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Beitrag vom 28.02.2024 - 13:36 Uhr
UserJochen Hansen
User (43 Beiträge)
Moin,

das ist dann die Steigerung von Umweltschädlichkeit. Billigste Ware, welche keinerlei EU-Standards entspricht wird noch umweltschädlich per Luftfracht versendet, weil das Prekariat keine Zeit hat, auf das Billigzeug per Schiffscontainer zu warten.

Da soll sich nochmal jemand beschweren, warum die EU Dinge reguliert bzw. warum die Luftfahrt in so einem schlechten Licht steht, in Sachen Umweltschutz.

Dies ist mehr als sinnlos!

Gruß,
Jochen
Beitrag vom 28.02.2024 - 13:47 Uhr
UserEricM
User (5547 Beiträge)
Moin,

das ist dann die Steigerung von Umweltschädlichkeit. Billigste Ware, welche keinerlei EU-Standards entspricht wird noch umweltschädlich per Luftfracht versendet, weil das Prekariat keine Zeit hat, auf das Billigzeug per Schiffscontainer zu warten.

Da soll sich nochmal jemand beschweren, warum die EU Dinge reguliert bzw. warum die Luftfahrt in so einem schlechten Licht steht, in Sachen Umweltschutz.

Dies ist mehr als sinnlos!

Gruß,
Jochen

Stimme zu: Eine "Rennstrecke" Für den Plastikschund ausgerechnet von Temu?
Wo sind Strafzölle wenn man sie mal braucht?

Ich schlage vor, die LH verkauft ihren "Nachhaltigkeitsbericht" in Zukunft am Kiosk als Satirezeitschrift ...
Beitrag vom 28.02.2024 - 13:50 Uhr
UserFloCo
Vielflieger
User (1691 Beiträge)
Zeigt doch am Ende, dass dieser Gedanke nach Qualität und Umweltschutz egal ist, so lange wir günstig Einkaufen können.

Der Luftfahrt würde ich da nur bedingt einen Vorwurf machen... die müssen am Ende Geld verdienen und bieten einen Service, der angefragt wird. Wenn es keine Kunden gäbe, hätte man das Problem nicht.
Aber als einfacher Bürger ist es natürlich immer einfach den Unternehmen die Schuld zu geben (gerade bei Themen Umweltschutz, Dumpinglöhne, Arbeitsbedingungen, etc.) und nicht das eigene Handeln zu hinterfragen.
Beitrag vom 28.02.2024 - 15:16 Uhr
Usercontrail55
User (4688 Beiträge)
Zeigt doch am Ende, dass dieser Gedanke nach Qualität und Umweltschutz egal ist, so lange wir günstig Einkaufen können.

Der Luftfahrt würde ich da nur bedingt einen Vorwurf machen... die müssen am Ende Geld verdienen und bieten einen Service, der angefragt wird. Wenn es keine Kunden gäbe, hätte man das Problem nicht.
Aber als einfacher Bürger ist es natürlich immer einfach den Unternehmen die Schuld zu geben (gerade bei Themen Umweltschutz, Dumpinglöhne, Arbeitsbedingungen, etc.) und nicht das eigene Handeln zu hinterfragen.
👍🏻👍🏻👍🏻
Beitrag vom 28.02.2024 - 16:27 Uhr
UserEricM
User (5547 Beiträge)
Zeigt doch am Ende, dass dieser Gedanke nach Qualität und Umweltschutz egal ist, so lange wir günstig Einkaufen können.

Vielen schon. Eben ...

Der Luftfahrt würde ich da nur bedingt einen Vorwurf machen... die müssen am Ende Geld verdienen und bieten einen Service, der angefragt wird. Wenn es keine Kunden gäbe, hätte man das Problem nicht.
Aber als einfacher Bürger ist es natürlich immer einfach den Unternehmen die Schuld zu geben (gerade bei Themen Umweltschutz, Dumpinglöhne, Arbeitsbedingungen, etc.) und nicht das eigene Handeln zu hinterfragen.

Mein eigenes Handeln hab ich da durchaus schon sehr stark hinterfragt und entsprechend angepasst.
Das Handeln der Gesellschaft als Ganzes kann man aber denke ich nur anhand konkreter Auswüchse wie zB bei dieser "Rennstrecke" hinterfragen, oder?
Einfach -alle- dafür verantwortlich zu machen, hieße ja letztendlich, nicht mal den Versuch zu machen, verantwortliches Verhalten zu fördern.

