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Beitrag vom 15.02.2019 - 08:26 Uhr
Usermagic_carpet
User (37 Beiträge)
hhhhhhhhh nice...was machen die jetzt alle nur mit ihren '380 poppt 747' T-Shirts?
Beitrag vom 15.02.2019 - 09:57 Uhr
Usersciing
User (302 Beiträge)
hhhhhhhhh nice...was machen die jetzt alle nur mit ihren '380 poppt 747' T-Shirts?

Sockenpuppen machen wieder Action!
Lösch mal Deine zig Accounts und höre auf mit Dir selber zu reden!
Beitrag vom 15.02.2019 - 19:29 Uhr
UserPlumi
Pensionär
User (2 Beiträge)
Sorry, ich bin ja erst sehr kurz dabei - aber man sollte wohl sachlich bleiben. Klar ist doch: B747-8i u. A380 sind Fehlplanungen ohne Beispiel!
Beitrag vom 16.02.2019 - 11:42 Uhr
UserVJ 101
User (460 Beiträge)
Eine Fehlplanung aus damaliger Sicht (Ender der 80er/ Anfang der 90er) war die A380 sicherlich nicht.
Der anfängliche Verkaufsanlauf war ebenfalls vielversprechend, so daß die Entscheidung von Boeing dem Mitbewerber dieses Segment nicht völlig zu überlassen, nachvollziehbar war.

Was im jeden Fall geblieben ist für Airbus der im Rahmen des A380 erfolgte enge Zusammenschluß der Airbus Produktionsstätten, das Lernen aus Fehlern - im A350 Programm wurden alle Zeitrahmen eingehalten, der Ratenhochlauf erfolgt gemäß der Planung.


Der Erfolg der B747 lag sicherlich nicht an der Größe - je nach Variante 360-415 PAX - sondern an der enormen Reichweite.
Vergleichbar sind B747-200 mit A350 und B747-300 mit B777, Flugzeuge dieser Größenordnung lassen sich noch relativ problemlos mit Passgieren füllen.

Um einen A380 voll zu bekommen sind mindestens 3 Zubringerflüge mit einer A320/ B737 notwendig, ein erheblicher Logistikaufwand mit vielen Störungseinflüssen, gerade hinsichtlich der Pünktlichkeit.
Beitrag vom 16.02.2019 - 12:08 Uhr
UserRunway
User (2568 Beiträge)
Eine Fehlplanung aus damaliger Sicht (Ender der 80er/ Anfang der 90er) war die A380 sicherlich nicht.
Zu dem Zeitpunkt nicht. In den 90er Jahren kam aber B777. Die wurde in immer neueren, größeren und besseren Varianten entwickelt und fand zunehmend Abnehmer.

Als ungefähr 2000 die A380 gestartet wurde war der Trend zum 2-Strahler eigentlich schon da. Fand (und finde) die A380 im Flugverhalten noch immer toll. Habe aber nie eigenes Geld bei Airbus investiert. Dann hätte ich die Fanbrille schon damals abgenommen. In der damaligen von Politik geprägten Entscheidungsstruktur von Airbus haben Prestigegründe eine zu große Rolle gespielt. Einer "Heuschrecke" wäre das nicht passiert.

Das A380 -Desaster hat Airbus zeitweise handlungsunfähig gemacht. Die Weltmarktführerschaft ging verloren und bei Widebodys hat Airbus in 2018 beim Auftragseingang nur noch ca. 25% Anteil. Gut das es 320neo gibt.
Beitrag vom 16.02.2019 - 12:47 Uhr
Usermenschmeier
User (344 Beiträge)

Als ungefähr 2000 die A380 gestartet wurde war der Trend zum 2-Strahler eigentlich schon da. Fand (und finde) die A380 im Flugverhalten noch immer toll.

Genauso wie aber auch ganz eindeutig ein Trend da war, der zu immer größeren Flugzeugen zwischen den Hubs zeigte und auch eine spürbare Verknappung der verfügbaren Slots. Die Twins die sie ansprechen haben damals die kleineren Jumbos ersetzt, wie auch schon B757/B767 und die weniger erfolgreichen TriJets. Womit keiner gerechnet hat, und auch niemand rechnen konnte, dass sich der Trent deutlich abschwächt, wie er es nach der Banken/Wirtschaftkrise getan hat. Und das es solch ein Problem geben würde, die A380 über das ganze Jahr voll zubekommen. Es gibt nun genug Studien darüber, dass die B787 nämlich eben nicht in dem Maße neue Strecken eröffent hat, wie Boeing das prophezeit hat. Sie hat vielmehr Spritfresser auf alten Strecken ersetzt.

