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Beitrag 16 - 30 von 39
Beitrag vom 16.10.2008 - 11:01 Uhr
UserOldfly1
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User (1570 Beiträge)
Hallo @Wombat, :D

herzlich willkommen im Forum, viel Spaß hier wünsche ich.

Interessante Theorie.

Ich habe mir das mal angeschaut, geht ja mit Google-Earth sehr schön.

Hier mal ein paar Bilder von der Anlage.

 >Bild-6< später zugefügt
 >Bild-7< noch später zugefügt

Auf der "Längstwelle" gehen noch ganz andere Dinge vor sich,  >hier< mal ein paar Informationen drüber.

Edit: --> Hier mal eine  >Ã?bersicht< über das ganze Frq. Spektrum

Hier ein Auszug was da alles passiert und was gemacht wird auf dem Bereich

Dieser Bereich wird heute hauptsächlich vom Militär genutzt, nachdem die sogenannten "Hyperbelpeilverfahren" zur weltweiten Positionsbestimmung, die ebenfalls diesen Bereich benützten (Omega auf 10,2-13,6 kHz und Loran-C um die 100 kHz), durch GPS ersetzt wurden. Auch die Ã?bermittlung von graphischen Daten - z.B. Wetterbilder - hat stark an Bedeutung verloren. Für die U-Bootkommunikation ist die Längstwelle dagegen unersetzlich, weil nur diese Wellen in das Wasser tiefer eindringen. Sprachübertragung ist wegen der benötigten großen Bandbreite hier nicht mehr sinnvoll und wäre auch ineffizient, da die Kommunikation nur mehr kodiert erfolgt. Man verwendet dafür meist Schirmantennen, bei denen um einen bzw. auch mehreren hohen Zentralmasten mehrere niedrigere Masten stehen, zwischen deren Spitzen Antennendrähte gespannt sind (sog. Dachkapazität). Die wohl weltgrößte Antenne überhaupt steht in Cutler/Maine in den USA. Sie bedeckt eine Fläche von rund 5 km² und hat 26 Masten mit Höhen von 240 bis 290 m. Man sendet hier mit max. 2000 kW.Ein Luftbild gibt es unter:  http://terraserver.microsoft.com/image.aspx?t=1&s=14&x=199&y=1544&z=19&w=1 Eine nur wenig kleinere Anlage dieser Art steht auch in Ramsloh im Saterland (zwischen Papenburg und Oldenburg). Sie besteht allerdings aus 8 Einzelantennen mit je einem 353 m hohen Mast. Es handelt sich um eine soganannte strahlungsgekoppelte Antenne. Die Sendeleitung beträgt 700 kW, Hauptfrequenz ist 23,4 kHz.

Gruß

P.S. Ich recherchiere da mal weiter.

Edit: Sorry, da hat sich ein falscher Link eingeschlichen. :(
Beitrag vom 16.10.2008 - 13:18 Uhr
UserOldfly1
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User (1570 Beiträge)
Moin,

also es gibt in USA in Cutler N44,30° W67° auch so eine Antenne und die Liegt in einem sehr stark beflogenen Bereich, was aber nichts heißen muss, denn die könnte ja nur für Verteidigungsfälle vorgesehen sein.
Die in Australien könnte aber wegen ihrer Abgelegenheit für die Kommunikation durchaus genutzt werden.

Ein paar Bilder von der VLC US-Antenne in Cutler

 >Bild-6<

Kurz zur U-Boot Kommunikation:

