Beitrag vom 10.05.2026 - 13:15 Uhr
Das Problem der LH GROUP ist auch die undurchdachte Flottenpolitik mit den kleinsten Flugzeugen mit 110 Sitzplätzen ... die sollten sich kleineres und viel günstiger zu betreibendes Propelkergerät anschaffen wie ATR72 und D328NEXT GEN mit 40 Sitzplätzen bzw. die HEART ES30 ELEKTRO für die kurzen Strecken ... denn da lohnt sich zeitlich und ökonomisch kein teuer zu betreibender JET und dies ist das Hauptproblem ... früher hat sich da auch keiner aufgeregt, wenn auf BREAMS die KLM CITYHOPPER SAAB340 oder auf NUECDG die NFD/EUROWINGS ATR42 und ATR72 Propellergerät eingesetzt haben ... wenn LH z.B. diese Drehkreuzanbindungen einstellt, dann setzt sich der BUSINESSPAX nicht in den Bahnzubringer nach FRA, sondern fliegt eben ab BRE über ein ausländisches Drehkreuz wie AMS oder CDG
Das ist nicht undurchdacht, ganz im Gegenteil. Passagiere akzeptieren heute keine Turboprops mehr wenn es Jet-Alternativen gibt. Zudem sind die Personalkosten bei kleineren Maschinen je Sitz deutlich höher.
Beitrag vom 10.05.2026 - 13:16 Uhr
Ein Teil der Gäste wird auch wohl auf Hamburg oder Hannover ausweichen, wenn es mit KLM, Türkische oder via MUC keine passende Verbindung gibt.
Dann entweder ab HAM/HAJ via FRA oder eine anderer Hub, Paris, Kopenhagen oder LHR.
Ein großer Teil der BRE-Passagiere kommt aus dem Nordwesten. Für die ist Hannover oder Hamburg 2,5 Stunden entfernt.
Das ist nur für die Passagiere interessant, die in Bremen oder südöstlich davon leben.
KLM wird massiv profitieren. SAS denkt schon lange über BRE nach und BA macht auch Sinn.
Gerade die Transatlantik-Passagiere werden nicht über MUC fliegen. Das liegt in der völlig falschen Richtung und verlängert eine Reise um 2 Stunden...
Ob via MUC oder FRA macht in der Summe
Ich vermeide FRA sowieso. Es gibt keinen schlimmeren Flughafen in Deutschland. Amsterdam ist zum Umsteigen eine perfekte Alternative.
Beitrag vom 10.05.2026 - 13:30 Uhr
Das Problem der LH GROUP ist auch die undurchdachte Flottenpolitik mit den kleinsten Flugzeugen mit 110 Sitzplätzen ... die sollten sich kleineres und viel günstiger zu betreibendes Propelkergerät anschaffen wie ATR72 und D328NEXT GEN mit 40 Sitzplätzen bzw. die HEART ES30 ELEKTRO für die kurzen Strecken ... denn da lohnt sich zeitlich und ökonomisch kein teuer zu betreibender JET und dies ist das Hauptproblem ... früher hat sich da auch keiner aufgeregt, wenn auf BREAMS die KLM CITYHOPPER SAAB340 oder auf NUECDG die NFD/EUROWINGS ATR42 und ATR72 Propellergerät eingesetzt haben ... wenn LH z.B. diese Drehkreuzanbindungen einstellt, dann setzt sich der BUSINESSPAX nicht in den Bahnzubringer nach FRA, sondern fliegt eben ab BRE über ein ausländisches Drehkreuz wie AMS oder CDG
Das ist nicht undurchdacht, ganz im Gegenteil. Passagiere akzeptieren heute keine Turboprops mehr wenn es Jet-Alternativen gibt. Zudem sind die Personalkosten bei kleineren Maschinen je Sitz deutlich höher.
KLM und AF, sowie die grossen drei in den USA bekommen aber eine kostendeckende Feeder Operations mit Jets hin. Warum LH nicht?
Beitrag vom 10.05.2026 - 13:56 Uhr
Das Problem der LH GROUP ist auch die undurchdachte Flottenpolitik mit den kleinsten Flugzeugen mit 110 Sitzplätzen ... die sollten sich kleineres und viel günstiger zu betreibendes Propelkergerät anschaffen wie ATR72 und D328NEXT GEN mit 40 Sitzplätzen bzw. die HEART ES30 ELEKTRO für die kurzen Strecken ... denn da lohnt sich zeitlich und ökonomisch kein teuer zu betreibender JET und dies ist das Hauptproblem ... früher hat sich da auch keiner aufgeregt, wenn auf BREAMS die KLM CITYHOPPER SAAB340 oder auf NUECDG die NFD/EUROWINGS ATR42 und ATR72 Propellergerät eingesetzt haben ... wenn LH z.B. diese Drehkreuzanbindungen einstellt, dann setzt sich der BUSINESSPAX nicht in den Bahnzubringer nach FRA, sondern fliegt eben ab BRE über ein ausländisches Drehkreuz wie AMS oder CDG
Das ist nicht undurchdacht, ganz im Gegenteil. Passagiere akzeptieren heute keine Turboprops mehr wenn es Jet-Alternativen gibt. Zudem sind die Personalkosten bei kleineren Maschinen je Sitz deutlich höher.
