Beitrag vom 10.07.2026 - 17:24 Uhr
Moin,
ich habe hier einen Link, den Vorläufer des Dokuments hatte @ EricM vor längerer Zeit gepostet:
https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/479/publikationen/fb_klimawirkung_des_luftverkehrs_0.pdf
Demnach (siehe S. 21 unten/ S. 22 oben) spielt der Effekt von (reinem) Wasserdampf nur eine untergeordnete Rolle. Kondensstreifen (kondensierte/gefrorener Wasserdampfpartikel) haben allerdings mit durchschnittlich 57 % die größten Klimawirkung aller Faktoren (Abbildung 7 und 10). Leider ist hier nicht mehr das Entstehen der Kondensstreifen im Zusammenhang mit Ruß beschrieben (oder ich habe es überlesen). Für die Kondensation ist der Ruß als "Keim" erforderlich. Der fehlt bei Verbrennung von reinem Wasserstoff.
Ja, habe ich auch so in Erinnerung.
Damit liegt Wasserdampf vor, aber es entstehen keine Kondensstreifen.
(Daher hatte ich damals auch als Zwischenlösung synthetisches Kerosin angesprochen. So hätte man, aufgrund der rußfreien Verbrennung, den größten Teil der Klimawirkung bereits beseitigt. Bei Massenproduktion von Synthetik-Kerosin dürften auch die Kosten nachrangig sein.)
Wie bei allen Massenphänomenen wäre halt die Frage wie sich Wasserdampf in größeren Mengen in der oberen Atmosphäre verhält, wenn naheliegende Kondensationskeime wie Rußpartikel aus Triebwerken fehlen und die Konzentration immer weiter steigt, denn "weg" ist der Wasserdampf ja nicht, auch wenn er nicht sofort kondensiert.
Ich würde eine zunehmende diffuse Kondensation an vorhandenen Staubteilchen, etc. vermuten, die dann zu flächiger Schleierbildung durch Cirrus-Wolken ohne vorherige Kondensstreifen führen.
Aber ja, das ist Spekulation.
Dieser Beitrag wurde am 10.07.2026 17:25 Uhr bearbeitet. Beitrag vom 10.07.2026 - 21:45 Uhr
Nun hatte ich einen schönen langen Text geschrieben und wollte noch zu Untermauerung eine link anhängen , Fehler gemacht, Text ist weg. Jetz habe ich keine Lust mehr, es bringt nichts, die einen wollen die Welt mit aller Gewalt retten und glauben der Physik nicht und andere haben Ideen die nicht machbar sind.
Im Kern habe ich gesagt keine Forschung mehhr für CO2 freie Luftfahrzeuge, mit dem Geld Klimafolgen abfedern und mit neunen Triebwerken (Kersosin oder SAF natürlich) den Verbrauch weiter reduzieren, das Flugeug leichter machen und die Aerodynamik verbessern.
Dann noch die möglichen 80% CO2 Reduzeirungen in den anderen Sektoren mit nehmen und mit dem Rest leben zu lernen.
Übrigens PHYSIK ist KEINE Meinung. Die Politiker verstecken sich mit der Forderung nach technologie Offenheit zumeist hinter Ihrer Unwissenheit.
Beitrag vom 10.07.2026 - 22:42 Uhr
Nun hatte ich einen schönen langen Text geschrieben und wollte noch zu Untermauerung eine link anhängen , Fehler gemacht, Text ist weg. Jetz habe ich keine Lust mehr, es bringt nichts, die einen wollen die Welt mit aller Gewalt retten und glauben der Physik nicht und andere haben Ideen die nicht machbar sind.
Im Kern habe ich gesagt keine Forschung mehhr für CO2 freie Luftfahrzeuge, mit dem Geld Klimafolgen abfedern und mit neunen Triebwerken (Kersosin oder SAF natürlich) den Verbrauch weiter reduzieren, das Flugeug leichter machen und die Aerodynamik verbessern.
Da gehe ich weitgehend mit, würde aber zusätzlich die doch massiven Subventionen des Luftverkehrs ggü den anderen Verkehrsträgern im Bereich Energiesteuern reduzieren wollen.
