Community / Kommentare zu aktuellen Nachrichten / Lufthansa Cargo richtet Rennstrecke ...

Beitrag 16 - 27 von 27
1 | 2 | « zurück | weiter »
Beitrag vom 29.02.2024 - 13:39 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (2423 Beiträge)
Vielleicht wäre es ja eventuell, vielleicht, ggfls... ganz sinnvoll, im Sinne der Umwelt und unserer Zukunft (ja auch des immer so gerne verteidigten 'deutschen Wohlstandes') nicht unbedingt jedes Geschäft bzw. (vermeintlichen) Vorteil mitzunehmen🤔!?


Welchen Einfluß auf die Umwelt, unsere Zukunft und unseren Wohlstand hätte es denn, wenn die LCAG diese Flüge nicht machen würde?

Haben Sie schon mal das Wort "Verzicht" gehört? Aber natürlich, überall, nur nicht bei uns.

Ist aber auch egal, wenn wir so weitermachen - und es deutet nichts daraufhin das ernsthafte und tiefgreifende Veränderungen weltweit an unserem 'Wirtschaftsdenken: mehr, mehr und immer mehr, natürlich billig' ergriffen werden, dann hat sich das Thema eh bald für alle Menschen (ja auch uns hier) erledigt.
Beitrag vom 29.02.2024 - 13:49 Uhr
UserChristian159
User (890 Beiträge)
Vielleicht wäre es ja eventuell, vielleicht, ggfls... ganz sinnvoll, im Sinne der Umwelt und unserer Zukunft (ja auch des immer so gerne verteidigten 'deutschen Wohlstandes') nicht unbedingt jedes Geschäft bzw. (vermeintlichen) Vorteil mitzunehmen🤔!?


Welchen Einfluß auf die Umwelt, unsere Zukunft und unseren Wohlstand hätte es denn, wenn die LCAG diese Flüge nicht machen würde?

Haben Sie schon mal das Wort "Verzicht" gehört? Aber natürlich, überall, nur nicht bei uns.

Bedeutet das, dass ein Verzicht der LCAG keinen Einfluss auf die Umwelt, unsere Zukunft und den deutschen Wohlstand hat?
Beitrag vom 29.02.2024 - 14:26 Uhr
UserEricM
User (5547 Beiträge)
Dann fliegt halt jemand anders!

Wenn ich diesen Wald nicht brandrode, rodet ihn halt jemand anders!
Wenn ich diese Gift nicht im Meer verklappe, verklappt es halt jemand anders!
Wenn ich dieses Nashorn nicht schieße, schießt es halt jemand anders!

Dieses Argument ist beinahe universal anwendbar...
... denn es ist nicht falsch. Wenn es legal ist und gesellschaftlich nicht geächtet, dann wird jemand den Buiness Case sehen und es machen. Warum auch nicht?
Das ist doch die ewig selbe Schleife. Es gibt immer jemanden, der etwas nicht gut findet. Was sollte man da machen, ihrer Meinung nach?

Also ich verleihe in diesem Fall hier im Forum meiner Meinung - dass ich das nicht gut finde - Ausdruck.
Auch das scheint aber wiederum einige zu triggern...

Solange dieser Wunsch keine breite Mehrheit findet, ist es einfach nur ein Wunsch von vielen.

Ja klar. Was sonst?

Also für sich selbst das Verhalten danach ausrichten und, wenn es wirklich wichtig ist, Mehrheiten bilden. Sieht man ja gerade auf der Straße bei den Demonstrationen.
Beitrag vom 29.02.2024 - 15:41 Uhr
Usercontrail55
User (4688 Beiträge)

Also ich verleihe in diesem Fall hier im Forum meiner Meinung - dass ich das nicht gut finde - Ausdruck.
Auch das scheint aber wiederum einige zu triggern...
... wenn sie Sätze offen beenden, dann lädt das dazu ein. Sie fühlten sich durch den Ausdruck der Meinung von @Niedersachsenhans auch getriggert. Worauf wollen Sie hinaus?
Beitrag vom 29.02.2024 - 18:52 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (2423 Beiträge)
Vielleicht wäre es ja eventuell, vielleicht, ggfls... ganz sinnvoll, im Sinne der Umwelt und unserer Zukunft (ja auch des immer so gerne verteidigten 'deutschen Wohlstandes') nicht unbedingt jedes Geschäft bzw. (vermeintlichen) Vorteil mitzunehmen🤔!?


