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Beitrag 16 - 30 von 36
Beitrag vom 16.01.2026 - 17:02 Uhr
UserDidimax
User (370 Beiträge)
Ich erinnere mich, als vor einiger Zeit eine Ministerpräsidentenkonferenz in Schwerin stattfand.
Mit einer Ausnahme wurden alle Ministerpräsidenten mit ihren Dienstwagen dorthin gefahren.
Die Ausnahme: Herr Kretschmann( Grüne) aus Baden Würtemberg flog mit dem Hubschrauber!
Beitrag vom 16.01.2026 - 23:53 Uhr
UserF11
einfach nur Pax...
User (1533 Beiträge)
Keineswegs. Es gibt eine zunehmende Anzahl von Privatjets, die von Firmen und reichen Privatiers genutzt werden. Das ist schlecht und unnötig.

Nein, sind sie nicht! Denn Businessjets sind i.d.R. ein Werkzeug und Arbeitsmittel von Menschen deren Produktivität die Kosten ihres Einsatzes rechtfertigen.
Das klingt interessant! Worin genau liegt die "Produktivität" dieser Menschen? Was genau produzieren diese Menschen? Worin liegt der Nutzen und Mehrwert für die Gesellschaft? Können Sie das erklären?

Könnte ich versuchen! Wenn Sie die Frage aber so stellen, ist mir meine Zeit für den Klassenkampf zu schade!
#Wer braucht schon Geschäftsführer, Vorstände, Manager, Anwälte, Beamte, Bundestrainer, etc.
#Es lebe das Proletariat!
Also leider wieder nur Allgemeinplätze und Polemik? Mehr fällt Ihnen nicht ein? Und worin konkret sehen Sie "Klassenkampf? Sie sprachen von "Produktivität", können oder wollen nicht benennen, worin Sie diese bei den Teilnehmern in Davos verorten. Billig!
Beitrag vom 16.01.2026 - 23:55 Uhr
UserF11
einfach nur Pax...
User (1533 Beiträge)
Ich erinnere mich, als vor einiger Zeit eine Ministerpräsidentenkonferenz in Schwerin stattfand.
Mit einer Ausnahme wurden alle Ministerpräsidenten mit ihren Dienstwagen dorthin gefahren.
Die Ausnahme: Herr Kretschmann( Grüne) aus Baden Würtemberg flog mit dem Hubschrauber!
Und was hat das mit Privatjets zu tun? Der Hubschrauber hat ja wohl nicht dem MP von Baden-Württemberg (!) gehört.

Dieser Beitrag wurde am 16.01.2026 23:55 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 17.01.2026 - 08:01 Uhr
UserChristian159
User (1721 Beiträge)
Ich erinnere mich, als vor einiger Zeit eine Ministerpräsidentenkonferenz in Schwerin stattfand.
Mit einer Ausnahme wurden alle Ministerpräsidenten mit ihren Dienstwagen dorthin gefahren.
Die Ausnahme: Herr Kretschmann( Grüne) aus Baden Würtemberg flog mit dem Hubschrauber!
Und was hat das mit Privatjets zu tun? Der Hubschrauber hat ja wohl nicht dem MP von Baden-Württemberg (!) gehört.

Geht es um Eigentumsverhältnisse?
Ich dachte, es geht um die Nutzung …
Beitrag vom 17.01.2026 - 08:44 Uhr
Usercontrail55
User (6165 Beiträge)
Ich erinnere mich, als vor einiger Zeit eine Ministerpräsidentenkonferenz in Schwerin stattfand.
Mit einer Ausnahme wurden alle Ministerpräsidenten mit ihren Dienstwagen dorthin gefahren.
Die Ausnahme: Herr Kretschmann( Grüne) aus Baden Würtemberg flog mit dem Hubschrauber!
Das war 2011 in Lübeck und es ging nur um die letzte Meile. Die von weit weg sind per Linie nach HAM geflogen (unproduktiv) und Kretschmann hatte an an diesem Tag mehrere Termine im Norden gelegt und die waren mit dem Auto nicht zu schaffen. Daher der Heli der Polizeistaffel ( produktiv). Das war bei ihm als Grüner natürlich ein Thema und drückt die Absurdität des des Ganzen aus.
Beitrag vom 17.01.2026 - 12:06 Uhr
UserF11
einfach nur Pax...
User (1533 Beiträge)
Ich erinnere mich, als vor einiger Zeit eine Ministerpräsidentenkonferenz in Schwerin stattfand.
Mit einer Ausnahme wurden alle Ministerpräsidenten mit ihren Dienstwagen dorthin gefahren.
Die Ausnahme: Herr Kretschmann( Grüne) aus Baden Würtemberg flog mit dem Hubschrauber!
Und was hat das mit Privatjets zu tun? Der Hubschrauber hat ja wohl nicht dem MP von Baden-Württemberg (!) gehört.