Insofern war die A380 eigentlich eine logische Entwicklung, die an sich verändernden Umständen scheiterte. Es kam nicht zu der eigentlich zu erwartenden Slotbegrenzung, weil der Passagierverkehr nicht so weiter wuchs wie gedacht. Es gibt z.B.: durch die Möglichkeiten des Internet auch deutlich weniger Geschäftsreisen. Der Spritpreis stieg auch nicht in dem erwarteten Maße, sodass sich ältere Flugzeugmodelle länger rentabel beteiben lassen. Wäre der zum Beispiel um 10-15% mehr gestiegen, sehe das ganze anders aus, weil die A380 dann dem immer noch fliegenden Jumbo deutlich überlegen gewesen wäre. Zugegeben es sind diverse Gründe, jeder für sich allein recht klein und unbedeutend, in der Summe aber zuviel für die A380. Von einer Fehlplanung zu sprechen, ist aber mMn, überzogen. Denn es sind Umstände die sich zu Programmlaunch ganz anders darstellten. Damals gab es deutlich mehr Fragezeichen hinter dem von Boeing vertretenden Modell und nicht wenige Experten waren mehr als skeptisch. Nachher ist man halt immer schlauer.


Das A380 -Desaster hat Airbus zeitweise handlungsunfähig gemacht.

Das trifft auf Boeing mit der B787 und B737MAX aber auch zu, die Reaktion auf die A320NEO ist mehr als laienhaft und das Batteryfix der B787 entspricht eigentlich keinem einzigen Luftfahrtstandard.
Beitrag vom 16.02.2019 - 15:02 Uhr
Userjasonbourne
User (1475 Beiträge)
zur A380: Klarer Fehler, Boeing hat zu dem Zeitpunkt die deutliche bessere Idee vom markt und Marktentwicklung.
Der damalige Boeing CEO: Wenn dein größter Konkurrent fehler macht, halt die klappe und lass ihn machen (auf die Frage nach Boeings antwort auf den A380).
Boeing hatte ein upgrade der B747-400 schon mitte der 90ger im Köcher, hat das aber dann verworfen - um dann Anfang der 2000er Jahre doch den Fehler zu machen.
Airbus hat zu der zeit viele FLugzeuge gebaut die der Markt nicht wollte:
- die A340 next gen (500,600)
- den A380
- den 1. Entwurf des A350

Es war reines Glück das Boeing erst die B748 gebaut und die B787 entwicklung komplett in den Sand gesetzt hat. Hätten sie die B737 neu entwickelt Airbus wäre heute wohl am Ende.

Die B748 wird auch bald das zeitliche segnen, und wenn man den stand heute betrachtet, ist Airbus in einer sehr schönen Position:
2 sehr gut laufende Familien (A320neo und A350)
Den modernsten SA und den modernsten WB.
Noch potenzial im A220, A321 und in der A350.
Einen solide laufenden A330neo.

Dagegen hat Boeing die gut laufende B787, die gut laufende aber gegen A320neo verlierende B737 max mit ausgereiztem Design, und so ein bissl ein Sorgenkind oben drüber.
Dafür sind sie in der Produktion besser.
Beitrag vom 17.02.2019 - 14:25 Uhr
UserVJ 101
User (460 Beiträge)
Mitte der 1980er, Anfang der 1990er Jahre waren die ETOPS Einschränkungen noch restriktiver als heute, aus diesem Grunde war die A340 eine folgerichtige Entwicklung.

Die A340-500 war von Anfang an für wenige Extremstrecken ausgelegt, z.B. die Vuelo Transpolar von Buenos Aires nach Sydney geflogen von Aerolineas Argentinas.

Bei den extrem langen Zeiträumen von Entwicklung bis Serienproduktion im Flugzeugbau ist die Vorhersage der Marktentwicklung ein sehr schwieriges Unterfangen.
Bedenkt man die extremen Entwicklungskosten für ein neues Muster - nicht unter mindestens 10 Mrd. Euro - darf die Prognose nicht zu oft unzutreffend sein.


Beitrag vom 17.02.2019 - 16:07 Uhr
UserAlfred
User (223 Beiträge)
@jasonbourne, ob die B777 wirklich ein Sorgenkind wird, muss man abwarten.Die jetzige Variante, inclusive der Frachter, verkauft sich selbst kurz vor Ende der Produktion leidlich gut. Die neue ab 2020 hat reichlich Verkaufspotential seit das Ende der A380 besiegelt ist und die Golflinien und andere sich Nachfolger für ihre A380 und B777 suchen müssen. Hinzu kommen noch die zu ersetzenden B744 von BA. Da scheinen mir rund 500 Stück durchaus realistisch.
Beitrag vom 17.02.2019 - 20:21 Uhr
UserNeilArmstrong
User (212 Beiträge)

Um einen A380 voll zu bekommen sind mindestens 3 Zubringerflüge mit einer A320/ B737 notwendig, ein erheblicher Logistikaufwand mit vielen Störungseinflüssen, gerade hinsichtlich der Pünktlichkeit.

