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Beitrag vom 31.03.2025 - 13:37 Uhr
UserCaptain_S
User (55 Beiträge)
Die Lufthansa also wie üblich gegen den Strom....oder wie böse Zungen gerne behaupten, auf dem falschen Pferd unterwegs..
Beitrag vom 31.03.2025 - 19:06 Uhr
UserGB
User (956 Beiträge)
Wenn viele übern Teich fliegen wollen ist das doch keine besondere Leistung der LH.
Beitrag vom 31.03.2025 - 20:09 Uhr
UserAngros
User (886 Beiträge)
Spohr muss in seinen ca. 10 Jahren mal erst noch mit einer Prognose des Flugmarkts richtig liegen. Wenn alle anderen eine Krise auf dem Nordatlantik aufziehen sehen, soll ausgerechnet LH einen Rekordsommer im bzw. gerade wegen dem US-Geschäft erzielen? Virgin bspw. ist ja Profi in dem Segment, also da teile ich deren Einschätzung durchaus.
Beitrag vom 31.03.2025 - 22:09 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4115 Beiträge)
Hatte Carsten Spohr sich nicht sogar einen 'Schub' vom Dealmaker im Weißen Haus erwartet?

 https://www.spiegel.de/wirtschaft/lufthansa-carsten-spohr-erwartet-positive-impulse-von-trump-regierung-a-e86caf3c-b260-450e-b537-4c48dcec5a10

Bin sehr gespannt ob das für LH so eintrifft.

Für den Rest der Welt wird das Ganze wohl eher ein Desaster.
Beitrag vom 31.03.2025 - 23:44 Uhr
UserEricM
User (7023 Beiträge)
Hatte Carsten Spohr sich nicht sogar einen 'Schub' vom Dealmaker im Weißen Haus erwartet?

Dass man bei der US Einreise jetzt schon für Social Media Posts auf dem durchsuchten Privathandy, die den Großen Vorsitzenden oder seine Abrissbirnen-Politk kritisieren, verhaftet und ausgewiesen werden kann, hatte er wohl auch so nicht auf dem Zettel.
 https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/internationale-politik/id_100644218/trump-kritik-stoppt-forscher-aus-frankreich-us-einreise-verweigert.html

Und wenn man mit einem leeren Ersatzhandy und Ersatz-Laptop einreist, ist das erst recht verdächtig...

Ich kenne viele, die sich das aktuell _sehr_gründlich_ überlegen, ob sie das Risiko, in ein ICE Detention Center interniert und dann abgeschoben zu werden, die nächsten 4 Jahre eingehen wollen. Auch im geschäftlichen Kontext, in deutschen Ablegern internationaler und selbst amerikanischer Firmen.

Dieser Beitrag wurde am 01.04.2025 07:26 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 01.04.2025 - 09:30 Uhr
Usernighthawk
EDDF
User (376 Beiträge)
Ich höre aus der Branche, dass die Buchungszahlen auf dem Nordatlantik durch die Bank katastrophal sind. Wenn jetzt noch der US-Markt durch die Zollpolitik abgewürgt wird, weil die Verbraucher dort sparen müssen, wird das sicher ein Rekordsommer - im negativen Sinne.
Was soll Spohr denn auch sagen? Der muss von berufswegen Optimismus versprühen, sonst geht der Aktienkurs sofort baden. Zwischen den Zeilen steht dort aber schon, dass das Geschäft derzeit vor allem in den USA gemacht wird. Wenn man das durch den Spohr-Filter schickt, heißt das: es läuft mies in Europa.
Beitrag vom 01.04.2025 - 09:49 Uhr
UserJoachimE
User (473 Beiträge)
Es ist ja wohl nicht "nur", dass man zurück geschickt wird.

ESTA kann man dann wohl auch den Rest des Lebens abhaken...
Beitrag vom 01.04.2025 - 17:18 Uhr
UserChristian159
User (1625 Beiträge)
Hatte Carsten Spohr sich nicht sogar einen 'Schub' vom Dealmaker im Weißen Haus erwartet?

Nein, hat er nicht! Nicht er erwartete sich einen Schub,.....

.... ??in der Branche gehe man davon aus, dass sich die US-amerikanische Luftfahrtbehörde FAA mehr "pro Industrie" positionieren werde. America First" sei kein neues Phänomen und auch unter Trumps Vorgänger Joe Biden praktiziert worden. Doch während die vorangegangene Regierung eher auf den Verbraucherschutz fixiert gewesen sei, erwarte man von Trump mehr Fokus auf die Unternehmen. Auch rechne man mit positiven Impulsen etwa für den Flugzeugbauer Boeing oder Triebwerkshersteller wie General Electric und Honeywell".

? so steht es jedenfalls im verlinkten Artikel.


 https://www.spiegel.de/wirtschaft/lufthansa-carsten-spohr-erwartet-positive-impulse-von-trump-regierung-a-e86caf3c-b260-450e-b537-4c48dcec5a10

Bin sehr gespannt ob das für LH so eintrifft.