Geht es um Eigentumsverhältnisse?
Ich dachte, es geht um die Nutzung …
Laut Duden ist ein Privatjet: "einer Privatperson gehörendes, nicht geschäftlichen, dienstlichen Zwecken dienendes Düsenflugzeug" ... so what?
Beitrag vom 17.01.2026 - 12:09 Uhr
UserF11
einfach nur Pax...
User (1533 Beiträge)
Ich erinnere mich, als vor einiger Zeit eine Ministerpräsidentenkonferenz in Schwerin stattfand.
Mit einer Ausnahme wurden alle Ministerpräsidenten mit ihren Dienstwagen dorthin gefahren.
Die Ausnahme: Herr Kretschmann( Grüne) aus Baden Würtemberg flog mit dem Hubschrauber!
Und hier zur Hilfestellung der Grünen-Bashing-Generator vom Postillon:  https://www.der-postillon.com/2023/07/gruenen-bashing-ueberleitungsgenerator.html
Beitrag vom 17.01.2026 - 12:12 Uhr
UserFW 190
User (2337 Beiträge)
Wenn jemand ein Unternehmen hat, sagen wir mal Besos, Zuckerberg, Gates , Bertelsmann, Trump o.ä. dann gehört der "Privatjet" zu seinem privaten Hab und Gut? Oder läuft der dann nicht über die Firma? Ich denke letzteres ist der Fall. So auch die Definition die Sie zitieren. Und die Herrschaften kommen auch nicht als Privatperson nach Davos. Und nun?
Beitrag vom 17.01.2026 - 12:16 Uhr
UserF11
einfach nur Pax...
User (1533 Beiträge)
Wenn jemand ein Unternehmen hat, sagen wir mal Besos, Zuckerberg, Gates , Bertelsmann, Trump o.ä. dann gehört der "Privatjet" zu seinem privaten Hab und Gut? Oder läuft der dann nicht über die Firma? Ich denke letzteres ist der Fall. So auch die Definition die Sie zitieren. Und die Herrschaften kommen auch nicht als Privatperson nach Davos. Und nun?
Dann ist die Rede von Firmen- oder Businessjets ...
Beitrag vom 17.01.2026 - 12:21 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4288 Beiträge)
Ich erinnere mich, als vor einiger Zeit eine Ministerpräsidentenkonferenz in Schwerin stattfand.
Mit einer Ausnahme wurden alle Ministerpräsidenten mit ihren Dienstwagen dorthin gefahren.
Die Ausnahme: Herr Kretschmann( Grüne) aus Baden Würtemberg flog mit dem Hubschrauber!
Das war 2011 in Lübeck und es ging nur um die letzte Meile. Die von weit weg sind per Linie nach HAM geflogen (unproduktiv) und Kretschmann hatte an an diesem Tag mehrere Termine im Norden gelegt und die waren mit dem Auto nicht zu schaffen. Daher der Heli der Polizeistaffel ( produktiv). Das war bei ihm als Grüner natürlich ein Thema und drückt die Absurdität des des Ganzen aus.

Finde die gute Nachricht im Verdrehen:

- mit Linienflügen(!) nach Hamburg, Reststrecke per PKW.

- im Privatjet nach Davos, obwohl Zürich nur 150 km entfernt ist und es Flüge aus allen Ecken der Welt nach Zürich gibt... .

Schon absurd der Inhalt des Posts... .
Beitrag vom 17.01.2026 - 15:37 Uhr
UserA320Fam
User (2259 Beiträge)
Ehrlich jetzt ... hier streitet man sich um umgangssprachliche Bezeichnungen für Flugzeuge der General Aviation, zieht dabei sogar den Duden heran, wo doch jeder weiss, was gemeint ist?
... Oh man oh man ...
Beitrag vom 17.01.2026 - 16:39 Uhr
UserDidimax
User (370 Beiträge)
Ich erinnere mich, als vor einiger Zeit eine Ministerpräsidentenkonferenz in Schwerin stattfand.
Mit einer Ausnahme wurden alle Ministerpräsidenten mit ihren Dienstwagen dorthin gefahren.
Die Ausnahme: Herr Kretschmann( Grüne) aus Baden Würtemberg flog mit dem Hubschrauber!
Das war 2011 in Lübeck und es ging nur um die letzte Meile. Die von weit weg sind per Linie nach HAM geflogen (unproduktiv) und Kretschmann hatte an an diesem Tag mehrere Termine im Norden gelegt und die waren mit dem Auto nicht zu schaffen. Daher der Heli der Polizeistaffel ( produktiv). Das war bei ihm als Grüner natürlich ein Thema und drückt die Absurdität des des Ganzen aus.

