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Beitrag 16 - 30 von 33
Beitrag vom 14.02.2023 - 09:40 Uhr
UserBlotto
User (436 Beiträge)
@blotto:
Das MUC einen Bahnanschluss braucht ist vollkommen klar, den das ist bisher lausig gelöst.

Ist es denn sooo schlecht? 2 S-Bahnen (deren Fahrzeit ich akzeptabel finde) plus �FEX. Das geht natürlich besser, dafür arbeitet man ja auch am Ringschluss.
Viel mehr geht mit den baulichen Voraussetzungen aber auch nicht. Oder hat MUC Bauvorleistungen für einen weiteren Bahnsteig? Gerade sind es 6 S-Bahnen und 1 RE pro Stunde. Einen Fernverkehr mit seinen langen Halten sehe ich da schon nicht mehr ohne dass es regelmäßig zu Staus kommt.

Bevor die Energie in solche unrealistischen Leuchtturmprojekte steckt, sollte aus meiner Sicht der Bestand betrieblich stabil laufen und voller Fokus auf die vielen kleinen Verbesserungen (Ringschluss, Ã?berwerfungsbauwerk, etc) gelegt werden. Ist nicht so sexy wie den ersten ICE zu begrüßen, bringt aber der breiten Masse an Passagieren und Angestellten viel mehr.
Beitrag vom 14.02.2023 - 09:57 Uhr
Useratc
User (773 Beiträge)
Wieso muß es eigentlich gleich ein ICE sein, moderne U- und insbesondere S-Bahn-Züge fahren nicht viel langsamer, die Zeitersparnis ist bei so einer kurzen Strecke minimal.

Bei einer ICE Anbindung des Flughafens geht es nicht um Münchner, sondern vor allem um Fluggäste, die Kurzstrecke fliegen, weil die Bahnanbindung zu fummelig ist.
Nürnberg wär ein ganz klassisches Beispiel, wo unsinnige Flüge nach München stattfinden.
Beitrag vom 14.02.2023 - 10:00 Uhr
User234778
User (87 Beiträge)
Wieso muß es eigentlich gleich ein ICE sein, moderne U- und insbesondere S-Bahn-Züge fahren nicht viel langsamer, die Zeitersparnis ist bei so einer kurzen Strecke minimal.

Bei einer ICE Anbindung des Flughafens geht es nicht um Münchner, sondern vor allem um Fluggäste, die Kurzstrecke fliegen, weil die Bahnanbindung zu fummelig ist.
Nürnberg wär ein ganz klassisches Beispiel, wo unsinnige Flüge nach München stattfinden.

Es finden schon lange keine Flüge zw. Nürnberg und München statt.
Beitrag vom 14.02.2023 - 10:24 Uhr
UsercosmoB
User (326 Beiträge)
Mehr als 60 Jahre ging überproportional viel Infrastrukturgeld nach Bayern . Erst um Strauß aus der Bundespolitik fernzuhalten und dann durch einen unfähigen CSU-Verkehrsminister nach dem anderen.
Die zweite Stammstrecke in München ist übrigens seit den 1990ern geplant, wurde 2017 endlich begonnen, sollte mal Mitte der 2020er Jahre fertig sein und 3,2 Mrd. � kosten. Jetzt plant man mit der Eröffnung frühestens 2037 und die Kosten werden mindestens 7,8 Mrd � betragen. Da war der BER ein wahres Schnäppchen dagegen. Dass Bayern aufgrund vieler Fehlentscheidungen (regenerative Energie, Blockade des Netzausbaues, Festhalten am Verbrennermotor, Unsinn wie das "Flugtaxi") langsam die Felle wegschwimmen sieht man immer deutlicher. Ein vermeintlicher Standortvorteil wandelt sich immer mehr in einen Nachteil, die Zukunft Deutschlands liegt im Norden und Osten.
Beitrag vom 14.02.2023 - 11:22 Uhr
Userrambazamba123
User (841 Beiträge)
Wieso muß es eigentlich gleich ein ICE sein, moderne U- und insbesondere S-Bahn-Züge fahren nicht viel langsamer, die Zeitersparnis ist bei so einer kurzen Strecke minimal.

Bei einer ICE Anbindung des Flughafens geht es nicht um Münchner, sondern vor allem um Fluggäste, die Kurzstrecke fliegen, weil die Bahnanbindung zu fummelig ist.
Nürnberg wär ein ganz klassisches Beispiel, wo unsinnige Flüge nach München stattfinden.

