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Beitrag 16 - 30 von 57
Beitrag vom 21.10.2024 - 11:41 Uhr
UserF11
einfach nur Pax...
User (1673 Beiträge)
Die Menschheit hat in den 70er auch existiert als Fliegen noch reinster Luxus war.
Im Grunde hat die Menschheit auch existiert, als man noch in Höhlen lebte. Wo ziehen Sie da die Grenze?
Neben Religion sind Ressourcen (in der Vergangenheit vor allem Erdöl) die Hauptgründe für die Konflikte auf dieser Erde.
Dann schaffen wir doch als erstes Religionen ab. Dieses völlig unsinnige Rumgepilgere verschwendet doch nur unnötig Ressourcen und verpestet die Luft mit Weihrauch. Osterfeuer gleich hinterher. Allein die Osterfeuer im Raum Kleve setzen jährlich soviel CO2 frei, wie ein Flug auf die Kanaren und zurück (Quelle lokale Presse). Suchen Sie sich was aus, da gibts noch mehr Möglichkeiten.
Pure Polemik ersetzt kein Argument!
Beitrag vom 21.10.2024 - 11:44 Uhr
UserJumpfly
User (602 Beiträge)
Die Menschheit hat in den 70ern auch ohne Computer, Handys und Großbildfernseher bestens existiert. Warum wollen Sie dann entscheiden, dass ausgerechnet in der FLiegerei nun damit Schluss ist? Gibt es ggf. auch Geschäftsfelder der deutschen Industrie die auf eine gute Vernetzung in der Welt zwingend angewiesen sind? Das Geschrei ist immer dann groß, wenn eine Ressource knapp wird, aber dass viele Güter mit dem Flugzeug ins Land kommen wird gerne vergessen. Ohne Luftfahrt hätten wir keine Masken in der Pandemie gehabt, die Knappheit an medizinischen Gütern wäre nochmals deutlich höher... Das die oberen 5% nach wie vor die Zuchtpferde für den Winterurlaub nach Florida bringen ist unnötig, können Sie aber nicht vermeiden. Wenn diese Personen sich das nicht mehr leisten können ist der Rest der Welt bereits in Anarchie versunken.
Erdöl als Ressource ist noch immer wichtig, verliert aber deutlich an Einfluss. Es wird wohl mehr um Wasser gehen. Sarkastisch könnte man nun sagen man muss mehr fliegen, damit die Polkappen schmelzen und mehr Wasser vorhanden ist. ;D
Beitrag vom 21.10.2024 - 12:11 Uhr
UserCpt737
User (23 Beiträge)
Um Ihrer Weltuntergangspanik mal etwas entgegen zu treten, Sie wissen, dass der WELTWEITE Luftverkehr knapp 4% (3,5) des gesamten CO2-Ausstoßes ausmacht? Die Welt wird nicht untergehen. Wir können auch zurück in die Steinzeit. Wenn der Klimawandel tatsächlich existiert und menschengemacht ist, ist es eh zu spät. Sollten dann Techniken entwickeln, wie wir damit leben, denn gestoppt bekommen wir ihn dann eh nicht mehr.
Die Argumentation ist interessant: weil es zu spät, machen wir lieber nix dagegen, sondern warten auf "technische Wunder". Und Sie werfen den einen "Weltuntergangspanik" vor, malen aber selbst eins an die Wand für den Fall, dass wir doch etwas gegen den Klimawandel unternehmen: die "Steinzeit". Hauptsache, Sie müssen auf nichts verzichten.
Und zum Anfangsargument:
"Ein Flug weist im Vergleich zu allen anderen Mobilitätsformen eine große Besonderheit auf: Er findet nicht am Boden statt, sondern meist in Höhen von 9.000 bis13.000 m, in denen die Atmosphäre besonders sensibel ist. Die Abgase, die ein Flug in diesen Höhen ausstößt, haben neben dem COâ?? noch weitere Auswirkungen auf das Klima. Neben den reinen COâ??-Emissionen wärmt das Fliegen in diesen Höhen das Klima über weitere so genannte Non-COâ??-Effekte." (Quelle:  https://www.atmosfair.de/de/fliegen_und_klima/flugverkehr_und_klima/klimawirkung_flugverkehr/) Weiterlesen lohnt! Oder leugnen!
