Beitrag vom 21.08.2008 - 13:15 Uhr
United qua vadis? Dies würde der Lateiner sagen.
United Airlines ist wohl auf dem besten Weg in den Konkurs. Vorbei sind die Zeiten, in denen man auch als Eco Gast eine Speisekarte bekam und das Essen noch schmeckte. Doch nun möchte man für Essen das schlechter schmeckt als bei Mc D. auch noch Geld haben. In inneramerikanischen Flügen wird sogar das Minitütchen Bretzel abgeschafft.
Wenn man auf diese Weise in einer Langstreckenmaschine unterwegs sein soll, dann reduziere ich lieber das Fliegen auf das Notwendigste und versuche andere Airlines zu wählen.
Früher bin ich gerne mit United geflogen und habe über Jahre hinweg mindestens 30 bis 50 tausend Meilen mit denen zurück gelegt. Dies werde ich aber in Zukunft mir zumindest mit United schwer überlegen.
Mittlerweile gehen sogar die Piloten offen gegen ihren Chef Tilton vor.
ZU RECHT !!!!!!!!!!!
Beitrag vom 21.08.2008 - 13:26 Uhr
ja, wenn das stimmen sollte waere das ein absoluter witz und eine frechheit gegenueber den passagieren... gerade auf der langstrecke!
Beitrag vom 21.08.2008 - 13:33 Uhr
Wie soll das nur gut gehen?
Ich denke z.B. auch an die Codeshare-Flüge ex FRA nach IAD. So lange Lufthansa den Gästen in der Economy nichts für das Essen berechnet, dürfte sich UA schwer tun. So, oder so ein Armutszeugnis für eine der Weltgrößten Airlines. Und wer soll das Ganze ausbaden? Die Crew an Bord...
Beitrag vom 21.08.2008 - 16:50 Uhr
Just think of all the hungry kids; Mum, Dad...Im hungry.
I would not want to hear that for 6 - 10 hr.
Paying for food will not save the airline. People will take other airlines.
Saludos
Beitrag vom 21.08.2008 - 17:02 Uhr
da muss es schon sehr schlimm sein mit den Finanzen der Gesellschaft!
Also ich bezweifle, ob das gut geht. Bei normalen Billigfliegern wird das akzeptiert, aber v.a. deswegen, weil die Preise billiger sind (bzw. waren).
Auf der Langstrecke gibt es diesen Unterschied nicht. So lange Gesellschaften wie LH oder auch Singapore Airlines Europa-USA fliegen, ist der Weg der Kunden vorhersehbar.
Aber man muss United zu Gute halten, dass das Ganze ja als Versuch gedacht ist.
P.S. Was mich bei meinem nächsten USA-Flug, den ich demnächst buchen werde, trotzdem abhalten wird, United zu wählen. Egal, ob das Projekt nur nach Washington geht oder nicht. Wer weiß, was ich dann alles zum Reisetermin zu erwarten habe bei erfolgreichem Abschluss.
Beitrag vom 21.08.2008 - 17:25 Uhr
Ich bin früher gerne United geflogen, aber genau wie ich LH seit einiger Zeit mangels Service und diverser schlechter Erfahrungen meide, werde ich jetzt auch UA meiden. Zum Glück gibt es ja noch andere alternativen.
Nur warum bekommen die das nicht gebacken? Warum erhöht man nicht lieber die Ticketpreise etwas, verschärzt es sich aber nicht bei den Kunden mit dem Service? Das will in meinen Kopf nicht rein.
Aber auf der anderen Seite ist der Kunde ja auch selber schuld - Stichwort: Geiz ist Geil...
Beitrag vom 21.08.2008 - 17:36 Uhr
die sache geht garantiert nach hinten los. vor allem bei langstreckenflügen. da wird sich der ein oder andere alternativen überlegen.
Beitrag vom 21.08.2008 - 17:42 Uhr
Ach was, seht es doch mal positiv:
Diese Massenabfertigung, wo alle Fluggäste gleichzeitig bedient werden hätte dann eventuell endlich mal ein Ende. Es soll jeder dann etwas bestellen/kaufen, wenn er Lust dazu hat. Das hätte dann den Vorteil, dass in der Holzklasse nicht alle gleichzeitig mit der Nahrungsaufnahme beschäftigt sind und dabei versuchen den Nachbarn nicht anzurempeln, der ebenfalls die Ellenbogen ausgefahren hat.
Auch hätte ich dann nicht mehr dieses stallmäßige Futtertränkengefühl: Aaaahhh der Bauer (die Stewardess, ähm Flugbegleiterin) kommt mit der Schubkarre (bzw. Rollwagen), gleich gibts was zu futtern. Und ja schnell schnell machen, in 10 Minuten wird wieder abgeräumt.
