie nur die Fakten nicht schön genug? (Die Fakten haben mir ja auch nicht gefallen ... )

Gerne.

"Eine vollständige Reinigung zwischen den Flügen findet nicht mehr statt"

Doch, natürlich. Wenn es der Crew an der Außenstation nötig erscheint. Und am Hub sowieso.

"Statt vier Reinigungskräften sollen an Außenstationen künftig zwei eingesetzt werden."

Allerdings reinigen diese zwei Personen dann zehn statt fünf Minuten lang das Flugzeug von Lufthansa, wie aus dem @aerotelegraph-Artikel hervorgeht. Hat der übereifrige SPIEGEL-Redakteur wohl übersehen.

"Premiumklassen blieben vom Test ausgenommen, ebenso die Drehkreuze Frankfurt und München."

Man hätte den nicht so gut informierten Leser darauf hinweisen können, dass ein LH-Flieger auf der Kurzstrecke nach dem zweiten Flug in jedem Fall wieder in FRA/MUC ist, wo dann sowieso wieder eine Reinigung stattfindet.

"In der Economyclass des einstigen Vollwertanbieters gibt es je nach Tarif keine kostenlose Sitzplatzreservierung mehr"

Das ist bereits seit Jahren so und branchenweit auch bei allen anderen "Vollwertanbietern" Standard.

"Dieselben Einschränkungen gelten auch für Vielflieger mit Lufthansa-Topstatus, also Senator- oder HON-Circle-Mitglieder."

Das gilt auf Kurzstrecke nur für den Economy Light-Tarif. Und hier können HON-Kunden beim Online-Check-in kostenlos einen Sitzplatz wählen.

"Gleichzeitig kosten Lufthansa-Tickets auf Kurzstrecken je nach Route und Buchungszeitpunkt ein Vielfaches dessen, was Wettbewerber wie Ryanair oder Easyjet verlangen."

So so, ein "Vielfaches". Ich denke, LH könnte sich Turnaround sparen, wenn man standardmäßig die doppelten oder dreifachen Preise der Konkurrenz aufrufen könnte. Wobei mich auch interessieren würde, welche Ryanair-Routen man denn mit Lufthansa verglichen hat, da FR momentan bekanntlich nicht nach FRA/MUC fliegt.

Die ersten 5 Beiträge sind auch kein Meinungsaustausch, sondern Spott und Polemik,

Yep, schon etwas verdient, würde ich sagen.

Und ich halte das für billige Stimmungsmache auf Schenkelklopfer-Niveau.

was hier beim Thema LH natürlich immer gut ankommt. Das kann man von mir aus gerne machen, man sollte nur später nicht behaupten, dass man doch eigentlich gerne diskutieren will.

Doch, sicher. Sie können doch gerne begründen, warum Zähne putzen auch nur jeden dritten Tag wirklich notwendig ist ...

Komplett sinnloser Vergleich.

Also: Ja: Ich fand das schräg, ausgerechnet auf diese Weise Geld sparen zu wollen ... gerade für die Lufthansa.

Man prüft momentan alle möglichen Wege, um Geld zu sparen. Wenn Sie das "schräg" finden, so be it.
Beitrag vom 25.03.2026 - 19:38 Uhr
UserEricM
User (7193 Beiträge)
Man prüft momentan alle möglichen Wege, um Geld zu sparen. Wenn Sie das "schräg" finden, so be it.

Dann schätzen wir mal:
Einsparungen:
- 2 extrem mies bezahlte Reinigungskräfte pro Außenstation x 365 Tage eingespart.

Mehrkosten:
- Prozessaufwand für Planung und Einsatz von optionalen Reinigungseinsätzen auf Außenstationen
- Durchführung von Kontrollen durch Kabinenpersonal das das 40-fache(?) kostet
- Prozessaufwand, wenn doch mal mehr als 2 Reiniger dringend benötigt werden
- Imageschaden oder Verspätungen wenn dann 2 zusätzliche Reiniger nicht kurzfristig verfügbar sind
- Imageschaden dieser Meldung beim Spiegel für eine "Premium" Airline...