"Passagiere akzeptieren heute keine Turboprops mehr wenn es Jet-Alternativen gibt." - ist das so?
Gibt es dazu vielleicht Studien oder Untersuchungen? Ich persönlich bin immer gerne mit Turboprops geflogen - bin aber sicher nicht repräsentativ.
Das mit den höheren Personalkosten je Sitz ist ein Argument. Gibt es dazu vielleicht Zahlen?
Danke.
Beitrag vom 10.05.2026 - 13:58 Uhr
... Das frage ich mich schon lange, ob es sich nicht rechnet für Zubringerflüge von (deutschen) Airports mit geringerem Potential ein Flotte von Turboprop- Maschine zu betreiben.
Nein, es rechnet sich nicht.
Begründung: in der Marktwirtschaft würde sich jemand finden, wenn es Geld zu verdienen gibt ...ist eigentlich relativ einfach zu verstehen, gerade für so einen Wirtschaftskenner wie sie.
Nicht wirklich eine Begründung ;).
Ausserdem frage ich mich, warum gerade sie als Klimaaktivist nach mehr innerdeutschen Flugverkehr rufen. Das passt doch mal gar nicht zusammen.
Bin kein Klimaaktivist, nur Realist.
PS.: Im übrigen ist meine Antwort an sie eher rethorischer Natur, denn wirklich ernst gemeint. Aber da es hier ja keine Admins mehr gibt, ist dem Inhalt ja keine Grenze gesetzt ...
Trotzdem Danke dafür.
Beitrag vom 10.05.2026 - 14:16 Uhr
Ein Teil der Gäste wird auch wohl auf Hamburg oder Hannover ausweichen, wenn es mit KLM, Türkische oder via MUC keine passende Verbindung gibt.
Dann entweder ab HAM/HAJ via FRA oder eine anderer Hub, Paris, Kopenhagen oder LHR.
Mit auf HAM ausweichen wird auch schwierig, denn hier hat LH ab dem 1. Juni 6 tägliche Flüge aus dem Programm genommen auf HAM-FRA. Es entfallen der 7:00, 9:30, 10:30, 14:00. 17:00 und 20:00 Uhr Flug aus HAM und entsprechen auch die Gegenrichtung.
Dieser Beitrag wurde am 10.05.2026 14:20 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 10.05.2026 - 20:00 Uhr
Was für eine dumme Entscheidung. Von 5 mal auf Null.
So kann man seinen größten Hub auch beschneiden.
Ob das die ersten Vorboten von: Entweder FRA oder MUC sind?
Beitrag vom 11.05.2026 - 00:11 Uhr
Ich würde mal so ins Blaue hinein vermuten, man kann eben nicht mal eben 20.000 Flüge aus dem Programm nehmen, ohne dass die Konnektivität darunter leidet. Ich kann mir kaum vorstellen, dass ein Flug über VIE das aufwiegt, zumal der wohl nur 3-4x wöchentlich(!) angeboten wird.
Beitrag vom 11.05.2026 - 08:38 Uhr
Die hier lesenden waren vermutlich die letzten Jahre nicht in Bremen.
Die Stadt ist wirtschaftlich komplett am Ende. Die Nachfrage an Umsteigeverbindungen wird extrem gesunken sein.
Beitrag vom 11.05.2026 - 10:20 Uhr
Das Problem der LH GROUP ist auch die undurchdachte Flottenpolitik mit den kleinsten Flugzeugen mit 110 Sitzplätzen ... die sollten sich kleineres und viel günstiger zu betreibendes Propelkergerät anschaffen wie ATR72 und D328NEXT GEN mit 40 Sitzplätzen bzw. die HEART ES30 ELEKTRO für die kurzen Strecken ... denn da lohnt sich zeitlich und ökonomisch kein teuer zu betreibender JET und dies ist das Hauptproblem ... früher hat sich da auch keiner aufgeregt, wenn auf BREAMS die KLM CITYHOPPER SAAB340 oder auf NUECDG die NFD/EUROWINGS ATR42 und ATR72 Propellergerät eingesetzt haben ... wenn LH z.B. diese Drehkreuzanbindungen einstellt, dann setzt sich der BUSINESSPAX nicht in den Bahnzubringer nach FRA, sondern fliegt eben ab BRE über ein ausländisches Drehkreuz wie AMS oder CDG
Das ist nicht undurchdacht, ganz im Gegenteil. Passagiere akzeptieren heute keine Turboprops mehr wenn es Jet-Alternativen gibt. Zudem sind die Personalkosten bei kleineren Maschinen je Sitz deutlich höher.
