Beitrag vom 06.03.2025 - 11:16 Uhr
Interessant:
IAG
669 Flugzeuge/ davon 193 Langstrecke*
LHG
721/244**
*12/2024
**12/2023 (2024 leider nicht gefunden)
IAG
Umsatz: 32,1 Milliarden/ Gewinn: 4,4 Milliarden
LHG
U: 37,6 Milliarden/ G: 1,65 Milliarden
Mehr Flieger, mehr Umsatz, weniger Gewinn.
Bin auf die Zahlen von KLM/AF gespannt.
AF - KLM Aktie ist jedenfalls 20% im Plus.
LHG:
"Flotte der Lufthansa Group wächst auf 735 Flugzeuge Die Flotte der Lufthansa Group bestand zum Jahresende 2024 aus 735 Flugzeugen (Vorjahr: 721 Flugzeuge). Das Durchschnittsalter der Flotte betrug 14,0 Jahre (Vorjahr: 13,4 Jahre). Gegenüber Vorjahr wuchs die Flotte um 14 Flugzeuge."
https://investor-relations.lufthansagroup.com/de/fakten-zum-unternehmen/flotte.html
185 WBs und dazu 18 B777F.
Bitte beachten das die Zahlen nicht unbedingt vergleichbar sind da die Unternehmen verschiedene Geschäftsbereiche betreiben, die machen nicht alle das selbe.
Beitrag vom 06.03.2025 - 11:21 Uhr
Ich denke, der gleichzeitig deutlich steigende Aktienkurs hilft bei der Einordnung solcher Pressemeldungen.
Ganz genau, Q1 und Q2 waren schlecht, Q3 und Q4 waren wiederum positiv. Q4 war sogar besser als Q4 2023, die Aussichten für 2025 sind auch wieder positiv. Aber die Aktie hat ja leider noch einen langen Weg vor sich...
Beitrag vom 06.03.2025 - 11:26 Uhr
Hier sitzen doch viele schlaue Köpfe!
Der ganze Wasserkopf an Personal im LAC*, welche Groupweit agieren, also nicht nur für LH Mainairline arbeiten, wo wird der hinzugerechnet? Ich bin immer sehr stutzig, wenn berichtet wird, wenn LH Classic ja so unproduktiv und unprofitabel sei, welche Kosten alles dazugehören. Die ganzen Management Gehälter, die hoch dotierten Gehälter aller Außertariflichen Beschäftigen (oft alle massiv über der Beitragsermessungsgrenze), intensive Wartungsaufträge, Marketing, Gebührenâ?¦ ach die Liste ist lang. Diese Kosten werden doch bestimmt nicht einer 4Y, VL oder OS zugeschrieben oder?
Doch, genau das passiert so. Und nicht nur eine 4Y, VL oder OS bekommt die Gemeinkosten der Lufthansa AG zugeschlüsselt, aus die Lufthansa Industry Solutions GmbH & Co. KG. in Norderstedt muss ihren Beitrag dazu leisten.
Natürlich wird nicht der gesammte Gemeinkostenblock über alle Bereiche gießkannenartig verteilt, das geht nach Relevanz. So müssen die Kosten der Flottenstrategie von den Airlines getragen werden (und nicht von Miles and More oder so). Hier wiederum werden diese Kosten über Schlüsselgrößen (hier SKO bzw. TKO) auf die Airlines verteilt. Da wird natürlich LHA als größte Airline am höchsten belastet.
Ã?ber diese Schlüsselgrößen kann man natürlich diskutieren ... und das wird auch seit Beginn der Lufthansa gemacht.
Die Kosten des CEO (egal wie er heißt) müssen (mussten schon immer) aber von allen getragen werden ... auch von der Lufthansa Aviation Training GmbH, München ... um nur ein Beispiel zu nennen. Zu diesen Kosten zählen übrigens auch die Kosten für die Fläche, die der CEO im LAC in Anspruch nimmt, sozusagen als Mietpreis für sein Büro :)
Das machen die Erbsenzähler übriges nicht, weil es so viel Spaß macht oder um solchen Verschwörungstheorien, wie Sie sie hier andeuten, zu begegnen, sondern weil ein Eigeninteresse der LHG besteht, wie die einzelnen Unternehmensteile sich wirtschaftlich darstellen.
Beitrag vom 06.03.2025 - 11:27 Uhr
Interessant:
IAG
669 Flugzeuge/ davon 193 Langstrecke*
LHG
721/244**
*12/2024
**12/2023 (2024 leider nicht gefunden)
IAG
Umsatz: 32,1 Milliarden/ Gewinn: 4,4 Milliarden
LHG
U: 37,6 Milliarden/ G: 1,65 Milliarden
Mehr Flieger, mehr Umsatz, weniger Gewinn.
Bin auf die Zahlen von KLM/AF gespannt.