Beitrag vom 21.10.2024 - 12:17 Uhr
UserCpt737
User (23 Beiträge)
Ich weiß es nicht, ob wir einen Anteil an der Klinaveränderung haben oder wir uns in einem normalen Zyklus befinden. Sollten die Wetterereignisse tatsächlich Ergebnis unseres Lebensstils nach der Industrialisierung sein, wird es sportlich bis unmöglich diese zu stoppen. Das meine ich mit, wir sollten lernen damit zu leben. Was unsere Rolle als Deutschland angeht, ist diese völlig zu vernachlässigen und die restliche Welt greift sich an den Kopf. Ob wir von Berlin nach Mallorca fliegen ist völlig wuppe.
Beitrag vom 21.10.2024 - 12:32 Uhr
Userunit-er
User (133 Beiträge)
Dieses leider selbstherrliche deutsche Narrativ, dass Deutschland allein nichts tun kann und der deutsche Lebenswandel als Ursache negierbar ist, um den Klimawandel zu stoppen und andere Länder (hier wird besonders gern China herausgepickt) sehr viel mehr schädliche Klimaweinflüsse verursachen, ist einfach nur erbärmlich bis verantwortungslos bis geschichtsvergessen.

Ganz im Gegenteil könnte China sich genauso gut hinstellen und behaupten, dass sich die vornehmlich westlichen Industriestaaten (inkl. Deutschland) über Jahrhunderte hinweg am Klima vergangen haben und zwar zu Zeiten, zu denen China daran aufgrund fehlender Industriealiserung gar keinen Anteil hatte.
China hätte das gute Recht zu verlangen, dass vornehmlich westliche Industriestaaten (inkl. Deutschland) erst mal ihre Klimeinflüsse vergangener Jahrhunderte kompensieren, bevor sie irgendwelche Forderungen an China stellen.

Unterm Strich bedeutet das, dass vornehmlich westliche Industriestaaten (inkl. Deutschland) gefordert sind, dem Klimawandel zu begegnen.
Natürlich entbindet das China nicht davon, auch seinen Anteil zu leisten.
Aber der historisch schädliche Klimaabdruck wurde faktisch unumstößlich seitens der vornehmlich westlichen Industriestaaten (inkl. Deutschland) auf der Erde hinterlassen.
Beitrag vom 21.10.2024 - 12:51 Uhr
Usercontrail55
User (6364 Beiträge)
Pure Polemik ersetzt kein Argument!
Genau. Wo sehen Sie hier ein Argument? Zitat "Und wie kommen Sie zum Flughafen? ZU Fuß durch die grünen Wälder? Und dann kommt hinzu: Autobahnen und Schienen gehören zu Daseinsvorsorge, Flughäfen eher nicht."
Sie hätten alternativ auch ganz argumantaiv meine Frage beantworten können... bis wann war die Menschheit noch vernünftig und ab wann nicht mehr, und warum?

Dieser Beitrag wurde am 21.10.2024 12:54 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 21.10.2024 - 13:02 Uhr
UserJumpfly
User (602 Beiträge)
Ja, Deutschland hat historisch betrachtet sicherlich einen Anteil an der Umweltverschmutzung. Dennoch können wir den Klimawandel in Deutschland nicht aufhalten. Das sind schon mal 2 Fakten die man vor der Diskussion mit Wörtern wie "erbärmlich" und "verantwortungslos" akzeptieren sollte.