Wäre es ihnen lieber, alle würden ob dieser Entscheidung einfach nur beschämt oder angewidert, je nach persönlicher EInstellung, schweigen?

Dieser Beitrag wurde am 28.02.2024 16:29 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 28.02.2024 - 16:51 Uhr
UserChristian159
User (890 Beiträge)
Zeigt doch am Ende, dass dieser Gedanke nach Qualität und Umweltschutz egal ist, so lange wir günstig Einkaufen können.

Vielen schon. Eben ...

Der Luftfahrt würde ich da nur bedingt einen Vorwurf machen... die müssen am Ende Geld verdienen und bieten einen Service, der angefragt wird. Wenn es keine Kunden gäbe, hätte man das Problem nicht.
Aber als einfacher Bürger ist es natürlich immer einfach den Unternehmen die Schuld zu geben (gerade bei Themen Umweltschutz, Dumpinglöhne, Arbeitsbedingungen, etc.) und nicht das eigene Handeln zu hinterfragen.

Mein eigenes Handeln hab ich da durchaus schon sehr stark hinterfragt und entsprechend angepasst.
Das Handeln der Gesellschaft als Ganzes kann man aber denke ich nur anhand konkreter Auswüchse wie zB bei dieser "Rennstrecke" hinterfragen, oder?
Einfach -alle- dafür verantwortlich zu machen, hieße ja letztendlich, nicht mal den Versuch zu machen, verantwortliches Verhalten zu fördern.

Wäre es ihnen lieber, alle würden ob dieser Entscheidung einfach nur beschämt oder angewidert, je nach persönlicher EInstellung, schweigen?

Was würde denn mit den Waren aus China passieren, wenn die LCAG diese Flüge nicht aufnehmen würde?
Beitrag vom 28.02.2024 - 17:53 Uhr
UserFloCo
Vielflieger
User (1691 Beiträge)
Zeigt doch am Ende, dass dieser Gedanke nach Qualität und Umweltschutz egal ist, so lange wir günstig Einkaufen können.

Vielen schon. Eben ...

Der Luftfahrt würde ich da nur bedingt einen Vorwurf machen... die müssen am Ende Geld verdienen und bieten einen Service, der angefragt wird. Wenn es keine Kunden gäbe, hätte man das Problem nicht.
Aber als einfacher Bürger ist es natürlich immer einfach den Unternehmen die Schuld zu geben (gerade bei Themen Umweltschutz, Dumpinglöhne, Arbeitsbedingungen, etc.) und nicht das eigene Handeln zu hinterfragen.

Mein eigenes Handeln hab ich da durchaus schon sehr stark hinterfragt und entsprechend angepasst.
Das Handeln der Gesellschaft als Ganzes kann man aber denke ich nur anhand konkreter Auswüchse wie zB bei dieser "Rennstrecke" hinterfragen, oder?
Einfach -alle- dafür verantwortlich zu machen, hieße ja letztendlich, nicht mal den Versuch zu machen, verantwortliches Verhalten zu fördern.

Wäre es ihnen lieber, alle würden ob dieser Entscheidung einfach nur beschämt oder angewidert, je nach persönlicher EInstellung, schweigen?

Nö, wo lesen Sie das denn raus? Ich hab doch bloß 2 Sachen dargestellt:
1. Nicht die LH ist hier das Problem, sondern die Gesellschaft, die immer nach einem anderen Schuldigen sucht als sich selbst.
2. Scheinbar gibt es eine Vielzahl, evt sogar deutliche Mehrheit?, in der Gesellschaft, die sich eben nicht genug um diese Themen kümmern, die doch von so vielen immer wieder als die Meinung der Mehrheit versucht wird darzustellen.


Ich hab doch nirgends gesagt, dass man hier nicht seine Meinung sagen sollte, oder sich irgendwo verstecken sollte, weil man so denkt… aber naja…
Beitrag vom 28.02.2024 - 18:07 Uhr
UserGB
User (426 Beiträge)
Wer qualitätswichtige Ware bei Temu kauft ist selber schuld, wenn sie den Ansprüchen nicht genügt.

Andererseits sehe ich interessante Kleinteile bei Temu, die ich hier praktisch gar nicht oder deutlich teurer als ebenfalls einfach auszumachender China-Import sehe - wozu soll ich z.B. ein USB-Amperemeter beim beutschen Freizeit-Händler für fast das doppelte kaufen wie es exakt baugleich bei Temu angeboten wird?