Welchen Einfluß auf die Umwelt, unsere Zukunft und unseren Wohlstand hätte es denn, wenn die LCAG diese Flüge nicht machen würde?

Haben Sie schon mal das Wort "Verzicht" gehört? Aber natürlich, überall, nur nicht bei uns.

Bedeutet das, dass ein Verzicht der LCAG keinen Einfluss auf die Umwelt, unsere Zukunft und den deutschen Wohlstand hat?

Natürlich hätte er das, wenn auch nur sehr gering. Aber es wäre ein Zeichen.
Beitrag vom 29.02.2024 - 19:14 Uhr
UserChristian159
User (890 Beiträge)
Vielleicht wäre es ja eventuell, vielleicht, ggfls... ganz sinnvoll, im Sinne der Umwelt und unserer Zukunft (ja auch des immer so gerne verteidigten 'deutschen Wohlstandes') nicht unbedingt jedes Geschäft bzw. (vermeintlichen) Vorteil mitzunehmen🤔!?


Welchen Einfluß auf die Umwelt, unsere Zukunft und unseren Wohlstand hätte es denn, wenn die LCAG diese Flüge nicht machen würde?

Haben Sie schon mal das Wort "Verzicht" gehört? Aber natürlich, überall, nur nicht bei uns.

Bedeutet das, dass ein Verzicht der LCAG keinen Einfluss auf die Umwelt, unsere Zukunft und den deutschen Wohlstand hat?

Natürlich hätte er das, wenn auch nur sehr gering. Aber es wäre ein Zeichen.

Das glaube ich kaum. Die Waren wären nur von jemand anderem geliefert worden. Es bestellt doch keiner weniger, weil die LCAG auf das Geschäft verzichtet! Kein Flug würde eingespart werden. Nur das Geschäft wäre nicht an die LCAG gegangen. Aber wahrscheinlich geht es genau darum!

Auf der einen Seite werden massive Lohnanhebungen gefordert, auf der anderen Seite soll man aber auf lukrative Geschäfte verzichten. Alles klar!

Beitrag vom 01.03.2024 - 09:23 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (2423 Beiträge)
> Vielleicht wäre es ja eventuell, vielleicht, ggfls... ganz sinnvoll, im Sinne der Umwelt und unserer Zukunft (ja auch des immer so gerne verteidigten 'deutschen Wohlstandes') nicht unbedingt jedes Geschäft bzw. (vermeintlichen) Vorteil mitzunehmen🤔!?
>

Welchen Einfluß auf die Umwelt, unsere Zukunft und unseren Wohlstand hätte es denn, wenn die LCAG diese Flüge nicht machen würde?

Haben Sie schon mal das Wort "Verzicht" gehört? Aber natürlich, überall, nur nicht bei uns.

Bedeutet das, dass ein Verzicht der LCAG keinen Einfluss auf die Umwelt, unsere Zukunft und den deutschen Wohlstand hat?

Natürlich hätte er das, wenn auch nur sehr gering. Aber es wäre ein Zeichen.

Das glaube ich kaum. Die Waren wären nur von jemand anderem geliefert worden. Es bestellt doch keiner weniger, weil die LCAG auf das Geschäft verzichtet! Kein Flug würde eingespart werden. Nur das Geschäft wäre nicht an die LCAG gegangen. Aber wahrscheinlich geht es genau darum!

Auf der einen Seite werden massive Lohnanhebungen gefordert, auf der anderen Seite soll man aber auf lukrative Geschäfte verzichten. Alles klar!

Nichts ist Ihnen klar, wie Sie einmal mehr durch Ihre völlige Fehlinterpretation meiner Antwort auf Ihre Frage beweisen.
Beitrag vom 01.03.2024 - 15:04 Uhr
UserEricM
User (5547 Beiträge)
Also ich verleihe in diesem Fall hier im Forum meiner Meinung - dass ich das nicht gut finde - Ausdruck.
Auch das scheint aber wiederum einige zu triggern...
... wenn sie Sätze offen beenden, dann lädt das dazu ein.