Mein Eindruck von Deutschland ist etwas anders als derjenige der gerne in Medien plattgetreten wird. Wir sind kein reiches Industrieland. Realistisch betrachtet sind wir ein Land mit überbordender Bürokratie, verschlafener Digitalisierung, im Verfall befindlicher Infrastruktur, Politik mit fragwürdigen Zielsetzungen... Dennoch versucht das Land aus meiner Sicht im Vergleich zu ähnlich gestellen Ländern seinen Anteil überzuerfüllen. Während in Frankreich einfach alte marode Atommeiler weiterlaufen werden bei uns SOlar- und Windenergie in respektabler Größe errichtet. Wenn man nun noch bedenkt, dass Deutschland keine wertvollen Ressourcen hat und zudem die Hauptindustriezweige des Landes mehr oder weniger den Anschluss an die Weltspitze verlieren finde ich das eine beachtliche Leistung und alles andere als selbverständlich oder Durchschnitt. Man muss allerdings ab einem gewissen Punkt einfach auch mal anerkennen, dass man sich eine Pionierrolle bei grünen Technologien nur mit ausreichenden finanziellen Mitteln leisten kann. Diese werden zu großen Teilen in der klassischen Industrie erwirtschaftet. Wenn wir diese nun kaputtsparen haben wir schlicht nicht mehr das Geld für eine Energiewende, realistisch betrachtet haben wir das Geld bereits heute nicht mehr. Daher von mir der Vorschlag die Luftverkehrssteuer zu einer zweckgebundenen Abgabe umzugestalten. Damit entstehen dem Standort Deutschland zwar deutliche Standortnachteile im Vergleich zur internationalen Konkurrenz, allerdings besteht zumindest die Chance mit neuen Technologien irgendwann auch wieder Arbeitsplätze schaffen zu können und in der Summe den ökologischen Fussabdruck zu verringern.

Vergleiche wie "Deutschland hat aber im 19. & 20. Jahrhundert..." bringen uns keinen Schritt weiter. Die Bevölkerung ist es auch leid ständig für Taten zur Rechenschaft gezogen zu werden mit der es absolut nichts zu tun hat. Historisch ausgestoßenes CO2, Judenverfolgung, Krieg... Ich kann mich nicht erinnern dass Franzosen die napoleonischen Kriege ähnlich kritisch betrachten oder mit dem Sklavenhandel heute noch mit gesenktem Haupt in Afrika umherrennen, Atomtests... Man sollte Menschen nach ihren Taten beurteilen und nicht nach Handlungen die Generationen zuvor begangen wurden. Das bringt niemanden etwas und ausser in Deutschland ist das so auch nirgends der Fall.

Dieser Beitrag wurde am 21.10.2024 13:04 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 21.10.2024 - 13:03 Uhr
UserF11
einfach nur Pax...
User (1673 Beiträge)
Pure Polemik ersetzt kein Argument!
Genau. Wo sehen Sie hier ein Argument? Zitat "Und wie kommen Sie zum Flughafen? ZU Fuß durch die grünen Wälder? Und dann kommt hinzu: Autobahnen und Schienen gehören zu Daseinsvorsorge, Flughäfen eher nicht."
Stammt die ursprüngliche Aussage, dass Flughäfen keine weitere Infrastruktur bräuchten von Ihnen?... Was also ist am Hinweis, dass Airports in die Infrastruktur eingebunden sein müssen, polemisch? Und dass Flugverkehr nicht zur Daseinsvorsorge gehört, ist trivial.
Sie hätten alternativ auch ganz argumantaiv meine Frage beantworten können... bis wann war die Menschheit noch vernünftig und ab wann nicht mehr, und warum?
Fragen wir anders herum: wann hat die Menschheit erkannt, dass ihr Handeln die eigenen Lebensgrundlagen gefährdet? Die ersten Warnungen kamen 1972 vom "Club of Rome" und wurden und werden bis heute ignoriert, abgetan, geleugnet oder lächerlich gemacht. Viele andere kamen später: die Ergebnisse der Klimafolgenforschung (Potsdam-Institut), die UN-Umweltberichte, die Klimakonferenzen. Das Meiste wird negiert oder in Lächerliche gezogen, weil es den eigenen Lebensstil gefährdet. Wenn Sie so wollen, hat die es die Menschheit aufgegeben, zukunftsorientiert zu leben. Augenscheinlich zählt für die meisten nur das "Hier und Jetzt", und der Begriff "nach mir die Sintflut" erhält eine neue Bedeutung.

Dieser Beitrag wurde am 21.10.2024 13:07 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 21.10.2024 - 13:06 Uhr
UserF11
einfach nur Pax...