Ich glaube nicht, dass diese Idee überhaupt was spart, eher im Gegenteil.

Dieser Beitrag wurde am 25.03.2026 20:22 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 26.03.2026 - 10:01 Uhr
Usercontrail55
User (6198 Beiträge)
Man prüft momentan alle möglichen Wege, um Geld zu sparen. Wenn Sie das "schräg" finden, so be it.
So wird das aber nix mit dem Projektmanagement, wenn Sie nur negativ eingefärbte Fragen stellen ;-) Ich hätte da jetzt von Ihnen doch etwas Konkreteres erwartet. Aber der Reihe nach...
Dann schätzen wir mal:
Einsparungen:
- 2 extrem mies bezahlte Reinigungskräfte pro Außenstation x 365 Tage eingespart.
Dem Kunden ist es egal, was an Gehältern bezahlt wird. Für den zählt der Preis, den er bezahlt. Aktuell ist das, nach einiger Recherche, 200-300€ für ein Basic Cleaning A320.
Mehrkosten:
- Prozessaufwand für Planung und Einsatz von optionalen Reinigungseinsätzen auf Außenstationen
Das macht der Dienstleister. Der sagt einen Preis und dann weiß ich, ob es sich rechnet.
- Durchführung von Kontrollen durch Kabinenpersonal das das 40-fache(?) kostet
40fach?? :-) Da würde selbst die UFO glänzende Augen bekommen. Aber da die ja ohnehin da sind, kosten die nichts extra. Die kosten sowieso nichts, da sie nach Flugstunden bezahlt werden ;-)
- Prozessaufwand, wenn doch mal mehr als 2 Reiniger dringend benötigt werden
Auch das ist das Problem des Dienstleister, welches er mit einem Preisschild versieht.
- Imageschaden oder Verspätungen wenn dann 2 zusätzliche Reiniger nicht kurzfristig verfügbar sind
Das passiert ohnehin andauernd, Catering, Schlepperfahrer, Brückenfahrer, Crew und auch Cleaning. Das müsste man erst einmal zuordnen.
- Imageschaden dieser Meldung beim Spiegel für eine "Premium" Airline...
Das ist den Medien überhaupt kein Thema. Kleine Notiz, in D, gleich wieder vergessen. Außer ein paar Foristen beißt sich da keiner dran fest.

Ich glaube nicht, dass diese Idee überhaupt was spart, eher im Gegenteil.
Ja, auf dieses Ergebnis muss kan kommen, bei dem Ansatz.

Aber wir wollten ja schätzen. Nehmen wir an es kostet die 300€ und man spart ein Drittel, 100€. 20 Destinationen, je 2 x Tag von FRA und MUC. 20 x 4 = 80 x 365 = knapp 3 Mio €/Jahr. Bei dem Potential kann man sich das durchaus mal anschauen, auch wenn es real weniger sein sollte.

Edit-Typos entfernt, die sich auf dem Handy nicht korrigieren lassen

Dieser Beitrag wurde am 26.03.2026 15:37 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 26.03.2026 - 11:45 Uhr
UserEricM
User (7193 Beiträge)
Die kosten sowieso nichts, da sie nach Flugstunden bezahlt werden ;-)

OK, diese "Besonderheit" der Arbeitsverträge in der Luftfahrt hatte ich tatsächlich nicht auf dem Schirm. Man kann Flugbegleiter am Boden ja quasi als unbezahlte Arbeitskräfte an Bord betrachten.
Mein Fehler.
Da ist es natürlich naheliegend, das auszunutzen in dem man Arbeiten auf diese Mitarbeiter verlagert, statt sie von den üblichen Dienstleistern durchführen zu lassen ...

Den Smiley finde ich an dieser Stelle allerdings etwas geschmacklos...