Ich muss mich korrigieren, das war tatsächlich in Lübeck!
Aber er ist tatsächlich von Stuttgart dorthingeflogen und auch wieder zurück, während sein gepanzerter Dienstwagen leer hin und zurück fuhr!
 https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.fuer-16000-euro-kretschmann-nimmt-den-hubschrauber.42f792d3-c93d-417f-a8ce-3162c8f90aaf.html
Ich wollte nur auf die Doppelmoral einiger Politiker hinweisen, die sonst gerne Businessjets verbieten wollen, speziell einiger Grünen
Beitrag vom 17.01.2026 - 17:06 Uhr
UserGB
User (1029 Beiträge)
Ich wollte nur auf die Doppelmoral einiger Politiker hinweisen, die sonst gerne Businessjets verbieten wollen, speziell einiger Grünen

Dann sollte man nicht den einen die Fehler der anderen vorhalten, auch wenn sie in derselben Partei sind.

Wenn ein Politiker auf der einen Seite effizienzhalber möglichst auf allen Hochzeiten gleichzeitig tanzen soll, dann kann man von ihm nicht die Anreise per Lastenrad verlangen. Die gleichzeitige Nutzung von Flugzeug und hinterhergefahrenem Dienstwagen kann durchaus Sinn machen, aber erstaunlicherweise hat das kein Einziger in dieser Diskussin hier hinterfragt.

Von den Diskutanten hier wüsste doch auch jeder einen triftigen Grund, seinen Dienst-Daimler oder -BMW umwelthalber nicht gegen was Sparsameres und Umweltfreundlicheres einzutauschen, ganz zu schweigen von der Notwendigkeit der Aufrechterhaltung seines Vielfliegerstatus.

Beitrag vom 19.01.2026 - 11:24 Uhr
UserDocBird
User (15 Beiträge)
Also leider wieder nur Allgemeinplätze und Polemik? Mehr fällt Ihnen nicht ein? Und worin konkret sehen Sie "Klassenkampf? Sie sprachen von "Produktivität", können oder wollen nicht benennen, worin Sie diese bei den Teilnehmern in Davos verorten. Billig!

Wenn wir ernsthaft diskutieren wollen, dann sollten wir ernsthaft diskutieren:

1. Zu einem Wirtschaftsgipfel werden die wenigsten Teilnehmer (ja, es mag einzelene Ausnahmen geben) nicht "privat" anreisen, sondern eben aus wirtschaftlichen Interessen.
2. Die Differenzierung zwischen "Privatjet" und "Businessjet" wurde in diesem Zusammenhang mutwillig herbeigeschrieben, weil
a) viele der "Privatjets" in Wirklichkeit einem Unternehmen gehören dürften
b) siehe oben 1.
3. Wenn wir über die Arbeitswochen von Zitat "Topmanager und Politikgrößen" sprechen, dann haben die wohl nur sehr selten eine 37,5 Stundenwoche, sondern sind oft (darauf wurde oben im Zusammenhand mit den Politikern hingewiesen) einen wirklich dichten Terminplan, in den Linienflüge in der Regel nur schlecht reinpassen (Stichwort Zürich).
4. Viele Unternehmen sitzen eben auch nicht in Frankfurt, Paris oder London, sondern irgendwo querab von nirgendwo in der Pampa. Ich hatte versucht mal ein paar Beispiele aufzuführen, die die Absurdität der Forderung der Anreise mit der Bahn aus Deutschland oder Frankreich aufzeigen sollten. Das haben Sie aber vielleicht übersehen.
5. Vorzuschlagen, dass beschäftigte Unternehmer, Politiker, etc. mal eben (samt ihrer Mitarbeiter) zwei Tage für die An- und Abreisen einplanen mögen, erscheit (mir) weit hergeholt.
6. Die Zeit in Linienflügen und Bahnen ist auch in der Regel "verlorene Zeit", weil man dort als Führungskreaft eben oft seine Arbeit (die Führung eines Unternehmens hat sehr viel mit Kommunikation zu tun) nicht erledigen kann. Man kann sich weder vertraulich mit den Mitreisenden besprechen, noch Telefonieren. Zudem fliegen die Linienflüge (wenn es nicht gerade von Zürich nach Paris oder Frankurt gehen soll) oft nur selten oder gar nicht.
7. Machen Sie sich mal den Spaß und suchen Sie nach Flügen zwischen z.B. Liverpool und Zürich. Mir fehlt jetzt die Zeit aller anderen nichtexistierenden Flugverbindungen zu suchen und hier aufzuführen.
8. Was den Wert von "Führung" eines Unternehmens angeht, wird dieser fast immer unterschätzt (offensichtlich auch von Ihnen). Gute Führung ist wie Tanzen oder Formel-1 fahren: Wenn es leicht aussieht, ist es hohe Kunst! Was gute Führung ausmacht sieht man meist erst dann, wenn sie nicht (mehr) da ist, z.B. bei Unternehmensnachfolgen und Insolvenzen. Umgekehrt gibt es viele Beispiele für gute (bessere) Führung, z.B. wenn eine Fußballmannschaft einen neuen Trainer bekommt.