User (1673 Beiträge)
Ich weiß es nicht, ob wir einen Anteil an der Klinaveränderung haben oder wir uns in einem normalen Zyklus befinden. Sollten die Wetterereignisse tatsächlich Ergebnis unseres Lebensstils nach der Industrialisierung sein, wird es sportlich bis unmöglich diese zu stoppen. Das meine ich mit, wir sollten lernen damit zu leben. Was unsere Rolle als Deutschland angeht, ist diese völlig zu vernachlässigen und die restliche Welt greift sich an den Kopf. Ob wir von Berlin nach Mallorca fliegen ist völlig wuppe.
Tja, lügen Sie sich ruhig weiter in die eigene Tasche. Die Klimaforscher sind alles Ignoranten, die nur das Ziel verfolgen, unsere Wirtschaft nachhaltig zu schädigen. Und ja: das ist jetzt polemisch, weil wir stur immer nur die gleichen Argumente wiederholen. Und es ist einfacher, die Veränderungen klein zu reden als sich ihnen zu stellen... das würde ja unter Umständen auch Verzicht erfordern.

Dieser Beitrag wurde am 21.10.2024 13:08 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 21.10.2024 - 13:45 Uhr
UserFRAHAM
User (1347 Beiträge)
Ich weiß es nicht, ob wir einen Anteil an der Klinaveränderung haben oder wir uns in einem normalen Zyklus befinden. Sollten die Wetterereignisse tatsächlich Ergebnis unseres Lebensstils nach der Industrialisierung sein, wird es sportlich bis unmöglich diese zu stoppen. Das meine ich mit, wir sollten lernen damit zu leben. Was unsere Rolle als Deutschland angeht, ist diese völlig zu vernachlässigen und die restliche Welt greift sich an den Kopf. Ob wir von Berlin nach Mallorca fliegen ist völlig wuppe.

Zunächst mal zur berühmten Aussage "Klimaveränderungen hat es immer schon gegeben!" Diese Aussage ist richtig. Das Problem mit dieser Aussage ist, da sie dabei die Geschwindigkeit der Veränderung nicht berücksichtigt. Wir befinden uns erdgeschichtlich gesehen im Moment in der Tat auf dem Weg zu einer Warmtemperaturphase. Ein Wechsel von Eiszeit zu seiner solchen dauert aber hunderttausende von Jahren. Und wir haben nachweislich diese Zeit sehr deutlich verkürzt. Und hier ist der Einfluss durch den Mensch spürbar. Er ist davon abgesehen auch wissenschaftlich durch chemische und physische Prozesse belegbar - und dies ist bisher noch nicht wissenschaftlich widerlegt worden (darunter fallen keine Pseudowissenschaftler, die einen Teilaspekt betrachten und andere Schlüsse ziehen, die ihrerseits nicht hinterfragt oder überprüft werden).

Das Deutschland nur eine bescheidene Rolle spielt, liegt nicht daran, dass wir so wenig Umwelt zerstören. Es liegt daran, dass die großen Umweltverschmutzer, die doch anstelle von uns mal mit dem Umweltschutz beginnen sollten (bspw. gerne China erwähnt), die eigentliche "Drecksarbeit" für uns machen. Die Fabriken, die in den 80er und 90er hierzulande noch für Smogalarm sorgten, die stehen jetzt in Indien, China und sonstwo, wo es zum einen günstigere Personalkosten gibt und zum anderen weniger Klimaauflagen. Schöne Win-Win-Situation für Deutschland. Bis tatsächlich mal China ernst macht und den Export an die gleichen Auflagen knüpft, die wir moralisch erwarten.

Die Luftfahrt ist nur ein Beispiel eines Wandels.
Die Menschheit hat in den 70ern auch ohne Computer, Handys und Großbildfernseher bestens existiert.
Und auch das ist ein Problem. "Früher" hat man sich den großen Brockhaus in die Eiche-rustikal Schrankwand gestellt, die im Wohnzimmer über mehrere Jahrzehnte stand. Der Fernseher war ein Röhrenfernseher, aber wurde benutzt bis er kaputt ging (auch meist erst nach 15-20 Jahren. Und man hat ein Buch genommen, ist Spazieren gegangen oder mal ins Museum oder ins Theater.