Im Artikel spricht Spohr nicht von einem Schub für Lufthansa, sondern, dass er ??keine negativen Auswirkungen auf die Lufthansa?? erwarte. Er weist allerdings auch auf Risiken hin:
??Zölle auf Waren von Lufthansa-Kunden könnten sich allerdings auch auf das Geschäft der weltweit viertgrößten Airline auswirken, so Spohr. Der kriselnde Volkswagen-Konzern etwa, der vor allem durch Verkäufe in den USA wachsen will, könnte durch Handelsschranken beeinträchtigt werden.??



Für den Rest der Welt wird das Ganze wohl eher ein Desaster.

Warum Desaster? Wie letzt ein Forist hier schrieb: Staatliche Maßnahmen (wie Steuererhöhungen und Zölle) gab es doch schon immer. Darauf muss man sich einfach einstellen.

Dieser Beitrag wurde am 01.04.2025 17:30 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 01.04.2025 - 18:08 Uhr
UserEricM
User (7023 Beiträge)
Warum Desaster? Wie letzt ein Forist hier schrieb: Staatliche Maßnahmen (wie Steuererhöhungen und Zölle) gab es doch schon immer. Darauf muss man sich einfach einstellen.

Stimmt. Die Zölle und Steuern sind nur ein Problem wegen der fehlenden Konstanz und Konsequenz, denn keine Industrie kann sich auf drei verschiedene Zollsätze pro Land pro Woche einstellen.
Eine neue Fabrik in den USA zu errichten rentiert sich nur, wenn bestimmte Zölle für mehrere Jahre garantiert sind.
Ansonsten werden viele wait-and-see betrieben.

Ich sehe die größeren Probleme tatsächlich mehr in der generell steigenden Feindseligkeit Ausländern gegenüber. Nicht nur an der US Grenze und nicht nur in der formalisierten Form durch TSA und ICE.

In den USA kann man aktuell mal als weißer Deutscher, Franzose oder Engländer live erfahren, wie sich so mancher Ausländer hierzulande bei einer rechtsextremen Kundgebung vorkommen muss.
 https://edition.cnn.com/2025/03/27/politics/video/marjorie-taylor-greene-signal-group-chat-sky-news-reporter-digvid

Ob jetzt Trump was für die Luftfahrt-Industrie tun möchte oder nicht, tatsächlich demotiviert er gerade massiv deren Kunden.
Hilft sicher jetzt nicht wirklich...

P.S. Noch ein Datenpunkt von golem.de
 https://www.golem.de/news/tech-unternehmen-it-fachkraefte-mit-us-visum-sollen-land-nicht-verlassen-2504-194915.html
Dieses bewusst erzeugte Klima der Angst ist gerade für die Luftfahrtindustrie Gift, im geschäftlichen und privaten Reiseverkehr.

Dieser Beitrag wurde am 01.04.2025 18:29 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 01.04.2025 - 21:47 Uhr
UserChristian159
User (1625 Beiträge)
Warum Desaster? Wie letzt ein Forist hier schrieb: Staatliche Maßnahmen (wie Steuererhöhungen und Zölle) gab es doch schon immer. Darauf muss man sich einfach einstellen.

Stimmt. Die Zölle und Steuern sind nur ein Problem wegen der fehlenden Konstanz und Konsequenz, denn keine Industrie kann sich auf drei verschiedene Zollsätze pro Land pro Woche einstellen.
Eine neue Fabrik in den USA zu errichten rentiert sich nur, wenn bestimmte Zölle für mehrere Jahre garantiert sind.
Ansonsten werden viele wait-and-see betrieben.

Ich sehe die größeren Probleme tatsächlich mehr in der generell steigenden Feindseligkeit Ausländern gegenüber. Nicht nur an der US Grenze und nicht nur in der formalisierten Form durch TSA und ICE.

In den USA kann man aktuell mal als weißer Deutscher, Franzose oder Engländer live erfahren, wie sich so mancher Ausländer hierzulande bei einer rechtsextremen Kundgebung vorkommen muss.
 https://edition.cnn.com/2025/03/27/politics/video/marjorie-taylor-greene-signal-group-chat-sky-news-reporter-digvid

Ob jetzt Trump was für die Luftfahrt-Industrie tun möchte oder nicht, tatsächlich demotiviert er gerade massiv deren Kunden.
Hilft sicher jetzt nicht wirklich...

P.S. Noch ein Datenpunkt von golem.de
 https://www.golem.de/news/tech-unternehmen-it-fachkraefte-mit-us-visum-sollen-land-nicht-verlassen-2504-194915.html
Dieses bewusst erzeugte Klima der Angst ist gerade für die Luftfahrtindustrie Gift, im geschäftlichen und privaten Reiseverkehr.

Genau das wünschen sich doch viele ?. endlich wird weniger geflogen! Und man musste dazu noch nicht mal die Luftverkehrssteuer erhöhen???
Beitrag vom 01.04.2025 - 23:12 Uhr
UserEricM
User (7023 Beiträge)
Genau das wünschen sich doch viele ?. endlich wird weniger geflogen! Und man musste dazu noch nicht mal die Luftverkehrssteuer erhöhen???