[quote]Die Kommunikation mit getauchten U-Booten ist sehr problematisch. Ausschließlich die Supermächte verfügen über die Technologie, wenige Daten zwischen U-Booten und Flugzeugen über große Entfernungen auszutauschen, indem beide sehr lange Antennen hinter sich herziehen. Um große Datenmengen auszutauschen, sind U-Boote gezwungen, sich der Wasseroberfläche zu nähern und sie mit konventionellen Antennenmasten zu durchdringen. Dies wiederum erleichtert ihre Ortung. Versuche, das Kommunikationsproblem durch satellitengestützte Laser zu lösen, wurden wahrscheinlich nach dem Ende des Kalten Krieges aufgegeben. Mit einem getauchten U-Boot zu kommunizieren ist fast unmöglich, da nur extrem langwellige Radiosignale das Wasser durchdringen können. Die USA benutzen extrem leistungsstarke Längstwellensender mit Frequenzen um 20 kHz, um Nachrichten an getauchte Boote auszusenden. Die Datenrate ist extrem gering. Es können nur einige Zeichen pro Stunde übertragen werden. Meistens wird das U-Boot dadurch zum Abrufen von Nachrichten vom Satelliten aufgefordert. Längere Nachrichten an ein U-Boot werden auf einen Satelliten gespeichert und heruntergeladen (in Sekundenschnelle!), wenn das Boot knapp unter der Meeresoberfläche einen Antennendraht hinter sich herzieht. Ansonsten gibt es für ein getauchtes U-Boot noch die Möglichkeit, eine Funkboje mit der gespeicherten Nachricht aufsteigen zu lassen, die dann zum Beispiel an einen Satelliten gesendet wird. Das ist das übliche Verfahren bei Notsituationen, in denen das Boot auf den Meeresgrund gesunken ist und Hilfe von außen benötigt wird.[/quote]

 >Quelle aus einem Forum<

Wikipedia Links:

 >Größenordnung (Frequenzen) wer sendet daneben.<
 >Very Low Frequency (Geophysik)<
 >Längstwellensender Grimeton<
 >Längstwelle u. Liste der Längstwellensender<

Hier habe ich eine  >Link< kommt.

Ich hoffe ich konnte ein wenig helfen mit dem Material über die Langwelle.

Wenn ich nun was zu sagen hätte, dann würde ich ein Testflugzeug in die Region senden, um dort am Ort mit Testpiloten die Lage aufzunehmen, kommt es tatsächlich zu Anomalien im Signal "muss" das nachweißbar sein.

Gruß

P.S. Muss mich leider jetzt um was anders kümmern, deshalb lese ich jetzt weiter nur mit und bei Bedarf trage ich wieder was dazu bei, wenn ich darf. :wink:
Beitrag vom 16.10.2008 - 18:18 Uhr
UserOldfly1
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User (1570 Beiträge)
Moin,

hier habe ich auch noch etwas gefunden.....

[b]Airbus A320-200, I-BIKE[/b]

[quote]The aircraft had departed on a scheduled passenger flight from Milan to London Heathrow Airport, with an unserviceable No.3 Air Data Inertial Reference Unit (ADIRU. On final approach to Runway 09L at London Heathrow in Instrument Meteorological Conditions (IMC), the Inertial Reference (IR) part of the No.1 ADIRU failed, depriving the commander (the pilot flying) of much of the information on his Primary Flight and Navigation Displays. ATC required the aircraft to go-around from a height of 200 ft on short final approach due to another aircraft still occupying the runway. The co-pilot, who had been handed control, performed the go-around and the aircraft was radar vectored for a second approach. The crew then turned off the No. 1 ADIRU whilst attempting to diagnose the problem, contrary to prescribed procedures. As a result, additional data were lost from the commander%u2019s electronic instrument displays, the nosewheel steering became inoperative, and it became necessary to lower the landing gear by gravity extension. The aircraft landed safely.[/quote]

 >Bulletin< dazu.

Sachen gibs, die gibs eigentlich gar nicht, Seite 8 finde ich besonders interessant..

Gruß
Beitrag vom 16.10.2008 - 19:14 Uhr
UserOldfly1
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User (1570 Beiträge)
Gefunden in einem anderem Forum.

Die Neue Procedure, Dient nur der Diskussions Grundlage, es wird keine Gewähr übernommen.

 >Blatt-2<

Gruß
Beitrag vom 16.10.2008 - 19:57 Uhr
UserOldfly1
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User (1570 Beiträge)
Moin,

@Wombat, ich habe mit einem Namhaften Kabellieferanten für die Luftfahrt mal gesprochen, leider war es schon spät, meinen Sohn erreiche ich auch nicht, der hat mit sowas was zu tun.