Heute kauft man sich alle 2-3 Jahre einen neuen Fernseher und Smartphone, weil die bisherigen sind ja zu klein, veraltet, haben eine zu geringe Auflösung oder was auch immer es für selbstbelügende Rechtfertigungen gibt. Man fährt mit dem Auto irgendwohin, was ja spätestens nach 5 Jahren erneuert werden muss, weil einen die Nachbarn nach dem ersten (jährlichen) Facelift schon als verarmt einstufen. Es muss zwei mal das Jahr eine Flugreise sein, immer weiter oder besser zu einem Ort, wo vorher noch nie jemand war, wo aber der letzte Stein noch touristisch so erschlossen ist, dass man auch ohne Sprachkenntnisse mit deutscher Reiseleitung alles gezeigt bekommt. Die Schrankwand daheim weicht Schränkchen, die sich spätestens mit einem neuen Fernseher aufgrund dessen Größe auch durch andere "modernere" (zumindest gemäß tausender Architektur- und Living-Zeitschriften oder entsprechende Influencer) ersetzt werden. Muss auch, weil sie sich unter Tonnen billigst produzierter "Accessoires" und "Dekomaterialien" durchbiegen. Und in der Freizeit wird kein terrestisch gesendetes Fernsehen geschaut, sondern es wird über tausende Zwischenstationen und Rechenzentren gestreamt oder im Internet gesurft.

Welche Zeit die bessere war/ist, vermag ich nicht zu sagen. Aber das wir gerade sehenden Auges auf immer größer und häufiger werdende Probleme zulaufen, ist nicht zu verneinen. Warum ist es also nicht legitim in einem Luftfahrtforum dem Lobby-Verband der Luftfahrt auch zu entgegnen: "Sorry, aber ihr seid auf dem Holzweg". Zumal sich das Gejammer der Airlines nicht mit real gemessenen Zahlen deckt.
Beitrag vom 21.10.2024 - 14:11 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4583 Beiträge)
@FRAHAM: Ein großes Bravo für Ihre Beiträge!
Beitrag vom 21.10.2024 - 16:08 Uhr
UserJumpfly
User (602 Beiträge)
@FRAHAM
Wie Sie richtig aufzeigen ist so ziemlich jeder Aspekt unseres Alltages klimaschädlich. Darum verstehe ich diese Aggressivität n der Diskussion ums fliegen nicht wirklich. Mein Ansatz wäre es die niedrig hängenden Früchte zuerst zu ernten. Es werden Alltagsgegenstände so entworfen dass sie nach Zeitpunkt X nicht mehr zu gebrauchen sind. Ob dies nun durch ein Update beim Handy passiert welches dieses inakzeptabel verlangsamt oder bei einem Auto welches nicht länger als 200.000km halten soll. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es in der heutigen Zeit nicht möglich sein soll Autos zu entwerfen die 1 Mio Kilometer halten. In den 80ern waren wir da deutlich näher dran. Nun dann hier Panik zu machen und mit dem dicken Zeigefinger auf die bösen Urlauber zu zeigen finde ich daher unpassend. Einfach mal vor der eigenen Haustür kehren, da findet jeder deutlich mehr Dreck als er bewältigen kann. Meckern, dass es bei anderen aber noch schmutziger ist hilft nichts. Wir sind nicht in einem Kindergarten vo der selbst ernannte Möchtegernerzieher bitte den Anderen und der Regierung gleich mit vorschreibt wie man es zu machen hat. Allein schon die Besteuerung von Kerosin in Deutschland geht dermaßen weit an der Realität vorbei dass ich da nur den Kopf schütteln kann. Es ist hinlänglich bekannt, dass die Folge einer solchen Maßnahme für die Umwelt drastisch wären, die Ã?konomie deutlich leiden würde und die Einnahmen ebenso wie die Luftverkehrssteuer irgendwo in einem Milliardenloch im Bundeshaushalt verschwinden wo sie niemand je wieder findet. Wir haben im Haushalt kein Einkommensproblem, sondern ein Ausgabenproblem. Hier könnte man durch mehr Effizienz viele Milliarden einsparen, Geld welches zur Bekämpfung des Klimawandels oder in der Forschung für grüne Technologien sicher besser aufgehoben wäre. Wie weit man mit direkten Verboten oder Quasi-Verboten (Flugreise nach Rom für 60% unfinanzierbar) sieht man doch derzeit in der Regierung und dem Heizungsgesetz. Es wäre deutlich besser gewesen die Bevölkerung zu motivieren die Heizungsart zu ändern anstatt sie durch Verbote zu zwingen.