Getriggert von "..."? Echt jetzt?
Bin mir nicht ganz sicher, was Sie unter "getriggert" verstehen, eine ganz gute Erläuterung steht hier:  https://www.spiegel.de/psychologie/trigger-warnungen-psychologe-erklaert-wann-und-inwiefern-sie-sinnvoll-sind-a-39b38eab-e1d3-42a4-b501-75637bbb343f

Sie fühlten sich durch den Ausdruck der Meinung von @Niedersachsenhans auch getriggert.

Woraus schließen Sie das? Alleine aus der Tatsache, dass ich auf seinen Post eine Antwort verfasst habe? Da scheinen Sie diesen Ausdruck doch sehr niederschwellig anzuwenden.

Worauf wollen Sie hinaus?

Jeinseits einer reinen Meinungsäußerung eigentlich auf nichts.
Beitrag vom 01.03.2024 - 17:49 Uhr
Usercontrail55
User (4688 Beiträge)
Also ich verleihe in diesem Fall hier im Forum meiner Meinung - dass ich das nicht gut finde - Ausdruck.
Auch das scheint aber wiederum einige zu triggern...
... wenn sie Sätze offen beenden, dann lädt das dazu ein.

Getriggert von "..."? Echt jetzt?
Bin mir nicht ganz sicher, was Sie unter "getriggert" verstehen, eine ganz gute Erläuterung steht hier:  https://www.spiegel.de/psychologie/trigger-warnungen-psychologe-erklaert-wann-und-inwiefern-sie-sinnvoll-sind-a-39b38eab-e1d3-42a4-b501-75637bbb343f
Ich verstehe das im ursprünglichen englischen Wortsinne Auslöser und Impuls. Was versterhe Sie denn darunter?
Der verlinkte Artikel beschreibt ja eine ganze Bandbreite von Nutzungsbeispielen, von Auslösern nach Traumata bis zur inflationären Nutzung, die damit nichts mehr zu tun hat.
Sie fühlten sich durch den Ausdruck der Meinung von @Niedersachsenhans auch getriggert.

Woraus schließen Sie das? Alleine aus der Tatsache, dass ich auf seinen Post eine Antwort verfasst habe? Da scheinen Sie diesen Ausdruck doch sehr niederschwellig anzuwenden.
Wenn man das ausschließlich auf das Traumata Thema reduziert, könnte man das so sehen. Ich habe den Begriff aber als ganz allgemeinen Auslöser genutzt und da Sie eine Präzisierung offen gelassen haben, Ihre Aussage ebenso interpretiert.
Worauf wollen Sie hinaus?

Jeinseits einer reinen Meinungsäußerung eigentlich auf nichts.
Dann frage ich mich, warum Sie das jetzt alles mit der Traumata Geschichte in Bezug setzen?
Beitrag vom 03.03.2024 - 09:08 Uhr
UserEricM
User (5547 Beiträge)
Worauf wollen Sie hinaus?
OK, vielleicht nochmal deutlicher:

Dann fliegt halt jemand anders!

Wenn ich diesen Wald nicht brandrode, rodet ihn halt jemand anders!
Wenn ich diese Gift nicht im Meer verklappe, verklappt es halt jemand anders!
Wenn ich dieses Nashorn nicht schieße, schießt es halt jemand anders!

Dieses Argument ist beinahe universal anwendbar...
... denn es ist nicht falsch. Wenn es legal ist und gesellschaftlich nicht geächtet, dann wird jemand den Buiness Case sehen und es machen. Warum auch nicht?

Sie scheinen bei dieser Argumentation davon auszugehen, die gesellschaftliche Akzeptanz von Verhalten (und zeitlich folgend die Gesetzeslage) sei konstant.
Ist sie nicht.

Großflächige Brandrodung, Verklappung, Großwildjagd auf bedrohte Arten waren alle so vor 30-50 Jahren mal weltweit Business as usual. In vielen Weltgegenden noch heute.
In Europa dagegen sind alle diese Verhalten seit langem gesellschaftlich geächtet und mittlerweile auch illegal.

Das ist doch die ewig selbe Schleife. Es gibt immer jemanden, der etwas nicht gut findet. Was sollte man da machen, ihrer Meinung nach?

Der erste Schritt zu Veränderung war damals und ist auch heute, Problembewusstsein bei einer Mehrheit zu schaffen - was man durch Diskussionen, durch ein Ansprechen eines Verhaltens als Problem in Foren durchaus erreichen kann.