KLM und AF, sowie die grossen drei in den USA bekommen aber eine kostendeckende Feeder Operations mit Jets hin. Warum LH nicht?
Bitte nicht US-Airlines mit europäischen vergleichen. Das sind komplett andere Wettbewerbsbedingungen in den USA weil es quasi kein echtes Lowcost gibt. Ohne Ryanair und Easyjet im Markt würde Lufthansa auch Geld drucken.
Auch KLM und AF sind nicht wirklich eine geeignete Bezugsgröße, deren Marge ist auch nicht berauschend. Ob die wirklich kostendeckend feeden können wir daher gar nicht beurteilen.
Beitrag vom 11.05.2026 - 10:20 Uhr
Oooops!
Merkt man im LAC etwa, dass wenn man eine Airline als reine Trotzreaktion auf Streiks von heute auf morgen schließt ohne sich über Folgen Gedanken über die Folgen zu machen, nicht mehr alle Destinationen angeflogen werden können?
Beitrag vom 11.05.2026 - 10:20 Uhr
Oooops!
Merkt man im LAC etwa, dass wenn man eine Airline als reine Trotzreaktion auf Streiks von heute auf morgen schließt ohne sich über Folgen Gedanken über die Folgen zu machen, nicht mehr alle Destinationen angeflogen werden können?
Beitrag vom 11.05.2026 - 11:09 Uhr
Die hier lesenden waren vermutlich die letzten Jahre nicht in Bremen.
Die Stadt ist wirtschaftlich komplett am Ende. Die Nachfrage an Umsteigeverbindungen wird extrem gesunken sein.
Die PAX-Anzahl in BRE ist 2025 überdurchschnittlich gestiegen: +5.4% Einsteiger, +5.8% Aussteiger.
LH nach FRA allerdings nur +4.1%, nach MUC +0.6%, Wachstum findet offensichtlich auf anderen Linien statt!
Weiterer interessanter Fakt: TRF-PAX Anteil nach FRA ca. 80%, nach MUC ca. 40%. Offensichtliche Verlagerung der Ströme über MUC & die verlorene Connectivity bzw. abwandernde Passagiere werden durch (Stück-)Kostenvorteil und Verdichtung nach MUC wettgemacht?!
https://www.statistischebibliothek.de/mir/receive/DESerie_mods_00007645 Beitrag vom 11.05.2026 - 12:47 Uhr
Ich würde mal so ins Blaue hinein vermuten, man kann eben nicht mal eben 20.000 Flüge aus dem Programm nehmen, ohne dass die Konnektivität darunter leidet. Ich kann mir kaum vorstellen, dass ein Flug über VIE das aufwiegt, zumal der wohl nur 3-4x wöchentlich(!) angeboten wird.
Da kann man sich auch mal Fragen, wo denn das Lufthansa-Verkehrsministerium ist? Ich denke, hier zählt eine gute Anbindung an Deutsche Standorte? Hat denn das LAC eine lange Leitung? EK geht nicht in Berlin, weil dann das Abendland zerfällt, aber einfach mal eine große, deutsche Stadt abhängen, ist völlig ok?
Beitrag vom 11.05.2026 - 15:29 Uhr
Ich würde mal so ins Blaue hinein vermuten, man kann eben nicht mal eben 20.000 Flüge aus dem Programm nehmen, ohne dass die Konnektivität darunter leidet. Ich kann mir kaum vorstellen, dass ein Flug über VIE das aufwiegt, zumal der wohl nur 3-4x wöchentlich(!) angeboten wird.
Da kann man sich auch mal Fragen, wo denn das Lufthansa-Verkehrsministerium ist? Ich denke, hier zählt eine gute Anbindung an Deutsche Standorte? Hat denn das LAC eine lange Leitung? EK geht nicht in Berlin, weil dann das Abendland zerfällt, aber einfach mal eine große, deutsche Stadt abhängen, ist völlig ok?
Das Verkehrsministerium ist nicht für die LH da, also kann LAC das machen, So what? Und so richtig abgehängt ist Bremen ja auch nicht, nur weil LH nicht mehr nach FRA fliegt. Über MUC und VIE (AMS, IST) bleibt die Welt erreichbar.