Es finden schon lange keine Flüge zw. Nürnberg und München statt.

Jepp. NUE - MUC hat LH während Corona eingestellt. Unter anderem auch nach massivem Protest der Grünen.

Da fährt jetzt ein Express Bus, den aber keiner so richtig nutzen will.

Also braucht man nun, statt dem kurzen Hüpfer mit dem Flieger, geschlagene 2 Stunden von Nürnberg Hbf nach MUC, wegen der von mir weiter oben beschrieben Tatsache, dass man nach 1 Stunde ICE bis München Hbf. noch mal so lange in die Gegenrichtung mit der S-Bahn zurück fahren muss.

Mit dem Bummel-ICE, der wegen der schlecht ausgebauten Strecke meist deutlich unter 200 fahren muss, ist man in etwas über 2 Stunden ohne nerviges umsteigen aber auch in FRA am Fernbahnhof direkt am Terminal 1.

Mir fehlt bei der Betrachtung der Anbindung an MUC auch die Belange der Passagiere die nicht aus München sind.
Beitrag vom 14.02.2023 - 11:28 Uhr
Useren-zym
User (413 Beiträge)
Mir ist schon klar dass eine Verlängerung der U6 nicht das Problem der Fluggäste aus dem Umland löst. Das war nur ein (recht guter wie ich meine) Lösungsvorschlag für das Teilproblem Muc-MUC.


Bei der geplanten ICE Verbindung muss man auch bedenken dass der Teil München-Ingolstadt gewissermaßen einen Lückenschluss darstellt da Ingolstadt-Nürnberg-(in den Osten) im Rahmen von VDE8 ja bereits mit einer Neubaustrecke bedacht wurde und so nicht nur die Anbindung Nordbayerns sondern auch die von Ostdeutschland und Osteuropa verbessert werden würde.

So zumindest die typische Argumentation bei ICE Projekten.


Auch wenn der ICE mit seinen Takten und Fahrstrecken/-zeiten zum Pendeln nicht geeignet ist so würde zumindest die Infrastruktur geschaffen um in Zukunft eine attraktive Pendlerverbindung in Richtung Mittel-/ Nordbayern anbieten zu können.

Im Gegensatz zu Strecken wie München/xy-Berlin gibt es in der Größenordnung München-Ingolstadt (oder auch z.B. gewisser Strecken im Rhein-Ruhr Gebiet) schon einen messbaren Strom an Pendlern welcher aufgrund des Drucks des Immobilienmarkts auf der einen und der wirtschaftlichrn Entwicklung Münchens auf der anderen Seite eher zu- als abnehmen wird.
Beitrag vom 14.02.2023 - 12:34 Uhr
UserKonTra77
User (270 Beiträge)
für was in Berlin alles (kein) Geld da ist ...

in anderen Worten:

Berlin kommt mal wieder seinen Verpflichtungen nicht nach

Doch, Sie bewerten den Bedarf einfach anders. Wenn jemand in Deutschland vom Flugzeug in die Bahn umsteigen wollte, macht man das am besten in Frankfurt, im Herzen Deutschlands als im Südosten.
Zweitens warum wird hier Berlin irgendetwas vorgeworfen, man hätte doch im weitsichtigen Bayern, den Flughafen grundsätzlich dort positionieren können, wo eine Anbindung an den �PNV und Autobahn besser zu bewerkstelligen gewesen wäre. Der Frankfurter Flughafen ist viel älter und trotzdem besser angebunden als der MUC, der auf der grünen Wieso geplant wurde.

Und das schöne Bayern schafft es sogar für einzelne Regionen die Anbindung zum MUC noch zu verschlechtern. Früher war es möglich mit dem Bus von der Landshuter Innenstadt ohne Umsteigen etc. im Stundentakt zum MUC zu fahren. Jetzt mit der S-Bahn gibt es mehr Verspätungen, Zugausfälle etc.
Beitrag vom 14.02.2023 - 20:40 Uhr
UserVJ 101
User (1572 Beiträge)
für was in Berlin alles (kein) Geld da ist ...

in anderen Worten:

Berlin kommt mal wieder seinen Verpflichtungen nicht nach

Doch, Sie bewerten den Bedarf einfach anders. Wenn jemand in Deutschland vom Flugzeug in die Bahn umsteigen wollte, macht man das am besten in Frankfurt, im Herzen Deutschlands als im Südosten.
Zweitens warum wird hier Berlin irgendetwas vorgeworfen, man hätte doch im weitsichtigen Bayern, den Flughafen grundsätzlich dort positionieren können, wo eine Anbindung an den �PNV und Autobahn besser zu bewerkstelligen gewesen wäre. Der Frankfurter Flughafen ist viel älter und trotzdem besser angebunden als der MUC, der auf der grünen Wieso geplant wurde.