Das gilt auch beim Transport von Billigschrott via Luftfracht.
Heute noch Business as usual "sonst macht es halt ein anderer".
2030 vielleicht gesellschaftlich geächtet illegal - wer weiß?

Solange dieser Wunsch keine breite Mehrheit findet, ist es einfach nur ein Wunsch von vielen. Also für sich selbst das Verhalten danach ausrichten und, wenn es wirklich wichtig ist, Mehrheiten bilden. Sieht man ja gerade auf der Straße bei den Demonstrationen.

Generell: Brüllend durch Straßen zu marschieren ist nicht so mein Ding.
Diskussionen können im ersten Schritt mMn sogar besser zur Meinungbildung beitragen. Geht ja drum erst mal Leute zu überzeugen.
Wenn man dann glaubt eine Mehrheit zu haben, dann erst können Demonstrationen überhaupt was bringen.


Dieser Beitrag wurde am 03.03.2024 09:17 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 03.03.2024 - 11:32 Uhr
Usercontrail55
User (4688 Beiträge)
Worauf wollen Sie hinaus?
OK, vielleicht nochmal deutlicher:

Dann fliegt halt jemand anders!

Wenn ich diesen Wald nicht brandrode, rodet ihn halt jemand anders!
Wenn ich diese Gift nicht im Meer verklappe, verklappt es halt jemand anders!
Wenn ich dieses Nashorn nicht schieße, schießt es halt jemand anders!

Dieses Argument ist beinahe universal anwendbar...
... denn es ist nicht falsch. Wenn es legal ist und gesellschaftlich nicht geächtet, dann wird jemand den Buiness Case sehen und es machen. Warum auch nicht?

Sie scheinen bei dieser Argumentation davon auszugehen, die gesellschaftliche Akzeptanz von Verhalten (und zeitlich folgend die Gesetzeslage) sei konstant.
Ist sie nicht.

Großflächige Brandrodung, Verklappung, Großwildjagd auf bedrohte Arten waren alle so vor 30-50 Jahren mal weltweit Business as usual. In vielen Weltgegenden noch heute.
In Europa dagegen sind alle diese Verhalten seit langem gesellschaftlich geächtet und mittlerweile auch illegal.

Das ist doch die ewig selbe Schleife. Es gibt immer jemanden, der etwas nicht gut findet. Was sollte man da machen, ihrer Meinung nach?

Der erste Schritt zu Veränderung war damals und ist auch heute, Problembewusstsein bei einer Mehrheit zu schaffen - was man durch Diskussionen, durch ein Ansprechen eines Verhaltens als Problem in Foren durchaus erreichen kann.

Das gilt auch beim Transport von Billigschrott via Luftfracht.
Heute noch Business as usual "sonst macht es halt ein anderer".
2030 vielleicht gesellschaftlich geächtet illegal - wer weiß?

Solange dieser Wunsch keine breite Mehrheit findet, ist es einfach nur ein Wunsch von vielen. Also für sich selbst das Verhalten danach ausrichten und, wenn es wirklich wichtig ist, Mehrheiten bilden. Sieht man ja gerade auf der Straße bei den Demonstrationen.

Generell: Brüllend durch Straßen zu marschieren ist nicht so mein Ding.
Diskussionen können im ersten Schritt mMn sogar besser zur Meinungbildung beitragen. Geht ja drum erst mal Leute zu überzeugen.
Wenn man dann glaubt eine Mehrheit zu haben, dann erst können Demonstrationen überhaupt was bringen.

Schön, eigentlich alles, was ich oben beschrieben habe.
Beitrag vom 03.03.2024 - 12:40 Uhr
UserEricM
User (5547 Beiträge)
Schön, eigentlich alles, was ich oben beschrieben habe.

Eigentlich genau nicht :)

Denn Ihr Post suggeriert im folgenden Zitat ja (ok, das ist zumindest meine Interpretation), diese Diskussion wäre hier und jetzt sinnlos.
Das ist doch die ewig selbe Schleife. Es gibt immer jemanden, der etwas nicht gut findet. Was sollte man da machen, ihrer Meinung nach?

Ich denke das habe ich mit "aktive Meinungsbildung" beantwortet.
1 | 2 | « zurück | weiter »