Morgen erfahre ich aber ob in der Luftfahrt Mu-geschützte Kabel verbaut werden, also dauert leider noch etwas, sorry.

Gruß

P.S. SDFlight hat es wohl in seine Matrix verschlagen, der schreibt gar nichts mehr dazu. :D
Beitrag vom 16.10.2008 - 20:48 Uhr
UserOldfly1
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User (1570 Beiträge)
Moin,

ok ok kein Problem soweit, ich dachte nur weil Du geschrieben hast
[quote]Sorry, aber in dem Bericht fehlt was. Es ist so einfach nicht möglich.[/quote]
Nicht Möglich ? da zeigt die I-BIKE aber etwas anderes.

Ich würde mit einem Testflieger dort in dem Bereich rumfliegen, oder man könnte einen Simulator mal mit sowas konfrontieren.

Gruß

P.S. Ich habe inzwischen auch gemerkt das wir so nicht weiter kommen, für uns ist es ja auch nicht so wichtig, für Airbus aber schon.

Edit: Eins fällt mir aber noch ein, ich würde die Bereiche bis zu einer Klärung bei den Airlines anzeigen, damit das keinem anderen nochmal passiert, vielleicht hatte man jetzt nur Glück das der Flieger nochmal so davon gekommen ist, Sicher ist Sicher, es hätte nämlich auch anders ausgehen können.
Beitrag vom 16.10.2008 - 22:43 Uhr
UserOldfly1
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User (1570 Beiträge)
Moin,

sorry @SDFlight ich habe in  >dem< Thread noch etwas geschrieben was noch nicht beantwortet wurde.

Ich hole es mal hier rüber, dann können wir hier weiter schreiben, sonst kennt sich bald keiner mehr aus. :D (Mal da was und wo anders etc. :roll: das ist ein durcheinander hier mano mano.)

Also das habe ich dort geschrieben:

[quote]In einem anderen Forum habe ich gelesen das es angeblich ungewöhnliche Fluglagen gegeben haben soll...
[quote]Also  http://www.avherald.com redet vom "sudden inflight upset".[/quote]
wenn das zutrifft dann ist eine "Notlandung" natürlich auch in der Pampa gerechtfertigt, man muss halt erst mal wieder den Bericht abwarten um zu sehen was tatsächlich Sache war.

Hier der  >Direktlink<[/quote]
Und ich bleib immer auf dem Teppich, :wink: mein Teppich liegt aber Seeelenrhuig hier im Wohnzimmer, der Teppich der Piloten fliegt mit Mach 0,89 und wenn der überraschend Wellen fliegt dann reagieren mache Piloten eben nicht mehr so wie die von Qantas und das gilt es zu vermeiden.

Das schlimmste was einem Piloten passieren kann ist wenn man den Daten/Dingen nicht mehr trauen kann, wenn man während Warnings angezeigt werden noch anfangen muss die Glaubhaftigkeit der Daten zu gewichten hat man verloren und es bleibt einem nur die herkömmliche Art zu agieren im Cockpit. Einschlägige Fälle zeigen das gerade in solchen Situationen zu Mängeln kommt, es zahlt sich dann aus ein hohes Trainings Rating zu haben das einem beigebracht hat hier richtig zu reagieren.

Hauptsache die Piloten denen das passiert bleiben "auch" cool in dieser Lage und lassen sich nicht überfordern davon.

Und das Airbus sich um das Problem kümmert das wird wohl an der Sachlage liegen denke ich.

Gruß
Beitrag vom 16.10.2008 - 23:10 Uhr
UserOldfly1
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User (1570 Beiträge)
Moin,

und ich habe noch etwas vergessen zu erwähnen....

Ein anderer Airline Pilot hat mich wieder drauf gebracht, wie es zu dem ganzen durcheinander überhaupt kommen konnte.