Dieser Beitrag wurde am 26.03.2026 12:59 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 26.03.2026 - 15:33 Uhr
Usercontrail55
User (6198 Beiträge)
Die kosten sowieso nichts, da sie nach Flugstunden bezahlt werden ;-)

OK, diese "Besonderheit" der Arbeitsverträge in der Luftfahrt hatte ich tatsächlich nicht auf dem Schirm. Man kann Flugbegleiter am Boden ja quasi als unbezahlte Arbeitskräfte an Bord betrachten.
Mein Fehler.
Da ist es natürlich naheliegend, das auszunutzen in dem man Arbeiten auf diese Mitarbeiter verlagert, statt sie von den üblichen Dienstleistern durchführen zu lassen ...
Aber was nutzt man denn aus? Die Crew reinigt auch, wie bisher, nicht. Sie überprüft und ordnet ggfls. an.
Den Smiley finde ich an dieser Stelle allerdings etwas geschmacklos...
Wieso? Andere Airlines haben für diese unvergüteten Bodenzeiten bereits Lösungen gefunden und das z.T. schon seit Langem. Bei meiner ersten Airline hatten wir das Modell FZ oder ½ FDZ, was immer mehr ist, bei der CLH gibt es das auch, glaube ich. In den USA wurde die Vergütung von Bodenzeiten (Boardingbeginn bis Off-Block) vor 2-3 Jahren bei DL und AA eingeführt.
Das abzusichern hat man verpasst. Wäre doch ein richtiger Produktivitätsturbo, da mehr auf die Crews auszulagern, wo in den VTV Verhandlungen immer mehr gefordert wird, ohne Gegenleistung.
Vielleicht ist das ja der Anfang von etwas ganz Neuem. Obwohl, so neu ist es auch wieder nicht, das gab es schon bei Lauda. Da konnte und kann ich mir ein Schmuntzeln nicht verkneifen ;-)
Beitrag vom 26.03.2026 - 21:19 Uhr
Userfbwlaie
User (5399 Beiträge)
Die kosten sowieso nichts, da sie nach Flugstunden bezahlt werden ;-)

Wirklich?
Werden sie nur nach Flugstunden bezahlt? Kann der Arbeitgeber auch über die "Wartezeiten"
frei verfügen? Vielleicht wird das grobe Aufräumen als "Flugnachbereitung" betrachtet.
Beitrag vom 27.03.2026 - 07:28 Uhr
Usercontrail55
User (6198 Beiträge)
Die kosten sowieso nichts, da sie nach Flugstunden bezahlt werden ;-)

Wirklich?
Werden sie nur nach Flugstunden bezahlt?
Ja. Auch Bodenereignisse wie zB Training oder ein Urlaubstag haben einen fiktiven Flugstundenwert.
Kann der Arbeitgeber auch über die "Wartezeiten" frei verfügen?
Im Prinzip ja. Jeder Arbeitgeber kann grundsätzlich über ihre Arbeitszeit frei verfügen (Weisungsrecht), innerhalb bestimmter Grenzen. Je nach Gesetz, Verordnungen oder Absprachen über TV und BV. Ein Turnaround ist keine "Wartezeit". Da sind sind jetzt schon Aufgaben zu erledigen.
Vielleicht wird das grobe Aufräumen als "Flugnachbereitung" betrachtet.
Welches grobe Aufräumen?

Dieser Beitrag wurde am 27.03.2026 07:50 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 27.03.2026 - 09:12 Uhr
Usercontrail55
User (6198 Beiträge)
Man prüft momentan alle möglichen Wege, um Geld zu sparen. Wenn Sie das "schräg" finden, so be it.

Dann schätzen wir mal:
Einsparungen:
- 2 extrem mies bezahlte Reinigungskräfte pro Außenstation x 365 Tage eingespart.