Chinaprodukt bedeutet ja nicht automatisch minderwertige Qualität. Oft ja, aber eben nicht immer. Wie man weiß lassen ja selbst deutsche Qualitätsmarken wie Mercedes, Hugo Boss & Co. dort fertigen. Meine letzte größere Anschaffung aus einer seriösen Einzelhandelskette wurde mir, da nicht am Lager, freundlicherweise sofort nach Eingang per Spedition ins Haus geliefert. Inklusive original chinesischer Verpackung. Den przentuale Aufschlag zum NoName-Produkt war dreistellig, den zum vergeichbareb(!) Discounter-Produkt darf ich gar nicht ausrechnen, wenn ich keine Bauchschmerzen bekommen will.

Und was den Kundensupport anbetrifft: Neulich Kleinteil bei deutschem eBay-Händler bestellt, Tüte kam und war leer. Händler mitgeteilt daß wohl versehentlich leer und wegen dringendem Bedarf gebeten, gleich nochmal eins gegen Bezahlung schnell zu senden. Zurück kam wütende Entgegnung "Kaufen Sie woanders". Wohlgemerkt: trotz ausdrücklich angebotener nochmaligen Zahlung, von Ersatz der Erstlieferung war keine Rede. Bei Temu erhalte ich ab und zu mal 5 Euro, wenn das Päckchen nicht rechtzeitig da ist, oder klicke ich, wenn was nichts taugt oder kaputt ist, den Rückgabe-Button und erhalte in Sekundenschnelle den Betrag gutgeschrieben oder wahlweise erstattet (dauert ein, zwei Tage). Mit dem Hinweis, das Ding bitte selbst zu entsorgen.

Und da wundert sich der deutsche Einzelhandel, daß man das, was er selbst auch bloß importiert, gleich selbst beim Chinesen kauft.

Ok, die juristische Seite des Inverkehrbringens ist mir bekannt. Weswegen ich ja auch bei weitem nicht alles, was ich brauche und dort günstig zu haben ist, auch dort bestelle, siehe erster Satz oben.
Beitrag vom 28.02.2024 - 19:49 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (2423 Beiträge)
Das ist ja das Schöne an so einem Forum, für jeden was dabei. Auch der LLHGFVT ist happy :-)
Beitrag vom 28.02.2024 - 19:55 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (2423 Beiträge)
Wer qualitätswichtige Ware bei Temu kauft ist selber schuld, wenn sie den Ansprüchen nicht genügt.

Andererseits sehe ich interessante Kleinteile bei Temu, die ich hier praktisch gar nicht oder deutlich teurer als ebenfalls einfach auszumachender China-Import sehe - wozu soll ich z.B. ein USB-Amperemeter beim beutschen Freizeit-Händler für fast das doppelte kaufen wie es exakt baugleich bei Temu angeboten wird?

Chinaprodukt bedeutet ja nicht automatisch minderwertige Qualität. Oft ja, aber eben nicht immer. Wie man weiß lassen ja selbst deutsche Qualitätsmarken wie Mercedes, Hugo Boss & Co. dort fertigen. Meine letzte größere Anschaffung aus einer seriösen Einzelhandelskette wurde mir, da nicht am Lager, freundlicherweise sofort nach Eingang per Spedition ins Haus geliefert. Inklusive original chinesischer Verpackung. Den przentuale Aufschlag zum NoName-Produkt war dreistellig, den zum vergeichbareb(!) Discounter-Produkt darf ich gar nicht ausrechnen, wenn ich keine Bauchschmerzen bekommen will.

Und was den Kundensupport anbetrifft: Neulich Kleinteil bei deutschem eBay-Händler bestellt, Tüte kam und war leer. Händler mitgeteilt daß wohl versehentlich leer und wegen dringendem Bedarf gebeten, gleich nochmal eins gegen Bezahlung schnell zu senden. Zurück kam wütende Entgegnung "Kaufen Sie woanders". Wohlgemerkt: trotz ausdrücklich angebotener nochmaligen Zahlung, von Ersatz der Erstlieferung war keine Rede. Bei Temu erhalte ich ab und zu mal 5 Euro, wenn das Päckchen nicht rechtzeitig da ist, oder klicke ich, wenn was nichts taugt oder kaputt ist, den Rückgabe-Button und erhalte in Sekundenschnelle den Betrag gutgeschrieben oder wahlweise erstattet (dauert ein, zwei Tage). Mit dem Hinweis, das Ding bitte selbst zu entsorgen.

Und da wundert sich der deutsche Einzelhandel, daß man das, was er selbst auch bloß importiert, gleich selbst beim Chinesen kauft.