Beitrag vom 21.10.2024 - 16:36 Uhr
Usercontrail55
User (6364 Beiträge)
Pure Polemik ersetzt kein Argument!
Genau. Wo sehen Sie hier ein Argument? Zitat "Und wie kommen Sie zum Flughafen? ZU Fuß durch die grünen Wälder? Und dann kommt hinzu: Autobahnen und Schienen gehören zu Daseinsvorsorge, Flughäfen eher nicht."
Stammt die ursprüngliche Aussage, dass Flughäfen keine weitere Infrastruktur bräuchten von Ihnen?... Was also ist am Hinweis, dass Airports in die Infrastruktur eingebunden sein müssen, polemisch?
Natürlich ist das polemisch. @Jumpfly das Argument gebracht, dass die aktuelle Diskussion die Erstellung und Betreuung der Infrastruktur in den Vergleichen der Verkehrsträger nicht berücksichtigt wird. Sie hätten ja Argumente in Form von Vergleichsrechnungen brinegn können, aber so....
Und dass Flugverkehr nicht zur Daseinsvorsorge gehört, ist trivial.
Flugverkehr ist Teil der Infrastruktur, die zur Daseinsvorsorge dazugehört. Das ist allgemeiner Konsens und wird ausdrücklich genannt... "... Telekommunikation/Internet, Verkehrs- und Beförderungswesen, (Schienen, Straßen, Wasserstraßen, Luftverkehr), ..."
Sie hätten alternativ auch ganz argumantaiv meine Frage beantworten können... bis wann war die Menschheit noch vernünftig und ab wann nicht mehr, und warum?
Fragen wir anders herum: wann hat die Menschheit erkannt, dass ihr Handeln die eigenen Lebensgrundlagen gefährdet?
Es ging nicht darum, wann sie was erkannt oder nicht. Es wurde ein willkürlicher Zeitraum genannt, in dem die Menschheit existiert hat und Fliegen ein Luxus für Wenige war. Das ist ebenso völlig argumentationsfrei. Der Welt ging es damals schon schlecht, die Luftverschmutzung war stark und Luftverkehr war nicht die Ursache. Dennoch wird das munter verknüpft.
Die ersten Warnungen kamen 1972 vom "Club of Rome" und wurden und werden bis heute ignoriert, abgetan, geleugnet oder lächerlich gemacht. Viele andere kamen später: die Ergebnisse der Klimafolgenforschung (Potsdam-Institut), die UN-Umweltberichte, die Klimakonferenzen. Das Meiste wird negiert oder in Lächerliche gezogen, weil es den eigenen Lebensstil gefährdet.
Deswegen sage ich ja, wenn wir die Veränderungen des Wohlstands nicht thematisieren und immer nur mit erhobenen Zeigefinger oberleherhaft konfrontiert werden, dann wird auf dem Weg der Veränderung niemand folgen.
Wenn Sie so wollen, hat die es die Menschheit aufgegeben, zukunftsorientiert zu leben.
Hat sie das denn jemals?
Augenscheinlich zählt für die meisten nur das "Hier und Jetzt", und der Begriff "nach mir die Sintflut" erhält eine neue Bedeutung.
So sieht es aus und das wird auch nicht besser, wenn immer wieder einer aus der Deckung kommt und auch heute keine tragbaren Lösungen präsentiert. Insellösungen sind nicht effektiv genug und solage der Konsens ist "Gerne, aber nicht auf meiner Insel" wird da auch nichts passieren.
Daher wird hier Polemik mit Polemik gekontert.
Beitrag vom 21.10.2024 - 17:02 Uhr
UserF11
einfach nur Pax...
User (1673 Beiträge)
Pure Polemik ersetzt kein Argument!
Genau. Wo sehen Sie hier ein Argument? Zitat "Und wie kommen Sie zum Flughafen? ZU Fuß durch die grünen Wälder? Und dann kommt hinzu: Autobahnen und Schienen gehören zu Daseinsvorsorge, Flughäfen eher nicht."