Woher haben Sie diese Zahl von 3 Zubringerflügen? Ich habe (leider schon vor sehr langer Zeit) einmal gelesen, daß es bis zu ca. 45 Zubringerflüge bedarf (egal welchen Flugzeugstyps) um eine 747 voll zu bekommen.
Beitrag vom 17.02.2019 - 20:43 Uhr
Usermasw
User (82 Beiträge)

Um einen A380 voll zu bekommen sind mindestens 3 Zubringerflüge mit einer A320/ B737 notwendig, ein erheblicher Logistikaufwand mit vielen Störungseinflüssen, gerade hinsichtlich der Pünktlichkeit.

Woher haben Sie diese Zahl von 3 Zubringerflügen? Ich habe (leider schon vor sehr langer Zeit) einmal gelesen, daß es bis zu ca. 45 Zubringerflüge bedarf (egal welchen Flugzeugstyps) um eine 747 voll zu bekommen.

Die 3 Flüge beziehen sich glaube ich nur auf die Sitzplatzzahl. Ihre 45 Flüge dagegen auf die realistische Sicht, das natürlich nicht alle Passagiere eines Zubringers in den gleichen Langstreckenjet steigen.
Beitrag vom 17.02.2019 - 20:53 Uhr
UserVJ 101
User (460 Beiträge)

Um einen A380 voll zu bekommen sind mindestens 3 Zubringerflüge mit einer A320/ B737 notwendig, ein erheblicher Logistikaufwand mit vielen Störungseinflüssen, gerade hinsichtlich der Pünktlichkeit.

Woher haben Sie diese Zahl von 3 Zubringerflügen? Ich habe (leider schon vor sehr langer Zeit) einmal gelesen, daß es bis zu ca. 45 Zubringerflüge bedarf (egal welchen Flugzeugstyps) um eine 747 voll zu bekommen.

Die 3 Flüge beziehen sich glaube ich nur auf die Sitzplatzzahl. Ihre 45 Flüge dagegen auf die realistische Sicht, das natürlich nicht alle Passagiere eines Zubringers in den gleichen Langstreckenjet steigen.

Ganz genau so war es gemeint: 170*3= 510; natürlich nur der mathematische Rechenwert, in praxi verteilt es sich auf mehrere Zubringerflüge, PAX direkt vor Ort, Anreise mit der Bahn usw.
Beitrag vom 19.02.2019 - 12:01 Uhr
Userjasonbourne
User (1475 Beiträge)
@jasonbourne, ob die B777 wirklich ein Sorgenkind wird, muss man abwarten.Die jetzige Variante, inclusive der Frachter, verkauft sich selbst kurz vor Ende der Produktion leidlich gut. Die neue ab 2020 hat reichlich Verkaufspotential seit das Ende der A380 besiegelt ist und die Golflinien und andere sich Nachfolger für ihre A380 und B777 suchen müssen. Hinzu kommen noch die zu ersetzenden B744 von BA. Da scheinen mir rund 500 Stück durchaus realistisch.

Abwarten. AM Golf kriselt es.

BA ist ein natürlicher B779 Kunde, da gebe ich recht, mit aktuell noch 35 B744.
Nur haben sie A35k bestellt, und zwar 18 + 18.
Gut möglich das einige A35k auf B744 ersetzen.
Beitrag vom 10.03.2019 - 10:20 Uhr
Usermyair
User (7 Beiträge)
@jasonbourne, ob die B777 wirklich ein Sorgenkind wird, muss man abwarten.Die jetzige Variante, inclusive der Frachter, verkauft sich selbst kurz vor Ende der Produktion leidlich gut. Die neue ab 2020 hat reichlich Verkaufspotential seit das Ende der A380 besiegelt ist und die Golflinien und andere sich Nachfolger für ihre A380 und B777 suchen müssen. Hinzu kommen noch die zu ersetzenden B744 von BA. Da scheinen mir rund 500 Stück durchaus realistisch.

Abwarten. AM Golf kriselt es.

BA ist ein natürlicher B779 Kunde, da gebe ich recht, mit aktuell noch 35 B744.
Nur haben sie A35k bestellt, und zwar 18 + 18.
Gut möglich das einige A35k auf B744 ersetzen.
Am Golf kriselt es definitiv und die Wachstumsraten der vergangen Jahre werden bestimmt nicht mehr erreich werden können. Denke aber schon, dass die 777 großteils wie bestellt abgenommen wird. Bei Etihad wird sich zeigen was in den nächsten Jahren passiert.
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