Ok, die juristische Seite des Inverkehrbringens ist mir bekannt. Weswegen ich ja auch bei weitem nicht alles, was ich brauche und dort günstig zu haben ist, auch dort bestelle, siehe erster Satz oben.

Vielleicht wäre es ja eventuell, vielleicht, ggfls... ganz sinnvoll, im Sinne der Umwelt und unserer Zukunft (ja auch des immer so gerne verteidigten 'deutschen Wohlstandes') nicht unbedingt jedes Geschäft bzw. (vermeintlichen) Vorteil mitzunehmen🤔!?
Beitrag vom 28.02.2024 - 23:36 Uhr
UserAngros
User (717 Beiträge)
Wer qualitätswichtige Ware bei Temu kauft ist selber schuld, wenn sie den Ansprüchen nicht genügt.

Andererseits sehe ich interessante Kleinteile bei Temu, die ich hier praktisch gar nicht oder deutlich teurer als ebenfalls einfach auszumachender China-Import sehe - wozu soll ich z.B. ein USB-Amperemeter beim beutschen Freizeit-Händler für fast das doppelte kaufen wie es exakt baugleich bei Temu angeboten wird?

Chinaprodukt bedeutet ja nicht automatisch minderwertige Qualität. Oft ja, aber eben nicht immer. Wie man weiß lassen ja selbst deutsche Qualitätsmarken wie Mercedes, Hugo Boss & Co. dort fertigen. Meine letzte größere Anschaffung aus einer seriösen Einzelhandelskette wurde mir, da nicht am Lager, freundlicherweise sofort nach Eingang per Spedition ins Haus geliefert. Inklusive original chinesischer Verpackung. Den przentuale Aufschlag zum NoName-Produkt war dreistellig, den zum vergeichbareb(!) Discounter-Produkt darf ich gar nicht ausrechnen, wenn ich keine Bauchschmerzen bekommen will.

Und was den Kundensupport anbetrifft: Neulich Kleinteil bei deutschem eBay-Händler bestellt, Tüte kam und war leer. Händler mitgeteilt daß wohl versehentlich leer und wegen dringendem Bedarf gebeten, gleich nochmal eins gegen Bezahlung schnell zu senden. Zurück kam wütende Entgegnung "Kaufen Sie woanders". Wohlgemerkt: trotz ausdrücklich angebotener nochmaligen Zahlung, von Ersatz der Erstlieferung war keine Rede. Bei Temu erhalte ich ab und zu mal 5 Euro, wenn das Päckchen nicht rechtzeitig da ist, oder klicke ich, wenn was nichts taugt oder kaputt ist, den Rückgabe-Button und erhalte in Sekundenschnelle den Betrag gutgeschrieben oder wahlweise erstattet (dauert ein, zwei Tage). Mit dem Hinweis, das Ding bitte selbst zu entsorgen.

Und da wundert sich der deutsche Einzelhandel, daß man das, was er selbst auch bloß importiert, gleich selbst beim Chinesen kauft.

Ok, die juristische Seite des Inverkehrbringens ist mir bekannt. Weswegen ich ja auch bei weitem nicht alles, was ich brauche und dort günstig zu haben ist, auch dort bestelle, siehe erster Satz oben.

Vielleicht wäre es ja eventuell, vielleicht, ggfls... ganz sinnvoll, im Sinne der Umwelt und unserer Zukunft (ja auch des immer so gerne verteidigten 'deutschen Wohlstandes') nicht unbedingt jedes Geschäft bzw. (vermeintlichen) Vorteil mitzunehmen🤔!?


Genau das wurde aber eben bislang bereits vielfach praktiziert. Auch mir ist bereits mehrfach aufgefallen, dass man von hiesigen (bzw. US) Händlern ebenfalls immer mehr chinesische Ware erhält; teilweise wie erwähnt baugleich, nur mit ordentlichem Preiszuschlag.
Immer mehr Konsumenten umgehen also mMn lediglich die Zwischenhändler, wenn sie nun direkt in China bestellen, den Profit den bislang Unternehmen wie Amazon oder auch Großhändler hier vor Ort eingestrichen haben, nimmt man eben dabei selbst als Preisvorteil mit. Globalisierung war bislang doch immer ganz toll, nur wenn es der Konsument selbst für sich nutzt, nicht mehr?!