Ich bleibe dabei: Für die allermeisten Nutzer von GA-Flugzeugen, ist es ein wichtiges Werkzeug, um effizente Terminpläne einhalten zu können und die ohnehin langen Arbeitstage und -wochen (oft mit Terminen an Wochenende, etc.) zu ermöglichen. Dazu (auch darauf wurde schon hingewiesen), kommen oft Sicherheitsbedürfnisse (selbst professionelle private Personenschützer dürfen ihre Waffen in der Regel nicht einfach "auf der Linie" mitführen) und oder ein Bedürfnis nach Flexibilität, dass die Linie eben nicht leisten kann.

Dieser Beitrag wurde am 19.01.2026 11:30 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 19.01.2026 - 14:08 Uhr
UserF11
einfach nur Pax...
User (1533 Beiträge)
@DocBird nun kann ich Ihnen in einigen Punkten durchaus zustimmen, jedenfalls aus Ihrer Sicht der Dinge. Ich sehe manches anders. Zuallererst: wenn ein solcher Gipfel sooo wichtig ist, warum in aller Welt veranstaltet man den in einem relativ abgelegenen Ort, der zudem in einem ökologisch sensiblen Gebiet liegt. Und zweitens: wo liegt der tatsächliche Mehrwert für 8 Milliarden Menschen auf diesem Planeten? Meinetwegen reden Sie wieder von "Klassenkampf", ich beziehe mit auf "Oxfam":
"besorgniserregend sei auch, dass sich die Wirtschaftsmacht der Superreichen immer deutlicher in politischer Macht niederschlage und die Demokratie aushöhle" und "Während das reichste eine Prozent fast 44 Prozent des weltweiten Vermögens besitze, komme die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung auf lediglich 0,52 Prozent." (Quelle: Deutschlandfunk). Was also trägt dieser Gipfel dazu bei, diese Ungerechtigkeit abzumildern? Will er das? Oder werden die Reichen nur noch reicher, immer unter dem Deckmantel, sich um das Funktionieren der (Erste..)Weltwirtschaft zu sorgen. Nun ja, Gedanken, die Ihnen wsl eher fremd sind, denn die 4 Milliarden Armen in der Welt sind ja vermutlich die das, was man "Leistungsträger" nennt und von daher irrelevant.
8. Was den Wert von "Führung" eines Unternehmens angeht, wird dieser fast immer unterschätzt (offensichtlich auch von Ihnen). Gute Führung ist wie Tanzen oder Formel-1 fahren: Wenn es leicht aussieht, ist es hohe Kunst! Was gute Führung ausmacht sieht man meist erst dann, wenn sie nicht (mehr) da ist, z.B. bei Unternehmensnachfolgen und Insolvenzen. Umgekehrt gibt es viele Beispiele für gute (bessere) Führung, z.B. wenn eine Fußballmannschaft einen neuen Trainer bekommt.
Nun ja, da bestehen durchaus Zweifel: schaut man das Management in der deutschen Automobilindustrie an, haben die alles andere als gut geführt: wichtige Entwicklungen in wichtigen Märkten verschlafen, auf überholte Antriebe gesetzt. Oder gar Boeing: erst mussten Hunderte sterben, bevor die Fehlentwicklung offensichtlich wurde, die letztlich Milliarden $ gekostet. Besser machen es die großen amerikanischen Digitalkonzerne. deren Geschäftsmodell darin besteht, in den meisten Ländern keine Steuern zu zahlen und gleichzeitig immer stärker die Politik zu kontrollieren. Und diese Liste kann man beliebig fortsetzen.
Wenn man also genau hinschaut, ist es wirklich egal, auf welchem Weg diese Leute nach Davos reisen: allein die 50 reichsten Milliardäre der Welt erzeugen in nur 90 Minuten so viel CO2 wie ein globaler Durchschnittsmensch in seinem Leben (Quelle: Perplexity), dabei ist der Anteil der "Privatjets (ob dienstlich oder nicht)" in der Tat eher marginal. (Quelle: wieder Oxfam)



Dieser Beitrag wurde am 19.01.2026 14:08 Uhr bearbeitet.