Ein Wachstum des Luftverkehrs ist kein Selbstzweck, und was wir an Qualität der Verschmutzung nicht reduzieren [können], würde so zumindest etwas in der Quantität reduziert.
Dann noch die möglichen 80% CO2 Reduzeirungen in den anderen Sektoren mit nehmen und mit dem Rest leben zu lernen.
Das werden wir eh müssen.
Die Frage ist ja nur noch wie groß dieser Rest wird, d.h. reden wir von +2,5 oder von +8°C?
Übrigens PHYSIK ist KEINE Meinung.
Seufz, wann da zumindest auch unsere ganzen "technologieoffenen" Diskutanten, auch bei CxU und AfD, mitgehen würden, wären wir schon einen Riesenschritt weiter.
Die Politiker verstecken sich mit der Forderung nach technologie Offenheit zumeist hinter Ihrer Unwissenheit.
Widerspruch: Hinter angeblicher Unwissenheit. Dem Wähler pragmatisch ggü zu treten, bekommen seit Helmut Schmidt nicht mehr viele hin...
Dieser Beitrag wurde am 11.07.2026 12:34 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 10.07.2026 - 23:26 Uhr
Elektrochemische Systeme erzielen z.B. als Li-Ionen Akkumulatoren eine wesentlich höhere Effizienz als Wärmekraftmaschinen nördlich von 90% und es ist grundsätzlich möglich solche Prozesse auch im Kontext von Kohlenwasserstoffen zu realisieren wenn auch sehr komplex aufgrund der vielen Einzelschritte vom großen, uneinheitlichen Kohlenwasserstoff zum kleinen CO2 Molekül da man ähnlich wie in der Zellatmung jeden dieser Einzelschritte in einer spezifischen, kontrollierten Umgebung ablaufen lassen muss um die dabei jeweils freiwerdende Energie nicht zu verlieren.
Sobald man es aber schafft einen ausreichend großen Teil dieser Komplexität irgendwie in Festkörperchemie d.h. vorallem in Katalysatoren/ Katalysatorsysteme auszulagern und die mechanische Komplexität ausreichend zu reduzieren könnte man eine solche Brennstoffzelle durchaus leicht, kompakt und zuverlässig konstruieren.
Grundsätzlich könnte die Effizienz auch noch höher ausfallen als bei Li-Ionen Akkumulatoren da bei diesen ein großer Teil der Wärmeverluste ja aus der Wanderung der Energieträger durch das feste Trägermedium resultieren wobei in einer Brennstoffzelle die Energieträger ja entweder frei oder in einem flüssigen Trägermedium vorliegen was auch den Vorteil hat dass diese so wesentlich einfacher an die wesentlich saubereren Elektrodenoberflächen adsorbieren können d.h. auch die Verluste durch kinetische Effekte minimiert werden.
Diese kinetischen Verluste sind dabei natürlich nicht mit denen in der Natur bzw. in der Zellatmung vergleichbar da man im Labor natürlich nicht den Zwängen der Selbstreplikation unterliegt und so anorganische Katalysatoren aus allen stabilen Elementen des Periodensystems auf allen möglichen Oberflächen mit wesentlich höherer Spezifität und Effizienz als Enzyme aus Peptiden herstellen kann.
So viel zu physikalischen Möglichkeiten.
Welches schrottige KI Modell hat denn das zurechtgeschwurbelt? Und was war der Prompt?
Und was hat das mit ihrem vorher geposteten Unsinn zu "Brennstoffzellen mit fossilen Kohlenwasserstoffen" zu tun?
Fragen über Fragen...
Lassen Sie das selbsternannte Universalgenie hier doch seinen geguirlten Mist und seine Beleidigungen reinkritzeln - der fliegt doch eh bald wieder raus. Ganz entspannt bleiben.