Stammt die ursprüngliche Aussage, dass Flughäfen keine weitere Infrastruktur bräuchten von Ihnen?... Was also ist am Hinweis, dass Airports in die Infrastruktur eingebunden sein müssen, polemisch?
Natürlich ist das polemisch. @Jumpfly das Argument gebracht, dass die aktuelle Diskussion die Erstellung und Betreuung der Infrastruktur in den Vergleichen der Verkehrsträger nicht berücksichtigt wird. Sie hätten ja Argumente in Form von Vergleichsrechnungen brinegn können, aber so....
da hab eich tatsächlich etwas oberflächlich gelesen, gebe ich zu.
Und dass Flugverkehr nicht zur Daseinsvorsorge gehört, ist trivial.
Flugverkehr ist Teil der Infrastruktur, die zur Daseinsvorsorge dazugehört. Das ist allgemeiner Konsens und wird ausdrücklich genannt... "... Telekommunikation/Internet, Verkehrs- und Beförderungswesen, (Schienen, Straßen, Wasserstraßen, Luftverkehr), ..."
Okay, hier habe ich nicht zwischen "Grundversorgung" und allgemeiner Daseinsvorsorge unterschieden.
Sie hätten alternativ auch ganz argumantaiv meine Frage beantworten können... bis wann war die Menschheit noch vernünftig und ab wann nicht mehr, und warum?
Fragen wir anders herum: wann hat die Menschheit erkannt, dass ihr Handeln die eigenen Lebensgrundlagen gefährdet?
Es ging nicht darum, wann sie was erkannt oder nicht. Es wurde ein willkürlicher Zeitraum genannt, in dem die Menschheit existiert hat und Fliegen ein Luxus für Wenige war.
Das ist ebenso völlig argumentationsfrei. Der Welt ging es damals schon schlecht, die Luftverschmutzung war stark und Luftverkehr war nicht die Ursache. Dennoch wird das munter verknüpft.
Doch! Genau darum geht es! Teile der Menschheit haben schon im letzten Jahrhundert erkannt, wie gefährdet der Fortschritt und letztlich der Wohlstand durch die gnadenlose Ausbeutung der Ressourcen sind. Wollte keiner hören! Und was war daran so schlecht, dass Fliegen teurer war als heute? Und gehört billiges Fliegen zu den Grundrechten, zur unmittelbaren Daseinsvorsorge? Und wenn ja: Seit wann?
Die ersten Warnungen kamen 1972 vom "Club of Rome" und wurden und werden bis heute ignoriert, abgetan, geleugnet oder lächerlich gemacht. Viele andere kamen später: die Ergebnisse der Klimafolgenforschung (Potsdam-Institut), die UN-Umweltberichte, die Klimakonferenzen. Das Meiste wird negiert oder in Lächerliche gezogen, weil es den eigenen Lebensstil gefährdet.
Deswegen sage ich ja, wenn wir die Veränderungen des Wohlstands nicht thematisieren und immer nur mit erhobenen Zeigefinger oberleherhaft konfrontiert werden, dann wird auf dem Weg der Veränderung niemand folgen.
Wer thematisiert das nicht? Der Wohlstand wird nicht durch Maßnahmen zum Klimaschutz gefährdet, sondern durch den Klimawandel und die zunehmenden Extremwetterereignisse. Aber genau das will die Mehrheit in ihrer Bequemlichkeit nicht wahrhaben. Jeder Schritt zu mehr Klimaschutz sichert den Wohlstand. Aber das scheint Ihnen zu "oberlehrerhaft" zu sein.
Wenn Sie so wollen, hat die es die Menschheit aufgegeben, zukunftsorientiert zu leben.
Hat sie das denn jemals?
Augenscheinlich zählt für die meisten nur das "Hier und Jetzt", und der Begriff "nach mir die Sintflut" erhält eine neue Bedeutung.
So sieht es aus und das wird auch nicht besser, wenn immer wieder einer aus der Deckung kommt und auch heute keine tragbaren Lösungen präsentiert. Insellösungen sind nicht effektiv genug und solage der Konsens ist "Gerne, aber nicht auf meiner Insel" wird da auch nichts passieren.