Und das schöne Bayern schafft es sogar für einzelne Regionen die Anbindung zum MUC noch zu verschlechtern. Früher war es möglich mit dem Bus von der Landshuter Innenstadt ohne Umsteigen etc. im Stundentakt zum MUC zu fahren. Jetzt mit der S-Bahn gibt es mehr Verspätungen, Zugausfälle etc.

Das schöne Bayern ist nicht zuständig für die S-Bahn, sie liegt im Verantwortungsbereich des noch schöneren Bundes, der einfache Essentialia nicht sicherstellen kann.
Beitrag vom 14.02.2023 - 21:05 Uhr
UserVJ 101
User (1572 Beiträge)
Mehr als 60 Jahre ging überproportional viel Infrastrukturgeld nach Bayern . Erst um Strauß aus der Bundespolitik fernzuhalten und dann durch einen unfähigen CSU-Verkehrsminister nach dem anderen.
Die zweite Stammstrecke in München ist übrigens seit den 1990ern geplant, wurde 2017 endlich begonnen, sollte mal Mitte der 2020er Jahre fertig sein und 3,2 Mrd. � kosten. Jetzt plant man mit der Eröffnung frühestens 2037 und die Kosten werden mindestens 7,8 Mrd � betragen. Da war der BER ein wahres Schnäppchen dagegen. Dass Bayern aufgrund vieler Fehlentscheidungen (regenerative Energie, Blockade des Netzausbaues, Festhalten am Verbrennermotor, Unsinn wie das "Flugtaxi") langsam die Felle wegschwimmen sieht man immer deutlicher. Ein vermeintlicher Standortvorteil wandelt sich immer mehr in einen Nachteil, die Zukunft Deutschlands liegt im Norden und Osten.

Die Verantwortung für die Planung der 2. Stammstrecke liegt bei der Deutschen Bahn, dem Freistaat Bayern, der Stadt München und der BR Deutschland, also überwiegend außerhalb der CSU Sphäre.

Das von Ihnen zitierte Flugtaxi ist, zumindest bei der bayrischen Lilium, ohne Verbrennungsmotor geplant.

Das Geberland Bremen ist ein gutes Beispiel für Wirtschaftskraft und Stabilität, das haben Sie gut dargestellt;-)
Beitrag vom 14.02.2023 - 21:13 Uhr
UserVJ 101
User (1572 Beiträge)
@blotto:
Das MUC einen Bahnanschluss braucht ist vollkommen klar, den das ist bisher lausig gelöst.

Ist es denn sooo schlecht? 2 S-Bahnen (deren Fahrzeit ich akzeptabel finde) plus �FEX. Das geht natürlich besser, dafür arbeitet man ja auch am Ringschluss.
Viel mehr geht mit den baulichen Voraussetzungen aber auch nicht. Oder hat MUC Bauvorleistungen für einen weiteren Bahnsteig? Gerade sind es 6 S-Bahnen und 1 RE pro Stunde. Einen Fernverkehr mit seinen langen Halten sehe ich da schon nicht mehr ohne dass es regelmäßig zu Staus kommt.

Bevor die Energie in solche unrealistischen Leuchtturmprojekte steckt, sollte aus meiner Sicht der Bestand betrieblich stabil laufen und voller Fokus auf die vielen kleinen Verbesserungen (Ringschluss, Ã?berwerfungsbauwerk, etc) gelegt werden. Ist nicht so sexy wie den ersten ICE zu begrüßen, bringt aber der breiten Masse an Passagieren und Angestellten viel mehr.

Das ist alles richtig dargestellt, der Flughafen ist von München aus ausreichend angebunden, vom Ostbahnhof beträgt die Fahrzeit bis direkt in den Flughafen 31 Minuten.
Wer will sich da noch beschweren, wenn anschließend 5, 6 oder mehr Stunden Flug sich anschließen, in der Gesamtreisezeit währen ein paar Minuten weniger kaum darstellbar.