Beitrag vom 21.08.2008 - 21:55 Uhr
Lieber daniel1138,
du glaubst doch wohl nicht im Ernst, daß jeder in der Eco dann essen kann, wenn er möchte. Die machen den gleichen Routineabläufe wie sonst auch, jedoch gebührenpflichtig.
Schließlich läuft es so schon seit Jahren bei UA in der Eco im amerikanischen Markt.
Mit den Billigflieger ist dies auch nur bedingt vergleichbar, da diese siehe Air Berlin ein gehobeners Catering anbieten.
Ich werde meine gesammelten Meilen aufbrauchen und dann United meiden. LH wird meineserachtens nach in punkto Service auf Langstrecke immer besser. Lediglich der schlechte Sitzabstand ist das Problem. Es fehlt halt eine gehoben Eco-Klasse.
Beitrag vom 21.08.2008 - 23:23 Uhr
Dann müssen sie halt die Routineabläufe abschaffen - das würde ich sogar glatt als Mehrwert durchgehen lassen; denn sind wir mal ehrlich: im Pulk essen ist anstrengend, artet teilweise sogar in Stress aus, und dient eigentlich nur dem Zeitvertreib während des langweiligen Fluges.
Ich würde glatt was zahlen, wenn ich essen könnte, wann MIR danach ist - und wenn ein paar hundert Leute gleichzeitig mampfen, ist mir sicherlich nicht gerade nach Essen zumute.
Ich lasse das Meiste in der Regel sogar liegen, nicht weil ich keinen Hunger habe, oder es nicht schmeckt (mehr oder weniger), nein, weil mir das beengte Hantieren mit dem Besteck auf den Wecker geht und mir allein der Gedanke daran den Appetit vertreibt.
Der Ansatz von AirBerlin ist schon mal ein Schritt in die richtige Richtung, aber die Idee ist nicht zu Ende gedacht.
Ach ja, bei 190cm Körpergröße sind mir Sitzabstand und -Breite viel wichtiger als ein paar in Plastik verpackter Happen - dann geh ich lieber nach dem Flug ins nächste McD - hauptsache ich sitz (halbwegs) bequem...
Beitrag vom 21.08.2008 - 23:23 Uhr
I think if you pay so much for a flight they can give you a meal.
Whats the problem.....in USA when you walk in to a resturant they give you a glass of water.
And in Spain you get a small tapa.
With a good airline you should get a meal no matter where you sit.
Saludos
Beitrag vom 22.08.2008 - 00:51 Uhr
Na ja dauert nicht lange und Lufthansa und die andere Star-Partner werden nachziehen. Bitte erzähle mir hier ja keiner das UA das nicht mit den Star-Partner abgesprochen hat. Klar wird jetzt erst mal als Versuch verkauft, aber wer das glaubt, glaubt auch das ein Zitronenfalter Zitronen faltet.
Beitrag vom 22.08.2008 - 13:20 Uhr
Bin eigentlich auch immer gerne UA geflogen ... Ich muss mich aber den Vorrednern anschliessen: Wenn man teilweise über 1000 Euro für einen Transatlantikfluss bezahlt, erwartet man auch Verpflegung - ich zumindest. Glücklicherweise kommt ja bald CO in die Star...
Beitrag vom 22.08.2008 - 13:50 Uhr
Stimmt schon, wenn man teilweise 1.000,- EUR für einen Flug bezahlen muß, dann ist es traurig, wenn die Fütterung nicht mehr gratis ist, andererseits: bei 1.000,- EUR, was wären da schon zusätzliche 15-30,- EUR?!
Nicht, dass ich das Vorgehen von UA verteidigen möchte, aber ich sehe in diesem Verzicht auch eine Chance für die Zukunft (sofern sie auch genutzt wird):
Wenn für das Essen jetzt gezahlt werden muß, dann kann das (auch für den Kunden) ein Mehrwert sein, wenn folgende Aspekte berücksichtigt werden:
- keine festen Essenszeiten (ausser definierte Schlafphasen, bei denen nichts verkauft wird)
- größere Auswahl (statt 2-3 vielleicht 3-5 verschiedene Essen)
- nicht nur komplette Mahlzeiten, sondern auch kleinere/einfachere Snacks, wie z.B. Sandwiches anbieten. Das wäre mir wichtig; dann entfiehle das umständliche Hantieren mit den vielen Schälchen auf dem Tablett(chen).
Beitrag vom 22.08.2008 - 17:33 Uhr
LACH !!!!!!!!!!!!!
3-5 verschiedene Essen. Ich lach mich tot. So viel Auswahl gibt es ja nicht einemal in der First oder Business Klasse.
Da gibts bei United nur die Snackboxen, die im übrigen auch als Mahlzeit bei United Express in der First kostenlos verteilt werden. (Immerhin ein Wert von 5 USD) und das auf einem 3 -4 stündigen Flug. Also den gleichen Fras wie die Boxen der Eco.
Bei längeren Flügen eben noch zusätzlich das Fesh Food Menu. Aber dazu schweige ich mal besser............................................