Da sind sie:
AF/KLM
551/177
31,5 Milliarden / 1,6 MilliardenÂ
Beitrag vom 06.03.2025 - 11:39 Uhr
Ich denke, der gleichzeitig deutlich steigende Aktienkurs hilft bei der Einordnung solcher Pressemeldungen.
Der Aktienkurs (+7%) bei der Lufthansa ist eher dem geschuldet, dass die Dividene unverändert ausgezahlt wird und ein Sparprogramm eingeleitet wird.
Zum Vergleich, KLM-Air France hat ebenfalls ein Sparprogramm angekündigt und ist heute um ca.+25% gestiegen.
Insofern hilft der Aktienkurs nicht unbedingt bei der Einordnung solcher Pressemeldungen, höchstens wenn man über den Tellerrand schaut. ;)
Beitrag vom 06.03.2025 - 11:41 Uhr
Ständig liest man hier von steigenden Ticketpreisen aufgrund des Auslieferungsstaus bei den Flugzeugherstellern und Lufthansa beklagt gesunkene Ticketpreise?
LHG beklagt nicht gesunkene Ticketpreise, sondern die gesunkenen Erträge pro Ticket. Die Kosten steigen überproportional zu den Anstiegen der Ticketpreise.
Was passiert dann erst mit der Kernmarke, wenn die ausbleibenen Flugzeuge nicht nur an Lufthansa geliefert werden und die Preise wieder richtig unter Druck geraten?
Dann wird es entsprechende Maßnahmen geben, die Kosten den Veränderungen der Preise anzupassen.
Da kann man nur hoffen, dass die Verjüngung der Flotte wirklich die Kehrtwende bei der Lufthansa bringt.
Ja, das kann man wohl. Allerdings wird das alleine nicht reichen.
Was ist denn der Unterschied zu Swiss, die Personalkosten können es in der Schweiz ja nicht sein?
Die Stückkosten der Swiss und der LHA sind relativ ähnlich, CASK LX 9,6ct und LHA 9,4ct. Aber die erlösbaren Umsätze sind höher, RASK LX 10,6ct LHA 9,3ct. Interessant sind die Personalkosten, CASK/Personal LX 0,18ct LHA 0,196ct. Da scheint die Produktivität des Personals bei der LX um einiges besser zu sein.
Da die Stückkosten LX/LH gesamt sehr ähnlich sind, würde das eher dagegen sprechen, dass man die LHA durch Zuweisung zusätzlicher Kostenblöcke schlechter rechnet. Aber das sollten die MA Vertreter im AR über den Wirtschaftsausschuß ja ermitteln können.
Dieser Beitrag wurde am 06.03.2025 11:46 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 06.03.2025 - 11:46 Uhr
Interessant:
IAG
669 Flugzeuge/ davon 193 Langstrecke*
LHG
721/244**
*12/2024
**12/2023 (2024 leider nicht gefunden)
IAG
Umsatz: 32,1 Milliarden/ Gewinn: 4,4 Milliarden
LHG
U: 37,6 Milliarden/ G: 1,65 Milliarden
Mehr Flieger, mehr Umsatz, weniger Gewinn.
Heißt?
Genau das was da steht. Nicht mehr und nicht weniger.
Das habe ich völlig wertfrei, eben ohne irgendeine Wertung, zum Vergleich zusammengefasst. Kann sich jeder darüber Gedanken machen, wenn er/sie denn will.
Bin auf die Zahlen von KLM/AF gespannt.
Ganz wertfrei, was liest man aus den Zahlen der Gruppe (inkl. Nichtflugbetriebe) im Verhältnis zur Anzahl der Flugzeuge?
Beitrag vom 06.03.2025 - 11:55 Uhr
Ich denke, der gleichzeitig deutlich steigende Aktienkurs hilft bei der Einordnung solcher Pressemeldungen.
Der Aktienkurs (+7%) bei der Lufthansa ist eher dem geschuldet, dass die Dividene unverändert ausgezahlt wird und ein Sparprogramm eingeleitet wird.
Zum Vergleich, KLM-Air France hat ebenfalls ein Sparprogramm angekündigt und ist heute um ca.+25% gestiegen.
Insofern hilft der Aktienkurs nicht unbedingt bei der Einordnung solcher Pressemeldungen, höchstens wenn man über den Tellerrand schaut. ;)
Eben, da bewahrheitet sich mal wieder die alte Erkenntnis, dass an der Börse die Zukunft gehandelt wird. Das Ergebnis 2024 war im Kurs längst eingepreist und abgehakt.
Beitrag vom 06.03.2025 - 12:10 Uhr
841 Millionen an Kompensationszahlungen…..
Ohne Worte
Beitrag vom 06.03.2025 - 12:53 Uhr
841 Millionen an Kompensationszahlungenâ?¦..
Ohne Worte
tja, macht wohl Sinn die Tarifrunden ohne Streik zu lösen...