Wozu noch mehr Landschaft für weitere Strecken versiegeln, wenn es ausreicht die vorhandenen zu optimieren, wie etwa mit dem Ringschluß.
Beitrag vom 14.02.2023 - 21:14 Uhr
UsercosmoB
User (326 Beiträge)
Ich liebe es, wenn mit Bundesmilliarden gefüttert etwas gut geht in Bayern, dann war es die CSU. Wenn es nicht klappt, dann war es der Bund, die Bahn oder die bösen Preussen.
Mal schauen wie es in 10 Jahren in Bayern so läuft, mir schwant da nichts Gutes. Aber Kritik an Bayern ist hier ja noch schlimmer als jegliche berechtigte Kritik an der Lufthansa. Gotteslästerung sozusagen.


> Die Verantwortung für die Planung der 2. Stammstrecke liegt bei der Deutschen Bahn, dem Freistaat Bayern, der Stadt München und der BR Deutschland, also überwiegend außerhalb der CSU Sphäre.

Das von Ihnen zitierte Flugtaxi ist, zumindest bei der bayrischen Lilium, ohne Verbrennungsmotor geplant.

Das Geberland Bremen ist ein gutes Beispiel für Wirtschaftskraft und Stabilität, das haben Sie gut dargestellt;-)
Beitrag vom 14.02.2023 - 21:24 Uhr
Useren-zym
User (413 Beiträge)
*nicht ernst nehmen, immer wenn ein MTU Quartals-/ Jahresabschlussbericht auf aero.de kommt hat er schlechte Laune
Beitrag vom 14.02.2023 - 22:18 Uhr
UserVJ 101
User (1572 Beiträge)
*nicht ernst nehmen, immer wenn ein MTU Quartals-/ Jahresabschlussbericht auf aero.de kommt hat er schlechte Laune


Achso :-))
Beitrag vom 15.02.2023 - 08:46 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4392 Beiträge)
*nicht ernst nehmen, immer wenn ein MTU Quartals-/ Jahresabschlussbericht auf aero.de kommt hat er schlechte Laune

Mir scheint doch das Sie eher 'schlechte Laune' haben
Wegen der absolut schlechten Bahnanbindung und den noch schlechteren, realistischen und ökonomisch sinnvollen Möglichkeiten diese signifikant (alleine der kleine Airport-Bahnhof lässt doch kaum noch Verbesserungen zu!) zu verbessern.

Wie es geht steht hier:

 https://www.aero.de/news-44510/Aktionsplan-von-DB-und-Luftverkehr-zeigt-Erfolge.html

In diesem 'Wettbewerb' hat MUC ganz schlechte Karten. Die angeführten Verbesserungsvorhaben sind doch eher zur Beruhigung gedacht und bringen, wenn denn überhaupt mal realisiert, MUC nicht wirklich weiter.
Beitrag vom 15.02.2023 - 11:54 Uhr
UserKranich
User (440 Beiträge)
Man sollte immer auch Fragen, wer profitiert von dieser Entscheidung.
An erster Stelle muss man an Fraport denken. Wenn MUC auch einen Fernbahof bekäme, würden viele Passagiere verstärkt über MUC reisen.
Fraport hat schon in der Vergangenheit bewiesen, dass es mit Lobbyarbeit in Berlin die eigenen Interessen durchsetzen kann.
Herr Diepgen, früherer Oberbürgermeister von Berlin, hat ein einem RBB Interview zur damaligen Entscheidung für den Standord des neuen Flughafens gesagt, sowohl Berlin als auch Brandenburg waren für den Standort Sperenberg mit 24 Stunden Betriebserlaubnis. Auch in dem Raumordnungsverfahren wurde Sprenberg und nicht Brandenburg als Standort empfohlen. Nach Intervention von Herrn Bender, damaliger Chef des Flughafens Frankfurt, hat die damalige Bundesregierung die Entscheidung für den jetzigen Standort durchgesetzt.
Den stragtegischen Vorteil einer 24 Stunden Betriebserlaubnis kann der Flughafen in Berlin nun nicht nutzen, Fraport freuts.
Nun wird MUC mit der Entscheidung aus Berlin beschnitten