Natürlich ist das als Gesamtkonzept nicht nachhaltig. Versuchen Sie aber mal auch nur die Hälfte der Ware als "made in Europe" zu beziehen, das ist gar nicht so einfach, selbst wenn man den Preis außen vor lässt. Die Stützung der heimischen Wirtschaft kann also auch keine Argument sein, wenn es die entsprechenden Betriebe bei uns gar nicht erst gibt. Und nur die Zwischenhändler zu subventionieren ist ja auch kein nachhaltiges Wirtschaften.
Beitrag vom 29.02.2024 - 09:50 Uhr
UserNiedersachsenHans
User (202 Beiträge)
Zeigt doch am Ende, dass dieser Gedanke nach Qualität und Umweltschutz egal ist, so lange wir günstig Einkaufen können.

Vielen schon. Eben ...

Der Luftfahrt würde ich da nur bedingt einen Vorwurf machen... die müssen am Ende Geld verdienen und bieten einen Service, der angefragt wird. Wenn es keine Kunden gäbe, hätte man das Problem nicht.
Aber als einfacher Bürger ist es natürlich immer einfach den Unternehmen die Schuld zu geben (gerade bei Themen Umweltschutz, Dumpinglöhne, Arbeitsbedingungen, etc.) und nicht das eigene Handeln zu hinterfragen.

Mein eigenes Handeln hab ich da durchaus schon sehr stark hinterfragt und entsprechend angepasst.
Das Handeln der Gesellschaft als Ganzes kann man aber denke ich nur anhand konkreter Auswüchse wie zB bei dieser "Rennstrecke" hinterfragen, oder?
Einfach -alle- dafür verantwortlich zu machen, hieße ja letztendlich, nicht mal den Versuch zu machen, verantwortliches Verhalten zu fördern.

Wäre es ihnen lieber, alle würden ob dieser Entscheidung einfach nur beschämt oder angewidert, je nach persönlicher EInstellung, schweigen?

Was würde denn mit den Waren aus China passieren, wenn die LCAG diese Flüge nicht aufnehmen würde?

Dann fliegt halt jemand anders! Cargolux flog schon vor 10 Jahren nach zhengzhou, ob die das jetzt immer noch machen weiß ich nicht.
Und bei Temu gibts ja schon Überlegungen für eine eigene Frachtairline
Beitrag vom 29.02.2024 - 10:37 Uhr
UserEricM
User (5547 Beiträge)
Dann fliegt halt jemand anders!

Wenn ich diesen Wald nicht brandrode, rodet ihn halt jemand anders!
Wenn ich diese Gift nicht im Meer verklappe, verklappt es halt jemand anders!
Wenn ich dieses Nashorn nicht schieße, schießt es halt jemand anders!

Dieses Argument ist beinahe universal anwendbar...
Beitrag vom 29.02.2024 - 11:50 Uhr
UserChristian159
User (890 Beiträge)
Vielleicht wäre es ja eventuell, vielleicht, ggfls... ganz sinnvoll, im Sinne der Umwelt und unserer Zukunft (ja auch des immer so gerne verteidigten 'deutschen Wohlstandes') nicht unbedingt jedes Geschäft bzw. (vermeintlichen) Vorteil mitzunehmen🤔!?


Welchen Einfluß auf die Umwelt, unsere Zukunft und unseren Wohlstand hätte es denn, wenn die LCAG diese Flüge nicht machen würde?
Beitrag vom 29.02.2024 - 13:12 Uhr
Usercontrail55
User (4688 Beiträge)
Dann fliegt halt jemand anders!

Wenn ich diesen Wald nicht brandrode, rodet ihn halt jemand anders!
Wenn ich diese Gift nicht im Meer verklappe, verklappt es halt jemand anders!
Wenn ich dieses Nashorn nicht schieße, schießt es halt jemand anders!

Dieses Argument ist beinahe universal anwendbar...
... denn es ist nicht falsch. Wenn es legal ist und gesellschaftlich nicht geächtet, dann wird jemand den Buiness Case sehen und es machen. Warum auch nicht?
Das ist doch die ewig selbe Schleife. Es gibt immer jemanden, der etwas nicht gut findet. Was sollte man da machen, ihrer Meinung nach?
Solange dieser Wunsch keine breite Mehrheit findet, ist es einfach nur ein Wunsch von vielen. Also für sich selbst das Verhalten danach ausrichten und, wenn es wirklich wichtig ist, Mehrheiten bilden. Sieht man ja gerade auf der Straße bei den Demonstrationen.


Dieser Beitrag wurde am 29.02.2024 13:17 Uhr bearbeitet.
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