Mehrkosten:
- Prozessaufwand für Planung und Einsatz von optionalen Reinigungseinsätzen auf Außenstationen
- Durchführung von Kontrollen durch Kabinenpersonal das das 40-fache(?) kostet
- Prozessaufwand, wenn doch mal mehr als 2 Reiniger dringend benötigt werden
- Imageschaden oder Verspätungen wenn dann 2 zusätzliche Reiniger nicht kurzfristig verfügbar sind
- Imageschaden dieser Meldung beim Spiegel für eine "Premium" Airline...


Ich glaube nicht, dass diese Idee überhaupt was spart, eher im Gegenteil.
Hintergrund: Gestern gab es in einer internen Fragerunde die Information, dass dieses Konzept bereits seit Jahren bei 2 Hub-Airlines der LHG erfolgreich durchgeführt wird.
Beitrag vom 28.03.2026 - 11:24 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4335 Beiträge)
Man prüft momentan alle möglichen Wege, um Geld zu sparen. Wenn Sie das "schräg" finden, so be it.

Dann schätzen wir mal:
Einsparungen:
- 2 extrem mies bezahlte Reinigungskräfte pro Außenstation x 365 Tage eingespart.

Mehrkosten:
- Prozessaufwand für Planung und Einsatz von optionalen Reinigungseinsätzen auf Außenstationen
- Durchführung von Kontrollen durch Kabinenpersonal das das 40-fache(?) kostet
- Prozessaufwand, wenn doch mal mehr als 2 Reiniger dringend benötigt werden
- Imageschaden oder Verspätungen wenn dann 2 zusätzliche Reiniger nicht kurzfristig verfügbar sind
- Imageschaden dieser Meldung beim Spiegel für eine "Premium" Airline...


Ich glaube nicht, dass diese Idee überhaupt was spart, eher im Gegenteil.
Hintergrund: Gestern gab es in einer internen Fragerunde die Information, dass dieses Konzept bereits seit Jahren bei 2 Hub-Airlines der LHG erfolgreich durchgeführt wird.

Dann, wenn "dieses Konzept bereits seit Jahren bei 2 Hub-Airlines der LHG erfolgreich durchgeführt wird." (und offensichtlich kein Kunde es bemerkt/ sich beschwert) verstehe ich nicht warum es nicht einfach eingeführt wird... ?

Oder hat @EricM mit seiner Annahme:
"Ich glaube nicht, dass diese Idee überhaupt was spart, eher im Gegenteil." womöglich Recht?
Beitrag vom 28.03.2026 - 12:00 Uhr
UserEricM
User (7193 Beiträge)
Man prüft momentan alle möglichen Wege, um Geld zu sparen. Wenn Sie das "schräg" finden, so be it.

Dann schätzen wir mal:
Einsparungen:
- 2 extrem mies bezahlte Reinigungskräfte pro Außenstation x 365 Tage eingespart.

Mehrkosten:
- Prozessaufwand für Planung und Einsatz von optionalen Reinigungseinsätzen auf Außenstationen
- Durchführung von Kontrollen durch Kabinenpersonal das das 40-fache(?) kostet
- Prozessaufwand, wenn doch mal mehr als 2 Reiniger dringend benötigt werden
- Imageschaden oder Verspätungen wenn dann 2 zusätzliche Reiniger nicht kurzfristig verfügbar sind
- Imageschaden dieser Meldung beim Spiegel für eine "Premium" Airline...


Ich glaube nicht, dass diese Idee überhaupt was spart, eher im Gegenteil.
Hintergrund: Gestern gab es in einer internen Fragerunde die Information, dass dieses Konzept bereits seit Jahren bei 2 Hub-Airlines der LHG erfolgreich durchgeführt wird.

OK, welche der oben genannten Auswirkungen wurden bei der Bewertung "erfolgreich" berücksichtigt? Oder hat man nur die geringeren direkten Kosten für die Reinigung betrachtet und die so möglicherweise erzeugten indirekten Kosten ignoriert?