Beitrag vom 10.07.2026 - 23:34 Uhr
Moin,
ich habe hier einen Link, den Vorläufer des Dokuments hatte @ EricM vor längerer Zeit gepostet:
https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/479/publikationen/fb_klimawirkung_des_luftverkehrs_0.pdf
Demnach (siehe S. 21 unten/ S. 22 oben) spielt der Effekt von (reinem) Wasserdampf nur eine untergeordnete Rolle. Kondensstreifen (kondensierte/gefrorener Wasserdampfpartikel) haben allerdings mit durchschnittlich 57 % die größten Klimawirkung aller Faktoren (Abbildung 7 und 10). Leider ist hier nicht mehr das Entstehen der Kondensstreifen im Zusammenhang mit Ruß beschrieben (oder ich habe es überlesen). Für die Kondensation ist der Ruß als "Keim" erforderlich. Der fehlt bei Verbrennung von reinem Wasserstoff.
Ja, habe ich auch so in Erinnerung.
Damit liegt Wasserdampf vor, aber es entstehen keine Kondensstreifen.
(Daher hatte ich damals auch als Zwischenlösung synthetisches Kerosin angesprochen. So hätte man, aufgrund der rußfreien Verbrennung, den größten Teil der Klimawirkung bereits beseitigt. Bei Massenproduktion von Synthetik-Kerosin dürften auch die Kosten nachrangig sein.)
Wie bei allen Massenphänomenen wäre halt die Frage wie sich Wasserdampf in größeren Mengen in der oberen Atmosphäre verhält, wenn naheliegende Kondensationskeime wie Rußpartikel aus Triebwerken fehlen und die Konzentration immer weiter steigt, denn "weg" ist der Wasserdampf ja nicht, auch wenn er nicht sofort kondensiert.
Ich würde eine zunehmende diffuse Kondensation an vorhandenen Staubteilchen, etc. vermuten, die dann zu flächiger Schleierbildung durch Cirrus-Wolken ohne vorherige Kondensstreifen führen.
Könnte man das nicht z.B. mit sehr hoch fliegenden Ballons, die dann in diesen Schichten reinen Wasserdampf 'ablassen' testen/ermitteln?
Aber ja, das ist Spekulation.
Ja sicher, auch von mir.
Beitrag vom 11.07.2026 - 00:33 Uhr
Schade dass unser Pöbel-Paul bzw. "JordanPensionär" sein Können immer wieder aufs Neue vorführen muss anstelle mal inhaltlich sinnvolle und/ oder interessante Beiträge zu veröffentlichen.
P • V = n • R • T
und/ oder das Phasendiagramm von Wasser
https://medienportal.siemens-stiftung.org/view/104315/Phasendiagramm_H2O_55_03.jpg
wären Beispiele für sinnvolle Beiträge wenn (zumindest in der Kombination) auch nicht für besonders interessante Forschung aber das DLR kann natürlich nur die Forschungsprojekte umsetzen welche von politischen Stellen genehmigt werden.
Fraunhofer ist da flexibler und dementsprechend unter Wissenschaftlern beliebter.
Beitrag vom 11.07.2026 - 11:39 Uhr
Lassen Sie das selbsternannte Universalgenie hier doch seinen geguirlten Mist und seine Beleidigungen reinkritzeln - der fliegt doch eh bald wieder raus. Ganz entspannt bleiben.
Können Sie sich vielleicht an Ihre eigene Virgabe halten und uns Ihre wiederkehrenden Belehrungen ersparen. Wir sind alle groß/alt genug, das selbst beurteilen zu können.
Führen Sie doch bitte Ihre _Privat_fehde via _Privat_nachrichten(PN) fort und verschonen uns!
Beitrag vom 11.07.2026 - 12:11 Uhr
Lassen Sie das selbsternannte Universalgenie hier doch seinen geguirlten Mist und seine Beleidigungen reinkritzeln - der fliegt doch eh bald wieder raus. Ganz entspannt bleiben.
Können Sie sich vielleicht an Ihre eigene Virgabe halten und uns Ihre wiederkehrenden Belehrungen ersparen. Wir sind alle groß/alt genug, das selbst beurteilen zu können.
Führen Sie doch bitte Ihre _Privat_fehde via _Privat_nachrichten(PN) fort und verschonen uns!
Ganz entspannt bleiben.