Seufz, nein, Leute, die für Umweltschutz plädieren, haben sich nicht gewünscht, dass Trump in seiner 2. Amtszeit völlig durchdreht.

Und ob die Wirtschaft einbricht halte ich sogar aktuell für unwahrscheinlich. Zumindest nicht hier in Europa oder Asien. Da die USA so dämlich sind, sich mit allen anderen Handelspartnern gleichzeitig anzulegen, brauchen alle anderen Länder jeweils nur einen einzigen Handelpartner mit Zuwächsen in anderen Ländern auzugleichen.
Aktuell haben Japan, China und Korea bereits (eine historisch extrem unwahrscheinliche) neue Kooperationen aufgelegt, ebenso Kanada und die EU, die EU und Südamerika, etc.

D.h. im Kontext der Fragestellung dieses Artikels denke ich, weniger geflogen wird nicht unbedingt, stattdessen werden sich die Schwerpunkte von den USA weg nach Kanada, Südamerika und Asien verschieben.

Und die Umwelt profitiert auch vom wahrscheinlichen Abschwung in den USA nicht, denn durch Trumps Verhalten wird die Ausweitung eines Kriegs und sogar neue Kriege wahrscheinlicher.
Dass Trump in Summe ein Netto-Minus - selbst für den Umweltschutz - bedeutet, sollte somit klar sein.
Nein, so hat sich das keiner gewünscht.
Beitrag vom 02.04.2025 - 07:02 Uhr
Usercontrail55
User (6052 Beiträge)
Genau das wünschen sich doch viele ?. endlich wird weniger geflogen! Und man musste dazu noch nicht mal die Luftverkehrssteuer erhöhen???

Seufz, nein, Leute, die für Umweltschutz plädieren, haben sich nicht gewünscht, dass Trump in seiner 2. Amtszeit völlig durchdreht.
>
Aber man liest doch hier immer wieder ??jedes Bisschen zählt? Umso mehr, wenn es mit dem eigenen Verzicht nicht so klappt. ???
Beitrag vom 02.04.2025 - 07:30 Uhr
UserJochen Hansen
User (285 Beiträge)
Moin,

Carsten ist schon immer andere Wege gegangen. :-)

Siehe der Flottenpolitik, keiner fliegt noch relevant mit A346 oder 744. Immer mehr Angebot in den Atlantik kippen, scheint seine einzige Maßnahme zu sein, dass Flugangebot auszubauen.

Gleichzeitig jammert er über das schlechte Ergebnis bei der Mainline und möchte den Piloten auf Kurzstrecke an den Kragen.

Merkt ihr was? ;-)

Gruß,
Jochen
Beitrag vom 02.04.2025 - 08:26 Uhr
Usertop_pax
User (394 Beiträge)
Moin,

Carsten ist schon immer andere Wege gegangen. :-)

Siehe der Flottenpolitik, keiner fliegt noch relevant mit A346 oder 744. Immer mehr Angebot in den Atlantik kippen, scheint seine einzige Maßnahme zu sein, dass Flugangebot auszubauen.

Ich bin gespannt, wie lange der A380 nach DEN fliegen wird. Wechsel von A359 auf A388 zum 1. Mai.
LH ist dann die erste Airline die mit A380 DEN anfliegt. Wenn das in der aktuell Situation gut angenommen wird, könnte das ein kleiner Gradmesser für das Nordamerika Business werden.
Beitrag vom 02.04.2025 - 09:22 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4115 Beiträge)
Genau das wünschen sich doch viele ?. endlich wird weniger geflogen! Und man musste dazu noch nicht mal die Luftverkehrssteuer erhöhen???

Seufz, nein, Leute, die für Umweltschutz plädieren, haben sich nicht gewünscht, dass Trump in seiner 2. Amtszeit völlig durchdreht.
>
Aber man liest doch hier immer wieder ??jedes Bisschen zählt? Umso mehr, wenn es mit dem eigenen Verzicht nicht so klappt. ???

Ich finde es schade das auch Sie, wie ein anderer Forist permanent, mit pseudo- ironischen (völlig themenfremden und witzlosen) 'Spitzen' versuchen eine Diskussion über ein ernsthaftes Problem zu banalisieren. Das können Sie viel besser.

Fakt ist:
es gehen, siehe Artikel, die Buchungen von/nach USA bei der genannten Airline offensichtlich stark zurück. Es dürfte ausser Grage stehen, dass das auch bei anderen Airlines so ist.

Und in diesem Kontext ist es eben auch interessant, welche Auswirkungen das auf die LHG, insbesondere die LHA haben kann. Wo doch der CEO vor gar nicht allzu langer Zeit anderes erwartet/erhofft hatte.

Und dies eben in einer Situation, in der die Airline ein schlechtes Jahresergebnis hatte und Maßnahmen, um den Trend umzukehren, diskutiert und auch schon beginnt diese umzusetzen.

Was m.E. bedeutet, das wurde ja hier bereits angedeutet, das jetzt ggfls. noch massiver neue Märkte/ Destinations außerhalb der USA gesucht/erschlossen werden müssten.
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