Das sind also Ihre tragbaren Lösungen? Augen zu, Kopf in den Sand? Man kann eh nichts ändern? Und deswegen "spinnen" alle die, die da nicht mitgehen wollen? Schwer verständlich!
Beitrag vom 21.10.2024 - 19:13 Uhr
Usercontrail55
User (6364 Beiträge)
Doch! Genau darum geht es! Teile der Menschheit haben schon im letzten Jahrhundert erkannt, wie gefährdet der Fortschritt und letztlich der Wohlstand durch die gnadenlose Ausbeutung der Ressourcen sind. Wollte keiner hören!
Das ist der Punkt. "Wollte keiner hören!" Wenn man an seine Argumente glaubt und das auch noch belegen kann bleibt nur sich die Frage zu stellen, warum will das keiner hören? Was fehlt, dass es jemand hört? Irgendwas scheint bisher gefehlt zu haben, denn die Beweise sind erdrückend.
Und was war daran so schlecht, dass Fliegen teurer war als heute? Und gehört billiges Fliegen zu den Grundrechten, zur unmittelbaren Daseinsvorsorge? Und wenn ja: Seit wann?
Genau diese Argumentation wird keinen begeistern. So leid es mir tut.
Die ersten Warnungen kamen 1972 vom "Club of Rome" und wurden und werden bis heute ignoriert, abgetan, geleugnet oder lächerlich gemacht. Viele andere kamen später: die Ergebnisse der Klimafolgenforschung (Potsdam-Institut), die UN-Umweltberichte, die Klimakonferenzen. Das Meiste wird negiert oder in Lächerliche gezogen, weil es den eigenen Lebensstil gefährdet.
Deswegen sage ich ja, wenn wir die Veränderungen des Wohlstands nicht thematisieren und immer nur mit erhobenen Zeigefinger oberleherhaft konfrontiert werden, dann wird auf dem Weg der Veränderung niemand folgen.
Wer thematisiert das nicht? Der Wohlstand wird nicht durch Maßnahmen zum Klimaschutz gefährdet, sondern durch den Klimawandel und die zunehmenden Extremwetterereignisse. Aber genau das will die Mehrheit in ihrer Bequemlichkeit nicht wahrhaben. Jeder Schritt zu mehr Klimaschutz sichert den Wohlstand. Aber das scheint Ihnen zu "oberlehrerhaft" zu sein.
Das Ziel ist zu weit weg, der Bezug zum heutigen Handeln fehlt. Und ja "Aber genau das will die Mehrheit in ihrer Bequemlichkeit nicht wahrhaben." ist oberlehrerhaft und eher kontraproduktiv.
Wenn Sie so wollen, hat die es die Menschheit aufgegeben, zukunftsorientiert zu leben.
Hat sie das denn jemals?
Augenscheinlich zählt für die meisten nur das "Hier und Jetzt", und der Begriff "nach mir die Sintflut" erhält eine neue Bedeutung.
So sieht es aus und das wird auch nicht besser, wenn immer wieder einer aus der Deckung kommt und auch heute keine tragbaren Lösungen präsentiert. Insellösungen sind nicht effektiv genug und solage der Konsens ist "Gerne, aber nicht auf meiner Insel" wird da auch nichts passieren.
Das sind also Ihre tragbaren Lösungen?
Nein, wieso? Ich sage wie es ist und nicht, dass dies eine tragbare Lösung wäre. Von Lösungen sind wir weit entfernt.
Es bringt auch nichts, mit dem Fuß aufzustampfen. Das Learning fehlt mir in der ganzen Argumentation. Flightshaming, FFF, SUV Bashing, ... alles tot und Schnee von gestern. Mir fehlt da die Reflektion und die Frage, warum ist das so gekommen? Was müsste man in der Ansprache ändern um durchzudringen?
Augen zu, Kopf in den Sand? Man kann eh nichts ändern? Und deswegen "spinnen" alle die, die da nicht mitgehen wollen? Schwer verständlich!
Im Gegenteil, eher gut verständlich. Es klappt ja nicht.

Dieser Beitrag wurde am 21.10.2024 19:14 Uhr bearbeitet.