Beitrag vom 06.03.2025 - 14:14 Uhr
Carsten Spohr ist ein Spitzenmanager, hoffentlich macht er es noch bis 85 bei der Lufthansa. Solch sympathischen Koryphäen braucht dieses Land mehr denn je!!
Beitrag vom 06.03.2025 - 15:59 Uhr
841 Millionen an Kompensationszahlungenâ?¦..
Ohne Worte
tja, macht wohl Sinn die Tarifrunden ohne Streik zu lösen...
Diem Zahlen stehen im Geschäftsbericht .... man muss sich schon die Mühe machen zu lesen um differenziert zu betrachten:
- 450 Mio Steikkosten
- 100 Mio Konflikt im Nahen Osten
- Rest " sontige" Irregularities
Und den Preis wird die VC auch zahlen müssen, durch die Schrumpfung der Mainline ( steht auch in der Presentation, wenn man sie liest bevor man kommentiert).
Beitrag vom 06.03.2025 - 16:44 Uhr
841 Millionen an Kompensationszahlungenâ?¦..
Ohne Worte
tja, macht wohl Sinn die Tarifrunden ohne Streik zu lösen...
Diem Zahlen stehen im Geschäftsbericht .... man muss sich schon die Mühe machen zu lesen um differenziert zu betrachten:
- 450 Mio Steikkosten
- 100 Mio Konflikt im Nahen Osten
- Rest " sontige" Irregularities
Und den Preis wird die VC auch zahlen müssen, durch die Schrumpfung der Mainline ( steht auch in der Presentation, wenn man sie liest bevor man kommentiert).
Naja alles hab ich nicht gelesen, Sie anscheinend auch noch nicht.
Aber, Seite 40, unten rechts klärt auch Sie auf:
Die Aufwendungen für die Betreuung von Passagieren im Zusammenhang mit streikbedingten Flugunregelmäßigkeiten und operationellen Schwierigkeiten an deutschen Flughäfen stiegen um 34 % auf 364 Mio. EUR (Vorjahr: 271 Mio. EUR).
Direkte Kompensationszahlungen an Passagiere für Flugverspätungen und -ausfälle, die als Erlösschmälerungen erfasst werden, erhöhten sich um 110 % auf 479 Mio. EUR (Vorjahr:
228 Mio. EUR). In Summe lagen die Aufwendungen und Kompensationszahlungen bei 843 Mio. EUR und damit um 69 % über Vorjahr (Vorjahr: 499 Mio. EUR).
Beitrag vom 06.03.2025 - 16:51 Uhr
Carsten Spohr ist ein Spitzenmanager, hoffentlich macht er es noch bis 85 bei der Lufthansa. Solch sympathischen Koryphäen braucht dieses Land mehr denn je!!
Ihr Humor gefällt mir. Ã"hnlich wie bei Frau Merkel wird der ganze Schaden erst sichtbar werden, wenn CS abgetreten ist.
Beitrag vom 06.03.2025 - 17:27 Uhr
Ständig liest man hier von steigenden Ticketpreisen aufgrund des Auslieferungsstaus bei den Flugzeugherstellern und Lufthansa beklagt gesunkene Ticketpreise?
LHG beklagt nicht gesunkene Ticketpreise, sondern die gesunkenen Erträge pro Ticket. Die Kosten steigen überproportional zu den Anstiegen der Ticketpreise.
Was passiert dann erst mit der Kernmarke, wenn die ausbleibenen Flugzeuge nicht nur an Lufthansa geliefert werden und die Preise wieder richtig unter Druck geraten?
Dann wird es entsprechende Maßnahmen geben, die Kosten den Veränderungen der Preise anzupassen.
Da kann man nur hoffen, dass die Verjüngung der Flotte wirklich die Kehrtwende bei der Lufthansa bringt.
Ja, das kann man wohl. Allerdings wird das alleine nicht reichen.
Was ist denn der Unterschied zu Swiss, die Personalkosten können es in der Schweiz ja nicht sein?
Die Stückkosten der Swiss und der LHA sind relativ ähnlich, CASK LX 9,6ct und LHA 9,4ct. Aber die erlösbaren Umsätze sind höher, RASK LX 10,6ct LHA 9,3ct. Interessant sind die Personalkosten, CASK/Personal LX 0,18ct LHA 0,196ct. Da scheint die Produktivität des Personals bei der LX um einiges besser zu sein.
Da die Stückkosten LX/LH gesamt sehr ähnlich sind, würde das eher dagegen sprechen, dass man die LHA durch Zuweisung zusätzlicher Kostenblöcke schlechter rechnet. Aber das sollten die MA Vertreter im AR über den Wirtschaftsausschuß ja ermitteln können.
Danke für die Ergänzung mit diesen Zahlen. Darüber kann sich nun, wer denn möchte, seine Gedanken machen.