Beitrag vom 11.07.2026 - 15:36 Uhr
@ Eric M
Mit der Reduzierung um 80% CO2 meine ich selbstverständlich die ganze Welt. Also in 39 Jahren bis 2065. Bisher steigt die Emission stetig an, bis 2030 werden die 40 Gt + der Klimawirksamen Gase die davon gerechnet 20% ausmachen mit großer Wahrscheinlichkeit erreicht. Also 50Gt CO2 Äquivalent.
Wenn die 3 größten Emittenten, die für rd. 51% verantwortlich (D = 2% EU inkl. D = 6%) sind nicht zügig mit machen wird das alles nichts. Aber 8°C Erwärmung ist überholt, der IPCC hat sich korrigiert auf max. 5°C bis 2100.
Wenn man die Ki fragt, kommt die bis 2040 auf Höchststand der dann langsam absinkt. A
Beitrag vom 11.07.2026 - 17:10 Uhr
Wenn die 3 größten Emittenten, die für rd. 51% verantwortlich (D = 2% EU inkl. D = 6%)
Richtig, aber hier ein kurzer Einwurf: Die EU ist mit ihren scheinbar mageren 6% bereits der viertgrößte Emittent weltweit.
Wenn wir dann noch dazu rechnen, dass ein großer Teil der Emissionen Chinas und Indiens auf Konsum zurückgeht, der in der EU stattfindet und auf Vorprodukte für Waren "Made in EU", hat die EU einen deutlich größeren CO2 Abdruck als diese 6% direkte Attributierung anzeigen.
sind nicht zügig mit machen wird das alles nichts.
Das unterstellt, dass anderswo nichts passiert. Das ist so nicht richtig.
https://www.volker-quaschning.de/statistiken/weltweite-photovoltaikleistung-2025/index.php
Im Jahr 2025 wurden weltweit etwa 650 Gigawatt an [Photovoltaik-]Leistung installiert. Davon entfielen ca. 365 Gigawatt auf China, welches damit für mehr als die Hälfte des globalen Solarzubaus verantwortlich ist.
Auch in Indien und den USA tut sich einiges, alleine schon, weil fossile Brennstoffe nicht nur wegen unberechenbarer Führer in den USA und in Russland zum schlecht kalkulierbaren Risiko geworden sind.
Es ist jetzt sicher nicht so, dass China, die USA und Indien plötzlich die Treiber im Klimaschutz wären, stattdessen wird diese Wende zB in China eher unter dem Gesichtspunkt der strategischen Energie-Unabhängigkeit vorangetrieben.
Die oft hierzulande vertretene Meinung, _ausschließlich_ in Deutschland sollte die Nutzung nicht-fossiler Energieträger ausgebaut werden, die auch in Ihrer Aussage etwas mitschwingt, ist definitiv nicht richtig.
Aber bei strategischen Richtungsentscheidungen tun sich Deutschland und die EU ja generell etwas schwer... So bremst die aktuelle Bundesregierung die Energiewende und begibt sich wieder bewusst verstärkt in langfristige fossile Abhängigkeiten von den bekannten Gas- und Öllieferanten, selbst in Bereichen wie der Stromerzeugung, wo das nicht notwendig wäre.
Ich würde daher eher sagen, dass DE und die EU mal zügig weitermachen sollten, um nicht auch beim Thema Energie den Anschluss vollkommen zu verlieren.
Aber 8°C Erwärmung ist überholt, der IPCC hat sich korrigiert auf max. 5°C bis 2100.
Da wäre ich vorsichtig. Diese Schätzung hat noch nicht den aktuellen KI Boom eingerechnet, der es aktuell schafft, den Stromverbrauch für Rechenzentren so zu steigern, dass er lokal über fossile Energiequellen wie Gasturbinen erzeugt werden muss.
https://www.derstandard.at/story/3000000320596/xai-stellt-trotz-laufender-klage-immer-mehr-gasturbinen-auf-die-ihre-umwelt-vergiften
Auch die aktuell geplanten Mega-Konstellationen von SpaceX, Blue Origin, Chinas, etc. mit jeweils bis zu 1 Mio Satelliten sind in diesen Schätzungen ja noch nicht enthalten.
Bin mal gespannt wie viel Irrsinn die Menschheit den Techbros da noch durchgehen lässt.
Dieser Beitrag wurde am 12.07.2026 11:30 Uhr bearbeitet.