Der eigentliche Ã?berraschende war ja dass der AP sich abschaltete und das FlightbyWire System im Normal Law anstatt ins Direkt Law ging, damit hat das Grundlegende Cockpit System falsch reagiert und den Piloten das agieren erschwert.
Das muss die Flight-Data-Recorder Aufzeichnung hervorbringen, wenn das stimmt ist tatsächlich etwas schief gelaufen, aber halt was ?

Wenn das System aus Mangel an Daten austrocknet, was passiert dann ?

Wo kommen die Daten denn dann her wenn man im Normal Law fliegt und bekommt es nicht mit weil man mit anderem beschäftigt ist ?

Gruß

Edit:
Eines noch für heute SDFlight :)
[quote]Es gibt genug Vorfälle, bei denen das System geholfen hätte, Spanair ist das aktuellste Beispiel.[/quote]dass stelle ich keines Falls in Zweifel, aber Fehler frühzeitig zu erkennen setzt ein hohes mass an Kritikfähigkeit und Diskussionsaufwand voraus, nur so kann etwas der perfektion nahe kommen, ich denke da sind wir auch einer Meinung. :wink:
Beitrag vom 16.10.2008 - 23:56 Uhr
UserFlyAirbus
User (87 Beiträge)
Lieber Oldfly1,

wenn du unveränderte Textpassagen anderer Mitglieder aus einem anderen Forum kopierst und woanders reinstellst, solltest du diese wenigstens vorher mal fragen, ob sie das wollen.

Sowas gehört zum guten Ton

Danke
Beitrag vom 17.10.2008 - 09:04 Uhr
UserOldfly1
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User (1570 Beiträge)
Moin,

ok, ich hab den Text gegen meine Sichtweise ausgetauscht, es bot sich nur an, sorry.

Ich hatte gestern nur eine recht intensive Diskussion mit Freunden die am Spaceshuttle arbeiten, deshalb hatte ich mir die Argumentation etwas erleichtert, weil ich es ähnlich ausgedrückt hätte nahm ich deren Ausdrucksweise.

Gruß

P.S. Ã?brigens da das GPS/(Galileo-Signal Zukünftig) bekanntlich nur auf der Erde verfügbar ist habe ich mir Systeme überlegt die sich bei noch besseren Möglichkeiten anders behelfen die Fluglage von Luft und Raumgleitern zu kontrollieren und zu beherrschen. :D

Edit:

Hier noch ein paar weitere interessante Links zur VLF Theorie, man kann sich echt die Augen wischen was da alles passiert. :D

 >INSPIRE VLF radio receiver at NASA's Marshall Space Flight Center in Huntsville,<

 http://www.qru.de/beacons.htm

Ich schraub mich jetzt mal raus hier, ohne Vorfall Nahe Fakten lässt sich eh nicht mehr viel bewerkstelligen.
Beitrag vom 17.10.2008 - 21:25 Uhr
UserOldfly1
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User (1570 Beiträge)
Moin,

[quote]Der AP1 wird vom Master FMGEC erzeugt und nutzt dabei die Daten von den 1 Systemen, also auch ADIRU 1. Fällt nun die 1er ADIRU 1 aus, fehlt dem AP1 jede Menge Daten, die er braucht, damit fliegt er raus, gibt eine Warnmeldung und gut ist die FMGEC kann nur noch maximal Alternate Law/Direct Law geben..[/quote]und....
[quote]Der AP2 ist im übrigen die ganze Zeit verfügbar gewesen, denn die ADIRU 2 und FMGEC 2 (Prim2) waren ja in Ordnung.[/quote]
Wenn der Sec. den Prim ersetzen kann dann sollte der AP1 zu AP2 umschalten können, danach eine Meldung bringen um die sich dann die Piloten in Ruhe kümmern können.

Was mir aber noch in den Kopf gekommen ist, das die Fehlerhaften Daten das durcheinender erzeugt haben, wenn es plausiblere verfügbare Daten gibt dann sollten die sich auch anbieten, quasi mit einer Meldung denn das System wusste es nur die Piloten müssen es auch wissen.

Gruß